BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 2 von 9 ErsteErste 123456 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 85

Die Türkei - künftiges EU-Mitglied? (Interview mit Peter Scholl-Latour)

Erstellt von MaxMNE, 16.10.2011, 03:39 Uhr · 84 Antworten · 6.742 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von H3llas

    Registriert seit
    18.04.2010
    Beiträge
    16.644
    Zitat Zitat von Seljuk Beitrag anzeigen
    man sollte sich um die echten europäischen Staaten kümmern
    wie die in Osteuropa und Balkan
    und nicht in dem vorderen Orient

    die Türkei hat sowieso schon seine EU
    ist halt so..es kann nie gut gehen, wenn aufeinmal ein muslimisch geprägtes land in der EU kommt irgendwann wird das mal platzen.

    von daher soll jeder das machen was er macht.

  2. #12

    Registriert seit
    11.10.2011
    Beiträge
    30
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit der türkischen Bürger will das vermutlich wirklich nicht mehr, was ich auch intelligenter finde. Aber eure Regierung will es weiterhin.
    Gül beharrt auf EU-Beitritt

    Der türkische Präsident bekräftigt während seines Besuches in Berlin die Pläne seines Landes.




    BERLIN (dpa). Die Bombendrohung in der Berliner Humboldt-Universität hat den dreitägigen Staatsbesuch des türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül am Montagabend kurzzeitig durcheinandergebracht. Zuvor hatte Gül die deutsche Visapflicht und das Einwanderungsrecht kritisiert.
    Insgesamt seien die Beziehungen zwischen beiden Ländern aber außerordentlich gut, sagte Gül am Montag in Berlin nach einem Gespräch mit Bundespräsident Christian Wulff. Dieser begrüßte Gül als guten Freund Deutschlands. Auch strittige Fragen zwischen beiden Ländern wurden angesprochen. Die Visapflicht etwa für türkische Geschäftsleute ist nach Ansicht Güls ein Hindernis für den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen. Wulff sprach sich für Erleichterungen aus. Die Bundesregierung sollte Verbesserungsmöglichkeiten prüfen und umsetzen, sagte Wulff beim Deutsch-Türkischen Handelsforum 2011 in Berlin. Deutschland wolle die Nummer Eins im Handel mit der Türkei bleiben.

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein türkischer Amtskollege Mehmet Simsek unterzeichneten im Beisein der beiden Staatsoberhäupter ein neues Doppelbesteuerungsabkommen. Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt für verlässliche, berechenbare Rahmenbedingungen, sagte Wulff.

    Auf wenig Gegenliebe stieß Gül dagegen mit seiner Forderung, das 2007 verschärfte deutsche Einwanderungsrecht zu ändern. Insbesondere wendet sich die Türkei gegen die Regelung, wonach künftige Ehepartner aus der Türkei vor ihrer Einreise deutsche Sprachkenntnisse nachweisen müssen.

    Wulff betont, dass die Türkei sich anstrengen muss

    Für die Bundesregierung sagte Staatsministerin Maria Böhmer, die Kritik entbehre jeder Grundlage. "Deutschkurse sind von unmittelbarem Nutzen für die Zuwanderer", sagte sie. Auch Wulff sagte, insbesondere türkische Frauen dürften wegen mangelnder Sprachkenntnisse "nicht in einer Parallelgesellschaft verharren."

    Der türkische Präsident bekräftigte auch den Wunsch nach einem EU-Beitritt seines Landes. "Von diesem strategischen Ziel werden wir nicht abrücken", sagte Gül. Die Formulierung "strategische Partnerschaft", die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) der Türkei angeboten hat, lehnte Gül ab. Die Türkei müsse die Chance erhalten, die ins Stocken geratenen Verhandlungen mit der EU erfolgreich abzuschließen. Danach müssten die Mitgliedsländer und auch die Türken entscheiden.

    Bundespräsident Wulff sprach von "fairen und ergebnisoffenen Beitrittsverhandlungen". Deutschland habe hier eher eine Vermittlerrolle und sei nicht besonders kritisch gegenüber dem türkischen EU-Beitritt. "Die Türkei muss sich anstrengen, Europa aber auch", sagte Wulff. Er hob die gewachsene internationale Verantwortung der Türkei hervor und forderte, die Veränderungen in der arabischen Welt als Chance zu begreifen. Die Türkei könne mit ihrer Verbindung von Pluralismus und Islam Vorbild sein für arabische Länder.

    Am Vormittag war Gül vor dem Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, mit militärischen Ehren empfangen worden. Der türkische Präsident traf auch mit Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sowie mit dem Regierenden Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zusammen. Am heutigen Dienstag trifft Gül mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen, bevor er mit Wulff nach Osnabrück, dessen Heimatstadt, weiterreist. Am Mittwoch besucht er zum Abschluss seines Staatsbesuchs Baden-Württemberg.


    Staatspreasident Abdullah Gül sagt eindeutig, wenn es sein muss werden wir wie (Bespiel Finnland) den Beitritt in die EU zu volksbefragung führen. Was ist Eu bedeutet haben wir in GR fall gesehen.Warum sollen die Türken euch aus der krise helfen ? Das ist jetzt nur beispeil.EU besteht nicht nur aus GR.Aber auch in anderenfall müssen mir mitfinanzieren.

    Auch wenn die Europear nachher uns hineinbeten werden, werden die Türken sagen....alda Avrupanı bilmem nerene sok..

  3. #13
    MaxMNE
    Ich könnte PSL's Kommentare zu den Geschehnissen in der Welt ständig lesen, wie auch die von Helmut Schmidt.

    Krisenherd: „Der Jemen ist fällig“ - Krisenherd - FOCUS Online - Nachrichten

  4. #14
    Baader
    Was soll die Türkei in der EU?

    1. Türken sind keine Europäer
    2. Die sollen erstmal ihre innenpolitischen Probleme lösen
    3. Mal endlich den Genozid an den Armeniern anerkennen
    4. Minderheitenunterdrückung muss aufhören
    5. Den Kurden ihr Land zurückgeben

  5. #15
    MaxMNE
    Aktuelles Interview im Fokus:

    FOCUS 43/2011: Nahost-Experte Scholl-Latour warnt vor möglichen Entwicklungen im arabischen Raum - Kurzfassungen - FOCUS Online - Nachrichten

    München. Der Nahost-Experte Peter Scholl-Latour hat die seiner Meinung nach „ratlose Haltung“ der Europäer gegenüber den Revolutionen im arabischen Raum kritisiert. In einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin FOCUS schreibt Scholl-Latour, angesichts der sich abzeichnenden Entwicklungen werde sich die „ursprüngliche Begeisterung des Westens über den Arabischen Frühling schnell eintrüben“. Der Experte wirft den westlichen Regierungen vor, angesichts der „völkerrechtswidrigen Invasion gegen die revoltierende Insel Bahrain durch saudische Panzerkolonnen“ nicht protestiert zu haben. „An dieser Stelle“, so Scholl-Latour, „hüllen sich die westlichen Prediger von Menschenrechten und freier Volksentscheidung in das bislang praktizierte heuchlerische Schweigen“. Scholl-Latour warnt davor, dass die Türkei die Entwicklungen nutzen könnte, um ihren Machtbereich auszudehnen. Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan scheine „an die Größe des Osmanischen Reiches anknüpfen zu wollen“. Eine sich abzeichnende Achse Ankara-Kairo könne sich zunehmend gegen Saudi-Arabien richten. Ziel wäre dann der „ungeheuerliche Erdölreichtum dieses Königreichs, der bislang zur schamlosen Erpressung und Korrumpierung all jener Staaten, der USA zumal, benutzt wurde, deren Energiebedarf nicht zu sättigen ist“. Für Europa geriete der „Übergang des Arabischen Frühlings oder des arabischen Herbstes in einen frostigen arabischen Winter zu einer Belastung, der der zerstrittene Kontinent nicht gewachsen wäre“. Scholl-Latour weiter: „Das Abendland ist in keiner Weise gewappnet, den arabischen Ungewissheiten mit Gelassenheit, Selbstbewusstsein, Sachkenntnis und auch mit der nötigen Sympathie zu begegnen.“

  6. #16
    Avatar von Sazan

    Registriert seit
    27.05.2009
    Beiträge
    13.046
    die türkei kommt nicht in die EU, sondern die EU in die türkei.

  7. #17
    MaxMNE
    In Tunesien wird nun eine Verfassung ausgearbeitet. Eine Quelle der Rechtsprechung soll die Scharia sein, für Libyen ist Ähnliches angekündigt. Ist das zwingend Ausdruck einer Radikalisierung?

    Scholl-Latour: Unter den arabischen Staaten gibt es kaum einen, der nicht die Scharia als Grundlinie der Politik und der Theologie erwähnt. Das ist nichts Neues und mit Ausnahme von Syrien in allen Ländern der Fall. Und das wird demnächst wohl auch in der Türkei so sein.
    ?Die Masse ruht noch im Islam? - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

  8. #18
    Avatar von Muratoğlu

    Registriert seit
    30.09.2010
    Beiträge
    4.724
    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    sollen da bleiben wo die sind, die gehören nicht in unsere kulturraum..
    Hahaha musste ein bisschen lachen.. weil Griechen und Türken zu 80% die selbe Kultur teilen, bis auf die Religion. ^^

  9. #19
    Avatar von H3llas

    Registriert seit
    18.04.2010
    Beiträge
    16.644
    Zitat Zitat von Muratoğlu Beitrag anzeigen
    Hahaha musste ein bisschen lachen.. weil Griechen und Türken zu 80% die selbe Kultur teilen, bis auf die Religion. ^^
    sie ist zu verschieden, ich habe ein vergleich türkei griechenland..und es ist alles verschieden..allein schon die essulkultur ist ganz anders..zwar gibt es änhliche gerichte..doch auch da wird anders gekocht und andres gegessen.

    lebensart, wie man allgemein lebt..ist tag und nacht türkei griechenland.

    allesd das spielt eine rolle..

  10. #20

    Registriert seit
    01.12.2009
    Beiträge
    4.668
    sarkozy die ratte und die hässliche hexe merkel wollen die türkei desshalb nicht in der eu, weil die genau wissen das wir das mächtigste land dann in der eu wären und im parlament die meisten türken sitzen werden hehe.

Seite 2 von 9 ErsteErste 123456 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 22.07.2012, 15:27
  2. Ohnmacht und Anmassung - Peter Scholl Latour
    Von Mastakilla im Forum Kosovo
    Antworten: 61
    Letzter Beitrag: 18.06.2010, 22:18
  3. Peter Scholl-Latour
    Von meko im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 07.08.2009, 18:14
  4. Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 11.02.2009, 21:11
  5. Kartenkunde Bosnien - Peter Scholl-Latour
    Von Mastakilla im Forum Politik
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 11.12.2008, 20:48