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UN-Tribunal: Schwere Beweise gegen Milosevic präsentiert

Erstellt von Krajisnik, 01.06.2005, 16:09 Uhr · 194 Antworten · 4.400 Aufrufe

  1. #171

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    Du hast dich aber trotzdem nich dazu geäußert.

    Weil die Opfer ja Muslime waren....

  2. #172
    Avatar von Ivo2

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    Leider ist es in Kroatien auch nicht viel besser. Da wurden die Aufdecker von Kriegsverbrechen in ähnlicher Weise attackiert.
    Das ist falsch. Für mich sind solche Leuten Helden. Auch wenn's weder meinen Landsleuten, noch meinen Ex-Yugo Landsleuten passt.

  3. #173

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    In Belgrad Anklage gegen fünf einstige "Skorpione"

    http://derstandard.at/

    In Belgrad Anklage gegen fünf einstige "Skorpione" erhoben
    Früheren Angehörigen der Sonderpolizei-Einheit wird Erschießung von sechs Bewohnern Srebrenicas 1995 angelastet
    Belgrad - Vor dem Belgrader Sondergericht für Kriegsverbrechen ist am Freitag Anklage gegen fünf einstige Angehörige der berüchtigten serbischen Sonderpolizei-Einheit "Skorpione" erhoben worden. Ihnen wird laut Anklage die Ermordung von sechs Bosniaken aus der ostbosnischen Kleinstadt Srebrenica am 17. Juli 1995 angelastet.

    Ein Video, auf dem die Erschießung von sechs Bewohnern Srebrenicas zu sehen ist, von denen bisher nur drei identifiziert wurden, war vor dem UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen in Ex-Jugoslawien im Prozess gegen den ehemaligen jugoslawischen Staatschef Slobodan Milosevic am 1. Juni vorgeführt worden. In der westserbischen Grenzstadt Sid wurden daraufhin fünf einstige "Skorpione" festgenommen. Ein weiterer wurde kurz danach in Kroatien gefasst.

    Die Erschießung hatte sich in der Ortschaft Trnovo südöstlich von Sarajevo ereignet. Zwei der Getöteten waren erst 17 Jahre alt.

    Die bosnisch-serbischen Truppen hatten nach der Eroberung der einstigen UNO-Schutzzone am 11. Juli 1995 rund 7.800 Stadtbewohner ermordet. Die einstigen bosnischen Serbenführer Radovan Karadzic und Ratko Mladic, die als Hauptverantwortliche für das Massaker gelten und 1995 auch vom UNO-Tribunal angeklagt wurden, befinden sich weiterhin auf der Flucht.

    Das Erschießungsvideo wurde dem UNO-Kriegsverbrechertribunal von Natasa Kandic, der Leiterin des Belgrader Menschenrechtsfonds, einer der führenden nichtstaatlichen Organisationen in Serbien, im Frühjahr zugestellt. (APA)

  4. #174
    Avatar von lupo-de-mare

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    IN Bosnien sind Serbische Kriegs Verbrecher festgenommen worden.

    E Merkure, 02 Nentor 2005

    BOSNJE, ARRESTOHEN 3 SERBE PER KRIME LUFTE

    Policia e Bosnjes ka arrestuar tre serbe te dyshuar per krime te luftes te kryera gjate periudhes 1992-1995. Agjencite perendimore te lajmeve raportojne se Kosta Kostiq, Millosh Millosheviq dhe Rako Simiq ishin arrestuar dje ne qytetin e Bijelines ne verilindje te Bosnjes.

  5. #175

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    Die Gerechitghkeit wird siegen..bei allen Seiten

  6. #176

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    Fünf Skorpione vor Gericht......

    Fünf "Skorpione" vor Gericht
    Von unserer Korrespondentin GERTRAUD ILLMEIER (Die Presse) 21.12.2005
    Kriegsverbrecher-Prozess gegen serbische Paramilitärs begann.

    BELGRAD. Im Sommer hatten die furchtbaren Bilder die Serben ins Mark getroffen: Auf einem im staatlichen Fernsehen ausgestrahlten Amateurvideo war ihnen vorgeführt worden, wie serbische Paramilitärs in Bosnien junge gefesselte Muslime in einen Wald führen und sie mit Schüssen in den Rücken kaltblütig ermorden.

    Das Verbrechen ereignete sich im Juli 1995. Am Dienstag begann vor dem Belgrader Sondergericht für Kriegsverbrechen der Prozess gegen die fünf bisher gefassten mutmaßlichen Täter. Auf der Anklagebank sitzen ehemalige Angehörige der serbischen Einheit "Skorpione", die, wie das Video zeigt, am Massaker von Srebrenica beteiligt gewesen waren.

    Damals wurden in Srebrenica innerhalb von wenigen Tagen etwa 8000 bosnische Muslime ermordet. Einer der Hauptverantwortlichen, der bosnisch-serbische Armeeführer, Ratko Mladic, ist bis heute flüchtig. Bekannt geworden war das Video durch die serbische Menschenrechtsaktivistin Natasa Kandic, die das Video - es handelt sich um eine Kopie des Originals - von einem ehemaligen Mitglied der "Skorpione" ausgehändigt bekommen hatte. Dies beweist laut Kandic auch die Authentizität des Videos, die von nationalistischen Kreisen angezweifelt wird.

    Nachdem die Aufnahmen im Juni beim Prozess gegen den jugoslawischen Ex-Präsidenten Slobodan Milosevic vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal gezeigt worden waren, genehmigte die serbische Regierung die Ausstrahlung des Videos im staatlichen TV-Sender.

    Serbische Spitzenpolitiker zeigten sich in der Öffentlichkeit überrascht und zutiefst erschüttert über das Bildmaterial. Nur einen Tag später freilich konnten die fünf Paramilitärs bereits in der serbischen Vojvodina verhaftet werden, wo sie bis dahin unbehelligt gelebt hatten. Ein sechster wurde später in Kroatien verhaftet. Ein weiterer Angeklagter befindet sich noch auf der Flucht. Er soll sich in Italien verstecken.

    Die Anklage bezichtigt die Männer der Erschießung von sechs Zivilisten aus Srebrenica. Anders als die meisten Opfer des Massakers, waren die sechs Muslime nicht in der Nähe von Srebrenica hingerichtet worden, sondern bei der relativ weit entfernten Ortschaft Trnovo, südöstlich von Sarajewo.

    Vom Prozess, der nun in Belgrad begonnen hat, erhofft man sich Aufschlüsse über die Hintergründe des Verbrechens. Fünf Opfer konnten bisher identifiziert werden; unter ihnen sind zwei Minderjährige. Die Mutter des 17-jährigen Azmir Alispahic hatte ihren vermissten Sohn auf dem Video, das auch in Bosnien gezeigt worden war, wieder erkannt.

    Der serbische Sonder-Staatsanwalt Vladimir Vukcevic, hat vor den Familien der Opfer weitere Anklagen zu dem Fall angekündigt. Die Staatsanwaltschaft würde "ständig neue Daten und Namen" herausfinden.

    Ob der Prozess so weit gehen wird, eine Mitverantwortung der damaligen Belgrader Führung an im Bosnien-Krieg begangenen Kriegsverbrechen zur Sprache zu bringen, muss bezweifelt werden. Laut Kandic waren die "Skorpione" 1991 als reguläre Einheit der damaligen jugoslawischen Armee gegründet worden. Als solche hätten sie sich an Kriegshandlungen in Kroatien und Bosnien beteiligt. Später sollen sie als Reservisten dem serbischen Innenministerium unterstellt worden sein.

    Auch im Kosovo wurde ihre Beteiligung an Kriegsverbrechen nachgewiesen. Mladic, der in Serbien vermutet wird, wird nach wie vor von bestimmten Flügeln der serbischen Geheimdienste gedeckt.


    Den Skorpionen wird der Stachel gezogen......Quelle

  7. #177
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Den Rest von ihen werden sie niemals kriegen! 8)

    Weil...na ja...




  8. #178

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    Mir tut niemand Leid, den ich getötet habe"
    Kriegsverbrecherprozess in Serbien
    Trennlinie
    Andrei Ivanji aus Belgrad
    "Mir tut niemand Leid, den ich getötet habe, und ich schlafe gut", erklärte vor dem Belgrader Sondergericht für Kriegsverbrechen Slobodan Medic, der Hauptangeklagte im Prozess um die Ermordung von sechs muslimischen Zivilisten im Juli 1995 beim Dorf Trnovo in Bosnien.




    Der Kommandant der bosnisch-serbischen Einheit "Skorpione" wies allerdings die Schuld für dieses konkrete Verbrechen zurück. Denn er sei zwar vom ersten bis zum letzten Tag im Krieg und der "Herr von Leben und Tod" gewesen, doch er habe "nie genommen, was nicht mir gehört".

    Der am Dienstag begonnene Prozess gegen fünf Mitglieder der "Skorpione" bringt zum ersten Mal in Serbien strafrechtlich eine bosnisch-serbische Einheit in Zusammenhang mit dem Massaker in Srebrenica. Die Anklage wurde erst erhoben, nachdem eine schockierende Videoaufnahme aufgetaucht war: Man konnte sehen, wie die "Skorpione" sechs Männer mit am Rücken zusammengebundenen Händen einen nach dem anderen kaltblütig erschießen. Die Obduktion zeigte später, dass es sich um Bosniaken gehandelt hatte.

    Junge Männer zogen in den Krieg, ein Leben sei damals gerade "ein Glas Mineralwasser" wert gewesen, erklärte Kommandant Medic. Er habe zwar auf dem Video seine Männer erkannt, doch das Kommando für die Hinrichtung habe er nicht erteilt. Hätte er allerdings gewusst, dass jemand das Morden filmisch festhält, er hätte ihn "wie einen Hasen über den Haufen geschossen".

    Der serbische Staatsanwalt für Kriegsverbrechen, Vladimir Vukcevic, versprach den anwesenden Familienangehörigen der Opfer ein "professionelles" und "äußerst gewissenhaftes" Verfahren und die Verurteilung der Täter.

    Die Schlüsselfrage bleibt jedoch offen: Waren die "Skorpione" eine reguläre oder eine paramilitärische Einheit, die auf eigene Faust Kriegsverbrechen begangen hat? Letzteres ist der allgemein verbreitete Standpunkt in Serbien.

    Geheimdienst im Visier

    Die Chefanklägerin des UNO-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag, Carla Del Ponte, behauptet dagegen, dass die bosnisch-serbische Militärspitze, angeführt vom flüchtigen General Ratko Mladic, der Generalstab in Belgrad und Serbiens damaliger Präsident Slobodan Milosevic die "Kommandoverantwortung" für Kriegsverbrechen in Bosnien trügen. Einheiten wie die "Skorpione" seien vom serbischen Geheimdienst gegründet und bezahlt worden, und deshalb weigere sich Belgrad, dem Tribunal die belastenden Dokumente auszuhändigen.

    Sollte Serbien nicht alle seine Verpflichtungen gegenüber dem Tribunal erfüllen, warnte Vizepremier Miroljub Labus, könnten die eben begonnenen Stabilisierungs- und Assoziierungsgespräche mit der EU abgebrochen werden. (DER STANDARD, Printausgabe, 22.12.2005)

  9. #179

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    Er habe zwar auf dem Video seine Männer erkannt, doch das Kommando für die Hinrichtung habe er nicht erteilt.

    und User Legija behauptet heute noch,dass dies ein Fake ist.....

  10. #180
    Gast829627
    Zitat Zitat von Metkovic
    Er habe zwar auf dem Video seine Männer erkannt, doch das Kommando für die Hinrichtung habe er nicht erteilt.

    und User Legija behauptet heute noch,dass dies ein Fake ist.....


    genau wie du behauptest das jasenovac ein fake war.....

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