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DER ÜBERFORDERTE VIELVÖLKERSTAAT..

Erstellt von skenderbegi, 12.12.2007, 00:20 Uhr · 77 Antworten · 2.532 Aufrufe

  1. #41
    Popeye
    [h3]Serbien am Scheidepunkt[/h3]
    Das Volk muss sich entscheiden: Geht Serbien weiter den Weg in die EU oder folgt es dem knappen Gewinner des ersten Durchgangs? Nicolic verkündete gestern: "Russland ist uns näher."





    BELGRAD - Die Präsidentschaftswahl in Serbien wird am 3. Februar in einer zweiten Runde entschieden. Aus dem ersten Durchgang ging gestern der Euroskeptiker und Nato-Gegner Tomislav Nikolic als Sieger hervor. Der Chef der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS) erhielt vorläufigen Teilergebnissen zufolge 38,2 Prozent. Er tritt in der Stichwahl gegen den prowestlichen Amtsinhaber Boris Tadic an. Dieser blieb mit 35,1 Prozent ebenfalls unter der für einen Sieg im ersten Durchgang erforderlichen absoluten Mehrheit.

    "Ab Morgen früh beginnen wir unsere Kampagne für die zweite, entscheidende Runde", sagte Nikolic gestern Abend nach Bekanntgabe der Teilergebnisse in der SRS-Zentrale in Belgrad. Er zeigte sich überzeugt, dass Serbien einen Wechsel wolle und sein Sieg zum Greifen nah sei. Bei der Stimmabgabe hatte Nikolic die Bedeutung der Beziehungen Serbiens zu Moskau unterstrichen. "Russland ist uns näher", sagte er.

    Tadic forderte die Wähler nach der Wahl auf, im zweiten Durchgang dafür zu sorgen, dass Serbien auf dem Weg in die Europäische Union und in die westliche Militärallianz bleibe. Diesen Weg habe das Land im Jahr 2000 nach dem Sturz von Präsident Slobodan Milosevic eingeschlagen. Tadic und seine Demokatische Partei (DS) wollen Serbien möglichst schnell in die EU führen. Der amtierende Staatschef äußerte sich zuversichtlich, Nikolic am 3. Februar schlagen zu können.

    Kopf-an-Kopf-Rennen

    Beoabachter erwarten, dass es am übernächsten Sonntag zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Nikolic und Tadic kommen wird. Von großer Bedeutung dürfte sein, für wessen Wahl sich Regierungschef Vojislav Kostunica aussprechen wird. Im ersten Durchgang hatte Kostunica trotz seiner Zugehörigkeit zu Tadics Koalition den Nationalisten Velimir Ilic von der Partei Neues Serbien (NS) unterstützt.

    Tadic und Nikolic standen sich bereits bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2004 in einer Stichwahl gegenüber. Damals hatte sich Tadic knapp gegen Nikolic durchgesetzt. Dessen Serbische Radikale Partei ist die stärkste Kraft im Belgrader Parlament.

    Beide Präsidentschaftskandidaten lehnen eine Loslösung des Kosovo von Serbien ab. Noch für das Frühjahr wird mit einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung der zu Serbien gehörenden Provinz gerechnet, die seit dem Nato-Krieg gegen Jugoslawien 1999 unter UN-Verwaltung steht. Die USA und mehrere EU-Staaten haben bereits angekündigt, dass sie einen künftigen Mini-Staat Kosovo anerkennen werden. Serbiens Verbündeter Russland ist strikt gegen die Unabhängigkeit des Kosovo.

    90 Prozent Albaner im Kosovo

    Laut der Nachrichtenagentur Tanjug waren in den von Serben bewohnten Enklaven im Kosovo am Sonntag 277 Wahllokale geöffnet. Die Bevölkerung im Kosovo ist zu weit mehr als 90 Prozent albanischstämmig. Nach dem Ende des Luftkriegs der Nato unter Beteiligung Deutschlands im Frühjahr 1999 waren die Serben und andere Minderheiten der Verfolgung der unter Milosevic drangsalierten Kosovo-Albaner ausgesetzt. Der Ministerpräsident des Kosovo und ehemalige Kommandeur der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK), Hashim Thaci, sagte, der Ausgang der Wahl in Serbien werde an der baldigen Unabhängigkeit nichts ändern.

    Laut dem Zentrum für Freie Wahlen und Demokratie (CESID) beteiligten sich 60,6 Prozent der 6,7 Millionen stimmberechtigten Serben an dem Urnengang - die höchste Wahlbeteiligung seit 2000. Obwohl das Präsidentenamt in Serbien vor allem symbolischen Charakter hat, gilt die Wahl als Richtungsentscheidung zwischen EU und Nato einerseits und einer stärkeren Orientierung an Russland andererseits.

  2. #42
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.089
    Zitat Zitat von Obelic Beitrag anzeigen
    Ja wir sind auch für den holocaust verantwortlich das haben albanische quellen bestimmt schon im 18 jahrhundert vorhergesagt
    ich habe schon mal gesagt ich bin nicht verantwortlich für das welches du nicht verstehst....

    also nochmals zurück und die quelle genau anschauen.....

  3. #43

    Registriert seit
    31.12.2007
    Beiträge
    479
    Zitat Zitat von Princip_Grahovo Beitrag anzeigen
    Erstens gibt es seit 1000 jahren pfarrer in der armee (in italien hat sogar ein pfarrer ganze Flugstaffel gesegnet usw.)

    zweitens wurden in Srebrenica keine Frauen erschossen

    Drittens wurden 1992 bis 1995 1500 serbische frauen und kinder von euren "helden'" mudjaheinen ermordet erst dann konnte es so kommen

    Hier kannst du lesen, unter welchen kriterien im Völkermord die serbischen Opfer zu betrachten sind:

    Die vergleichende Untersuchung von Völkermorden wird bis heute sowohl von Teilen der Menschen die auf der Seite der Täter, als auch von Teilen der Menschen die auf der Seite der Opfer stehen, vehement abgelehnt. Wollen erstere die Taten vergessen machen, sehen letztere jeden Vergleich des Leides ihres Volkes als Relativierung oder gar Verhöhnung der Opfer an und können aufgrund der ihnen verursachten Leiden die Leiden der anderen nicht wahrnehmen.

  4. #44
    Popeye
    Nächste Ausfahrt Brüssel oder Moskau? Serbien wählt einen neuen Präsidenten
    Von Andrea Böhm | 9:27
    Da standen sie nun, mitten in New York, und gaben sich immerhin die Hand. Boris Tadic, Präsident Serbiens, dessen Staatsterritorium demnächst um 10.000 Quadratkilometer schrumpfen wird. Und Hasim Thaçi, Premierminister jener noch provisorischen Regierung des Kosovo, dessen Parlament in wenigen Wochen die Unabhängigkeit verkünden wird.
    Thaçi hatte gerade dem Sicherheitsrat im New Yorker UN-Hauptquartier erklärt, nur die Unabhängigkeit des Kosovo könne Ruhe in die Region bringen. Tadic hatte beschworen, dass Serbien die Sezession der Provinz nie und nimmer akzeptieren wird. Als Hintergrundmusik war das übliche russische Grummeln zu hören. Russland werde dafür sorgen, so UN-Botschafter Witali Tschurkin, dass das Kosovo weder „Mitglied der UN noch anderer internationaler Institutionen werden“ könne. Mit anderen Worten: das Kosovo soll wie Taiwan am Katzentisch der Staatengemeinschaft sitzen. Die Drohung ist nicht neu. Aber was würde sie eigentlich bedeuten?
    Nun, der Vergleich mit Taiwan hinkt schon insofern, als sich das Kosovo der Anerkennung mächtiger Nationen sicher sein kann: darunter die USA und die Mehrheit der EU-Mitgliedsländer. Einen Sitz bei den Vereinten Nationen, den die Kosovaren natürlich wollen, kann Russland trotzdem blockieren. Die UN heißen jedes „friedliebende Land“ willkommen, das den Verpflichtungen der Charta nachkommen kann. Friedliebend ist das Kosovo inzwischen schon, aber wer Mitglied in diesem Club der Nationen werden will, braucht eine Empfehlung des Sicherheitsrats. Dort sitzt Herr Tschurkin und wird bis auf weiteres mit dem Daumen nach unten zeigen.
    Sind damit auch die Türen zu anderen internationalen Institutionen verwehrt? Zum Beispiel zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds (IWF), auf dessen Kredite die kosovarische Regierung sehnlichst wartet?
    Keineswegs. Weltbank und IWF sind zwar Sonderorganisationen der UN, doch es können auch Länder ohne UN-Sitz beitreten. Und Veto-Macht im Sicherheitsrat interessiert dort niemanden. Hier ist Russland nur eines von 185 Mitgliedern. Deren Macht und Stimmanteile richtet sich nach ihrem jeweiligen Kapitalanteil. Entscheidungen müssen im IWF mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden. Die USA, Japan und die EU-Länder bringen allein schon über 50 Prozent auf. Russland kommt gerade mal auf 2.7 Prozent.
    Bleibt noch jene Institution, die für Gedeih oder Verderb eines unabhängigen Kosovo am wichtigsten ist: die EU. Da hat Russland unmittelbar gar nichts mitzureden. Aber es kann Störmanöver durchführen.
    Denn die EU will ja in den kommenden Jahren das Kunststück versuchen, das gesamte Ex-Jugoslawien zu integrieren, zu assoziieren, oder, wie im Fall des Kosovo, als „Aufpasser“ erst einmal „europa-tauglich“ zu machen. Sollte das gelingen, dann könnten sich in zehn oder fünfzehn Jahren kroatische, bosnische, serbische und kosovarische Europa-Abgeordnete in Straßburg begegenen. Sollte es scheitern, dann allerdings hätte es die EU in ihrem „Hinterhof“ mit einem latenten, russisch angeheizten Dauerkonflikt zu tun.
    Der nächste Akt in diesem Stück spielt aber nicht in Brüssel, sondern an diesem Sonntag in Serbien. Dort findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt. Es gibt zwei aussichtsreiche Anwärter: Amtsinhaber Boris Tadic. Der lehnt die Sezession des Kosovo natürlich ab, will sein Land aber trotzdem auf einem pro-europäischen Kurs halten will. Kommt nicht in Frage, sagt Tomislav Nikolic, der Kandidat der Radikalen Partei. In seinen Augen ist die Unabhängigkeit des Kosovo der nächste Dolchstoß des Westens in den serbischen Rückern - und Tadic’s New Yorker Händedruck mit dem Kosovo-Albaner Thaçi eine Geste des Verrats. Eine „Europäisierung Serbiens“ lehnen die Radikalen ab. Ähnlich wie die Demokratische Partei Serbiens (DSS) des amtierenden Premierministers Kostunica setzen sie auf einen Schulterschluß zwischen Belgrad und Moskau.
    Und so hofieren die EU und Russland derzeit nach Kräften die serbische Regierung. Derzeit ist das besonders eindrucksvoll in der Ölbranche zu beobachten. Gazprom, Russlands Staat im Staate, möchte den serbischen Ölkonzern NiS kaufen, eine neue Erdgaspipeline von Russland über Bulgarien und Serbien nach Westeuropa legen und damit Serbien in sein Energieimperium eingliedern. Das alles zu Dumping-Preisen, gewissermaßen als Belgrader Gegenleistung für Moskaus Unterstützung in der Kosovo-Frage.
    Konkurrenz kommt nun aus dem Westen. Mehrere europäische Unternehmen wollen offenbar höher bieten als Gazprom. Und die EU winkt mit dem Stabilisierungs-und Assoziierungsabkommen (SAA) – und sieht derzeit gnädig darüber hinweg, dass Serbien immer noch nicht Ratko Mladic an das UN-Jugoslawien-Tribunal ausgeliefert hat.
    Was bei den Bürgern in Serbien stärker zieht, wird sich spätestens nach dem zweiten Wahlgang Anfang Februar abzeichnen. Tadic oder Nikolic? Letzterer hat sich in diesem Wahlkampf angeblich die Dienste einer amerikanischen PR-Firma gesichert, die schon das Image von Bill Clinton und George W. Bush aufpoliert haben soll. Merke: Auch Ultra-Rechte schreien national und denken global.

  5. #45

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    479
    hej du t&%%&/()"

    kannstt aufhören hier das Thema mit nicht themenbezogenen Artikel zu spammen

  6. #46

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    2.195
    hahahahahahahaha


    sagt der der hier von Hitler, KZ sajmiste bis srebrenica diskutiert quer bet

  7. #47

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    3.057
    Verabschiedet euch von der Propaganda, dass nur die Albaner und zwar alle Albaner Nazi-Kolloborateure waren, denn damit schiesst man sich, vor allem, als Serbe, in das eigene Bein...

    Denn erstens einmal war die albanische Partisanen-Bewegung, die gegen das Faschistenregime gekämpft haben, grösser und bedeutender als die sogenannte SS-Skanderbeg Division und zweitens, hatte es in den eigenen Reihen der Serben sogar noch mehr Nazi-Kolloborateure gehabt als bei den Albanern, es waren vornehmlich Cetnik-Gruppierungen, die mit den Faschisten zusammenarbeiteten...

  8. #48

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    Zitat Zitat von Princip_Grahovo Beitrag anzeigen
    hahahahahahahaha


    sagt der der hier von Hitler, KZ sajmiste bis srebrenica diskutiert quer bet
    sol mich jetzt deine unfähigkeit überraschen?

  9. #49
    Popeye
    Zitat Zitat von kapsamun Beitrag anzeigen
    hej du t&%%&/()"

    kannstt aufhören hier das Thema mit nicht themenbezogenen Artikel zu spammen
    Wer ist t&%%&/()"?

  10. #50

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    Ne seri... klar Medal of Honour, Time-Titelbild usw

    Himmler hat in einer Rede gesagt das Tschetniks "banden von Engländer und Amerikaner sind"!

    Von Albaner hat Hitler geschwärmt und net beschimpft

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