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Tko jos pada na srpsku filozofsku foru "tko nas bRe zavadi"

Erstellt von crolove, 05.07.2009, 16:05 Uhr · 135 Antworten · 5.490 Aufrufe

  1. #101

    Registriert seit
    28.06.2009
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    2.278
    Ich schäme mich dafür wenn ich zu Unrecht irgendwelche anständigen Serben beleidige, aber in unserer heutigen Zeit bleibt uns nichts anderes übrig als Nationalist zu sein, nicht wahr ?

  2. #102

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    20.935
    Zitat Zitat von meko Beitrag anzeigen
    wer sagt das??
    jugoland gabs in der form 60 jahre,.. also kaum erwähnenswert (historisch).

    in diesen jahren gings für die meisten staaten bergauf... also war es weniger jugolang sondern die wirtschaft die es ermöglicht hat das die leute zusammenleben.

    warum glöaubst du das jugoslawien irgendetwas darstellt? es war eine zeitlang aktuell, heute nicht mehr.

    oedr sollens ich deutschland, österreich und die schweiz auch vereinen weil sie deutsch sprechen????
    auf diese absurden ideen das man vereint sein sollte weil man nachbarstaaten hat die die gleiche sprache sprechen, können nur typen wie ihr kommen.
    Aber warum gab es diesen wirtschaftlichen Aufschwung?
    Das ist doch das entscheidende, es gab ihn, weil wir das erste mal die Sachen allein in die Hand nahmen, gemeinsam

    Kein einziges Land hätten auch nur einen annähernden Aufschwung gehabt, wenn sie nicht in einem Bund gewesen wäre.

    Jedes Land erfüllte eine wirtschaftliche Funktion, alle Sektoren waren vorhanden

    Slowenien - saubere moderne Industrie
    Kroatien & Serbien - Nahrung, Tourismus
    Bosnien - Schwerindustrie und Großfirmen
    Makedonien und Montenegro hatten Allgemeinindustrie (also keine besonders starken Sektoren)

    Über 70% unserer Rüstungsindustrie lag in Bosnien! Kannst du dir das vorstellen, wenn du dir heute die praktisch tote Wirtschaft in dem Land anschaust?
    Heute sind die globalen Preise derart hoch, dass Bosnien seine Metallprodukte nciht vertreiben kann, weil die Chinesen alles überschwemmen.

    Und darum geht es, es war eine Symbiose zwischen den Ländern, Bosnien gibt seine Metall- und Schwerindustrieprodktue an Slowenien und dafür gabs im Gegenzug weiße Technik (Kühlschränke, Küchen usw)

    Wir sollten in erster Linie uns gegenseitig unterstützen und dann im globalen Markt mitmischen, dass ist doch genau das selbe Prinzip der EU.
    Die EU macht das, weil sie erkannt hat, dass sie als gemeinsamer Staatenbund viel mehr Macht und bessere Chancen hat.

    Das Problem der EU bezogen auf uns ist, dass sie in Wirklichkeit politisch schon bei der Grenze Deutschland-Polen aufhört und nicht wie man uns weismachen will bei Bulgarien oder gar Slowenien.

  3. #103
    Avatar von meko

    Registriert seit
    15.05.2007
    Beiträge
    10.778
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Aber warum gab es diesen wirtschaftlichen Aufschwung?
    Das ist doch das entscheidende, es gab ihn, weil wir das erste mal die Sachen allein in die Hand nahmen, gemeinsam

    Kein einziges Land hätten auch nur einen annähernden Aufschwung gehabt, wenn sie nicht in einem Bund gewesen wäre.

    Jedes Land erfüllte eine wirtschaftliche Funktion, alle Sektoren waren vorhanden

    Slowenien - saubere moderne Industrie
    Kroatien & Serbien - Nahrung, Tourismus
    Bosnien - Schwerindustrie und Großfirmen
    Makedonien und Montenegro hatten Allgemeinindustrie (also keine besonders starken Sektoren)

    Über 70% unserer Rüstungsindustrie lag in Bosnien! Kannst du dir das vorstellen, wenn du dir heute die praktisch tote Wirtschaft in dem Land anschaust?
    Heute sind die globalen Preise derart hoch, dass Bosnien seine Metallprodukte nciht vertreiben kann, weil die Chinesen alles überschwemmen.

    Und darum geht es, es war eine Symbiose zwischen den Ländern, Bosnien gibt seine Metall- und Schwerindustrieprodktue an Slowenien und dafür gabs im Gegenzug weiße Technik (Kühlschränke, Küchen usw)

    Wir sollten in erster Linie uns gegenseitig unterstützen und dann im globalen Markt mitmischen, dass ist doch genau das selbe Prinzip der EU.
    Die EU macht das, weil sie erkannt hat, dass sie als gemeinsamer Staatenbund viel mehr Macht und bessere Chancen hat.

    Das Problem der EU bezogen auf uns ist, dass sie in Wirklichkeit politisch schon bei der Grenze Deutschland-Polen aufhört und nicht wie man uns weismachen will bei Bulgarien oder gar Slowenien.
    traurig. dass diese 70% ausser land geschafft wurden.

    die bosniaken und bosnier allgemein ,.. die größeten jugoslawen wurden am höchsten verraten.

    und wenn BiH zum kongo wird. nie wieder werden cetnik kommunisten etwas in BiH zu melden haben.


    edit: natürlich habe ich mir auch den rest von dir durchgelesen. leider habe ich hier zuoft über jugoland disskutiert um es wieder und wieder zu tun.

  4. #104
    Baksuz
    Lustig finde ich, dass die serbischen "Jugoslawen" hier im Forum immer die Bosniaken und Kroaten(Welche sich nicht als Jugoslawen sehen) als Nationalisten etc. bezeichnen. Aber nie die serbischen Chauvinisten hier im Forum, obwohl wir doch "das selbe Volk" sind.

  5. #105

    Registriert seit
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    20.935
    Zitat Zitat von meko Beitrag anzeigen
    traurig. dass diese 70% ausser land geschafft wurden.

    die bosniaken und bosnier allgemein ,.. die größeten jugoslawen wurden am höchsten verraten.

    und wenn BiH zum kongo wird. nie wieder werden cetnik kommunisten etwas in BiH zu melden haben.


    edit: natürlich habe ich mir auch den rest von dir durchgelesen. leider habe ich hier zuoft über jugoland disskutiert um es wieder und wieder zu tun.
    Das Problem ist, dass wir sehr viele Idioten im Land haben, deren Horizont, wiegesagt, bis zur Grenze Slowenien-Österreich und Makedonien-Griechenland reicht...

  6. #106

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    1.318
    Zitat Zitat von meko Beitrag anzeigen
    traurig. dass diese 70% ausser land geschafft wurden.

    die bosniaken und bosnier allgemein ,.. die größeten jugoslawen wurden am höchsten verraten.

    und wenn BiH zum kongo wird. nie wieder werden cetnik kommunisten etwas in BiH zu melden haben.


    edit: natürlich habe ich mir auch den rest von dir durchgelesen. leider habe ich hier zuoft über jugoland disskutiert um es wieder und wieder zu tun.
    das will auch keiner,desween haben wir RS majmune glupi!!!

  7. #107
    Avatar von Yugovich

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    Zitat Zitat von meko Beitrag anzeigen

    die bosniaken und bosnier allgemein ,.. die größeten jugoslawen wurden am höchsten verraten.
    Wie wahr...

    Zitat Zitat von meko Beitrag anzeigen
    und wenn BiH zum kongo wird. nie wieder werden cetnik kommunisten etwas in BiH zu melden haben.
    Cetnik kommunisten will doch keiner haben. Es kann nur ein neues demokratisches, dezentral organisiertes Jugoslawien geben oder garkeines.

    Hier eine Anregung zum Nachdenken über den Ausverkauf Bosniens:

    Bei Ikea gibt es seit geraumer Zeit ein sehr gutes Kinderbett (Vollholz) mit Lattenrost für 39,- Euro zu kaufen.

    Wisst Ihr wo das hergestellt wird? Auf der Verpackung steht "Made in Bosnia-Hercegovina".

    Irgendetwas stimmt da doch nicht. Dieses Teil ist viel zu billig wenn man sich das Material und die Arbeitszeit anschaut. Da werden offensichtlich irgendwelche Arbeiter in Bosnien mit absoluten Niedrigstlöhnen abgespeist. Mich würde noch interessieren woher das Holz kommt. Womöglich auch aus Bosnien. Falls dem so ist, gute Nacht Bosnien.

    Sieht man sich die von Mastakilla beschriebene Arbeitsteilung zwischen den damaligen jugoslawischen Republiken an und was man nun hat, da können einem ja nur die Haare zu Berge stehen.

  8. #108

    Registriert seit
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    2.278
    Zitat Zitat von Yugovich Beitrag anzeigen
    Wie wahr...



    Cetnik kommunisten will doch keiner haben. Es kann nur ein neues demokratisches, dezentral organisiertes Jugoslawien geben oder garkeines.

    Hier eine Anregung zum Nachdenken über den Ausverkauf Bosniens:

    Bei Ikea gibt es seit geraumer Zeit ein sehr gutes Kinderbett (Vollholz) mit Lattenrost für 39,- Euro zu kaufen.

    Wisst Ihr wo das hergestellt wird? Auf der Verpackung steht "Made in Bosna-Hercegovina".

    Irgendetwas stimmt da doch nicht. Dieses Teil ist viel zu billig wenn man sich das Material und die Arbeitszeit anschaut. Da werden offensichtlich irgendwelche Arbeiter in Bosnien mit absoluten Niedrigstlöhnen abgespeist. Mich würde noch interessieren woher das Holz kommt. Womöglich auch aus Bosnien. Falls dem so ist, gute Nacht Bosnien.

    Sieht man sich die von Mastakilla beschriebene Arbeitsteilung zwischen den damaligen jugoslawischen Republiken an und was man nun hat, da können einem ja nur die Haare zu Berge stehen.

    vor dir zieh ich jederzeit den hut.

  9. #109

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    905
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Procitaj malo u historiji koji je oficijelni razlog bio za spremanje na odcepljenje Hrvatske i Slovenije. Tada u krajini nije pao ni jedan metak niti je ikakve buke bilo. Ja pricam po gotovo o godini 1989 i 1990.

    Pa onda pitaj, kave veze ima Hrvatska sa Kosovom, mada se to i ja pitam.
    Evo ti malo povijesti koje je represije hrvatski narod morao podnjeti u Jugovini. Oficijalni razlog je bio da je NAROD htjeo SAMOSTALNOST i to izglasao u demokratskimj izborima, sto u Jugosmrdiji komunistickom leglu nikada nije bilo moguce, i Srbi su se bojali izgubiti kravu muzaru. Hrvati cak nisu imali ni pravo na svoj jezik, a bili su ekonomski dosta jaki opstati sami, svoj na svome i ponosno moc reci da su HRVATI i tim jezikokm i govoriti.

    Sa Wikipedije:

    Kroatien im zweiten Jugoslawien (1945–1991) [Bearbeiten]

    Kroatien wurde nach dem Kriegsende entsprechend den Beschlüssen der zweiten AVNOJ-Konferenz zu einer von sechs Teilrepubliken der neu gegründeten „Föderativen Volksrepublik Jugoslawien“ (Federativna Narodna Republika Jugoslavija), die ab 1963 „Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien“ (Socijalistička Federativna Republika Jugoslavija) hieß. Ebenso wie in den anderen Teilrepubliken und „autonomen Provinzen“ wurde in Kroatien der Sozialismus eingeführt. Politische Gegner und besonders ehemalige Anhänger der Ustascha wurden in den ersten Jahren verfolgt, woraufhin viele aus dem Land flohen und ihre Tätigkeit in der Diaspora fortsetzten. Privateigentum der Oberschicht wurde konfisziert, Unternehmen, Gebäude und Ländereien enteignet und verstaatlicht. Die einst große deutsche Minderheit im Osten des Landes, in Slawonien, der Baranja und Syrmien, wurde unter dem Vorwurf der kollektiven Kollaboration mit den faschistischen Besatzern fast vollständig enteignet und vertrieben. In ihren Häusern wurden vorwiegend Serben angesiedelt. Ebenso wurde die Mehrzahl der Italiener in Istrien und in Küstenstädten wie Rijeka, Zadar und Split vertrieben.
    Öffentlich auftretende politische Gegner mussten aber weiterhin mit Repressionen rechnen.

    Kroatien war vor allem wegen des Tourismus und der vergleichsweise hohen Produktivität seiner Wirtschaft eine der wohlhabendsten Republiken Jugoslawiens, obwohl die Lika und das dalmatinische Hinterland stark unterentwickelt und von einer massiven Landflucht gezeichnet waren. Die Tatsache, dass Kroatien einen großen Teil seiner Deviseneinnahmen an die Zentralregierung abführen musste und folglich notwendige Investitionen in Kroatien ausblieben, führte zu Unmut.
    Ende der 1960er Jahre begann der sogenannte Kroatische Frühling (maspokret), eine Reformbewegung, die von Intellektuellen gegründet und getragen wurde und bald darauf auch die Zagreber Parteispitze erfasste. Die Vertreter des Kroatischen Frühlings forderten eine Reihe von ökonomischen, demokratischen und nationalen Maßnahmen wie die stärkere Autonomie der Republiken, die Reduzierung von Zahlungen an die Zentralregierung und ärmere Republiken und den Bau von Autobahnen Zagreb-Split und Zagreb-Rijeka.
    Datei:SR Croatia coa.png Wappen der Sozialistischen Teilrepublik Kroatien


    Am Beginn des Kroatischen Frühlings stand unter anderem der Sprachenstreit um die Stellung der kroatischen Sprache in Jugoslawien. Offiziell war diese als „westliche Variante“ der serbokroatischen Sprache mit der „östlichen Variante“, dem Serbischen, gleichgestellt, de facto überwog jedoch vor allem im staatlichen Sprachgebrauch und in der Öffentlichkeit die serbische Variante, während die Verwendung spezifisch kroatischer Formen als „nationalistische Abweichung“ angesehen wurde. Als Reaktion darauf unterzeichneten zahlreiche kroatische Intellektuelle, darunter Wissenschaftler und Schriftsteller wie Miroslav Krleža, am 17. März 1967 eine „Deklaration über die Bezeichnung und Stellung der kroatischen Literatursprache“, in der sie die offizielle Anerkennung der Eigenständigkeit der kroatischen Sprache forderten.
    Begünstigt durch die Liberalisierung der politischen Öffentlichkeit in Jugoslawien nach dem Sturz des Innenministers Aleksandar Ranković wurden erstmals seit der Machtübernahme der Kommunisten auch andere Themen wirtschaftlicher und politischer Art zunehmend kritisch öffentlich diskutiert. Die Führung des Bundes der Kommunisten Kroatiens unter Savka Dabčević-Kučar unterstützte die Liberalisierung und machte sich Teile der öffentlich erhobenen Forderungen zu Eigen. Zwar wurde die Führungsrolle der Kommunistischen Partei nicht in Frage gestellt, doch lösten sich gesellschaftliche Organisationen wie der traditionelle Kulturverband „Matica Hrvatska“ und der von Dražen Budiša geleitete Studentenverband der Universität Zagreb vom Einfluss der Partei und begannen selbständig aufzutreten. Der Unmut in Kroatien entlud sich schließlich in Demonstrationen.
    Von den Kreisen der jugoslawischen Armee und des jugoslawischen Geheimdienstes wurde jedoch zunehmend ein Eingreifen gegen die angeblich die Einheit Jugoslawiens bedrohende Entwicklung in Kroatien gefordert. Schließlich zwang Tito am 29. November 1971 die gesamte Führung des Bundes der Kommunisten Kroatiens zum Rücktritt. Sie wurde durch eine neue linientreue Parteiführung ersetzt, die der politischen Liberalisierung sofort ein Ende setzte. Bis Mitte 1972 wurden in diesem Zusammenhang 550 Personen festgenommen und insgesamt 2000 Menschen verurteilt.
    Die Forderung nach einer größeren wirtschaftlichen Selbständigkeit der Teilrepubliken Jugoslawiens wurde durch die neue Verfassung von 1974 teilweise erfüllt, eine politische Liberalisierung hingegen bis in die zweite Hälfte der 1980er Jahre nicht zugelassen. In der tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise, in der sich Jugoslawien in den späten 1980er Jahren befand, wuchs ein immer stärkerer Gegensatz zwischen zentralistischen und großserbischen Tendenzen einerseits und dem wiedererwachenden kroatischen Nationalbewusstsein andererseits. Mit dem Tod Titos 1980 war zudem ein wichtiger Stabilisierungsfaktor weggefallen.
    Mit dem Ende der sozialistischen Ära in Europa forderten Slowenien und Kroatien verstärkt den Umbau Jugoslawiens zu einer Konföderation und die Umorientierung zur parlamentarischen Demokratie und Marktwirtschaft. Slobodan Milošević setzte sich für einen zentralisierten jugoslawischen Gesamtstaat unter kommunistischer Herrschaft ein und agitierte gegen Albaner, Kroaten und Slowenen, um ihre Unabhängigkeitsbestrebungen zu verhindern.
    Siehe auch: Titoismus

    Die Republik Kroatien seit der Unabhängigkeit [Bearbeiten]

    Hauptartikel: Kroatien-Krieg

    Von Serben besetzte Gebiete Kroatiens vor der Militäroperation Oluja in Januar 1995.


    Im Jahr 1990 wurden die ersten Wahlen in Kroatien abgehalten. Die von Franjo Tuđman geführte Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ) ging dabei als Wahlsieger hervor. Die HDZ trat für ein von Jugoslawien unabhängiges Kroatien ein, was bei der serbischen Minderheit in Kroatien und bei der jugoslawischen Zentralregierung in Belgrad auf Ablehnung stieß.
    Im Sommer 1990 erklärten Serben aus Norddalmatien und der Lika mittels Straßenblockaden und durch das Proklamieren von Parolen die „Autonome Region Serbische Krajina“, später die Republik Serbische Krajina. Ein Eingreifen der kroatischen Polizei wurde von der Jugoslawischen Volksarmee (JNA) verhindert. Der Konflikt kulminierte in der sogenannten „Baumstamm-Revolution“, als die Krajina-Serben begannen, Straßensperren zu errichten, und den Verkehr von und zu den Fremdenverkehrsgebieten an der Küste zu sperren. Gleichzeitig begann die Vertreibung nichtserbischer Bewohner aus diesen Gebieten.
    Die kroatische Regierung erklärte am 25. Juni 1991 ihre Unabhängigkeit Kroatiens, woraufhin die Jugoslawische Volksarmee serbische Paramilitärs mit Waffen und militärischer Ausrüstung versorgte. Mehrere kroatische Städte wie Vukovar, Osijek, Karlovac, Split, Zadar, Šibenik und Dubrovnik wurden massiv von der JNA angegriffen.
    Im Oktober 1991 brach das kroatische Parlament seine Verbindungen zu Jugoslawien ab. Es folgten Massenvertreibungen von Kroaten und anderen Bevölkerungsgruppen sowie auch an Serben aus dem Grenzgebiet zu Bosnien-Herzegowina. Vielerorts wurde die Bevölkerung von der JNA, die größtenteils aus serbischen und montenegrinischen Soldaten bestand, der kroatischen Armee sowie von Freischärlern aus Serbien im Rahmen „ethnischer Säuberungen“ vertrieben.
    Mit Angriffen auf Osijek und Dubrovnik belagerte und bombardierte die JNA Städte, die von einer kleinen serbischen Minderheit bewohnt wurden. In der Grenzstadt Vukovar kam es zur Schlacht um Vukovar, wobei der größte Teil der Stadt verwüstet wurde und der Großteil der Bevölkerung fliehen musste. Die Stadt wurde im November 1991 von serbischen Truppen erobert.
    Am 23. Dezember[2] erklärte der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher für Deutschland als ersten Staat die Anerkennung der staatlichen Unabhängigkeit Kroatiens und Sloweniens. Österreich folgte, und bis Ende Januar 1992 die Mehrheit der internationalen Staatengemeinschaft.

    Als die Verhandlungen mit den aufständischen Serben keine Fortschritte hinsichtlich einer Reintegration brachten, und 170.000 kroatische Flüchtlinge keine Möglichkeit zur Rückkehr in ihre Heimatorte erhielten, entschied sich die kroatische Regierung zunächst zur Militäroperation Blitz und wenige Wochen später zur Militäroperation Sturm, die innerhalb weniger Tage nahezu die gesamte Republik Serbische Krajina unter Kontrolle des kroatischen Staates brachte. Dies führte zu einer Massenflucht der serbischen Bevölkerung. Mehr als 200.000 Serben flohen kurz vor, während und nach der Militäroperation. Unter den Flüchtenden befanden sich auch 35.000 bis 45.000 Kämpfer der Armee der Republik Srpska Krajina. Wenige Monate später wurde in Folge dieser Entwicklungen das Abkommen von Dayton unterzeichnet.
    Am 6. November 1996 wurde Kroatien Mitglied des Europarates. In den Jahren 1996 und 1997 erholte sich die wirtschaftliche Lage des Landes deutlich.

  10. #110

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass wir sehr viele Idioten im Land haben, deren Horizont, wiegesagt, bis zur Grenze Slowenien-Österreich und Makedonien-Griechenland reicht...

    Deiner könnte bis nach Nordkorea reichen. Die pflegen noch Deine Ideale!

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