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UN-Tribunal: Schwere Beweise gegen Milosevic präsentiert

Erstellt von Krajisnik, 01.06.2005, 16:09 Uhr · 194 Antworten · 4.393 Aufrufe

  1. #161
    Avatar von BalkanSurfer

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    a vidi, ima i ovde malih pedera.

  2. #162

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    ja mislim pre da si ti peder jel ja nepusim kurcinu onome lionturku :wink:

  3. #163
    Avatar von BalkanSurfer

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    Zitat Zitat von Beranac
    ja mislim pre da si ti peder jel ja nepusim kurcinu onome lionturku :wink:
    ti ga samo svakom ko ga ima hoces popusit svapska pickice koja bosnu nije nikad ni vidila

  4. #164

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    pa zar ti nisam vec rekao da mi je dosta videti pazara

  5. #165
    Avatar von BalkanSurfer

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    Zitat Zitat von Beranac
    pa zar ti nisam vec rekao da mi je dosta videti pazara
    aha, ti si jedan od onih internet-heroja, ovde rodeni, pa malo sluasali sta im stari prica. ne brini se, odma se primjeti da si ckapi.

  6. #166
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zur Ergänzung:

    Serbischer als die Serben
    GASTKOMMENTAR VON DETLEF KLEINERT (Die Presse) 25.06.2005
    Zu Peter Handkes Serbien-Essay: Nur ein blinder Ideologe kann bezweifeln, dass Slobodan Milosevic nun vor dem "falschen Gericht" steht.

    D
    a hat er wirklich Pech gehabt. Ausge rechnet kurz nach der Veröffentli chung jener Videoaufnahmen, die das Morden der serbischen Geheimpolizei in Srebrenica dokumentieren, erscheint erneut ein Essay, mit dem Peter Handke den als Kriegsverbrecher angeklagten Slobodan Milosevic reinzuwaschen versucht.

    Es ist nun schon das dritte Mal, dass Handke frei jeglicher Realität das Schlachten am Balkan zu einer Leidensgeschichte der Serben umdeuten will, und es ist diesmal so absurd wie nie zuvor, weil inzwischen rund 58 Prozent der Serben vom Opfermythos abrücken und die eigenen Kriegsverbrecher in Den Haag sehen wollen. Mit anderen Worten: Handke spielt sich serbischer auf als die Serben selbst.

    Hätte es eines Beweises für die Schuld von Milosevic bedurft (die Handke immer wieder beredt bestreitet), der Angeklagte hätte sie nun selbst geliefert. Serbisch-bosnische Gendarmen würden sich von ihm, Milosevic nichts befehlen lassen, verteidigt sich der ehemalige Präsident laut Handke. Das Srebrenica-Video zeigt freilich weitaus mehr, nämlich serbische Geheimpolizei bei hemmungslosem Morden.

    http://www.diepresse.com/Artikel.asp...rt=g&id=490812

  7. #167
    jugo-jebe-dugo

    Morddrohungen gegen Übermittler des Srebrenica-Videos

    Jovan Mirilo: Es gibt weiteres Material zu Kriegsverbrechen der Spezialeinheit "Skorpione"


    Wien - Seit dem 1. Juni 2005 ist Jovan Mirilo ein gefährdeter Mann: An diesem Tag strahlte das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ein Video aus, das die Erschießung von sechs Bosniern im Juli 1995 in der Nähe von Srebrenica durch Männer in serbischen Uniformen zeigt. Mirilo hatte es mit an die Öffentlichkeit gebracht. In seiner Heimatstadt, dem serbischen Grenzort Sid, hat er nun die Bevölkerung gegen sich, berichtete er am Sonntag bei einem Pressegespräch im Wiener ARD-Studio, nach einem dreiwöchigen Erholungsurlaub mit seiner Familie in Tirol.


    Band war in Videothek erhältlich

    Der 40-jährige war mit Mitgliedern der ehemaligen serbischen Polizei-Spezialeinheit "Skorpione" aufgewachsen, die für die Erschießung verantwortlich ist. Er wusste, dass Material existierte. Viele andere aus der Ortschaft wussten es auch: Das Video konnte sogar jahrelang in einer Videothek in Sid ausgeliehen werden. Einem Jugendfreund gehörte die Kamera, mit dem das Video gedreht wurde. Dieser verwaltete das filmische und fotographische Material der "Skorpione" und gab Mirilo auch das Band, der es an die Leiterin des Belgrader Menschenrechtsfonds, Natasa Kandic, weiterleitete.

    Vor "acht bis neun Monaten" habe er es zum ersten Mal gesehen, erzählte der Kriegsdienstverweigerer, der die Zeit des Krajina-Konflikts in Deutschland verbrachte. Den Entschluss, das Beweismaterial Den Haag zukommen zu lassen, fasste Mirilo nach eigener Aussage, als einer der Todesschützen im serbischen Fernsehen in seiner Funktion als Präsident des nationalen Karpfenfischerverbandes auftrat. In dem Beitrag rief dieser die Jugend dazu auf, sich dem Angelverband anzuschließen, unter dem Motto: "Nur in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist". Auf dem Screbrenica-Video schoss dieser Mann einem 14-jährigen Jungen in den Rücken. "Das brachte das Fass zum Überlaufen", sagt Mirilo.

    Das Video löste in Serbien einen Aufschrei aus, zeigte es doch erstmals die Beteiligung serbischer Einheiten an der Ermordung von Bosniaken aus Srebrenica. Vor dem 1. Juni 2005 wurde in Sid "ganz normal" über die Verbrechen geredet, "wie über ein Fußballspiel", berichtete Mirilo. Das sei nun vorbei. " Alle bisherigen Beweise (für die Verwicklung serbischer Einheiten an den Massakern an Bosniern, Anm.) konnte man anzweifeln", sagte Mirilo. Nach der Video-Kassette sei das nicht mehr möglich. "Der Boden des Widerstandes hat ein bisschen nachgegeben", meint er zu den Auswirkungen des Videos in Serbien.


    Fünf Verhaftungen

    Verhaftet wurden seitdem fünf der Todesschützen, berichtet Mirolo. Ein weiterer sitze in Kroatien in Haft, ein siebenter sei in Frankreich auf der Flucht. Keiner davon sei aus Sid. Der Mann, der die Szene drehte, arbeitet immer noch an der Kasse eines Supermarktes in der Ortschaft, in dem Mirilos Frau Dragana Djakovic regelmäßig einkauft. Menschen, die so dachten wie er, seien ihm dort noch nicht begegnet. Sid gilt als Hochburg der Serbischen Radikalen Partei (SRS), deren Anführer Vojislav Seselj in Den Haag auf seinen Prozess wartet.

    Nun ist die Familie großem Druck ausgesetzt, bis hin zu Morddrohungen, wie sie sagen. Dragana Djakovic erzählt, dass die Frau eines Verhafteten versucht habe, sie mit dem Auto anzufahren, 20 Tage nach der Veröffentlichung der Filmaufnahmen. Ein Bruder eines Angeklagten habe vor ihm auf den Boden gespuckt und gesagt: "Deine Zeit ist abgelaufen", berichet Mirilo. Bis Ende August solle die Untersuchung über das Video abgeschlossen sein, dann könne mit einer Anklageerhebung gerechnet werden. Mirilo hat seine Aussage vor dem serbischen Sondergericht schon gemacht.

    Die Familie, neben Mirilo und Djakovic auch die dreieinhalb-jährige Tochter Marija, lebt inzwischen zurückgezogen von der Öffentlichkeit. Die wenigen Freunde, die er habe, trauten sich nur über das Telefon, mit ihm zu sprechen, berichtet der Serbe. Trotzdem denke die Familie nicht daran wegzuziehen. "Dort wohnen wir." Sie wüssten zwar, dass sie gemieden werden, aber sie hofften, das gehe vorbei.

    Fraglich ist, ob das rasch der Fall sein wird. Es gebe Fotografien zu Kriegsverbrechen der "Skorpione" in Bosnien, Kroatien und im Kosovo, die er gesehen habe und die inzwischen in Den Haag seien, sagt der inzwischen Arbeitslose. Und er habe eine Überraschung "für die Öffentlichkeit in Serbien", kündigte Mirilo an. Zwar wollte er keine Details nennen, da die Sache noch "nicht ganz geregelt" sei. Auf die Frage, ob es dabei aber um weiteres Material zu möglichen Kriegsverbrechen gehe, antwortete er: "Könnte man sagen."

    www.derstandard.at


    Tja der Mann kann wohl nicht mehr ruhig schlafen.Er tut mir bischen leid aber was solls.

  8. #168
    Es wurde doch ein MItglied der Skorpione in Sidski Banovci festgenommen und den der Ihn verraten hat, kenne ich persönlich, der haltet sich jetzt zu seinem eigenen Schutz in Russland auf^^

  9. #169

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    07.05.2005
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    4.214

    Morddrohungen gegen Übermittler des Srebrenica-Videos

    http://derstandard.at/?url=/?id=2143548

    Morddrohungen gegen Übermittler des Srebrenica-Videos
    Jovan Mirilo: Es gibt weiteres Material zu Kriegsverbrechen der Spezialeinheit "Skorpione"

    Wien - Seit dem 1. Juni 2005 ist Jovan Mirilo ein gefährdeter Mann: An diesem Tag strahlte das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ein Video aus, das die Erschießung von sechs Bosniern im Juli 1995 in der Nähe von Srebrenica durch Männer in serbischen Uniformen zeigt. Mirilo hatte es mit an die Öffentlichkeit gebracht. In seiner Heimatstadt, dem serbischen Grenzort Sid, hat er nun die Bevölkerung gegen sich, berichtete er am Sonntag bei einem Pressegespräch im Wiener ARD-Studio, nach einem dreiwöchigen Erholungsurlaub mit seiner Familie in Tirol.


    Band war in Videothek erhältlich

    Der 40-jährige war mit Mitgliedern der ehemaligen serbischen Polizei-Spezialeinheit "Skorpione" aufgewachsen, die für die Erschießung verantwortlich ist. Er wusste, dass Material existierte. Viele andere aus der Ortschaft wussten es auch: Das Video konnte sogar jahrelang in einer Videothek in Sid ausgeliehen werden. Einem Jugendfreund gehörte die Kamera, mit dem das Video gedreht wurde. Dieser verwaltete das filmische und fotographische Material der "Skorpione" und gab Mirilo auch das Band, der es an die Leiterin des Belgrader Menschenrechtsfonds, Natasa Kandic, weiterleitete.

    Vor "acht bis neun Monaten" habe er es zum ersten Mal gesehen, erzählte der Kriegsdienstverweigerer, der die Zeit des Krajina-Konflikts in Deutschland verbrachte. Den Entschluss, das Beweismaterial Den Haag zukommen zu lassen, fasste Mirilo nach eigener Aussage, als einer der Todesschützen im serbischen Fernsehen in seiner Funktion als Präsident des nationalen Karpfenfischerverbandes auftrat. In dem Beitrag rief dieser die Jugend dazu auf, sich dem Angelverband anzuschließen, unter dem Motto: "Nur in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist". Auf dem Screbrenica-Video schoss dieser Mann einem 14-jährigen Jungen in den Rücken. "Das brachte das Fass zum Überlaufen", sagt Mirilo.

    Das Video löste in Serbien einen Aufschrei aus, zeigte es doch erstmals die Beteiligung serbischer Einheiten an der Ermordung von Bosniaken aus Srebrenica. Vor dem 1. Juni 2005 wurde in Sid "ganz normal" über die Verbrechen geredet, "wie über ein Fußballspiel", berichtete Mirilo. Das sei nun vorbei. " Alle bisherigen Beweise (für die Verwicklung serbischer Einheiten an den Massakern an Bosniern, Anm.) konnte man anzweifeln", sagte Mirilo. Nach der Video-Kassette sei das nicht mehr möglich. "Der Boden des Widerstandes hat ein bisschen nachgegeben", meint er zu den Auswirkungen des Videos in Serbien.

    Fünf Verhaftungen

    Verhaftet wurden seitdem fünf der Todesschützen, berichtet Mirolo. Ein weiterer sitze in Kroatien in Haft, ein siebenter sei in Frankreich auf der Flucht. Keiner davon sei aus Sid. Der Mann, der die Szene drehte, arbeitet immer noch an der Kasse eines Supermarktes in der Ortschaft, in dem Mirilos Frau Dragana Djakovic regelmäßig einkauft. Menschen, die so dachten wie er, seien ihm dort noch nicht begegnet. Sid gilt als Hochburg der Serbischen Radikalen Partei (SRS), deren Anführer Vojislav Seselj in Den Haag auf seinen Prozess wartet.

    Nun ist die Familie großem Druck ausgesetzt, bis hin zu Morddrohungen, wie sie sagen. Dragana Djakovic erzählt, dass die Frau eines Verhafteten versucht habe, sie mit dem Auto anzufahren, 20 Tage nach der Veröffentlichung der Filmaufnahmen. Ein Bruder eines Angeklagten habe vor ihm auf den Boden gespuckt und gesagt: "Deine Zeit ist abgelaufen", berichet Mirilo. Bis Ende August solle die Untersuchung über das Video abgeschlossen sein, dann könne mit einer Anklageerhebung gerechnet werden. Mirilo hat seine Aussage vor dem serbischen Sondergericht schon gemacht.

    Die Familie, neben Mirilo und Djakovic auch die dreieinhalb-jährige Tochter Marija, lebt inzwischen zurückgezogen von der Öffentlichkeit. Die wenigen Freunde, die er habe, trauten sich nur über das Telefon, mit ihm zu sprechen, berichtet der Serbe. Trotzdem denke die Familie nicht daran wegzuziehen. "Dort wohnen wir." Sie wüssten zwar, dass sie gemieden werden, aber sie hofften, das gehe vorbei.

    Fraglich ist, ob das rasch der Fall sein wird. Es gebe Fotografien zu Kriegsverbrechen der "Skorpione" in Bosnien, Kroatien und im Kosovo, die er gesehen habe und die inzwischen in Den Haag seien, sagt der inzwischen Arbeitslose. Und er habe eine Überraschung "für die Öffentlichkeit in Serbien", kündigte Mirilo an. Zwar wollte er keine Details nennen, da die Sache noch "nicht ganz geregelt" sei. Auf die Frage, ob es dabei aber um weiteres Material zu möglichen Kriegsverbrechen gehe, antwortete er: "Könnte man sagen." (APA)

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