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Türkei erwägt Truppenabzug aus Nord-Zypern

Erstellt von vag, 02.03.2010, 20:03 Uhr · 36 Antworten · 2.808 Aufrufe

  1. #11

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    Zitat Zitat von Freimaurer Beitrag anzeigen
    wenn das passiert fress ich ein besen,was passiert mit den zypriotischen türken die werden dann wieder von den griechen unterdrückt das wird zu 100% passieren.

    dann solltet ihr die türken in zypern sehr gut ausbilden und dann eine vereinigung zu lassen und dann könnt ihr sehen wer die macht haben wird.

  2. #12
    Avatar von Duušer

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    Zitat Zitat von Prizren Beitrag anzeigen
    Würde ich nicht machen!!
    Free of North ZYPERN!
    Nö.

  3. #13
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Prizren Beitrag anzeigen
    Free of North ZYPERN!
    Gott im Himmel, was soll denn das für ne Sprache sein?

  4. #14

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Gott im Himmel, was soll denn das für ne Sprache sein?

    was soll den das sein?
    gott ist überall

  5. #15
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Iarti Beitrag anzeigen
    was soll den das sein?
    gott ist überall
    Fluffboy, irgendwie hat man es verpasst dir zu erklären, was ne Pointe ist. Stattdessen machst du mehr den Eindruck als habe man dir in deiner Sprechlernphase (die ersten 12 Jahre deines Lebens) für jede auch noch so unsinnige gesprochene Silbe einen Fünfer gegeben.
    Benutz lieber den Fuckfinger-Smiley wie sonst auch und erspare uns deine rhetorischen Künste. Der tut wenigstens nicht so weh in den Augen und ist schnell gelesen.

  6. #16

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    Am 21. Dezember 1963 kam es zu einem Massaker, dass die türkischen Zyprioten bis zum heutigen Tage gezeichnet hat und seitdem unter diesen Folgen leiden.

    Kurz nach der Übernahme Zyperns durch das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland 1878 gab es das erste Begehren von Zyprioten an der Insel. Erzbischof Sophronios bat den ersten Gouverneur der Krone darum, dass Zypern mit dem griechischen Mutterland vereinigt werden solle. Dies war eine der frühesten Bekundungen für die Enosis, die Vereinigung mit Griechenland, der noch weitere folgten. Die türkischen Zyprer waren der Enosis-Bewegung aufgrund der wachsenden Feindseligkeiten skeptisch gegenüber eingestellt. Sie befürchteten, nach einer Vereinigung der Insel an Griechenland unterdrückt oder verfolgt zu werden. Sie befürworteten eine Fortdauer des Kolonialstatus oder aber der Angliederung an die Türkei.

    Nach 1931 kam es zur Ausbreitung der Enosis-Ideologie, die insbesondere durch die britische koloniale Bildungspolitik hervorgerufen wurde, indem man den religiösen Gruppen volle Autonomie gab, so dass Lehrer und Schulbücher aus Griechenland eingeflogen werden konnten. ,,Generationen von Dorfkindern wurde die Forderung nach Enosis schon mit dem Alphabet beigebracht und damit zum unverständlichen Kriterium ihrer nationalen Zugehörigkeit". Während und nach dem Ersten Weltkrieg kam es aufgrund erneuter Bestrebungen seitens der griechischen Zyprioten, zu Aufständen gegen die englische Kolonialmacht. Daraufhin verbot der Gouverneur der Krone die Enosis-Bewegung, verhaftete mehrere Hundert griechische Zyprioten und verhängte eine Pressezensur, die bis in den Zweiten Weltkrieg hinein die Lage unter Kontrolle halten sollte, aber nicht erfolgreich war. Nach dem Krieg begann Griechenland vermehrt die Inselgriechen für sich zu gewinnen. Die Ideen der türkisch-nationalen Bewegungen wurden danach von der türkischen Landmasse ebenso gefördert wie der griechische Nationalismus. Entscheidend für die weitere Entwicklung war der Entschluss von Erzbischof Makarios III. und seines Vertrauten, General Grivas, mit Waffengewalt für die Enosis zu kämpfen, was auch im Jahre 1955 seinen Anfang nahm. Die englische Krone begann gegen den Terror türkische Zyprioten zu gewinnen und stellte eine Antiterroreinheit auf. Auch aus Ankara kam Unterstützung in Form einer eigenen Untergrundbewegung.

    Bis 1963 kam es infolge dieser Repräsalien zu mehreren Attentaten zwischen den Parteien, die aber verhältnismäßig klein ausfielen. Es war der 21. Dezember 1963, ein Tag dass die Inseltürken bis heute nicht überwunden haben, als die Todesschwadrone des Nikos Sampson, gedeckt von griechisch-zyprischer Polizei, erstmals im großen Stil in Lefkosa zuschlugen. Fünf Tage lang wurden Frauen, Männer und Kinder abgeschlachtet. Im türkischen Ortsteil Küçük Kaymaklı kam es zu den ersten Ermordungen. Der “Daily Express” vom 28. Dezember 1963 sprach von 200 bis 300 auf der Straße ermordeten Zyperntürken. Der Londoner “Daily Herald” vom 31. Dezember 1963 sprach von 350 abgeschlachteten Zyperntürken. “Le Figaro” vom 26. Januar 1964 beschrieb, wie eine Mutter (Mürüvet) und ihre drei kleinen Kinder (Murat, Kutsi und Hakan) ermordet und die Leichen in die Badewanne des Hauses geworfen wurden, weil der Vater ein türkisch-zyprischer Offizier war. Das Haus des Offiziers ist heute ein Museum. Aus einer Position der Stärke heraus, wollte Makarios die Herrschaft der Inselgriechen institutionalisieren. Die zyperngriechische Dominanz in allen Bereichen der Politik und Verwaltung war durchgesetzt. Die türkischen Gerichte waren aufgehoben, die Mitglieder der türkischen Volksgruppe stellten ihre Mitarbeit im Zentralparlament ein, türkische Minister waren durch griechische ersetzt. 1964 bestätigte Makarios den Wunsch nach Enosis bei einem Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Papandreou erneut. Die Barbarei ist durch die Regierung Makarios im nach hinein niemals verurteilt worden.

    Ergebnis der zypern-griechischen Angriffe auf die türkische Zivilbevölkerung im Winter 1963/64: 1.000 Zyperntürken wurden ermordet (darunter viele Frauen und Kinder), 545 wurden als Geiseln gefangen gehalten und 103 türkische Dörfer zerstört oder aufgegeben. George W. Ball, US-Unterstaatssekretär unter Kennedy und Johnson, notiert in jenen Tagen:
    Die griechischen Zyprer wollen keine Friedenstruppe. Sie wollen nicht gestört werden, wenn sie die türkischen Zyprer umbringen...
    Am 4. März 1964 entsandte die UN schließlich eine 7.000 Mann starke Friedenstruppe zum Schutz der bedrohten Zyperntürken. Diese Truppen befinden sich bis heute auf der Insel.
    Martin Wieland kommentierte die Ereignisse mit dem Titel "Heilung oder Teilung" in der "Die Zeit" vom 10. Januar 1964 (Nr.02) folgendermaßen:
    Die Türkei bestand auf solchen Sicherungen aus dem begreiflichen Grund, daß sonst der türkischen Minderheit sehr übel mitgespielt werden würde. Austreibung, wenn nicht gar Ausrottung der zypriotischen Türken, erscheint nicht gar so wenigen griechischen Extremisten als die einzig praktische Lösung
    In der Ausgabe vom 21. Februar 1964 (Nr.08 - Makarios erreichte sein erstes Ziel) bezeichnet man die Ausmaße dieses Konfliktes so:
    Türkische Dörfer und Stadtviertel auf Zypern haben sich in Feldlager verwandelt. Sie werden von Privatarmeen der Griechen belagert, deren Waffen aus Griechenland und Ägypten geschmuggelt werden. Eine wilde Straßenschlacht entbrannte in der Hafenstadt Limassol. Die britischen Truppen vermochten das Blutvergießen nicht zu verhindern.
    In der Ausgabe vom 28. Februar 1964 (Nr.09 - Privatarmeen herrschen auf Zypern) haben sich die türkischen Zyprioten mittlerweile formiert...
    Junge Männer und Frauen werden als Scharfschützen ausgebildet. Die Türken haben eine gut ausgerüstete Untergrundorganisation — TMT — auf die Beine gestellt, die Griechen mindestens drei irreguläre Verbände, die von alten EOKA-Partisanen angeführt werden.

  7. #17

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    Das ist der Anfang, doch der Höhepunkt kommt in den 70ern!

  8. #18

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  9. #19
    Avatar von Sinopeus

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    Die Enosis ist heute kein Thema mehr.

  10. #20

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Die Enosis ist heute kein Thema mehr.
    Doch der Antitürkenfaschismus a la EOKA ist auf Zypern immernoch präsent.

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