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Traum vom vereinigten Land droht zu scheitern

Erstellt von Emir, 08.07.2009, 06:16 Uhr · 534 Antworten · 19.327 Aufrufe

  1. #61

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    689
    Es war schon immer zum scheitern verurteilt und fertig, warum sich so einen kopf machen

  2. #62
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen

    Nikad!
    Dann wundere dich nicht! Wenn man stehen bleibt, muss man sich nicht wundern das es nicht vorwärts geht!

  3. #63

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    Zitat Zitat von TruthHURTS Beitrag anzeigen
    Schmeiss mal dein Tito Bild langsam weg und sieh dich nicht als etwas was du nie warst!



    Kroatien wurde nach dem Kriegsende entsprechend den Beschlüssen der zweiten AVNOJ-Konferenz zu einer von sechs Teilrepubliken der neu gegründeten „Föderativen Volksrepublik Jugoslawien“ (Federativna Narodna Republika Jugoslavija), die ab 1963 „Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien“ (Socijalistička Federativna Republika Jugoslavija) hieß. Ebenso wie in den anderen Teilrepubliken und „autonomen Provinzen“ wurde in Kroatien der Sozialismus eingeführt. Politische Gegner und besonders ehemalige Anhänger der Ustascha wurden in den ersten Jahren verfolgt, woraufhin viele aus dem Land flohen und ihre Tätigkeit in der Diaspora fortsetzten. Privateigentum der Oberschicht wurde konfisziert, Unternehmen, Gebäude und Ländereien enteignet und verstaatlicht.

    Die einst große Jugoslawiendeutsche|deutsche Minderheit im Osten des Landes, in Slawonien, der Gespanschaft Osijek-Baranja|Baranja und Syrmien, wurde unter dem Vorwurf der kollektiven Kollaboration mit den faschistischen Besatzern fast vollständig enteignet und vertrieben. In ihren Häusern wurden vorwiegend Serben angesiedelt. Ebenso wurde die Mehrzahl der Italiener in Istrien und in Küstenstädten wie Rijeka, Zadar und Split Vertreibung#Andere Vertreibungen zwischen 1944 und 1948|vertrieben. Im Gegensatz zu den Deutschen wurden die im Lande verbliebenen Italiener jedoch als nationale Minderheit anerkannt und erhielten Minderheitenrechte, die im Rahmen der Verträge zwischen Jugoslawien und Italien zur Regelung der Triest-Frage auch international garantiert wurden.

    Nach dem Bruch zwischen Tito und[Josef Stalin|Stalin 1948 und besonders nach den Reformn der 1960er Jahre nahm die Entwicklung der politischen Praxis in Jugoslawien ihren eigenen Lauf. Besonders hervorzuheben sind eine zunehmende Öffnung zum Westen hin, die Duldung privater Familienbetriebe und landwirtschaftlicher Güter bis zu einer maximalen Größe von 20 Hektar und die relative Nichteinmischung des Staates in private Angelegenheiten. Öffentlich auftretende politische Gegner mussten aber weiterhin mit Repressionen rechnen.

    Durch die weitgehende Öffnung des Landes zum Westen hin konnte sich der Tourismus an der Adriaküste entfalten. Bis zum Zusammenbruch Jugoslawiens war der Tourismus eine der wichtigsten Devisenquellen. Eine andere wichtige Geldquelle waren Sendungen von Gastarbeitern (kroat. ''gastarbajteri''). Im den Großräumen Zagreb, Rijeka und Osijek konnte sich auch die Industrie entfalten, während Dalmatien, die Lika und die kroatischen Inseln in dieser Hinsicht unterentwickelt blieben.

    Kroatien war vor allem wegen des Tourismus und der vergleichsweise hohen Produktivität seiner Wirtschaft eine der wohlhabendsten Republiken Jugoslawiens, obwohl die Lika und das dalmatinische Hinterland stark unterentwickelt und von einer massiven Landflucht gezeichnet waren. Die Tatsache, dass Kroatien einen großen Teil seiner Deviseneinnahmen an die Zentralregierung abführen musste und folglich notwendige Investitionen in Kroatien ausblieben, führte zu Unmut.

    Ende der 1960er Jahre begann der sogenannte Kroatischer Frühling|Kroatische Frühling (''maspokret''), eine Reformbewegung, die von Intellektuellen gegründet und getragen wurde und bald darauf auch die Zagreber Parteispitze erfasste. Die Vertreter des Kroatischen Frühlings forderten eine Reihe von ökonomischen, demokratischen und nationalen Maßnahmen wie die stärkere Autonomie der Republiken, die Reduzierung von Zahlungen an die Zentralregierung und ärmere Republiken und den Bau von Autobahnen Zagreb-Split und Zagreb-Rijeka.

    Am Beginn des Kroatischen Frühlings stand unter anderem der Sprachenstreit um die Stellung der Kroatische Sprache|kroatischen Sprache in Jugoslawien. Offiziell war diese als „westliche Variante“ der Serbokroatische Sprache|serbokroatischen Sprache mit der „östlichen Variante“, dem Serbische Sprache|Serbischen, gleichgestellt, de facto überwog jedoch vor allem im staatlichen Sprachgebrauch und in der Öffentlichkeit die serbische Variante, während die Verwendung spezifisch kroatischer Formen als „nationalistische Abweichung“ angesehen wurde. Als Reaktion darauf unterzeichneten zahlreiche kroatische Intellektuelle, darunter Wissenschaftler und Schriftsteller wie [[Miroslav Krleža]], am 17. März 1967 eine „Deklaration über die Bezeichnung und Stellung der kroatischen Literatursprache“, in der sie die offizielle Anerkennung der Eigenständigkeit der kroatischen Sprache forderten.

    Begünstigt durch die Liberalisierung der politischen Öffentlichkeit in Jugoslawien nach dem Sturz des Innenministers Aleksandar Ranković wurden erstmals seit der Machtübernahme der Kommunisten auch andere Themen wirtschaftlicher und politischer Art zunehmend kritisch öffentlich diskutiert. Die Führung des Bundes der Kommunisten Kroatiens unter Savka Dabčević-Kučar]unterstützte die Liberalisierung und machte sich Teile der öffentlich erhobenen Forderungen zu Eigen. Zwar wurde die Führungsrolle der Kommunistischen Partei nicht in Frage gestellt, doch lösten sich gesellschaftliche Organisationen wie der traditionelle Kulturverband „Matica Hrvatska“ und der von Dražen Budiša geleitete Studentenverband der Universität Zagreb vom Einfluss der Partei und begannen selbständig aufzutreten. Der Unmut in Kroatien entlud sich schließlich in Demonstrationen.

    Die Parteiführung auf Bundesebene stand der Entwicklung in Kroatien zunächst abwartend gegenüber, zumal die Person Titos in der kroatischen Öffentlichkeit nicht direkt kritisiert wurde, vielmehr wurde um Titos Unterstützung geworben. Von den Kreisen der [[Jugoslawische Volksarmee|jugoslawischen Armee]] und des [[Uprava državne bezbednosti|jugoslawischen Geheimdienstes]] wurde jedoch zunehmend ein Eingreifen gegen die angeblich die Einheit Jugoslawiens bedrohende Entwicklung in Kroatien gefordert. Schließlich zwang Tito am 29. November 1971 die gesamte Führung des Bundes der Kommunisten Kroatiens zum Rücktritt. Sie wurde durch eine neue linientreue Parteiführung ersetzt, die der politischen Liberalisierung sofort ein Ende setzte. Bis Mitte 1972 wurden in diesem Zusammenhang 550 Personen festgenommen und insgesamt 2000 Menschen verurteilt.

    Die Forderung nach einer größeren wirtschaftlichen Selbständigkeit der Teilrepubliken Jugoslawiens wurde durch die neue Verfassung von 1974 teilweise erfüllt, eine politische Liberalisierung hingegen bis in die zweite Hälfte der 1980er Jahre nicht zugelassen.
    In der tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise, in der sich Jugoslawien in den späten 1980er Jahren befand, wuchs ein immer stärkerer Gegensatz zwischen zentralistischen und großserbischen Tendenzen einerseits und dem wiedererwachenden kroatischen [[Nationalbewusstsein]] andererseits. Mit dem Tod Titos 1980 war zudem ein wichtiger Stabilisierungsfaktor weggefallen.

    Mit dem Ende der sozialistischen Ära in Europa forderten [[Slowenien]] und Kroatien verstärkt den Umbau Jugoslawiens zu einer [[Konföderation]] und die Umorientierung zur [[Parlamentarische Demokratie|parlamentarischen Demokratie]] und [[Marktwirtschaft]]. [[Slobodan Milošević]] setzte sich für einen zentralisierten jugoslawischen Gesamtstaat unter kommunistischer Herrschaft ein und agitierte gegen [[Albaner]], Kroaten und Slowenen, um ihre Unabhängigkeitsbestrebungen zu verhindern.
    Bez Tita bi kurac danas imali turizam nego bi jos otplacivali reparacije zbog 2 Svjetskog Rata, zato bolje ti je da zacepis

  4. #64
    Avatar von Pajpina

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    Zitat Zitat von BosnaHR Beitrag anzeigen
    Doch auch , aber wir sind halt jetzt eine bosniakische - kroatische Föderation
    und wer würde zustimmen das wir eine eigene Entiät bekommen?
    wir müssen eine bekommen bevor alle kroaten aus BiH abwandern !!!
    Siehe es als eine art überlebenskampf es wird nicht umsonst vom exodus der kroaten in BiH gesprochen !! Bosnien bzw die Herzegovina hat für uns Kroaten ne grosse bedeutung wenn du dich bisschen auskennst !!

  5. #65
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Serbian Eagle Beitrag anzeigen
    90 Prozent der Menschen in der Republica Srpska wünschen sich, so schätzen es die serbischen Politiker, die Unabhängigkeit von Bosnien-Herzegowina.

    HAHAHAHAHAHAH

    Also jeder bosnischer Serbe also. Denn RS hat ja 90 % Serben.
    Wie hat mandas nur hinbekommen?

  6. #66
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Ja klar. Zuerst werden die Bosniaken ermordet und dann soll noch ihr Land geklaut werden. Warum gibt nicht Kroatien die Krajina ab oder Serbien Vojvodina?
    An wen den und warum?

  7. #67
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Bez Tita bi kurac danas imali turizam nego bi jos otplacivali reparacije zbog 2 Svjetskog Rata, zato bolje ti je da zacepis
    Ist doch gut, ich weiss doch das du mit deiner Fresse unzufrieden bist!

    Auch kann ich beim besten Willen nicht auf einen 17 Jahre alten Einzelgänger eingehen der mir was von Tito erzählen will!

    Ohne dein Internet wüstest du gar nicht das es je einen Tito oder ein Jugoslawien gab, also verschön mich mit deinem Pseudo-Wissen

  8. #68

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    Vielleicht erkennt man an den Reaktionen der verschiedenen Gruppen wohl am besten, wieso BiH am scheitern ist und warum keiner mit dem anderen will, jeder kritisiert den anderen, ist aber nicht bereit Kompromisse einzugehen, weil er Angst hat, am Verlieren zu sein.

    Ich persönlich würde eine Aufteilung BiH bedauern, aber wenn es der einzige Weg ist diese ganze Scheiße auszubaden und mögliche Konflikte zu verhindern, dann muss man den Weg gehen.

    Manchmal muss etwas eben erst zerfallen, bevor es wieder zusammengefügt werden kann.

  9. #69

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    2.111
    Zitat Zitat von Balkanese Beitrag anzeigen
    Ich liebe es wenn die Serben über zusammengewürfelte gebiete schreiben die garnicht existieren, wie z.B. RS.
    Na da muss ich dich entäuschen sie existiert doch und ist in der verfassung verankert... ich hoffe du bist jetzt nicht allzu entäuscht. Andernseits kannst du dich ja immer noch erschiessen wenn du das nicht erträgst.

    3. Sastav

    Bosna i Hercegovina se sastoji od dva entiteta: Federacije Bosne i Hercegovine i Republike Srpske (u daljem tekstu “entiteti”).
    Ustav Bosne i Hercegovine - Wikizvor


    Die RS ist namentlich erwähnt und definiert. Also nicht erfunden, sondern real und existent...!

  10. #70

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    689
    Ganz einfach den lauf der dinge lassen und der stärker soll überleben

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