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Ultranationalist vor Sieg in Serbien

Erstellt von Yutaka, 16.01.2008, 19:36 Uhr · 221 Antworten · 6.783 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von KraljEvo

    Registriert seit
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    Beiträge
    13.078
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    jammerschade:
    Dann hätte ich etwas zu lachen gehabt für Heute, ausser das der sionismus vom Herr Sion kommt

  2. #132
    Avatar von Secondos

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.405
    Zitat Zitat von T1TT0L4R0CC4 Beitrag anzeigen
    Naja der x tausend Euro Lohnempfänger + Frauenschwarm + IQ Bestie aus Zürich ist in diesem Forums ist uns allen eben weit überlegen

    bei solchen schwachköpfen wie dir,lonsdale und eures gleichen, ist es auch nicht schwierig, in allen bereichen des lebens und wissens, überlegen zu sein!

  3. #133
    Lopov
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    nein,bin ich nicht
    wers glaubt wird selig


    wie stehst du eigentlich zu ante gotovina?

  4. #134
    Avatar von Cigo

    Registriert seit
    02.03.2007
    Beiträge
    7.854
    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    wers glaubt wird selig


    wie stehst du eigentlich zu ante gotovina?
    das freut mich für dich,wenn es dann soweit ist

  5. #135
    Lopov
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    das freut mich für dich,wenn es dann soweit ist
    willst du meine frage nicht beantworten?

  6. #136
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.086

    Ausrufezeichen

    hier noch ein interview ;

    Vedran Dzihic: "Es ist zu hoffen, dass Tadic gewinnt, aber auch das löst die Probleme Serbiens nicht."
    "Kostunica ist das Zünglein an der Waage"

    von Sissi Eigruber
    Die Empfehlungen des Regierungschefs Vojislav Kostunica könnten für das Ergebnis der Präsidentenwahl entscheidend sein, sagt der Politologe Vedran Dzihic im Gespräch mit dem WirtschaftsBlatt.


    Zur Person
    Vedran Dzihic wurde 1976 in Prijedor (Bosnien) geboren und lebt sei 1993 in Wien. Dzihic ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lektor am Institut für Politikwissenschaften in Wien, Vortragender im Balkan-Lehrgang der Universität Wien und des IDM und Direktor von CEIS-Österreich (CEIS - Center for European Integration Strategies)

    Wahl am 20.1.2008
    Britische und US-amerikanische Wahlbeobachter werden den Verlauf der serbischen Präsidentenwahl am Sonntag doch verfolgen können. Das Oberste Gericht Serbiens hat laut Medienberichten vom Donnerstag eine Entscheidung der nationalen Wahlkommission ausser Kraft gesetzt, wonach Anträge der Botschaften beider Länder in Belgrad hinsichtlich der Wahlbeobachter vorige Woche abgelehnt worden war. (apa)

    WirtschafsBlatt: Herr Dzihic, Sie arbeiten am Institut für Politikwissenschaften in Wien gerade an einer Studie über die Demokratisierung in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien. Hat Serbien eine funktionierende Demokratie?
    Vedran Dzihic: In Serbien haben wir das, was man eine „defekte Demokratie" nennen könnte. Das heisst, die formalen Kritierien werden erfüllt aber in der Praxis gibt es Schwierigkeiten. Besonders erschwert wird der Demokratisierungsprozess durch die ungelöste Frage des völkerrechtlichen Status des Kosovo.
    In Sachen Kosovo scheinen ja alle auf einer Linie zu sein ...
    Alle ausser Cedomir Jovanovic von der Liberaldemokratischen Partei, LDP, sagen, der Kosovo muss Bestandteil Serbiens bleiben. Aber hinter vorgehaltener Hand kann man hören, dass sich viele - vor allem im Umfeld der DS von Tadic oder auch der G17 - mit dem Verlust des Kosovo abgefunden haben. Für sie steht die Annäherung an die EU im Vordergrund.
    Welche Probleme gibt es sonst noch?
    In Serbien ist es schwierig einen demokratischen Konsens zu erzielen, die Politik ist seit Jahren in zwei Lager gespalten und wird sehr stark von einzelnen Persönlichkeiten bestimmt, die alles dominieren. Weitere Defizite sind die weit verbreitete Korruption und schwache Gerichtsbarkeit, der niedrige Lebensstandard, die Beeinflussung von Medien, etc.
    Wie setzen sich diese zwei Lager zusammen?
    Das nationalistische Lager mit der Serbischen Radikalen Partei, SRS, mit ihrem Chef Tomislav Nikolic und der Sozialistischen Partei, SPS, des ehemaligen jugoslawischen Staatschefs Slobodan Milosevic. Das demokratische Lager besteht aus der Demokratischen Partei (DS) von Präsident Boris Tadic, der Liberaldemokratischen Partei (LDP) mit Cedomir Jovanovic und der Expertenpartei G17-plus von Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic. Die Demokratische Partei Serbiens, DSS, des konservativen Ministerpräsidenten Vojislav Kostunica lässt sich schwer zuordnen, sie ist aber national-konservativ in ihrer Ausrichtung.
    Welche Bedeutung hat der Ausgang der Präsidentenwahl für die Zukunft Serbiens?
    Es ist doch eine ziemliche Schicksalswahl. Die Entscheidung wird wahrscheinlich erst im zweiten Wahlgang am 3. Februar zwischen dem amtierenden prowestlichen Präsidenten Boris Tadic von der Demokratischen Partei, DS, und dem Nationalisten Tomislav Nikolic von der Serbischen Radikalen Partei, SRS, fallen.
    Wie unterscheiden sich die Kandidaten in ihren Positionen?
    Nikolic vertritt radikale und nationalistische Ideen, versammelt aber auch viele Protestwähler. Zuletzt versuchte er auch, in seiner Rhetorik etwas gemässigter zu wirken. Er verbindet seine radikalen Ansichten mit einer mittlerweile etwas abegschwächteren Haltung zur EU. Schliesslich sind laut Umfragen 70 Prozent der Bevölkerung für eine EU-Mitgliedschaft. Andererseits dröhnte bei seiner Abschlusskundgebung ein bekanntes Tschetnik-Lied aus den Lautsprechern, das davon handelt, dass die Tschetniks (serbische Miliz, Anm.) bereit sein sollen, um in den Kampf zu ziehen.
    Wie stehen die Chancen für den vom Westen favorisierten amtierenden Präsidenten Tadic?
    Es ist zu hoffen, dass Tadic gewinnt, aber auch das löst die Probleme Serbiens nicht: Die serbische Wirtschaft ist marod, der Lebensstandard niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch, die Bevölkerung unzufrieden, es findet kaum Vergangenheitsbewältigung statt. Zudem steht die Privatisierung serbischer Grossbetriebe, wie der Ölgesellschaft NIS, an und Serbien muss die Beziehungen zu den Nachbarn verbessern. Und dann natürlich die Verhandlungen mit der EU mit dem Ziel einer Mitgliedschaft. Diese Fragen werden durch den Wahlkampf nicht gelöst sondern prolongiert.

    Wie ernst ist die Verknüpfung verschiedener Themen zu nehmen? Regierungschef Vojislav Kostunica hat damit gedroht, das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen, SAA, nicht zu unterzeichnen, wenn die EU eine Mission in den Kosovo sendet. Und angeblich soll Kostunica die Unterzeichnung des SAA und die Unterstützung Tadics im zweiten Wahlgang zugesagt haben, wenn er dafür sorgt, dass es im Parlament eine Mehrheit für den Verkauf der NIS an die Gazprom gibt.
    Kostunica ist immer das Zünglein an der Waage. Er kann als Regierungschef nur mit Unterstützung anderer an der Macht bleiben, daher versucht er sich mit Deals politisch über Wasser zu halten. Zudem gibt es das Dilemma der Gleichzeitigkeit: Präsidentschaftswahl, Kosovo-Entscheidung, SAA-Unterzeichnung (ursprünglich für den 28.1. geplant, Anm.), strategische Positionierung zwischen Ost und West, Privatisierung der NIS. Das sind alles Dinge, die in den nächsten Monaten entschieden werden müssen.
    Was passiert, wenn Nikolic gewinnt?
    Es gibt zwei Szenarien. Erstens: Serbien verbaut sich seine internationalen Beziehungen und stoppt den Europäisierungsprozess. Das könnte Serbien kaum verkraften und würde Serbien nur schaden. Die politische Spaltung in zwei Lager bleibt bestehen. Zweitens: Die Regierungskoalition der demokratischen Parteien zerfällt und die radikalen Kräfte gewinnen unterstützt durch Protestwähler die nächsten Parlamentswahlen.



    17.01.2008 | 14:39

  7. #137
    Avatar von Cigo

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    7.854
    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    willst du meine frage nicht beantworten?
    du hast es erfasst

  8. #138
    Avatar von KraljEvo

    Registriert seit
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    13.078
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    du hast es erfasst
    ein cigonischer Nazi

  9. #139
    Avatar von Cigo

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    02.03.2007
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    7.854
    Zitat Zitat von JuzniSloven Beitrag anzeigen
    ein cigonischer Nazi
    ???????

  10. #140
    Avatar von thatz_me

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    07.02.2007
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    2.738
    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Und ja Milos ist Geschichte, aber die Anhänger anscheinend nicht, wenn man sich die Wahlen so ansieht


    Ach, Slobo war ja offiziell Sozialist...aber in Serbien sind die Sozialisten nun mal weiter rechts als in Österreich die FPÖ....


    Achja, Serbien ist auch einer der wenigen Staaten, die keine Partei in der Sozialistischen Internationale haben...



    Sehr liberales Völkchen...

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