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Türkische Ansprüche über Ägaische Inseln

Erstellt von De_La_GreCo, 17.05.2016, 14:35 Uhr · 12.314 Antworten · 283.477 Aufrufe

  1. #8341
    Avatar von Almila

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    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
    Soweit Erdogan an der Macht ist.......wird es keine Annäherung geben da sein Gedankengut ....enorme geistliche Defizite Vorweisen.
    Ja, davor war es so schön und friedlich

    Wer soll an die Macht kommen, damit eine Annäherung stattfinden kann. Wir haben nicht so eine große Auswahl: Kilicdar, Bahceli, Aksener

  2. #8342

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    Eine echte griechisch-türkische Annäherung kann man nicht von Politikern erwarten. Periode von Annäherung gab es mehrmals in der gr-tr Geschichte, auch unter Erdogan, sie haben sich aber alle als instabil erwiesen. Damit so etwas dauerhaft wird, muss auf Volksebene stattfinden.

  3. #8343
    Avatar von Almila

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Eine echte griechisch-türkische Annäherung kann man nicht von Politikern erwarten. Periode von Annäherung gab es mehrmals in der gr-tr Geschichte, auch unter Erdogan, sie haben sich aber alle als instabil erwiesen. Damit so etwas dauerhaft wird, muss auf Volksebene stattfinden.
    Da kann man es gleich vergessen Die Türken haben keine Probleme mit Griechen oder wären auch nicht gegen eine Annäherung oder besser gesagt es wäre ihnen egal. Aber die Griechen werden immer skeptisch gegenüber die Türken sein. Hätten die Türken 500 Jahre unter griechischer Herrschaft gelebt, dann wäre es natürlich andersrum.

  4. #8344
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von MissChaos Beitrag anzeigen
    Das ist eher Mentalitätenfirlefanz statt Religion. Auch falscher stolz.
    Franzosen und Deutsche haben sich bis aufs blut gehasst Deutschland hat mit all seinen Nachbarn kriege geführt und Kriegsverbrechen begangen. Auch in Polen zB.
    Nur Erdogans Regierung ist auf religion ausgelegt. Kemalistische Regierungen vorher sind laizistisch gewesen.
    Religion ist nur ein Vorwand.
    Es ist die Ansicht dass diplomatie nachgeben bedeuten würde. Und nachgeben ist offenbar schwäche.
    Religion mag ein Vorwand sein....nur zieht er eben nicht, wenn beide einigermaßen die selbe religion haben.....so wie z.B. Italien und Griechenland......waren auch mal feinde....und siehe jetzt.

  5. #8345
    Avatar von hirndominanz

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    Zitat Zitat von Almila Beitrag anzeigen
    Da kann man es gleich vergessen Die Türken haben keine Probleme mit Griechen oder wären auch nicht gegen eine Annäherung oder besser gesagt es wäre ihnen egal. Aber die Griechen werden immer skeptisch gegenüber die Türken sein. Hätten die Türken 500 Jahre unter griechischer Herrschaft gelebt, dann wäre es natürlich andersrum.
    Zuerst mal würde ich dafür sorgen, dass auf eurer Seite mehr Leute mit viel besseren Mathematikkenntnissen ausgestattat werden.

  6. #8346
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Eine echte griechisch-türkische Annäherung kann man nicht von Politikern erwarten. Periode von Annäherung gab es mehrmals in der gr-tr Geschichte, auch unter Erdogan, sie haben sich aber alle als instabil erwiesen. Damit so etwas dauerhaft wird, muss auf Volksebene stattfinden.
    Supi idee.....als ob das Volk Probleme mit den Türken hätt.^^

    Das volk....jedenfalls das, das ich kenn...hat schon lang keine Probleme mit dem Nachbarn.....natürlich eher die jüngere Generation......bei unseren Opas könnte es noch anders aussehen.....und bei unseren Politikern sehe ich jetzt auch nicht so ne aggressive ader.

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    Zitat Zitat von Almila Beitrag anzeigen
    Da kann man es gleich vergessen Die Türken haben keine Probleme mit Griechen oder wären auch nicht gegen eine Annäherung oder besser gesagt es wäre ihnen egal. Aber die Griechen werden immer skeptisch gegenüber die Türken sein. Hätten die Türken 500 Jahre unter griechischer Herrschaft gelebt, dann wäre es natürlich andersrum.
    Du meinst die Türken in Westthrakien werden erst in ca.300 Jahren uns gegenüber skeptisch sein?

  7. #8347
    Avatar von MissChaos

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Eine echte griechisch-türkische Annäherung kann man nicht von Politikern erwarten. Periode von Annäherung gab es mehrmals in der gr-tr Geschichte, auch unter Erdogan, sie haben sich aber alle als instabil erwiesen. Damit so etwas dauerhaft wird, muss auf Volksebene stattfinden.
    Die Völker können sich noch so sehr annähern. Es ist die Politik die alles zurückwirft. Eine dumme Aktion von Politikern sorgt dafür, dass das Volk dumm aus der Wäsche guckt.
    Politik wirft immer zurück. Aber kein Wunder,wenn nur lalte Säcke dort unterwegs sind. Mit fällt kein junger dynamischer moderner türkischer Politiker ein
    Es muss immer erst die Politik ziehen. Auf beiden Seiten, sonst klappt gar nix.
    War auch bei der deutsch-französischen-Beziehung so.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Religion mag ein Vorwand sein....nur zieht er eben nicht, wenn beide einigermaßen die selbe religion haben.....so wie z.B. Italien und Griechenland......waren auch mal feinde....und siehe jetzt.
    Das sag ich ja.Religion isset nicht.
    Wenn überhaupt liegt es an der Mentalität, wobei selbst daran glaub ich nicht. Es ist einfach dass man sich von Anfang an auf politischer Seite keine Mühe gegeben hat.
    Viele unnötige Vorfälle trüben das Wasser und dann werden die Fronten immer härter.
    In solche Beziehungen muss man arbeit stecken. Schon schlimm für manche Politiker, wenn ihre Buhmänner fehlen.

  8. #8348

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen

    Das volk....jedenfalls das, das ich kenn...hat schon lang keine Probleme mit dem Nachbarn.....natürlich eher die jüngere Generation......bei unseren Opas könnte es noch anders aussehen.....und bei unseren Politikern sehe ich jetzt auch nicht so ne aggressive ader.
    Da hast du Recht, die meisten bei den jüngeren Generationen in GR haben im Allgemeinen nicht viele Probleme mit den Türken (anders als in Zypern vielleicht, das ist aber Spezialfall). Damit es aber zu einer wirklichen Annäherung kommt, reicht das nicht aus, die Bände zwischen beiden Völker müssen wieder bzw. neu hergestellt werden, so dass die Veränderungen bei politischen Führungen wenig Wirkung. In diesem Sinne finde ich es z.B. sehr gut, dass in den letzten Jahren der türkische Tourismus in den ostägäischen Inseln so stark zugenommen hat, so dass diese Insel von ihm abhängig sind. Das kann möglicherweise wirkungsvoller sein als jede politische Annäherung.

    "Aggressiv" wäre vielleicht das beste Wort, um die Haltung der griechischen Politiker zu beschreiben. Alle politische Kräfte aber (inkl. SYRIZA) spielen von Zeit zu Zeit mit etwas Türkophobie, um Stimmen und Sympathie zu gewinnen: es ist das älteste und sicherste Trick.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von MissChaos Beitrag anzeigen
    Die Völker können sich noch so sehr annähern. Es ist die Politik die alles zurückwirft. Eine dumme Aktion von Politikern sorgt dafür, dass das Volk dumm aus der Wäsche guckt.
    Politik wirft immer zurück. Aber kein Wunder,wenn nur lalte Säcke dort unterwegs sind. Mit fällt kein junger dynamischer moderner türkischer Politiker ein
    Es muss immer erst die Politik ziehen. Auf beiden Seiten, sonst klappt gar nix.
    War auch bei der deutsch-französischen-Beziehung so.
    Wie gesagt, Annäherungen auf der Ebene der Politik gab es schon mehrmals: Venizelos-Atatürk, Metaxas-Atatürk, Inönü-Karamanlis, Giorgakis Papandreou - Cem, Simitis-Erdogan. Alle haben sich am Ende als instabil erwiesen. Und ehrlich gesagt, ich sehe weder in der griechischen noch in der türkischer Politik irgendwelche nennenswerte Persönlichkeiten mehr, die so etwas machen könnten. Viele setzen sich auf Europa, um eine solche Annäherung zu bringen, wir haben aber auch in den letzten Paar Jahrzehnten gesehen, dass auch die Europäer nicht immer positiv bei so etwas wirken, vielleicht sogar negativ.

    Es muss umgekehrt sein. Die Völker müssen sich annähern, und die Politik zieht mit, wenn sie sehen, dass sie mit ihren künstlichen Streiten nicht mehr bei der Bevölkerung punkten können.

  9. #8349
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Eine historische Annäherung gab es 1999.

    Die Erzfeinde Griechenland und Türkei haben einen unerwarteten und grausigen Vermittler gefunden: Erdbeben. Nachdem am 17. August ein schweres Beben das türkische Izmit erschüttert hatte, eilten griechische Helfer an den Ort der Verwüstung. Überrascht nahmen die Türken zur Kenntnis, dass sie in den Griechen einen hilfsbereiten Nachbarn gefunden hatten. Sie spendeten begeistert Beifall.

    Als Dank für die Hilfe kam die türkische Fußballmannschaft Galataserai-Istanbul nach Griechenland - ausgerechnet nach Thessaloniki, die Hafenstadt, in der besonders viele Griechen leben, die ehedem aus der Türkei vertrieben wurden. Galataserai-Istanbul trat gegen Paok-Thessaloniki zu einem Freundschaftsspiel an. Über 15 000 Zuschauer zahlten den hohen Eintrittspreis von 2000 Drachmen, gut 12 Mark. Der Erlös ging ausschließlich an Erdbebenopfer in der Türkei. Und die Hellenen jubelten den Torschützen zu, obwohl nur die türkischen Gäste trafen. Die türkische Mannschaft hatte ein Transparent ins Stadion getragen: "Wir danken dem griechischen Volk, das sich das Leid mit uns teilt."

    Das zweite Erdbeben, das vier Tage darauf Athen so schwer traf, hat dann in Griechland ein wahres Menschenbeben ausgelöst.

    Binnen Stunden kamen türkische Helfer nach Griechenland

    So, wie griechische Helfer wenige Wochen zuvor als Erste in Istanbul zur Stelle waren und dort wie Helden gefeiert wurden, kamen nun türkische Retter binnen Stunden nach Athen. Bald nach der Katastrophe bezogen die Fernsehteams Posten vor jenen Ruinen, in denen Eingeschlossene vermutet wurden. Millionen sahen zu, wie ein türkisches Hilfsteam ein Kind aus einem Trümmerhaufen befreite. "Es sind die Türken, ja, die Türken!", rief ein Fernsehreporter aus, "sie haben den Jungen. Sie haben ihn. Gerettet. Jetzt trinkt der Türke Wasser aus einer Flasche. Aus der Flasche hat schon ein griechischer Helfer getrunken. Das ist Liebe. Es ist so wunderschön."

    Anderntags schreibt Costas Iordanidis in Kathimerini, der größten Zeitung Griechenlands, die "Solidarität" des griechischen Volkes mit dem türkischen habe die Politiker beider Seiten überrascht. Ja, und darauf kommt es Iordanidis vor allem an: "Das politische Establishment hat die Kontrolle über die öffentliche Meinung verloren." In anderen Worten: Nach den Tragödien ließen sich Griechen und Türken nicht mehr so leicht zu gegenseitigem Zwist verführen.
    Vergessen und verziehen | ZEIT ONLINE

    Schlimm nur dass erst derartige Schicksalsschläge kommen müssen, um eine Annäherung erreichen zu können.

  10. #8350

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