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Türken in Griechenland (Westthrakien)

Erstellt von Chechen, 12.05.2009, 01:57 Uhr · 153 Antworten · 13.963 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Ataman

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    Zitat Zitat von Ceki Beitrag anzeigen
    Ist aber nicht der Fall, sonst hätte Israel längst alle diplomatischen Beziehungen abgebrochen.

    Klar gab es mal Anschläge auf Synagogen von irgendwelchen radikalen Affen, aber das sind Einzelfälle.

    Was die Christen angeht habe ich keine Ahnung, ich weiss nur das ich schon oft Armenier in Istanbul getroffen habe, und denen gings gut.
    Ich behaupte ja auch nicht, dass Christen/Juden etc. vom Staat verfolgt werden. Eher von Privatpersonen oder (illegalen) Organisationen, die möglicherweise geduldet werden. Ähnliches gibt es ja in vielen Ländern.
    Allein wegen vereinzeltem Antisemitismus kann Israel ja auch nicht gleich diplomatische Beziehungen abbrechen. Ansonsten würden nicht mehr viele Länder übrig bleiben.

  2. #122

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    Zitat Zitat von Sivan Beitrag anzeigen
    das solltest du doch wissen oder hast du die Demonstrationen nicht gesehen?Wo tausende Flaggen verbrannt wurden und die israelische Flagge mit einem Hakenkreuz bemalt wurde.
    Toll ein paar Islamisten auf der Strasse repräsentieren natürlich das ganze Volk. Ich meinte ja auch nicht das alle Türken lieb zu Juden wären, das wäre gelogen.

    Ceki gute beziehung zwischen Kurden und Juden gibt es seit dem Mederreich schon wusstest du das der beste Freund Mustafa barzanis ein Jude aus Nordirak war der nach Israel zog und heute noch gute Beziehungen zu SüdKurdistan flegt?
    Das mit Kurden und Juden weiss ich natürlich auch, habe ich nie bestritten.

    Aber das ist eine andere Geschichte, ich bin ein sephardischer Jude, also ursprünglich waren meine Vorfahren iberische Juden. Die Kurden sind Mizrahi, das sind die ganzen Juden im Nahen Osten.

    Ich habe auch nichts gegen die Kurden an sich und habe es auch nie ausgesprochen, im Gegenteil. Ich habe mehr kurdische als türkische Freunde, das liegt daran das die ganzen Papiertürken etwa 70% kurdischer Abstammung sind bei mir in der Gegend.

  3. #123
    Avatar von Sivan

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    Zitat Zitat von Ceki Beitrag anzeigen
    Toll ein paar Islamisten auf der Strasse repräsentieren natürlich das ganze Volk. Ich meinte ja auch nicht das alle Türken lieb zu Juden wären, das wäre gelogen.

    Naya ein "paar" Islamisten würd ich nicht sagen das sah schon nach einigen Millionen aus und wie viel prozent der Stimmen in der Türkei hat die Akp gewonnen? 41%? das ist doch mehr als nur ein "paar"

  4. #124

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    Zitat Zitat von Sivan Beitrag anzeigen
    Naya ein "paar" Islamisten würd ich nicht sagen das sah schon nach einigen Millionen aus und wie viel prozent der Stimmen in der Türkei hat die Akp gewonnen? 41%? das ist doch mehr als nur ein "paar"
    Seit wann ist AKP eine antisemitische Partei?

    Sie ist zwar Pro-EU und islamkonservativ, aber nicht antisemitisch.

  5. #125
    Avatar von Ataman

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    Zitat Zitat von Ceki Beitrag anzeigen
    Seit wann ist AKP eine antisemitische Partei?

    Sie ist zwar Pro-EU und islamkonservativ, aber nicht antisemitisch.
    Was wollen die Türken überhaupt in der EU? Kein wahrer Patriot wäre glücklich, wenn die wichtigsten Entscheidungen für das eigene Land in Brüssel gefällt würden.

  6. #126

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    Zitat Zitat von Smirnoff Beitrag anzeigen
    Was wollen die Türken überhaupt in der EU? Kein wahrer Patriot wäre glücklich, wenn die wichtigsten Entscheidungen für das eigene Land in Brüssel gefällt würden.
    Frag mich nicht, ich bin kein Freund dieser Partei und der EU überhaupt.

    Das musst du eher die Wähler fragen.


    Und ausserdem driften wir schon lange vom Thema vorbei.

  7. #127
    Avatar von SemihPasa

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    Zitat Zitat von Smirnoff Beitrag anzeigen
    Was wollen die Türken überhaupt in der EU? Kein wahrer Patriot wäre glücklich, wenn die wichtigsten Entscheidungen für das eigene Land in Brüssel gefällt würden.
    um ehrlich zu sein braucht die EU uns eher,als wir sie^^
    wir kommen seit 80 jahren ohne ihnen zurecht,die EU hingegen verliert mehr und mehr ihre stellung im nahen osten,weshalb sie uns als Vermittlungspartner brauchen und weil wir auch Asien mit Europa(geographisch) verbinden

  8. #128
    Avatar von Ataman

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    Zitat Zitat von SemihPasa Beitrag anzeigen
    um ehrlich zu sein braucht die EU uns eher,als wir sie^^
    wir kommen seit 80 jahren ohne ihnen zurecht,die EU hingegen verliert mehr und mehr ihre stellung im nahen osten,weshalb sie uns als Vermittlungspartner brauchen und weil wir auch Asien mit Europa(geographisch) verbinden
    Deswegen ja auch meine Frage: Warum wollt ihr in die EU?

  9. #129
    Avatar von SemihPasa

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    Zitat Zitat von Smirnoff Beitrag anzeigen
    Was wollen die Türken überhaupt in der EU? Kein wahrer Patriot wäre glücklich, wenn die wichtigsten Entscheidungen für das eigene Land in Brüssel gefällt würden.
    Zitat Zitat von Smirnoff Beitrag anzeigen
    Deswegen ja auch meine Frage: Warum wollt ihr in die EU?
    also wenn es nach der Bevölkerung gehen sollte(Demokratie),hätten wir längst unsere Türkische Union...dem ist leider nicht so...die Politiker da oben leiten alles und SIE wollen es,nicht wir die Bevölkerung!

    die EU ist eine Christliche Union,da hat ein Muslimischer Staat nichts zu suchen!

  10. #130
    Avatar von Chechen

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    ein nachwiefor ungelöstes problem in west-thrakien.

    The problems of the Muftis

    At the three provinces of Thrace, the muftis are the higher on charge religious person of the Muslim Communities, one in each province. Mufti is in the level of a metropolitan. The way that a mufti was appointed was organized with a speccial law that was valid from 1920, and it was foreseeing that an election would be made within the Muslim Community.

    At the end of 80's the "religious leaders", the old muftis were died. The government didn't allowed the Muslim Communities to elect their muftis, as the law was indicating before they were appointed by the government. First it appointed "temporary muftis" although that there was no such a position indicated in the law. Another democratic process was canceled and despotism was applied. And it was proved once more that the laws were not valid for the Minority and that an arbitrary status was valid and any type of illegal measures could be executed.

    After a while the law which was foreseeing election of Muftis was abolished, despotism was validated, and it was replaced with a new law stating that the muftis would be appointed by the governors (=government). When after a while the governors started to be elected this authority was transferred to the general governors of the region. It was foreseen by the law that the appointment would be advised from an advisory board, which was symbolical without any authority.

    Formally the muftis would be appointed after the advice of the board. At the reality, intelligence service was advising and Ministry of Foreign Affairs was appointing them.


    Being appointed after the involvement of intelligence service, according to their criteria, the possible responsibilities that they had previously, was giving clues about how these new muftis were conceptualizing the role of the superior religious person, the religious leader , within the Minority their attitudes against the government's Minority Policy and their consequences. Almost ten years have forwarded and these muftis' movements and actions as disciplinary, typical civil servants didn't disappointed neither intelligence services nor Ministry of Foreign Affairs. But this was the aim.

    The involvement of the religious on charge people and the muftis on the political issues and sociopolitical problems is not a strong tradition. "The on charge religious people should be involved only with religious issues" principle was valid to great extend. But the strengthening oppression and discriminating measures started politicizing them, they became more and more involved with the Minority's struggle at the '80s. The involvement of the muftis had a positive and grouping effect in the Minority. It also increased the attention of the foreigners too. The muftis and their offices became centers of struggles. In the basis of the government's illegal, anti democratic, arbitrary and despotic behavior, was lying the aim of reducing the role and the importance of the muftis. The government was successful on this issue.

    The problem of muftis is the most important institutional problem that is valid for more than 10 years. The followings are among the thesis of the Minority:

    The election of the mufti which is a religious leadership position of Muslim Community is an absolutely inner issue of the community. The Muslim Community elects its own mufti. It is an unacceptable application, the appointment of a religious leader from the state without the advise of the community, and in conflict with the Minority's will. It is an application seen in totalitarian regimes. If a community does not have a religious autonomy, this means religious freedom does not work there. The appointment of the mufti by the government is a harsh violation of religious rights. It is an open oppression and discrimination measure because it is only applied in Muslim Community, and from the other hand it reduces the relation of "sovereign religion" and "recognized foreign religion" to a relation of "master and servant" as it is applied by a state that is not secular and it has been equated with Orthodoxy.

    It was very natural for the Minority to react against a right that have been recognized in 1920 and was violated after 65 years. The appointment of the muftis created conflicts within the Minority that continues till today. After the appointments, symbolic elections were held and "alternative muftis" were elected in the beginning of 1990s. The alternative muftis have no real and official authorities. Illegitimacy of the appointment process by the government, its conflict with the Minority's will, and non-recognition of the muftis that were appointed and placed on the top of the Minority, was tried to be symbolized and to be emphasized by these elections. In other words a political objection, disapproval was worded. The despotic mentality Greek Government did not endured this action. The authorities of the mufti was carried by the appointed ones in the appointed offices, buildings and it is still the same today. Although this reality the "alternative muftis" were accused and sentenced many times for using the authorities of the muftis.

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