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Der türkische Präsident Abdullah Gül

Erstellt von kewell, 23.11.2011, 21:33 Uhr · 13 Antworten · 2.055 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von kewell

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    Der türkische Präsident Abdullah Gül

    “Armselig”: Türkei erneuert Protest gegen Zyperns EU-Ratspräsidentschaft



    Der türkische Präsident Abdullah Gül hat am Rande seines dreitägigen Besuches in Großbritannien geäußert, die Türkei werde gegen die EU-Ratspräsidentschaft Zyperns bis zuletzt protestieren. Eine Union unter Führung "eines halben Landes" könne nur als "armselig" bezeichnet werden.


    Der türkische Präsident Abdullah Gül und seine Frau mit Queen Elisabeth II. am Dienstag in London. (Foto: Zaman)



    Der griechische Teil Zyperns sei Mitglied der EU geworden durch die Verletzung aller Standard-Verfahren, ohne den Prozess bis zum Ende zu denken, sagte der türkische Präsident Abdullah Gül bei seinem offiziellen Besuch in London laut “Zaman” vor türkischen Journalisten, die mit Gül nach London mitgereist waren. Dies habe nun zur Folge, dass jetzt, wo es die Ratspräsidentschaft der EU im Juli des nächsten Jahres übernehme, nur ein “halbes Land” eine “armselige” Union übernehme.


    Gül bedauerte, dass die Gespräche zwischen der EU und der Türkei für eine lange Zeit ins Stocken geraten, dass fast alle Verhandlungskapitel eingefroren worden seien und dass es wenig Möglichkeit gebe, eines von ihnen zu diesem Zeitpunkt zu öffnen. “Wir haben gesagt, dass dies dem Ansehen der EU sehr schadet. Dies könnte die EU ab dem ersten Halbjahr 2012 erheblich diskreditieren. Können Sie sich das vorstellen? Die griechisch-zypriotische Verwaltung ist der EU unter Verletzung aller Grundsätze der Union beigetreten, in einer halbfertigen, unvollständigen Weise.” Dass nun dieses “halbe Land, diese unvollständige Nation”, den EU-Vorsitz für ein halbes Jahr übernehmen soll, will Gül nicht gelten lassen: “Ein halbes Land wird eine armselige Union führen”, so Gül vor den türkischen Journalisten. Das Wort “miserable” sagte er in Englisch und fügte hinzu, dass er die gleichen Äußerungen bereits vor Offiziellen der EU getätigt habe.


    Gül sagte, die Türkei werde an keinem der Treffen unter dem Vorsitz Zyperns teilnehmen, habe aber keine Probleme, weiterhin mit der Kommission zusammenzuarbeiten.


    “Armselig”: Türkei erneuert Protest gegen Zyperns EU-Ratspräsidentschaft | Deutsch Türkische Nachrichten

  2. #2
    Avatar von kewell

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    STAATSPRÄSIDENT GÜL HIELT REDE IM BRITISCHEN PARLAMENT


    Staatspräsident Abdullah Gül kam am vierten Tag am Rande seines offiziellen Besuchs in London mit Think Tanks, Geschäftsleuten und Politikern zusammen und gab wichtige Äußerungen bezüglich der türkischen Außenpolitik. Am Dienstagnachmittag kam Gül mit Premierminister David Cameron zusammen. Dabei wurde vor allem um die Lage in Syrien und die Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union gesprochen.

    Zudem hielt Staatspräsident Gül eine Rede vor den Abgeordneten im britischen Parlament. Gül bedauerte, dass die Gespräche zwischen der EU und der Türkei für eine lange Zeit ins Stocken geraten, dass fast alle Verhandlungskapitel eingefroren worden seien und dass es wenig Möglichkeit gebe, eines von ihnen zu diesem Zeitpunkt zu öffnen.

    Unteranderem warf Gül der syrischen Regierung vor, mit Unterdrückung und Gewalt gegen das eigene Volk vorzugehen. Die Lage habe inzwischen einen Punkt erreicht, von dem aus man nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen könne. Die Türkei bemühe sich intensiv sowohl öffentlich als auch hinter verschlossenen Türen, die syrische Regierung davon zu überzeugen, sich an die Spitze des demokratischen Wandels zu stellen, so Gül. Der Staatspräsident betonte, dass das Baath-Regime weiterhin mit Unterdrückung und Gewalt gegen das Volk vorgeht, was aber wiederum Gewalt hervorbringt. Inzwischen sei die Entwicklung unumkehrbar geworden. Gül warnte zugleich vor den Auswirkungen des Konflikts auf die ganze Region und sagte: „Die Verbindung dieses demokratischen Kampfes mit religiösen und ethnischen Aspekten würde die ganze Region in Aufruhr und Blutvergießen stürzen.“

    Bezüglich des Konflikts zwischen Palästina und Israel sagte Gül, dass es ohne ein umfangreiches Abkommen zwischen beiden Seiten, kein Frieden in der Region geben werde.
    Zudem betonte er, Israel werde sich noch mehr isolieren, falls es sich weiterhin Kompromisslos verhält.

    Ba

  3. #3
    Avatar von kewell

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    Streit Türkei-Israel: Gül sagt Essen mit Fischer ab

    10.12.2011 | 17:23 | (DiePresse.com)

    Der türkische Präsident soll in Wien ein Mittagessen abgesagt haben, weil daran auch der israelische Verteidigungsminister Barak teilnahm. Die israelische Delegation soll daraufhin die Konferenz vor Güls Rede verlassen haben.


    Die derzeit in Wien stattfindende und hochrangig besetzte "World Policy Conference" sorgt offenbar nicht in allen Fällen für bessere Verständigung: Der türkische Präsident Abdullah Gül ließ am Freitag seine Teilnahme an einem von Bundespräsident Heinz Fischer gegebenen Mittagessen kurzfristig ausfallen. Der Grund laut türkischen und israelischen Medienberichten vom Samstag: Auch der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak nahm an dem Essen teil. Gül soll deshalb auch ein Gruppenfoto verweigert haben.Barak wiederum revanchiert sich den Medienberichten zufolge, indem er mit der israelischen Delegation die Konferenz verließ, bevor Gül dort sprach.

    Stadtspaziergang und Moschee-Besuch


    Die israelische Tageszeitung "Haaretz" berichtet auf ihrer Online-Ausgabe unter Berufung auf das Büro Güls, dort habe man die Teilnehmerliste trotz vorheriger Anfragen erst am Donnerstagabend erhalten. Daraufhin habe Gül entschieden, das Essen ausfallen zu lassen. Laut dem Chefredakteur der Zeitung "Zaman" Österreich, Seyit Arslan, spazierte Gül stattdessen durch die Wiener Innenstadt und nahm am Freitagsgebet in der Atib Mosche in Favoriten teil.


    Die Beziehungen der Türkei zu Israel sind seit längerer Zeit äußerst angespannt: Ankara fordert eine Entschuldigung für den Tod von neun türkischen Aktivisten bei der Erstürmung der Gaza-Hilfsflotte durch israelische Soldaten im Mai 2010. Weil sich die israelische Regierung weigert, wies Ankara Anfang September den israelischen Botschafter aus.
    (APA)


    Streit Türkei-Israel: Gül sagt Essen mit Fischer ab « DiePresse.com

  4. #4
    Avatar von BlackJack

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    Wie reuters-Europa meldet hat der türkische Präsident Gül gestern Nachmittag das Atmen der wienerschen Luft eingestellt weil der israelische Verteidigungsminister Barak dort aktiv und deutlich vernehmbar geatmet hat. Stattdessen sitzt er nur auf einer wiener Parkbank und beobachtet indische Laufenten.

    Als Barak das vernahm hat er aus Protest per sofort das Sitzen eingestellt und verfolgt seitdem alle Debatten und nach eigenen Angaben "bis zum jüngsten Tag" nur noch stehend.

  5. #5
    Avatar von liberitas

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    Was für ein Kindergarten.

  6. #6
    Avatar von kewell

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    Gül und Erdogan bereiten Ämtertausch vor



    Das Putin-Modell soll auch für die Türkei gelten: Staatschef und Premier wollen 2014 untereinander die Sessel wechseln

    Ein Dissens zwischen Gül und der Regierungspartei AKP hat dabei Einblick in die Kräftebalance gegeben.


    Zwei Wochen Politikpause im Land haben die Türken überrascht. Am Ende einer weit länger als geplant dauernden Erholung im Privathaus, die Regierungschef Tayyip Erdogan nach einer Darmoperation einlegen musste, haben Politiker und die Öffentlichkeit bemerkt, wie stark die Macht auf den 57-Jährigen zugeschnitten ist. Ohne Erdogan läuft wenig.

    Gleichzeitig zeichnete sich aber die politische Zukunft der Türkei ab: Die Amtszeit von Staatspräsident Gül soll nun 2014 enden. Erdogan, der kein viertes Mal als Regierungschef antreten darf, wird sich dann zum Präsidenten wählen lassen und Gül nach den Parlamentswahlen 2015 in das Amt des Premierministers zurückkehren, das er schon einmal, 2002, nach dem ersten Wahlsieg der konservativ-muslimischen AKP, für mehrere Monate innehatte.


    Die Dauer von Güls Amtszeit war unklar. Nach Güls Wahl 2007 verkürzte das Parlament die Amtszeit von sieben auf fünf Jahre und legte eine Direktwahl fest; Gül selbst wusste nicht, ob er schon 2012 den Präsidentenpalast räumen würde. Bekir Borzdag, ein Vizepremier, gab nun im Parlament eine Erklärung ab, die als wegweisend gilt: Seiner Meinung nach gelte für Gül noch die alte Amtszeit von sieben Jahren. Die Entscheidung würde das Parlament treffen;dort hat die AKP die absolute Mehrheit.


    Abdullah Gül hat sich in den zwei Erdogan-freien Wochen aber auch als politisch unabhängige Figur profiliert: Der Präsident legte erstmals sein Veto gegen ein Gesetz ein, das von seiner eigenen Partei im Parlament initiiert und - sehr ungewohnt - von der Opposition unterstützt worden war. Dabei geht es um ein rasch geändertes Gesetz zur Verringerung der Haftstrafen bei Betrugsfällen im Sport von maximal zwölf auf drei Jahre. Es war die einzige größere politische Entscheidung des Parlaments seit Ende November. Gül wies die Gesetzesänderung zurück, weil das ursprüngliche Gesetz erst vor acht Monaten erlassen worden war und der beginnende Prozess im bisher größten Betrugsskandal im türkischen Fußball den Verdacht nahelegte, Regierung wie Opposition beugten sich dem Druck der millionenschweren Klubs. Gül gilt im Unterschied zu Erdogan als Gefolgsmann des islamischen Predigers Fethullah Gülen. Das Parlament nahm dennoch am Samstag zum zweiten Mal das Gesetz an. Wohlwollend vermerkten die Medien auch Güls Weigerung, vergangenen Freitag in Wien an einem Essen mit Israels Verteidigungsminister Ehud Barak teilzunehmen.


    Gül und Erdogan bereiten Ämtertausch vor - Türkei - derStandard.at

  7. #7
    Avatar von Muratoğlu

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    Gut so, die zwei machen das.

  8. #8
    Avatar von kewell

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    Zitat Zitat von Schoschanah Beitrag anzeigen
    Gut so, die zwei machen das.
    Gül - in
    Erdogan - out

  9. #9
    Posavac
    Bester Mann wär dieser Davutoglu, immer am lachen, er könnte der Türkei wieder Humor verleihen.








  10. #10
    Avatar von Timur

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    Zitat Zitat von Posavac Beitrag anzeigen
    Bester Mann wär dieser Davutoglu, immer am lachen, er könnte der Türkei wieder Humor verleihen.








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