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Türkei droht Israel im Gaza-Streit mit "Plan B"

Erstellt von Alp Arslan, 02.09.2011, 12:26 Uhr · 350 Antworten · 19.966 Aufrufe

  1. #281
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von Ilijah Beitrag anzeigen
    Mal angemerkt: Leute behaupten die Palästinenser wären reif für einen Staat - dem widerspreche ich, denn warum hören die terroristen Aktivitäten nicht auf? Sieht für mich nach einem Iraq aus und einen Iraq will ich dort auch nicht haben.

    Selbst von der Hamas wurde behauptet dass man mit den Raketenangriffen aufhört aber selbst das ist bei den Leuten da Schall und Rauch. Es fanden doch glaubich eh weiterhin Anschläge statt.

    Weiters sei gesagt, dass der italienische Aktivist ermordet wurde. Auch nicht toll für die Reputation eines solchen Staates. Wo man quasi *nie* sicher sein wird - wie dem heutigen Iraq. Weil Sicherheitsmaßnahmen scheinbar komplett fehlen.
    Kannst du es nachvollziehen und verstehen wenn man "Palästinenser" mit "Israelis" austauscht? glaubst du wirklich das die Israelische Regierung humaner mit Palästinensern umgegangen ist und umgeht? Merkst du den Unterschied? Regierung- Terrororganisation. Die Einen vertreten ein Land, die anderen vertreten eine ideologische Gruppe/Organisation/Terroristen/usw.
    Du verallgemeinerst
    "Palästinenser" ist die Eigenbezeichnung eines Semitischen Volkes im heutigen Israel. Palästinenser sind Menschen verschiedenster Religionen wie Christen, Muslime usw. die immer auf diesem Boden gelebt hatten. Sie haben die gleiche Daseinsberechtigung wie die Israelis (obwohl viele heutige Israelis europäischen Ursprungs sind)

    Du weißt schon wieviele Palästinenser in der Diaspora leben und nie wieder nach Israel einreisen dürfen, damit nicht die Mehrheit (jüdische Israelis) zu einer Minderheit degradiert wird?


    Du weißt auch das die einzige Lösung zu diesem Konflikt so schnell wie möglich ein Palästinensischer Staat mit den Grenzen von 67 sein wird und nicht die Enteignung palästinensischen Territoriums durch Siedler, Mauerbau und dergleichen.

    Schau dir diese Karte an. Die Grünen Linien zeige die Grenzen von 67 auf und die Blauen Quadrate die Jüdischen Siedlungen



    Ergo: Die 'Palästinenser' önnen ihren eigenen Staat nicht anständig verwalten und das hat weniger mit Israel zu tun
    Ob sie das können oder nicht, lass das mal ihre Sorge sein. Das können wir wohl schwer beurteilen und auch wenn? sollen sie deswegen das Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit verwehrt werden?

    Für mich schon, denn wie gesagt: das ist ein israelisches Problem. Kein palästinensisches. Hier protestieren Israelis.
    Du hast nicht verstanden was ich gemeint habe. Dies sollte nur aufzeigen dass Netanjahu und seine Bruderschaft in allen Kategorien versagt hat, oder kannst du mir außer der zionistischen Siedlungspolitik irgendwelche Erfolge aufzeigen?


    Sie stand nie gut, dank antisemitischer Propaganda. Und das mit Türkei ist ein schlechter Witz. Türkei spielt sich schon länger auf - Profilneurose lässt grüßen. Man könnte schon vom Jerusalem(/Messias)-Syndrom sprechen. Damit mein ich weniger Türkei an sich, sondern Politiker wie Erdogan, die nicht wahrhaben wollen dass Sachen wie Mavi Marmara nicht aufgrund der israelischen Soldaten eskalierte sondern wegen den Extremisten. Das hab ich aber eh schon gepostet. Bild- und Videomaterial gab es genug.

    Wenn sich Israel entschuldigen sollte, dann auch Türkei gegenüber Israel.
    Das Thema um die Mavi Marmara wurde in diesem und anderen Threads ausführlch durchgekaut. Die Crew der Gaza-Aid Flotte waren INTERNATIONALE Zivilisten vom Tellerwäscher über deutsche Politiker bis hin zu Nobelpreisträgern. Nicht die Türkei sondern diese Gutmenschen haben sich auf privater Initiative auf den Weg mit der internationalen Flotte gen Gazastreifen (Größtes Freiluftgefängnis der Welt - Norbert Blüm) gemacht. Israelische Elitesoldaten haben wiederum 9 Aktivisten getötet, davon haben sie einem 19 Jährien 4 mal in den KOPF geschossen, was schlicht und einfach kranker übler Mord ist. Aufgrund dessen das es sich hierbei um die IDF handelt, sprich die Israelische Regierung in dieses Massaker involviert war und grünes Licht für diese Tragödie gegeben hat, sind sie voll und ganz dafür verantwortlich und müssen sich dafür entschuldigen und Entschädigungen an die Hinterbliebenen zahlen. Das ist das mindeste und mal so nebenbei, der 19 Jährige FURKAN DOGAN war amerikanischer Staatsbürger.
    Die Gaza Blockade verstößt gegen internationales Recht und das wird unter anderem demnächst in Den-Haag genauer erörtert werden und das auf die Initiative Erdogans und ja ich danke ihm dafür. Egal welcher Intention Erdogan gefolgt ist, ob es seine Reputation in der arabischen Welt stärken sollte oder sonstwas ist mir Scheissegal, weil durch seine Impulse ein neues Kapitel in Dingen Israel und das Verständnis der Israelischen Politik und der Palästinenser das Weltdenken zugunsten der Palästinenser beeinflusst hat. Die Palis waren ihrem Ziel noch nie so nahe wie jetzt und haben mit der Türkei endlich ein Land an ihrer Seite, das sie vor der Willkür aus welchen Gründen auch immer mit ALLEN MITTELN eines RECHTSSTAATS schützen wird. Israel hat das Recht zu existieren und Israelis haben das Recht in Frieden zu leben genauso wie Palästinenser die gleichen Rechte haben.


    Über die Regierungspartei kann man vieles behaupten.
    Wenn du nicht einmal im Stande bist, die israelische Regierung zu kritisieren müssen wir unsere Diskussion leider hier stoppen. Israel lieben heißt nicht die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.


    BTW:
    Hast du schon von Palileaks gehört? Wenn so die palästinensischen Politiker agieren, wundern mich die Siedlungen und alles andere nicht! Heuchler sind das. Wenn nicht sogar Marionetten und die größte nennt sich: Abbas.
    Ja hab ich und du hast vollkommen Recht, doch zeigt es auch auf, das Abbas ein Mann des Westens und Israels ist.


    Und welche Regierungspartei könnte das besser machen? Dann müssten halt Neuwahlen her. Auch keine Unmöglichkeit.
    Schauen wir mal was die Revolution für Früchte tragen wird.



    Die palästinensische Regierung ist auch nichts anderes als radikal. Meiner Meinung nach radikaler, so radikal dass selbst die arabischen Israelis zu den Waffen gegen sie greifen:
    Du weißt schon das dies nur die Quotenkanaken sind oder? Nichts als Propaganda der Israelischen Regierung und Ja, sie sind Profis was das betrifft. Wie das hier:
    Ein bizarrer Streit tobt rund um den momentanen Start einer neuen Gaza-Hilfsflotte. In einem YouTube-Video beklagt ein angeblicher US-Aktivist, dass er bei dem Hilfstransport nicht mitfahren durfte, weil er schwul sei. Im Internet sorgte sein Video für Wirbel, doch dann stellte sich heraus, dass es gefälscht ist. Der Verdacht fiel auf Israel - und das offenbar nicht zu unrecht.
    Schwulen-Bann? Bizarrer Streit um Gazaflotten-Video - Israel im Zwielicht - Welt - krone.at


    Indizien aus der Blogosphäre

    Die israelische Tageszeitung "Haaretz" berichtete am Dienstag über das Video. Dem Artikel zufolge meldete der US-Blogger Max Blumenthal Zweifel an der Authentizität an. Tatsächlich gibt es einen entsprechenden Eintrag auf Blumenthals Webseite vom vergangenen Freitag.

    In diesem Eintrag rekonstruiert Blumenthal, dass das Video sehr früh und vielleicht sogar als erstes von Neil Lazarus per Facebook verbreitet wurde - einem Mann, von dem Blumenthal sagt, dass er ihn 2001 einmal persönlich in Israel getroffen habe, als dieser im Auftrag der israelischen Regierung die palästinensische Autonomiebehörde "dämonisiert" habe. Später habe Lazarus unter anderem für das Büro des israelischen Premierministers gearbeitet. Blumenthal präsentiert als Beleg einen Link zu einer Web-Seite mit biografischen Angaben zu einem "Neil Lazarus". Ob es sich um dieselbe Person handelt, kann nicht ohne weiteres geprüft werden.

    Desweiteren, so Blumenthal, habe das israelische Presseamt einen Twitter-Eintrag von einem Guy Seemann weiterverbreitet, in dem dieser das Video seinerseits verlinkt hatte. Guy Seemann wiederum, so Blumenthal, habe in einem Lebenslauf geschrieben, dass er ebenfalls für das Büro des israelischen Premiers arbeiten werde. Auch diese Angaben sind nicht ohne weiteres zu überprüfen. Der Twitter-Account Seemanns, auf den Blumenthal zusätzlich verlinkt, existiert jedenfalls nicht - oder nicht mehr. Blumenthal präsentiert immerhin einen Screenshot mit dem angeblichen Eintrag.
    Gaza-Solidaritätsflottille: Wirbel um angeblich gefälschtes Aktivisten-Video - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik




    Es ist witzig, wie Erdogan hetzt, Israel quasi als Problem aller Wert bezeichnet und alles mögliche. Es nimmt antisemitische Züge an. Diese stereotypische Gelaber.

    Was ich aber ernsthaft kritisiere: er macht Israel zum Sündenbock - ist aber sein Palästina so rein und unschuldig wie er es desöfteren darstellt? Nein. Solche Probleme spricht er garnicht an. Weil es zu unbequem werden könnte. Ansonst bitte ich darum mich zu korrigieren, mir zu zeigen wo Erdogan endlich anfängt Palästina zu kritisieren. Erdogan wiederholt sich langsam.
    Zeig mir bitte mit Zitat auf, wo Erdogan antisemitische Parolen schwingt oder Die Israelis oder die Juden dämonisiert?

    Man könnte meinen die Mavi Marmara war nur Mittel zum Zweck ...
    Da magst du sogar Recht haben. Egal ob die Israelische Regierung sich für diese Massaker entschuldigt oder nicht, wird es für immer an Netanjahu und Co. kleben bleiben. Die Toten sind auf keinen Fall umsonst gestorben. Das war ein Eigentor von Seiten der Regierung, weil man sich immer mehr grundlegenden Fragen stellen muss was ein zivilisiertes demokratisches Land mit der humansten und moralischsten Armee machen darf und was nicht und in wie weit dieses selbstskizzierte Bild der Realität entspricht.


    Norman Finkelstein seine Eltern sind dem schrecklichen Holocaust zum Opfer gefallen, was ihn nicht hindert die Barbareien der Israelischen Regierung anzuprangern.






  2. #282
    Avatar von BeZZo

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  3. #283
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von TurkishTiger Beitrag anzeigen
    Norman Finkelstein seine Eltern sind dem schrecklichen Holocaust zum Opfer gefallen, was ihn nicht hindert die Barbareien der Israelischen Regierung anzuprangern.





    das ist ja so niedlich, den Juden wird sonst ausnahmslos alles zugetraut, jede Schweinerei, sie sind Lügner und Kindermörder, aber sobald ein Jude gefunden wird, der am Holocaust oder irgendwas Jüdischem etwas zu bemängeln hat, ist er der glaubwürdige Zeuge schlechthin, denn er muss es ja als Jude wissen.

    Inzwischen ist Finkelstein bei Holocaustleugnern wie Nazi Horst Mahler der jüdische David Irving
    Horst Mahler (NPD) ruft zur "weltweiten Intifada" gegen "Agenturen der jüdischen Macht" auf: "Wir zollen dem jüdischen Gelehrten Norman Finkelstein Respekt dafür, dass er der Welt den Betrug und die Erpressung aufgezeigt hat, mit denen von jüdischen Organisationen aus dem Deutschen Volk durch Einsatz der Auschwitzkeule Milliarden und Abermilliarden herausgepresst werden."
    Norman Finkelstein

    Jude und Balg zu sein von Holocaustüberlebenden schützt offenbar nicht davor auch Blödsinn zu verzapfen.

  4. #284
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    das ist ja so niedlich, den Juden wird sonst ausnahmslos alles zugetraut, jede Schweinerei, sie sind Lügner und Kindermörder, aber sobald ein Jude gefunden wird, der am Holocaust oder irgendwas Jüdischem etwas zu bemängeln hat, ist er der glaubwürdige Zeuge schlechthin, denn er muss es ja als Jude wissen.

    Inzwischen ist Finkelstein bei Holocaustleugnern wie Nazi Horst Mahler der jüdische David Irving


    Norman Finkelstein

    Jude und Balg zu sein von Holocaustüberlebenden schützt offenbar nicht davor auch Blödsinn zu verzapfen.
    Schlechter Witz,

    Was kann Norman Finkelstein dafür, das Nazis aus Deutschland und Israel ihn instrumentalisieren? Ist ein semitischer Jude, welcher die Politik der israelischen Regierung kritisiert oder sich Pro palästinensisch äußert ein Nazijude und Antisemit? Wirklich eine interessante Theorie die du da verfolgst. Übrigens, wo hast du diese Quelle ausgegraben, da wird ja noch mit Deutschmark und soweiter geworben Es gibt genug Juden wie Norbert Finkelstein, er ist kein Paradiesvogel aber einer der bekanntesten Kritiker die es gibt. Hast du dir überhaupt die Videos angeschaut oder dich schonmal genauer mit ihm beschäftigt?

    Übrigens ist dies eine gängige Masche radikaler Fanatiker, kritische jüdische Stimmen als Nestbeschmutzer und Antisemiten (welch Ironie) zu titulieren um sie mundtot zu machen.



    edit. Von welchen Lügen sprichst du?

  5. #285

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    Israel hat übrigens eine Entschuldigung abgelehnt.
    Israel will sich nicht bei der Türkei entschuldigen - Nahost-Konflikt - derStandard.at

    Und Reisende (Geschätsmänner und frauen) da wie in KZ´s aufzuteilen ist eine Demütigung,vorallem weil nur Sie diese Prozedur durchmachen mussten.
    Wie Menschen zweiter Klasse unter Adolf hitler.
    So isloliert man sich.

  6. #286
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von TurkishTiger Beitrag anzeigen
    Schlechter Witz,

    Was kann Norman Finkelstein dafür, das Nazis aus Deutschland und Israel ihn instrumentalisieren? Ist ein semitischer Jude, welcher die Politik der israelischen Regierung kritisiert oder sich Pro palästinensisch äußert ein Nazijude und Antisemit? Wirklich eine interessante Theorie die du da verfolgst.
    Das ist sicher kein Witz, und die Theorie ist nicht von mir

    Holocaust-Industrie - Informationen zur politischen Bildung - aktuell

    Mit der Behauptung, die Jewish Claims Conference bereichere sich an Entschädigungsgeldern, die jüdischen Opfern vorenthalten würden, bedient Finkelstein verbreitete antisemitische Klischees und Vorurteile; zur Stütze seiner These behauptet er, die Claims Conference gehe von zu hohen Opferzahlen aus.Dies kann er zwar nicht beweisen, muss sich aber selbst Fehler und mangelnde Kenntnisse bei seinen Berechnungen vorhalten lassen.
    Die Denunziation jüdischer Organisationen, die Schuldzuweisung an Einrichtungen und prominente Persönlichkeiten der Gedenkkultur aus vordergründiger Absicht durch die Behauptung, es gäbe eine "Holocaust-Industrie", leistet der notwendigen Klärung schwieriger Fragen keinen Dienst.
    ja man sieht, hört und liest ja wie mundtot er gemacht wurde

  7. #287

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    Zitat Zitat von Robert Beitrag anzeigen
    Israel hat übrigens eine Entschuldigung abgelehnt.
    Israel will sich nicht bei der Türkei entschuldigen - Nahost-Konflikt - derStandard.at

    Und Reisende (Geschätsmänner und frauen) da wie in KZ´s aufzuteilen ist eine Demütigung,vorallem weil nur Sie diese Prozedur durchmachen mussten.
    Wie Menschen zweiter Klasse unter Adolf hitler.
    So isloliert man sich.
    dann sollte israel eben mit dieser demütigung selber aufhören, wenn du mal als nichtjude nach israel reist wirst du wissen warum...

  8. #288

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    13.681
    Zitat Zitat von IZMIR ÜBÜL Beitrag anzeigen
    dann sollte israel eben mit dieser demütigung selber aufhören, wenn du mal als nichtjude nach israel reist wirst du wissen warum...

    Aber nur die Juden?
    Und ausgerechnet jetzt?
    Ist ja häufig passiert das sich Juden in der türkei in die Luft gesprengt haben.

    Ihr Isoliert euch nur selbst,vorallem mit Drohungen wie "Israel weiß wohl noch nicht das wir bald Weltmacht sind".

  9. #289
    Yunan
    Zitat Zitat von Alp Arslan Beitrag anzeigen
    Man kann Türken und Israelis nicht vergleichen, dass weißt du auch! Man kann die Juden sicherlich auch als eine Nation nehmen.
    Na gut, dann mache ich das eben auch mit Muslimen.

  10. #290
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Das ist sicher kein Witz, und die Theorie ist nicht von mir

    Holocaust-Industrie - Informationen zur politischen Bildung - aktuell





    ja man sieht, hört und liest ja wie mundtot er gemacht wurde
    Nein das ist echt ein Witz. Natürlich ist jemand wie Finkelstein umstritten, weil er als Jude Israel kritisiert und Bücher wie die Holocaust-Industrie veröffentlicht hat. Er polarisiert, aber ist er deswegen ein Nazi?
    Die Links die du kopiert hast um deine komische Theorie zu belegen, beschäftigen sich mit seinem Holocaust-Industrie Buch und nicht mit Finkelstein als Person und seinem anderen Schaffen.

    Weil Daniel Barenboim, ein jüdischer Dirigent vor einiger Zeit in einem Konzert Wagners Tristan & Isolde dirigiert hat, wurde er als Antisemit abgestempelt.
    Wie man sieht geht das richtig zügig mit diesen Anschuldigungen.

    Wie schon gesagt umstritten, aber trotz alledem hat er auch viele jüdische Fürsprecher.
    Debatte in deutschsprachigen Medien
    Die deutsche Übersetzung vom August 2000 machte Finkelstein in Deutschland bekannt und löste dort eine Debatte um die Singularität der Schoa, das Gedenken daran und Entschädigungen für NS-Zwangsarbeiter aus. Die erste deutsche Rezension schrieb Rafael Seligmann in der Welt am Sonntag vom 23. Juli 2000. In der die Wissenschaftlichkeit des Buches verneinenden Rezension stellt er klar, dass die JCC nicht mit überhöhten Opferzahlen argumentiert habe, US-amerikanische Juden seit 1933 sehr wohl Druck auf die US-Regierung ausgeübt haben, um den verfolgten Juden Europas zu helfen, sowie, dass es ohne den Druck amerikanisch-jüdischer Organisationen nicht zur Entschädigung der osteuropäischen Zwangsarbeiter gekommen wäre.[10] Zudem sei das Holocaustgedenken in den USA keine bewusste Strategie jüdischer Organisationen.[10] Neben der Welt schloss sich lediglich Brigitte Werneburg von der Berliner taz dieser rundherum vernichtenden Kritik an. Rafael Seligmann stellte jedoch fest, dass es falsch wäre, Finkelsteins Kritik als destruktive Polemik abzutun. Sie ist anregend. Vor allem aber notwendig wie ein Reinigungsmittel.
    Die Zeitung Die Woche präsentierte lange Auszüge aus dem Buch und wohlwollende Kommentare, wie von Noam Chomsky und Ernst Nolte. Chomsky hatte Finkelsteins Buch als fundierte Abhandlung beschrieben. Ablehnende Kurzkommentare brachte sie danach unter Anderem von Salomon Korn, Elie Wiesel, Simon Wiesenthal und Paul Spiegel. Als nichtjüdischer Kritiker wurde nur Hans Mommsen erwähnt. Es folgte ein langes Interview mit Finkelstein und ein Artikel zur Holocaustüberlebenden Gizella Weisshaus, die sich ebenfalls von der JCC betrogen fühlte.
    In der Zeit plädierte Tobias Dürr dafür, Finkelsteins Einwände souverän zu prüfen. Er kam zu folgendem Schluss: Über Norman Finkelsteins Pamphlet lohnt der Streit nicht, wohl aber über das wichtige Buch von Peter Novick. Dieser US-Historiker hatte kurz vorher ein Buch (The Holocaust in American Life) mit ähnlicher Themenstellung veröffentlicht, das eine – im Vergleich zu Finkelstein – zurückhaltend formulierte Kritik enthält. Auf dieses Buch berief sich Finkelstein streckenweise und stellte Novicks Belege in den Kontext seiner Anklagen.
    Die Süddeutsche Zeitung (SZ) ließ den Autor sein Buch am 11. August selbst vorstellen und gab dazu seine Homepage an. Petra Steinberger stellte ihn am Folgetag als polarisierenden Wissenschaftler dar, um dessen Thesen es eine „fachliche Auseinandersetzung“ geben müsse. Die ARD-Tagesthemen konstatierten am selben Tag: Das Buch enthält vielleicht Fehler, aber auch begründete Kritik.
    Lorenz Jäger von der FAZ fand keine Fehler, sondern meinte, Polemik müsse zuspitzen, um die Wahrheit zu treffen. Finkelstein verkenne bloß Israels realpolitische Lage.
    Bis Ende August 2000 verwies keine der deutschen Rezensionen darauf, dass unter Anderem Karl Brozik, Wolfgang Benz, Rafael Seligmann viele Thesen des Buches bereits als falsch und unbelegt erklärt hatten. Salomon Korn kritisierte daher: Nicht Finkelsteins Thesen, sondern die Bereitschaft deutscher Medien, sie unbesehen zu glauben, sei das eigentliche Problem.
    Konsens der deutschen Presse unter der Meinungsführerschaft der SZ war bis dahin, dass Finkelsteins Thesen wissenschaftlichen Rang hätten und daher offen und breit debattiert werden müssten. Dies werde, so Eva Schweitzer in der Berliner Zeitung, von der „Holocaust-Industrie“ in den USA skrupellos unterbunden.
    Die Wochenzeitung Junge Freiheit hatte Finkelsteins Buch schon Anfang Juli begrüßt. Sie veröffentlichte wiederholt ausführliche Zitate daraus. Zudem verlangte sie bereits am 28. Juli 2000 unter dem Titel „Der Milliardenpoker“, Finkelsteins Buch müsse unverzüglich ins Deutsche übersetzt werden. Hilbergs Aussagen fasste sie als Unterstützung für alle Thesen Finkelsteins auf: Hilberg habe nicht den geringsten Anlass gesehen, sich davon zu distanzieren, sondern fühle sich in seiner eigenen Kritik am WJC dadurch bestätigt.
    Obwohl das Buch auf Englisch längst abgedruckt war, die deutsche Übersetzung vorbereitet wurde und es auch in Deutschland schon diskutiert wurde, erklärte Peter Sichrovsky, Generalsekretär der FPÖ, in der „Jungen Freiheit“ am 8. September 2000:
    „Nur ein paar Weise sollten in Deutschland bestimmen, was die Blöden lesen und nicht lesen dürfen? Vielleicht können Salomon Korn und all die anderen Hetzer, die den Deutschen das Buch vorenthalten wollen, uns einfachen Menschen erklären, wie man so ein Weiser wird?“
    Dies wurde von Kritikern wie Arne Berensen als bewusster Versuch gewertet, Korn als Vertreter einer überheblichen Minderheit, die als heimliche Strippenzieher die deutsche Öffentlichkeit manipulieren wolle, darzustellen. Dass Korn für seine Kritik keine Unterstützung in der deutschen Presse fand, wurde dabei übergangen.
    Auch die National-Zeitung – Deutsche Wochenzeitung feierte das Buch Finkelsteins und behauptete Unterdrückungsversuche deutscher Juden. Viele Kommentatoren der Regionalpresse übernahmen dieses Muster: Die „Kritik an Juden“ dürfe nicht „zensiert“ werden. Die das Buch ablehnten und kritisierten, seien Helfer des Antisemitismus.
    In den USA griffen Rechtsextremisten wie David Duke das Buch positiv auf.[11]
    Obwohl Finkelstein Vorwürfe, er unterstütze die Holocaustleugnung, öffentlich als Lügen der „Holocaustindustrie“ zurückwies,[12] weisen Kenner des Geschichtsrevisionismus in Europa und den USA – zum Beispiel am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes,[13] [14] [15] der Deutsche Matthias Küntzel[16] und der US-Jurist Alan Dershowitz[17] – nicht nur auf neonazistische Reaktionen, sondern auch auf mit deren Denken übereinstimmende verschwörungstheoretische und antisemitische Motive in Finkelsteins Argumentation hin.
    Zu diesen rechtsextremen Reaktionen und Analogien bemerkte der Historiker Michael Brenner, Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München:
    „Müssen aber etablierte Wissenschaftler und angesehene Journalisten sich auf einen Dialog mit dem Autor eines derartigen Pamphlets einlassen, oder sollte man ihn nicht Seinesgleichen überlassen? […] Ist es nicht wirksamer, wenn ihm vor laufender Kamera einer der sachkundigen revisionistischen Kollegen während seines Deutschlandaufenthalts die Adresse der Weisen vom Zion nennt?“[18]
    Er hielt das Buch für eine „grandiose pathologische Studie – über ihren Autor“.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Norman_...strie.E2.80.9C

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