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Türkische Medien berichten über Putschpläne gegen Erdogan

Erstellt von acttm, 03.07.2008, 19:56 Uhr · 40 Antworten · 2.807 Aufrufe

  1. #21
    Crane
    Zitat Zitat von Beograd Beitrag anzeigen
    Die Türkei ist Mitglied der NATO. Das darfst du nicht vergessen. Alleine die Handlungsfreiheit, die der Türkei in Bezug auf die Kurden gewährt wird, ist schon ein verdammt starkes Stück. Alle halten sich bedeckt, was die Türkeit und die Kurden angeht und sind ganz vorsichtig mit ihren Äußerungen.

    Jedes Eingreifen von Außen, wird keinen Frieden bringen sondern ganz im Gegenteil. Dort, wo die NATO bis jetzt ihre Nase hinein gesteckt hat oder die USA alleine, haben nur Chaos gebracht und Völker entzweit.

    Aus irgend einem Grund, hat die Türkei enorm viele Rechte und die NATO, die ja so viel "Gutes" tut, hält sich ganz besonders zurück..........

    Auf die NATO braucht hier niemand hoffen. Die NATO wird in der Türkei nichts, aber auch garnichts machen.
    Vielleicht wird aus der Türkei ja ein 2. oder 3. Deutschland?

  2. #22
    Avatar von Beograd

    Registriert seit
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    743
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Vielleicht wird aus der Türkei ja ein 2. oder 3. Deutschland?
    Werd mal etwas konkreter Wie meinst du das ?

  3. #23
    Crane
    Zitat Zitat von Beograd Beitrag anzeigen
    Werd mal etwas konkreter Wie meinst du das ?
    Deutschland war eine Diktatur ---> Krieg ---> Deutschland verliert ---> Demokratie ----> Wohlstand und Frieden.

    So ungefähr wie Serbien eben auch...

  4. #24
    Avatar von Beograd

    Registriert seit
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    Beiträge
    743
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Deutschland war eine Diktatur ---> Krieg ---> Deutschland verliert ---> Demokratie ----> Wohlstand und Frieden.

    So ungefähr wie Serbien eben auch...
    Hm, also bist du der Meinung, dass man durch einen Krieg die Demokratie und Frieden bringen kann ?

    Es gibt meines erachtens nach niemanden das Recht, einem anderen zu nötigen / zwingen, sein Leben so zu leben, wie es einem Anderen in den Kram passt.

    Das ist kein adequates Mittel und wird ganz sicher, langfristig gesehen, nicht zum erstrebten Erfolg führen sondern aller Wahrscheinlichkeit nach, es noch viel schlimmer für die Menschen dort machen.......

    Zumal würde vermutlich auch im Ausland der Baum brennen. Alleine in Berlin leben über 200.000 Türken und die werden NATO Bomben auf Istanbul oder sonst wo in der Türkei, ganz sicher nicht tollerieren und friedlich demonstrieren. Zumal die Türken in der Türkei, werden sich das auch nicht bieten lassen.

  5. #25
    Crane
    Zitat Zitat von Beograd Beitrag anzeigen
    Hm, also bist du der Meinung, dass man durch einen Krieg die Demokratie und Frieden bringen kann ?

    Es gibt meines erachtens nach niemanden das Recht, einem anderen zu nötigen / zwingen, sein Leben so zu leben, wie es einem Anderen in den Kram passt.

    Das ist kein adequates Mittel und wird ganz sicher, langfristig gesehen, nicht zum erstrebten Erfolg führen sondern aller Wahrscheinlichkeit nach, es noch viel schlimmer für die Menschen dort machen.......

    Zumal würde vermutlich auch im Ausland der Baum brennen. Alleine in Berlin leben über 200.000 Türken und die werden NATO Bomben auf Istanbul oder sonst wo in der Türkei, ganz sicher nicht tollerieren und friedlich demonstrieren. Zumal die Türken in der Türkei, werden sich das auch nicht bieten lassen.
    Naja... also gut. Einige meiner Beiträge waren nicht ganz ernst gemeint. Ich bin dafür, dass die Türkei bombardiert wird nur weil die dort die AKP verbieten und quasi putschen.

    Trotzdem, seit Deutschland ist es wohl bewiesen, dass man durch Krieg aus einer der schlimmsten Diktaturen, die es je gegeben hat eine wohlhabende und friedliche Demokratie machen kann.

    Nur gehören da zwei Dinge dazu.

    1. Muss die Diktatur ganz klar Schuld an dem Kriegsausbruch sein und es müssen Dinge passieren von denen sich die Bevölkerung eindeutig distanzieren kann und sich wünscht, dass sie nie wieder vorkommen. Es muss der Bevölkerung also klar sein, dass die Diktatur nicht das Wahre für sie wahr.

    2. Die Sieger des Krieges müssen auch in der Lage sein, nicht dem Volk die Schuld an diesen Ereignissen zu geben, sondern ganz klar die wenigen Führer der Diktatur und ihre Helfer zu veurteilen. Ansonsten werden sie von den Verlierern eben als Besatzer wahrgenommen, die sich in innenpolitische Angelegenheiten einmischen.

    Es hat noch nie einen Krieg zwischen zwei Demokratien gegeben. Die Türkei ist das einzige Land, was international als Demokratie annerkannt ist und trotzdem offen Kriegsdrohungen ausspricht. Das passt für mich nicht zusammen. Aber die Türkei muss es aus eigener Kraft schaffen eine echte Demokratie zu werden.
    Sollte die Lage jetzt zu gunsten der Diktatur kippen, dann haben wir trotzdem kein Recht einzugreifen, es sei denn um eben einen möglichen Genozid zu verhindern oder dergleichen.
    Sollte die NATO trotzdem eingreifen, dann wird das passieren was auch im Iran, Kuba, Kolumbien, Vietnam und anderen Staaten passiert ist, in die sich die USA eingesmischt haben.

  6. #26

    Registriert seit
    21.11.2006
    Beiträge
    3.795
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Naja... also gut. Einige meiner Beiträge waren nicht ganz ernst gemeint. Ich bin dafür, dass die Türkei bombardiert wird nur weil die dort die AKP verbieten und quasi putschen.

    Trotzdem, seit Deutschland ist es wohl bewiesen, dass man durch Krieg aus einer der schlimmsten Diktaturen, die es je gegeben hat eine wohlhabende und friedliche Demokratie machen kann.

    Nur gehören da zwei Dinge dazu.

    1. Muss die Diktatur ganz klar Schuld an dem Kriegsausbruch sein und es müssen Dinge passieren von denen sich die Bevölkerung eindeutig distanzieren kann und sich wünscht, dass sie nie wieder vorkommen. Es muss der Bevölkerung also klar sein, dass die Diktatur nicht das Wahre für sie wahr.

    2. Die Sieger des Krieges müssen auch in der Lage sein, nicht dem Volk die Schuld an diesen Ereignissen zu geben, sondern ganz klar die wenigen Führer der Diktatur und ihre Helfer zu veurteilen. Ansonsten werden sie von den Verlierern eben als Besatzer wahrgenommen, die sich in innenpolitische Angelegenheiten einmischen.

    Es hat noch nie einen Krieg zwischen zwei Demokratien gegeben. Die Türkei ist das einzige Land, was international als Demokratie annerkannt ist und trotzdem offen Kriegsdrohungen ausspricht. Das passt für mich nicht zusammen. Aber die Türkei muss es aus eigener Kraft schaffen eine echte Demokratie zu werden.
    Sollte die Lage jetzt zu gunsten der Diktatur kippen, dann haben wir trotzdem kein Recht einzugreifen, es sei denn um eben einen möglichen Genozid zu verhindern oder dergleichen.
    Sollte die NATO trotzdem eingreifen, dann wird das passieren was auch im Iran, Kuba, Kolumbien, Vietnam und anderen Staaten passiert ist, in die sich die USA eingesmischt haben.
    Jetzt mal ganz im Ernst, es ist völliger Quatsch, so moralisierend zu denken. Westdeutschland ist ein netter kleiner Staat gewesen, weil die Leute nach kurzer Zeit viel zu viel zu verlieren hatten, um das alles wieder aufs Spiel zu setzen, zumal man zumeist schon einmal im Felde stand und wusste, dass das nicht lustig ist. Aber zu glauben, die Leute hätten sich für irgendwelche Kriegsverbrechen geschämt oder die Oder-Neiße-Grenze in Ordnung gefunden, das ist doch lächerlich. Das war immer nur eine kleine Minderheit. Ein weiterer Punkt war, dass große Teile der alten Eliten mit dem Antikommunismus weitermachen konnten und somit nicht völlig vor den Kopf gestoßen wurden.

    Die Tüüüüüürkaiiiiiii ist da eine ganz andere Schublade und überhaupt nicht zu vergleichen. Ich würde übrigens nicht einmal in dem unwahrscheinlichen Falle, dass die sich entscheiden einen Genozid an den Kurden zu verüben, empfehlen einzuschreiten, jedenfalls nicht als Grieche, denn Griechenland würde sicher böse was abbekommen, ob das Eingreifen jetzt erfolgreich wäre oder nicht.

  7. #27
    Crane
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Jetzt mal ganz im Ernst, es ist völliger Quatsch, so moralisierend zu denken. Westdeutschland ist ein netter kleiner Staat gewesen, weil die Leute nach kurzer Zeit viel zu viel zu verlieren hatten, um das alles wieder aufs Spiel zu setzen, zumal man zumeist schon einmal im Felde stand und wusste, dass das nicht lustig ist. Aber zu glauben, die Leute hätten sich für irgendwelche Kriegsverbrechen geschämt oder die Oder-Neiße-Grenze in Ordnung gefunden, das ist doch lächerlich. Das war immer nur eine kleine Minderheit. Ein weiterer Punkt war, dass große Teile der alten Eliten mit dem Antikommunismus weitermachen konnten und somit nicht völlig vor den Kopf gestoßen wurden.

    Die Tüüüüüürkaiiiiiii ist da eine ganz andere Schublade und überhaupt nicht zu vergleichen. Ich würde übrigens nicht einmal in dem unwahrscheinlichen Falle, dass die sich entscheiden einen Genozid an den Kurden zu verüben, empfehlen einzuschreiten, jedenfalls nicht als Grieche, denn Griechenland würde sicher böse was abbekommen, ob das Eingreifen jetzt erfolgreich wäre oder nicht.
    Naja... es geht um die grundsätzliche einfach verständige Moral.

    Die Leute, die in den 30er und 40er Jahren lebten wurden nicht gleich zu Demokraten nach dem Krieg.
    Aber wie sah es mit der Folgegeneration aus? Diese kann die Handlungen der Allierten sehrwohl verstehen und mit solchen details wie der Oder-Neiße-Grenze interessiert keinen von denen, weil es ihnen heute einfach gut geht und niemand da ist, der ihnen Großreichträume einbleut.

    Im gegensatz dazu erleben wir heute in Südamerika eine kräftige Linksbewegung. Die "Führer" dort benutzen in ihrer Propaganda ganz klar die Tatsache, dass sie die Einmischungen der USA (oder von sonstwo) nicht länger in ihre Poltik dulden werden.

    Man sieht also, dass Einmischungen in ein Land, die ohne moralische Rechtfertigung geschieht noch 50 Jahre später auswirkungen auf dessen Politik haben kann.

    Bei Deutschland ist das nicht der Fall. Es ist hier auch nicht zu erwarten, dass plötzlich die Seite wieder umkippt und Deutschland zu einer Diktatur wird.

    Hätte man im Irak aus für das Volk ersichtlicheren Gründen gehandelt, dann wäre die Akzeptanz im Volk auch eine ganz andere.

    Die Türkei befindet sich im Moment weder in der Situation, dass ein Krieg aus unserer Sicht nötig wäre, und noch hat ihr Volk ein gewisses Mitbestimmungsrecht, dass ihm genommen werden würde, wenn man sich von außen in die Politik einmischen würde.

    Und zum Thema Verhinderung eines Kurdengenozids: Klar würden die Griechen alle platt machen, lan.. was glaubsch wer du bis man? Problem oder was? 1 gegen 1 ficken wir alle Türken.. zujchlan...

  8. #28

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    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Naja... es geht um die grundsätzliche einfach verständige Moral.

    Die Leute, die in den 30er und 40er Jahren lebten wurden nicht gleich zu Demokraten nach dem Krieg.
    Aber wie sah es mit der Folgegeneration aus? Diese kann die Handlungen der Allierten sehrwohl verstehen und mit solchen details wie der Oder-Neiße-Grenze interessiert keinen von denen, weil es ihnen heute einfach gut geht und niemand da ist, der ihnen Großreichträume einbleut.

    Im gegensatz dazu erleben wir heute in Südamerika eine kräftige Linksbewegung. Die "Führer" dort benutzen in ihrer Propaganda ganz klar die Tatsache, dass sie die Einmischungen der USA (oder von sonstwo) nicht länger in ihre Poltik dulden werden.

    Man sieht also, dass Einmischungen in ein Land, die ohne moralische Rechtfertigung geschieht noch 50 Jahre später auswirkungen auf dessen Politik haben kann.

    Bei Deutschland ist das nicht der Fall. Es ist hier auch nicht zu erwarten, dass plötzlich die Seite wieder umkippt und Deutschland zu einer Diktatur wird.

    Hätte man im Irak aus für das Volk ersichtlicheren Gründen gehandelt, dann wäre die Akzeptanz im Volk auch eine ganz andere.

    Die Türkei befindet sich im Moment weder in der Situation, dass ein Krieg aus unserer Sicht nötig wäre, und noch hat ihr Volk ein gewisses Mitbestimmungsrecht, dass ihm genommen werden würde, wenn man sich von außen in die Politik einmischen würde.

    Und zum Thema Verhinderung eines Kurdengenozids: Klar würden die Griechen alle platt machen, lan.. was glaubsch wer du bis man? Problem oder was? 1 gegen 1 ficken wir alle Türken.. zujchlan...
    Ziemlich naive Vorstellung. Die meisten Leute heutzutage wissen doch gar nichts über Geschichte, alle Umfragen selbst bei Gymnasiasten sind ziemlich eindeutig. Und was gibts bei den Handlung der Alliierten groß zu "verstehen"? Der Führer ist auf die geniale Idee gekommen sich mit allen gleichzeitig anzulegen und daher hat das Deutsche Reich verkackt und wurde besetzt und je nach Besatzungszone in das jeweilige Blocksystem integriert. Der Unterschied ist der, dass das Westsystem sehr schlau aufgebaut war mit relativ großer Autonomie nach Innen und Wohlstand für die Massen, während das Russensystem ein ziemlich armseliger Kommunismus war, der nur mit Gewalt aufgezwungen werden konnte.

    Heute interessiert sich keiner mehr für die OderNeißeGrenze, aber die meiste Zeit war das anders. Vergiss nicht, dass 12 Millionen Leute in Westdeutschland lebten, die vertrieben worden waren.

    Um nochmal auf den Punkt zu kommen: Der Unterschied zwischen der Sitaution in D und der in Südamerika oder meinetwegen im Irak oder sonstwo ist nicht der, dass die Deutschen moralisch irgendwie überzeugt wurden, sondern dass sie einen großen Wohlstand genießen und die anderen eben nicht.

    Und würde in D der Wohlstand wirklich in nennenswertem Ausmaß schwinden, wär auch eine Diktatur gut möglich.

  9. #29
    Crane
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Ziemlich naive Vorstellung. Die meisten Leute heutzutage wissen doch gar nichts über Geschichte, alle Umfragen selbst bei Gymnasiasten sind ziemlich eindeutig. Und was gibts bei den Handlung der Alliierten groß zu "verstehen"? Der Führer ist auf die geniale Idee gekommen sich mit allen gleichzeitig anzulegen und daher hat das Deutsche Reich verkackt und wurde besetzt und je nach Besatzungszone in das jeweilige Blocksystem integriert. Der Unterschied ist der, dass das Westsystem sehr schlau aufgebaut war mit relativ großer Autonomie nach Innen und Wohlstand für die Massen, während das Russensystem ein ziemlich armseliger Kommunismus war, der nur mit Gewalt aufgezwungen werden konnte.

    Heute interessiert sich keiner mehr für die OderNeißeGrenze, aber die meiste Zeit war das anders. Vergiss nicht, dass 12 Millionen Leute in Westdeutschland lebten, die vertrieben worden waren.

    Um nochmal auf den Punkt zu kommen: Der Unterschied zwischen der Sitaution in D und der in Südamerika oder meinetwegen im Irak oder sonstwo ist nicht der, dass die Deutschen moralisch irgendwie überzeugt wurden, sondern dass sie einen großen Wohlstand genießen und die anderen eben nicht.

    Und würde in D der Wohlstand wirklich in nennenswertem Ausmaß schwinden, wär auch eine Diktatur gut möglich.
    Und wer ist jetzt naiv?

    Ich habe doch alles gesagt... den Leuten muss es danach auch besser gehen. Du tust gerade so als wäre Zufall, dass die Demokratie und die freie Marktwirtschaft funktionieren und der Pseudo-Kommunismus versagt hat.

    In Südamerika gab es sehr wohl Wohlstand. Venezuela war kurz davor in die OECD aufgenommen zu werden. Brasilien stand in dern 70ern ebenfalls sehr gut da.

    Was ist passiert?

    Verliert ein Land seinen Wohlstand bzw. Freiheiten so ist immer ein Wunsch zu einem Wechsel da... ganz klar. Aber lass dich überraschen auch ein anhaltender Wohlstand kann sich ummünzen, wenn die bevölkerung manipuliert werden kann.

    Wie sahen denn die Revolutionen im Iran aus? Haben die Leute dort ihren Reichtum vor oder nach der Revolution verloren?

    Außerdem scheinst du zu vergessen, dass GB und Frankreich Deutschland den Krieg erklärt haben und nicht umgekehrt. Genauso hat GB das Friedensangebot Deutschlands abgelehnt als Frankreich kapitulierte.

    Es gehört also mehr dazu als nur der Wille sich selbst zu verteidigen.

  10. #30

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    3.795
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Und wer ist jetzt naiv?

    Ich habe doch alles gesagt... den Leuten muss es danach auch besser gehen. Du tust gerade so als wäre Zufall, dass die Demokratie und die freie Marktwirtschaft funktionieren und der Pseudo-Kommunismus versagt hat.

    In Südamerika gab es sehr wohl Wohlstand. Venezuela war kurz davor in die OECD aufgenommen zu werden. Brasilien stand in dern 70ern ebenfalls sehr gut da.

    Was ist passiert?

    Verliert ein Land seinen Wohlstand bzw. Freiheiten so ist immer ein Wunsch zu einem Wechsel da... ganz klar. Aber lass dich überraschen auch ein anhaltender Wohlstand kann sich ummünzen, wenn die bevölkerung manipuliert werden kann.

    Wie sahen denn die Revolutionen im Iran aus? Haben die Leute dort ihren Reichtum vor oder nach der Revolution verloren?

    Außerdem scheinst du zu vergessen, dass GB und Frankreich Deutschland den Krieg erklärt haben und nicht umgekehrt. Genauso hat GB das Friedensangebot Deutschlands abgelehnt als Frankreich kapitulierte.

    Es gehört also mehr dazu als nur der Wille sich selbst zu verteidigen.

    In Südamerika gabs noch nie einen breiten Wohlstand für alle wie in Westdeutschland. Mag hier und da eine gewisse Mittelschicht gegeben haben oder noch geben, aber eine erbärmlich arme Unterschicht gibts in jedem dieser Länder. Und die kann man gut mobilisieren.

    Im Iran hat die Mittelschicht ihren Wohlstand verloren. Der persischen Masse gings unterm Schah auch nicht besonders.

    GB und Frankreich waren vertraglich verpflichtet die Grenzen von Mama Polska zu garantieren. Na gut, Papier ist geduldig, aber wenn sie da nichts gemacht hätten, hätten sie dem Reich die Herrschaft über Europa kampflos zugebilligt.

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