Rumänischer Premier: Vergangenheit auf dem Balkan vergessen und sich der Zukunft widmen
Belgrad/Bukarest - In Bukarest ist am Dienstag ein Treffen der Außenminister südosteuropaischer Staaten eröffnet worden, die am "Prozess der Kooperation Südosteuropas" (SEECP) teilnehmen. Es sei an der Zeit, dass der Balkan die Vergangenheit vergesse, sich der Zukunft widme und die Möglichkeiten in Anspruch nehme, die sich ihm durch die Mitgliedschaft in der Europäischen Union und der NATO-Allianz bieten, sagte der rumänische Premier Calin Popescu-Tariceanu in seiner Eröffnungsansprache.


"Die SEECP hat gezeigt, dass die Energie Südosteuropas auf die Europäische Union, gemeinsame Projekte und die Zukunft ausgerichtet werden kann", wurde der rumänische Ministerpräsident von der Belgrader Presseagentur Beta zitiert worden.

In Bukarest kommen am Mittwoch Staatschefs und Ministerpräsidenten der SEECP-Staaten zusammen. An dem im Jahre 1996 gegründeten Prozess nehmen Albanien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Mazedonien, Serbien-Montenegro, die Türkei, Bosnien-Herzegowina und Kroatien teil. Moldawien hat den Beobachterstatus. In Bukarest soll am Mittwoch die SEECP-Rolle im Lichte der Stabilisierungsprozesse in der Region und der regionalen Zusammenarbeit analysiert werden.


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