Berichte auch über Algerien, Italien, Gabun, Laos, Paraguay, Samoa und Türkei
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un.org/womenwatch
Zagreb - Kroatien hat sexistische Gesetze und in der kroatischen Gesellschaft gibt es noch Stereotypen über die Inferiorität der Frauen. Das ist die Einschätzung der Experten des "Komitees zur Beseitigung der Diskriminierung der Frau" (Comitee on the Elimination of Discrimination against Women, CEDAW) der UNO, über die kroatische Medien am Freitag berichteten. Die Experten lobten gleichzeitig das Bestreben Kroatiens für die Stärkung des juristischen und institutionalen Rahmens für die Förderung und den Schutz der Frauenrechte.

Neben Kroatien erstellten die CEDAW-Experten auch Berichte über Algerien, Italien, Gabun, Laos, Paraguay, Samoa und die Türkei. "Wir konnten für keinen dieser Staaten sagen, dass de iure weibliche Gleichheit erreicht ist", sagte CEDAW-Präsidentin Rosario Manolo laut kroatischen Medien vor dem Abschluss der 32. Sitzung der Konvention zur Beseitigung der Diskriminierung der Frau. Sie sagte, dass in jedem Staat diskriminierende Gesetze gefunden wurden. Auch die Legislatur, die die Menschenrechte der Frauen schützt, sei unzureichend. In allen acht Ländern wurden negative Stereotypen über Frauen gefunden, wie "traditionelle Praxis, patriarchale Strukturen oder Stellungnahmen über weibliche und männliche Rollen in der Familie und in der Gesellschaft". (APA)




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