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Türken in Griechenland (Westthrakien)

Erstellt von Chechen, 12.05.2009, 01:57 Uhr · 153 Antworten · 13.970 Aufrufe

  1. #11

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    Zitat Zitat von El Mero Mero Beitrag anzeigen
    mir geht es vielmehr um die minderheitenrechte dieser türkischstämmigen in griechenland, diese wurden langezeit mit den füssen getreten.

    ich habe sogar vor geraumer zeit mal einen bericht über albanischstämmige einwanderer angesehen. die kinder haben dort orthodoxen religionsunterricht bekommen, obwohl sie muslime sind. wie gesagt, unvoreingenommen, hätte ich jetzt gesagt "diese eingewanderten albaner haben kein nationalgefühl, sie werfen ihre kultur und religion einfach hin, um als griechen in der gesellschaft zu gelten". so etwas würde ich als selbstleugnung der identität empfinden, sowas ist für mich charakterlich schwach, aber nach dem ich einige berichte gelesen hatte, welcher druck auf diese menschen dort ausgeübt wurde, konnte ich das schon verstehen.

    es ist schon krank, welche anti-albanische /anti-türkische stimmung in weiten teilen griechenlands noch geduldet wird.



    ich sage selber schuld,für was so einem land sich unterordnen wenn es nicht mal die geringsten menschenrechte von dir anerkennt.
    ich geb auf so eine kultur einen riesen fick drauf,denn ich lebe in der schweiz und deutschland und die können sich zurecht als demokratisch bezeichnen aber nicht so ein mullah(popen)staat wie griechenland,wo menschenrechte mit füssen getretten werden.

    jaja ich weiss bei uns ist es nicht besser,aber wollt ihr wirklich albanien als vergleich nehmen???
    ich würde davon abraten,albanien ist so manchen balkanländern was religion und kulturfreiheit angeht um jahrzehnte voraus.

  2. #12
    Avatar von Ottoman

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    ich denke in GR gilt auch EU recht was ist das für ein EU Land.

  3. #13
    Avatar von Chechen

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    DIE FRAGE DER TÜRKISCHEN MINDERHEIT IN WESTTHRAZIEN IST IN DER TAGESORDNUNG DES EUROPAEISCHEN RATES In der der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vorgelegten Erklärung wurde auf die Frage über die Religions- und Meinungsfreiheit der türkischen Minderheit in Westthrazien hingewiesen. In der Erklärung hat man Griechenland aufgefordert, den Bedürfnissen des Abkommens von Lausanne und der internationalen Abkommen gerecht zu werden.
    Der von der türkischen Delegation unter Leitung des Abgeordneten der AK- Partei, Murat Mercan, vorgelegte Entwurf mit der Überschrift ‚schlechter Zustand der türkisch moslemischen Minderheit in Westthrazien’ setzte sich durch Unterschrift der Abgeordneten aus Irland, Schweden, Dänemark, Schweiz und Russland in die Tagesordnung des Europaeischen Parlaments.

    In der Erklärung, über die in der Sitzung der Parlamentarischen Versammlung im April 2006 abgestimmt werden soll, wurde darauf hingewiesen, dass die türkische Minderheit ernsten Problemen entgegengesetzt sind, obwohl positive Entwicklungen in türkisch-griechischen Beziehungen zu sehen sind. Die anderen Punkte in der Erklärung sind folgende:

    Veränderung von Schulmodellen in den Erziehungsanstalten der Minderheit durch übermäßigen Eingriff des griechischen Staates.

    Durch eine willkürliche Maßnahme Entziehung des Wahlrechtes für das Wählen von Muftis, die religiöse Führer der Minderheit sind, wobei dieses Recht in 1995 mit dem Gesetz mit der Nummer 2345 dem griechischen Staat übertragen wurde, so dass die Muftis ihre Dienste nicht leisten können. Zudem die Abschaffung der Möglichkeit für die Kontrolle der Liegenschaften der Stiftungen.

    Nichtbeachtung der Bestimmungen der Abkommen von Athen und Lausanne über die Verwaltung der Stiftungen der Minderheit seitens der griechischen Regierung. Beauftragung von Personen seitens des griechischen Staates, anstelle der gewählten Vorstandsmitglieder der Stiftungen, so dass in den Verwaltungen von Stiftungen Schwäche hervortreten.

    Im Rahmen der Ablehnung nationaler Identität der Minderheit die Erklärung des Benutzens der türkischen Identität für illegal sowie das Verbieten der Aktivitäten der zivilen Gesellschaftsorganisationen, welche das Wort ‚türkisch“ tragen. Es werden keine Regulierungen über das Recht für Rückerstattung der anhand des Artikels 19 des Gesetzes für Bürgerschaft, das bis 1998 in Kraft war, die Staatsbürgerschaften entzogenen 60.000 Türken, die der Minderheit angehörten.

    Die Frage der westthrazischen türkischen Minderheit, die zum ersten Mal in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats diskutiert werden soll, wird die politischen Maßnahmen gegen die Minderheit in Griechenland vor die Öffentlichkeit bringen. Im Falle, dass der Europarat in seiner Sitzung im April diese Erklärung annimmt, so wird Griechenland durch die europäischen Gesetze unter Druck stehen, den Bedürfnissen des Lausanner-Abkommens und des Abkommens über die Menschenrechte gerecht zu werden.

    Es ist offensichtlich, dass die Frage der westthrazischen türkischen Minderheit dadurch gelöst werden kann, dass die griechischen Behörden sowohl die Bestimmungen des bilateralen Abkommens als auch die internationalen Grundsätze wahrnehmen. Die Sensibilität des Europarates gegenüber dieser Frage wird beitragen, dass die griechische Führung diese Sache im Rahmen der Auffassung der Menschenrechte wiedergutmacht.

  4. #14
    Avatar von Chechen

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    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    ich sage selber schuld,für was so einem land sich unterordnen wenn es nicht mal die geringsten menschenrechte von dir anerkennt.
    ich geb auf so eine kultur einen riesen fick drauf,denn ich lebe in der schweiz und deutschland und die können sich zurecht als demokratisch bezeichnen aber nicht so ein mullah(popen)staat wie griechenland,wo menschenrechte mit füssen getretten werden.

    jaja ich weiss bei uns ist es nicht besser,aber wollt ihr wirklich albanien als vergleich nehmen???
    ich würde davon abraten,albanien ist so manchen balkanländern was religion und kulturfreiheit angeht um jahrzehnte voraus.
    rocka mein bester, ich sehe das ähnlich wie du. es gibt für mich kein grund, seine sprache und religion, wie ein kleidungsstück abzulegen. es herrschen in griechenland viele antipathien gegen türken und albaner, aber verständnis habe ich für besonders junge leute überhaupt nicht welche dies tun und ihre identität leugnen. auch wenn ich 100 jahre in einem fremden land lebe, würde ich meine identität nicht einfach aufgeben.

    der fall den ich beschrieben habe war ein besonderer fall, dort ging es um eine alte albanische frau, die nur wenige jahre in griechenland lebt und sich dort anzubiedern versucht, und daraufhin sich als orthodoxe christin ausgab, sie gibte sich mit ihrem lückenhaften gebrochenen griechisch, auch noch als ethnische griechen aus, nur um dort akzeptiert zu werden.

  5. #15
    Avatar von Chechen

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Sarah Reinke sagt selbst, dass von den Muslimen in Thrakien nur 48% Türken sind. Der Rest sind Pomaken und muslimische Roma. Wieso also sollte man die alle Türken nennen?
    bei wem suchst du denn hier die schuld? nicht die türken sind schuld, dass sich auch andere muslimische nichttürken in griechenland, seien es wenige romas als "türken" ansehen.

    diese meldung ist von gestern:

    11.05.2009 Muslime in Griechenland suchen Zuflucht in einer gemeinsamen türkischen Identität. Von David Macintosh

    Ungewöhnliche Überlebensstrategie

    (Zaman). Im Dort Echinos in Nordgriechenland schlürfen ältere Männer ihren Morgenkaffee, während sie sich sich auf dem Platz des Ortes treffen. Die Morgensonne steigt hinter den Bergspitzen auf, während aus einem Radio türkischsprachige Popmusik mit griechischen Werbeclips tönt. Im Hintergrund vereinigt sich der Ruf zum Gebet aus der Moschee mit den orthodoxen Kirchenglocken.
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    In West-Thrazien finden Griechenlands Muslime - die über ein vielfältiges Erbe (darunter Roma, Slawan und Türken) verfügen - ihre Einheit und einen sicheren Hafen in der türkischen Identität. Heute besteht diese Bevölkerungsminderheit aus 130.000 bis 150.000 Menschen. Damit macht sie 1,3 Prozent der gesamten Einwohnerschaft Griechenlands aus. Sie besteht auf der Selbsteinschätzung als türkische Muslime, um ihre gemeinschaftliche Stärke und ihre Kultur zu bewahren.
    Aber es ist dieses Konstrukt, welches zu strittigen Fragen mit der griechischen Regierung geführt hat, die an der Existenz einer türkisch-muslimischen Minderheit zweifelt und nur eine muslimische Minderheit anerkennt. Dies hat den Prozess der Lösung von Streitfällen im Bereich der Minderheitenfragen behindert.

    In einem nördlich von Iskece (Xanthi) gelegenen Dorf legt ein Imam namens Hüseyin den Schalter des Moschee-Mikrofons um und räuspert sich. Seine zerbrechliche und alternde Stimme führt den Ruf zum letzten Gebet des Tages durch. Sie füllt das Tal, in dem er seine gesamte Lebenszeit verbrachte.

    "Die hiesige Minderheit sind türkische Muslime und sie bleibt es auch, damit sie überleben kann", sagt er. Hüseyin selbst ist ein Beispiel für so viele andere, die eine türkische Identität angenommen hatten, obwohl sich sein elterliches und sprachliches Erbe von den Pomaken ableitet. Berichte gehen davon aus, dass es 30.000 Menschen - eine bulgarischsprachige muslimische Minderheit auf dem Balkan - wie ihn in Griechenland gibt.

    "Wo soll ich sonst hingehen, mit einer Ernte von 1.000 Kilo Tabak und einem Esel?", fragte Hüseyin, den die fallenden Tabakpreise bitter machen. Er schreibt es auch den schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen der Region zu, dass sich die Menschen hier in den letzten Jahrzehnten wegen ihrer Kultur und Religion enger miteinander verbunden haben.

    Nach Angaben von Hüseyin sei es die türkisch-muslimische Identität, welche die Überlebensstrategie der Minderheit ausmacht. Geprägt werden die religiösen Wurzeln der Menschen in West-Thrazien auch durch die religiösen Ansprachen, die auf Türkisch gehalten werden. Auch wenn in den Haushalten verschiedene Sprachen benutzt werden, haben sich die Schüler an den öffentlichen Schulen - die Unterricht auf Griechisch und Türkisch anbieten - für Türkisch als Minderheitensprache entschieden. "Wir sagen, dass wir muslimische Türken sind, denn beides ließe sich nur schwer trennen. Hätten wir uns für etwas anderes entschieden, dann würden wir eines Tages verlieren", sagt Hüseyin.

    Wechselnde Kanäle

    "Die harten Zeiten sind vorbei", sagte Mehmet, dem ein Café in Echinos gehört, mit einem Grinsen, als er auf eine Satellitenschüssel zeigt - einem subtilen Symbol der Einheit, das das türkische Fernsehen in diese Täler gebracht hat. "Die griechischen Sender haben sehr schwache Signale, wir können nichts über Antenne empfangen". Mehmet erklärt, dass die Einwohner ihre Schüsseln auf Turksat und nicht auf griechische Satelliten ausgerichtet hätten.

    "Ich habe mir als erster einen Satellitenanschluss besogrt. Danach hatten wir Angst, die Polizei würde uns verhaften, weil wir türkisches Fernsehen schauen, aber sie konnte nichts tun", berichtet er. Während er innehält, um türkischen Sportnachrichten zu folgen, merkt er an, dass viele verdächtig reagierten, wer denn die steigende Zahl der Satellitenempfänger in diesem Ort finanzieren würde. Manche glaubten sogar, es handle sich um einen Propagandaversuch, mit dem Bürger in die türkische Identität gelockt werden sollten. "Es wäre gut gewesen, wenn jemand gekommen wäre, und mich dafür bezahlt hätte", fügt Mehmet hinzu.


    Steigender Dialog

    In einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Gay McDougall, der unabhängigen UN-Expertin für Minderheitenfragen, wurde von Griechenland gefordert, den Streit, ob eine türkischer Minderheit in dem Land existiert (bisher erkennt der Staat nur eine muslimische Minderheit an), zu beenden und sich vielmehr auf den Schutz von Minderheitenrechten zu fokussieren. In Übereinstimmung mit den Empfehlungen des UN-Reports betonte Dr. David Kean, Rechtsprofessor an der Istanbuler Kadir-Has-Universität, das griechische Zögern, sich in dieser Frage fortzuentwickeln.

    Laut Kean sei das Rahmenabkommen über nationale Minderheiten von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) das beste Instrument zum Schutz von Minderheiten in Europa. "Griechenland ist nur einer von vier europäischen Saaten, welche die Konvention unterzeichnet, aber nicht ratifiziert haben. Wenn Griechenland sie in der Zukunft ratifiziert, was es tun sollte, und wenn es Ernst macht mit dem Schutz von Minderheiten, dann hätte die türkische Minderheit das legale Recht, ihre Kultur zu bewahren und zu entwickeln. Dazu zählen Sprache, Erziehung, grenzüberschreitende Kooperation und Zugang zu Medien. Sie könnte ihre Identität bewahren", erklärt Keans.

    Trotz solcher politischer Schikanen, bleibt Ahmet Mete, der gewählte Mufti, hoffnungsvoll in Sachen Fortschritt. "Ich fühlte mich endlich, als würde ich in Griechenland, in einem europäischen Land leben", sagte er im Gespräch, als er sich an die erstaunliche Menge von 7.000 Muslime erinnerte, die in Iskece zu einem religiösen Feiertag zusammenkamen. "Ich weiß immer noch nicht, wie dies möglich war", sagt er, als ihm die Tatsache bewusst wurde, dass dieser Feiertag zu Ostern in einem städtischen Stadion abgehalten wurde - ohne Ärger und Konflikte.

    Mete betonte darüber hinaus den aktiven Ansatz der Minderheit in Sachen ihrer Wurzeln. Es gebe in der Region viele funktionierende Moscheen, Imame und alleine im letzten Jahr 64 Qur'an-Kurse. Das sei ein Zeichen für eine aktive Gemeinschaft, die durch Religion und durch die türkische Sprache und Identität zusammengeschweißt werde.

    Aber trotz solcher Leistungen, bleiben historische Probleme gegenwärtig. Auf einer viel befahrenen Straße außerhalb von Iskece steht auf einer Werbetafel "Zypern, Wir Werden ..... Vergessen", während ein Graffiti das Wort "Niemals" ausstreicht. Es sind solche Beispiele des politischen Streits zwischen Griechenland und der Türkei, die auf eine belastete Geschichte verweisen und ein Zeichen für anhaltende soziale Vorurteile sind. Beide stellen ein Hindernis für eine zukünftige Integration dar. Glücklicherweise sei der Dialog vorangeschritten, fügt Mete hinzu, und meint, dass die Zeit und Erziehung die Lage verbessern werde.

    Gerade die Gleichbehandlungspolitik in den Blidungseinrichtungen mache es Studenten aus Minderheiten an griechischen Universitäten mittlerweile leichter. "Unsere jüngere Generation geht auf die Universität. Sie kommt zurück, ohne ihre Kultur und Religion in dem Prozess zu verlieren. Sie sind stärker und stellen Fragen. (...) Mittlerweile kennen sie die Gesetze und ihre Rechte", sagt der Mufti.

    Es sei jene Generation, von der er sich Hilfe beim weiteren Fortschritt erhoffe, während seine Gemeinschaft Genehmigungen beantragt habe, um weitere Minderheitenschulen zu bauen, alternde Moschee zu restaurieren und sich besser in die griechische Gesellschaft integriert.

    "Ich bin stolz, ein griechischer Bürger zu sein", sagt Mete. Er wünsche sich, dass der Beitrag der muslimischen Minderheit beim Dialog zwischen Griechenland und seinem türkischen Nachbarn erkannt wird. Dabei verweist er auf Fotos von ihm und entscheidenden türkischen Politikern, darunter auch Präsident Abdullah Gül und Ministerpräsident Receo Tayyip Erdogan.

    Aber solche hoffnungsvollen Verbesserungen im Dialog müssen erst noch das Leben von Bürgern wie Kemal erreichen. Der junge Mann in seinen frühen 20er Jahren lässt es bei seinem Job als Tankwart außerhalb von Iskece ruhig angehen, da die Geschäfte in der ländlichen Region nur schleppend vorangehen. Er erinnert sich an die Schwierigkeiten, die er beim verpflichtenden, griechischen Militärdienst hatte, zu dem er in eine weit entfernte Stadt abkommandiert wurde. Hier reichte allein sein Name schon auf, um rassistische Behandlung zu veranlassen.

    "Sie haben mir anders als den anderen Soldaten keinen einzige freien Tag gegeben ... Ich verbrachte sechs Monate in der Küche und bei der Toilettenreinigung, bevor ich versetzt wurde", sagte er und fügte hinzu: "Würden sie nach so was sagen, sie seien eine Grieche? Aus genau diesem Grund retten wir uns in die Arme der Türken."
    welche kritik möchtest du hier ausüben, sind die türken schuld, dass sich die mehrheit der "muslime" in griechenland als türken fühlen, und auch türken sein möchten? die absolute mehrheit der muslime dort versteht sich als "türken", dass interessiert die wenigsten dort, ob ihr ur-ur großvater pomake war, diese menschen möchten als türken durchgehen.

    stellt euch lieber mal die frage, warum möchten diese menschen nicht als "griechen" durchgehen, obwohl sie griechische staatsbürger sind?

  6. #16

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    Zitat Zitat von El Mero Mero Beitrag anzeigen
    rocka mein bester, ich sehe das ähnlich wie du. es gibt für mich kein grund, seine sprache und religion, wie ein kleidungsstück abzulegen. es herrschen in griechenland viele antipathien gegen türken und albaner, aber verständnis habe ich für besonders junge leute überhaupt nicht welche dies tun und ihre identität leugnen. auch wenn ich 100 jahre in einem fremden land lebe, würde ich meine identität nicht einfach aufgeben.

    der fall den ich beschrieben habe war ein besonderer fall, dort ging es um eine alte albanische frau, die nur wenige jahre in griechenland lebt und sich dort anzubiedern versucht, und daraufhin sich als orthodoxe christin ausgab, sie gibte sich mit ihrem lückenhaften gebrochenen griechisch, auch noch als ethnische griechen aus, nur um dort akzeptiert zu werden.



    ich meine dass eine alte frau so sich anbiedern muss,nur aus angst nicht akzeptiert zu werden,sagt schon vieles um den zustand in griechenland aus....und sowas kann nicht mit denn vielen illegalen und kriminellen im land gerechtfertigt werden,denn soviel muss griechenland nun wirklich nicht unter kriminalität leiden,oder???
    da gibt es in westeuropa weitaus schlimmere beispiele.

    aber wegen dem verstehe ich die leute irgendwie immer noch nicht,warum gehen sie in so einem land wo der hass noch vor der grenze zu riechen ist???
    ich könnte mir sowas nie im leben antun...aber viele dieser leute können anscheinend sehr gut damit leben,sinds ja schliesslich nicht anders gewohnt seid hunderten von jahren.:

  7. #17

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    Zitat Zitat von El Mero Mero Beitrag anzeigen
    bei wem suchst du denn hier die schuld? nicht die türken sind schuld, dass sich auch andere muslimische nichttürken in griechenland, seien es wenige romas als "türken" ansehen.

    diese meldung ist von gestern:

    welche kritik möchtest du hier ausüben, sind die türken schuld, dass sich die mehrheit der "muslime" in griechenland als türken fühlen, und auch türken sein möchten? die absolute mehrheit der muslime dort versteht sich als "türken", dass interessiert die wenigsten dort, ob ihr ur-ur großvater pomake war, diese menschen möchten als türken durchgehen.

    stellt euch lieber mal die frage, warum möchten diese menschen nicht als "griechen" durchgehen, obwohl sie griechische staatsbürger sind?



    und falls mal einer als grieche durchgehen möchte, dann ist er natürlich für unsere griechischen user ein grieche......aber wehe möchte sich ein pomake als türken ansehen und dass in griechenland,dann ist er ein pomake und kein türke.

    siehst du wie hier argumentiert wird mero???

  8. #18
    Avatar von Chechen

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    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    und falls mal einer als grieche durchgehen möchte, dann ist er natürlich für unsere griechischen user ein grieche......aber wehe möchte sich ein pomake als türken ansehen und dass in griechenland,dann ist er ein pomake und kein türke.

    siehst du wie hier argumentiert wird mero???
    das ist halt diese üppige scheinmoral, die man von vielen griechen hier kennt. es bringt hier nichts die türkische identität zu leugnen, diese menschen aus westthrakien sind für die griechen schon verloren, griechenland hatte lange jahre zeit, diese menschen für sich zu gewinnen, wollten es nicht, haben diese ausgegrenzt, und kriegen heute ihre devise ausgezahlt.

    man sieht ja hier in diesem fallbeispiel, welche freude manche über die muslime in griechenland haben.


    Brüny Zitat:

    ich bin auch zur hälfte aus xanthi
    als mein mann das erste mal mit mir in gr war , war er erstaunt, weil er da mehr kopftücher rumrennen gesehen hat, als in deutschland
    aber hey sie werden ja unterdrückt ::

  9. #19
    Avatar von Chechen

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    ließ dir mal den komentar durch, den ein pomake aus griechenland unter diesem obrigen artikel schreibt den ich vorhin hier reinkopiert habe:


    Oh je...

    - Die Bulgaren sagen, wir (Pomaken) seien muslimische Bulgaren.
    - Die Griechen sagen, wir seien slavisierte und zum Islam gezwungene Griechen.

    Sorry, außer ein Paar seltsamen Gestalten fragwürdiger Herkunft, welche seltsamerweise aber alle Christen sind, kenne ich allerdings keinen Pomaken, der das von sich behauptet oder sich so empfindet.

    Egal, ob ich meine Verwandten und Bekannten in Bulgarien, Griechenland, Mazedonien oder der Türkei frage, ALLE sagen sie seien Pomak Türk (pomakische Türken)! Es herrscht zu mindest bei der Überwiegenden Mehrheit der Pomaken, die ich kenne, das Bewusstsein vor, dass wir Abkömmlinge der Wolga-Bolgar (welche nur insofern etwas mit "Bulgaren" zu tun haben, als dass Bulgarien von einem Bolgar-Türkischen Herrscherhaus gegründet wurde) sind, was auch durchaus damit untermauert werden kann, dass ein nicht unerheblicher Teil des (originär) pomakischen Wortschatzes aus "Tschuwaschischen" und "Khazar-Türkischen" Vokabeln besteht, welche nicht vermittels des Anatolischen Türkisch eingeflossen sein können, da dieses Türkisch (quasi) kein bolgarisches Vokabular besitzt.

    Vielleicht ist es doch eher so, dass es ein Produkt der divide-et-impera-Politik ist, dass alle möglichen Nicht-Pomaken uns zu etwas anderem machen wollen und die "Ungewöhnliche Überlebensstrategie" ist nichts weiter als die immer schon gegebene Identität, bzw. Selbstverständnis.

  10. #20

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    Zitat Zitat von El Mero Mero Beitrag anzeigen
    das ist halt diese üppige scheinmoral, die man von vielen griechen hier kennt. es bringt hier nichts die türkische identität zu leugnen, diese menschen aus westthrakien sind für die griechen schon verloren, griechenland hatte lange jahre zeit, diese menschen für sich zu gewinnen, wollten es nicht, haben diese ausgegrenzt, und kriegen heute ihre devise ausgezahlt.

    man sieht ja hier in diesem fallbeispiel, welche freude manche über die muslime in griechenland haben.


    ja gut ich glaube der ehemann von brüny ist türke,darum hat er sich gewundert warum es in griechenland soviele kopftücher hat.....glaub ich jedenfalls.


    aber um zu wissen dass in griechenland keine ethnische minderheiten akzeptiert werden,braucht man nicht unbedingt auch noch die bestätigung der meisten user hier,sondern dass sind fakten.

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