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Umro je Ante Markovic

Erstellt von Mastakilla, 28.11.2011, 18:10 Uhr · 63 Antworten · 5.615 Aufrufe

  1. #31
    kenozoik
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Ma bata stvar je u tome, on me gura u nekom cosku, gdje nepripadam. Nigdje nesporim da bi se Jugoslavija sacuvala (vec pricam da bi se bivsa Jugoslavija razdruzila u konfederativnu zajednicu), raspad te bivse nam drzave je bio neizbjezan, koliko god to okrenili, ali to jeste najveci problem dobrog djela dijaspore oko tih tema, nevidu sumu od drveca.



    Ma ni ja, vise sam taj komunizam ispljuvao dosada, nego ista drugo. Komunizam je bilo i ostalo jedno veliko zlo, oko toga nema za mene spora.



    Dobro sto si ovo napisao, neka dobro procita ovo Josip_Frank, pa onda da mi odgovori. Svi (oni koji su ga dozivjeli) pamte Antu Markovica po tom "cuvenom" tecaju, ali tecaj je bata recimo bio samo jedan dio njegovog programa, reformi, meni licno je daleko bitniji bio uvodjenje kapitalizma u to vrijeme. Sjecam se pored stalnih izbornih skupova SDS-a i HDZ-a, barikada, prijetnji i ostalih sranja, da se upravo gomila privatnih firmi osnovalo 1990. godine. Dakle, osim toga, napravljen je sasvim pristojan model privatizacije. Koliko je meni ostalo u sjecanju, jedina firma u Hrvatskoj koja je do kraja privatizirana po tom modelu, je TDR (sigurno ti kaze nesto), gdje se takav nacin privatizacije pokazao kao pun pogodak. Recimo u susjednoj Sloveniji je vecina firmi privatizirana po tom modelu bata, i kao dodatni primjer, "cuveno" Gorenje slovensko, cije sam strojeve mogao vidjeti u prilicno udaljenim zemljama, tesko da ih prodaju po "dumpinskim" cjenama. Ali ima tu jos primjera. Ocu' reci, Markovic je uveo kapitalizam u Jugoslaviji a ukinuo je samoupravljanje i kardeljizam, dakle to je sigurno pozitivna istorijska uloga, ali eto takve stvari se nepamte, (ne-)svjesno. U drugu ruku, niti Markovic nti Valentic po formalnom obrazovanju (ako cemo ono stvarno na to gledati) nisu ekonomisti ali izgleda o znanosti koja se zove ekonomija znaju vise od samih, strucnih ekonomista. Neznam zasto vecina povezuje Markovica i Milosevica, pa, i stabilizacijski program u skupstini SFRJ je jedva prosao jer je Srbija do zadnjeg casa bila protiv, tj. odnosno Milosevic. Markovic je bio zajednicki neprijatelj i Srbije i Hrvatske, ali to ocigledno nezeli vidjeti Josip.
    jeste, markovic je bija klasican jugosloven, ma da je sam govorija da jest hrvat po narodnosti, ali eto, po svjetonazoru i uvjerenju jugosloven...

    kad su banski dvori raketirani, sidili su u njima tudjman, mesic i markovic... sta se tamo pricalo, Boga pitaj...

  2. #32

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    16.600
    ante Markovic hat keine Reform gemacht, einfach bei der Hyperinflation die herrschte, ein "Refresh" machte und ein Umtausch gegen DM 7:1 machte, also das war eindeutige Beute, aber weit entfernt von Reformen.

  3. #33
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von batakanda Beitrag anzeigen
    jeste, markovic je bija klasican jugosloven, ma da je sam govorija da jest hrvat po narodnosti, ali eto, po svjetonazoru i uvjerenju jugosloven...

    kad su banski dvori raketirani, sidili su u njima tudjman, mesic i markovic... sta se tamo pricalo, Boga pitaj...
    Tacno bata. Ali jos nesto nesmijemo zaboraviti, koliko god spominjao one ljepe strane bivse Jugoslavije, treba i spomenuti one lose. Ruku na srce, juga je godinama pod Titom zivjela od kredita medjunarodne Banke. Godisnji prihodi SFRJ su vec od pocetka sedamdesetih bili znatno nizi nego godisnji rashodi. Rashodi za socijalni mir, da bi narod bio sretan, zadovoljan i volio "druga" Tita beskrajno, cijeli taj program je bio izrazito skup. Penzije za funkcionere i borce NOB-a, visoke i zadovoljavajuce plate radnika, izvanredno skolstvo, zdravstvo i vojska, sve je to prevazilazilo mogucnosti drzave da pokrije svojim prihodima. Godisnji defizit budzeta je Tito pokrivao kreditima i svaki put nas lagao kako smo mi bogata zemlja. Svijetske sile Zapada su bile blagonaklonjene Titu, pa su mu odobravale svako novo zaduzivanje koje zazeli, davali su mu povoljne kamatne stope, kreditni rajeting SFRJ dok je Tito bio ziv su drzali uvijek vijestacko ugledno. Sve je to funkcionisalo dok je Tito bio ziv. cim je umro, kreditni rejting je promenjen, sto je dovelo da kamatne stope za nagomilani dug naglo skoce, nova zaduzenja SFRJ vise nisu bila od strane mejdnarodne banke odobravana.

  4. #34
    Avatar von Kampfposter

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    R.I.P.

    Ein kleiner Nachrichtenbeitrag zu seiner Person.
    Ab Minute 2 wird seine ehrliche Natur deutlich.


    Sein stabile Währung damals war, dringend erforderlich aber kein Allheilmittel zur Rettung Jugoslawiens da die Probleme anderer Natur waren, nicht nur ökonomischer.

    Import Produkte wurden erschwinglich so das sich fast jeder "Westprodukte" leisten konnte, die Löhne hatten ein ganz anderes Gewicht bekommen, was den Menschen zumindest kurzfristig eine Art Wohlstand suggerierte.

    Das Problem war dennoch nicht vom Tisch, der Zerfall des Ostblocks und der damit verbundene Export Zusammenbruch der YU Republiken den man durch politische und ökonomische Umstrukturierung gen Westen hätte auffangen müssen.

    Wer das natürlich nicht absehen wollte war Serbien samt Führung, die keinerlei Veränderungen wollten, weder im politischen noch im ökonomischen Sinne.
    So kam es trotz kurzweilig suggeriertem Wohlstand zum Verfall eines wirtschaftlich und politisch nicht unbedeutenden Landes wie Jugoslawien.
    Milosevic, Kosovo, serbische Links- und Rechtsfaschisten lassen grüssen.

    "Seine" Währungspolitik führt man übrigens auch heute noch fort, in Kroatien z.B..
    Da es keine Dauerlösung ist steht Kroatien mittlerweile vor unüberwindbaren Problemen, genau wegen dieser künstlich stabilisierten Währung.

    Der Export ist seit langem stagniert weil die Kuna überteuert ist, sie dem realen Wert anpassen ist auch nicht möglich da die Bürger Euro oder Franken abhängig verschuldet sind und man fast jeden Haushalt, in nur wenigen Monaten, in den Bankrott führen würde.

    Ein Kreislauf der Kroatien seit einem Jahrzehnt den Wachstum kostet, durch Staatskredite etwas aufgefangen wurde aber nicht gelöst und man kann nur hoffen das die Menschen sich nicht weiter mit Fremdwährungsklauseln verschulden.
    Die Kuna müsste so schnell wie möglich ihrem reellen Wert angepasst werden.
    Dieses würde von heute auf morgen zu einem Export Anschub führen und dringend benötigte Wachstumsraten von 5-6% währen so keine Utopie mehr, die momentan alles andere als realistisch sind.

  5. #35

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    .........das Kind war in den Brunnen gefallen....und Markovic wollte etwas retten, was nicht mehr zu retten war...also von daher ist die Aussage Visionär nicht angebracht.
    Du siehst das wirklich etwas sehr einseitig. Die Reformen Markovics waren auf einem guten Weg, auch wenn die Lösung der strukturellen Probleme Jugoslawiens noch Jahre in Anspruch genommen hätte. Ein stabiles Jugoslawien passte aber weder Milosevic, noch Tudjman. Beide hegten in ihren Verhandlungen von Karadjordjevo und Tikves (Anfang 1991) den Wunsch Jugoslawien nach eigenen Vorstellungen zu teilen. Somit war keinem von beiden an einer wirtschaftlichen Stabilität Jugoslawiens gelegen.

    Wirtschaftliche Instabilität und eine düsterer Blick in die Zukunft sind aber die Grundvoraussetzungen populistischer Parteien zur Machterlangung.

    Villeicht freundest Du Dich mal mit dem Gedanken an, dass Tudjman und Milosevic hier -und in anderen Fällen- durchaus koaliert haben. Das war kein "dummer Fehler" a la Guttenberg...

  6. #36
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von LordVader Beitrag anzeigen
    Du siehst das wirklich etwas sehr einseitig. Die Reformen Markovics waren auf einem guten Weg, auch wenn die Lösung der strukturellen Probleme Jugoslawiens noch Jahre in Anspruch genommen hätte. Ein stabiles Jugoslawien passte aber weder Milosevic, noch Tudjman. Beide hegten in ihren Verhandlungen von Karadjordjevo und Tikves (Anfang 1991) den Wunsch Jugoslawien nach eigenen Vorstellungen zu teilen. Somit war keinem von beiden an einer wirtschaftlichen Stabilität Jugoslawiens gelegen.

    Wirtschaftliche Instabilität und eine düsterer Blick in die Zukunft sind aber die Grundvoraussetzungen populistischer Parteien zur Machterlangung.

    Villeicht freundest Du Dich mal mit dem Gedanken an, dass Tudjman und Milosevic hier -und in anderen Fällen- durchaus koaliert haben. Das war kein "dummer Fehler" a la Guttenberg...

    warum einseitig ? Du redest von 1991 ...ich von der Zeit vor dem Krieg. Wenn deine Aufteilungsthese Sinn machen würde,dann frage ich mich warum es zu einem Krieg kam , wenn alles klar war und man sich darauf verständigte.
    Die Bosniaken können nicht das Problem gewesen sein.

    Wer hatte denn Interesse ein Jugoslawien in dieser Form zu erhalten

    a) die Kommunisten und b) die Armee, denn gerade dieser Faktor mit ihrer unbestrittenen Macht waren doch letztendlich der Faustpfand warum Serbien in den Krieg zog.

    Wie hätte die wirtschaftliche Stabilität denn aussehen sollen ? Kroatien als Devisenbringer mit seinem Tourismus durfte nur 8 % behalten. Hätte dies sich geändert ....glaube kaum.

    Nicht nur Tudjman hat erkannt ,dass dieses Jugoslawien keine Zukunft hat ,sondern auch Kucan.......

  7. #37
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    ... und die Hälfte der jugoslawischen Schulden abbezahlte, um die Wirtschaft wieder auf die Beine zu kriegen und der schweren Wirtschaftskrise damals ein Ende zu setzen. Leider haben bei den demokratischen Wahlen die nationalistischen Kräfte gesiegt und das Dilemma nahm seinen lauf
    Mastakilla, ovdje moras nadodati, da se vanjski dug nije smanjio u tom razdoblju tzv."kakvog-takvog-funkcioniranja" vec u zadnjih nekoliko mjeseci, ako ne cak i nekoliko nedjelja njegovog premijerovanja. Nezaboravi, tada je, rat vec uveliko bjesnio, cijena vanjskog duga drzave u kaosu i raspadu strmoglavila se na otvorenom trzistu prijatelju, pa ja Markovic iskoristio priliku da ga dobrim dijelom otkupi za sitnu lovu, to je cijela prica.

  8. #38
    Avatar von Josip Frank

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    von MUHAREM BAZDULJ

    Der letzte jugoslawische Premier ist tot - daStandard.at

    Die größte Unterstützung genoss Marković ausgerechnet in Bosnien und Herzegowina. Anfang der Neunziger Jahre zählten viele Prominente zu seinen Parteimitgliedern, wie zum Beispiel der Regisseur Emir Kusturica, der Rockstar und Komponist Goran Bregović, der Dichter und Drehbuchautor Abdulah Sidran, der erfolgreiche Unternehmer Milorad Dodik (heutiger Präsident der Republika Srpska). Trotz seiner Celebrity-Kandidaten erlitt Markovićs Partei bei der Wahl in Bosnien und Herzegowina im November 1990 eine Niederlage.
    na dann.....ein Prosit auf seine Unterstützer

  9. #39
    Avatar von Kampfposter

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    Zitat Zitat von LordVader Beitrag anzeigen
    Du siehst das wirklich etwas sehr einseitig. Die Reformen Markovics waren auf einem guten Weg, auch wenn die Lösung der strukturellen Probleme Jugoslawiens noch Jahre in Anspruch genommen hätte. Ein stabiles Jugoslawien passte aber weder Milosevic, noch Tudjman. Beide hegten in ihren Verhandlungen von Karadjordjevo und Tikves (Anfang 1991) den Wunsch Jugoslawien nach eigenen Vorstellungen zu teilen. Somit war keinem von beiden an einer wirtschaftlichen Stabilität Jugoslawiens gelegen.

    Wirtschaftliche Instabilität und eine düsterer Blick in die Zukunft sind aber die Grundvoraussetzungen populistischer Parteien zur Machterlangung.

    Villeicht freundest Du Dich mal mit dem Gedanken an, dass Tudjman und Milosevic hier -und in anderen Fällen- durchaus koaliert haben. Das war kein "dummer Fehler" a la Guttenberg...

    Was genau wirfst du Tudjman vor?
    Das er kein Interesse an einer gesamt jugoslawischen Prosperität hatte?

    Er wurde gewählt um Kroatien so gut wie möglich von Belgrad zu Lösen und die Unabhängigkeit war das eigentliche Ziel und nicht um es um jeden Preis zu stabilisieren.

    Deswegen verstehe ich nicht ganz was du eigentlich sagen wolltest.

  10. #40
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
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    19.295
    Zitat Zitat von Kampfposter Beitrag anzeigen
    Was genau wirfst du Tudjman vor?
    Das er kein Interesse an einer gesamt jugoslawischen Prosperität hatte?

    Er wurde gewählt um Kroatien so gut wie möglich von Belgrad zu Lösen und die Unabhängigkeit war das eigentliche Ziel und nicht um es um jeden Preis zu stabilisieren.

    Deswegen verstehe ich nicht ganz was du eigentlich sagen wolltest.
    Ich nehme an es ging um Stichworte, Pläne zur Aufteilung von BiH und Tudjmans (vermuteter?) Pläne in Bezug auf die Herzegowina etwa...

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