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Ungarn: Nationalisten werfen Staatschef "Beleidigung&am

Erstellt von Jozsef, 03.01.2006, 07:35 Uhr · 3 Antworten · 334 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Jozsef

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    Ungarn: Nationalisten werfen Staatschef "Beleidigung&am

    Ungarn: Nationalisten werfen Staatschef "Beleidigung" der Nation vor
    ... weil er die Neujahrsansprache nicht vor der Nationalflagge hielt

    Budapest - Der ungarische Staatspräsident Laszlo Solyom habe "die Nation beleidigt, weil er seine Neujahrsansprache nicht vor der ungarischen Fahne hielt", behauptet die dem oppositionellen rechtskonservativen Fidesz-Ungarischer Bürgerverband nahe stehende Vereinigung "Honfoglalas 2000" (Landnahme 2000). Wie die Medien am Montag berichten, habe die nationalistische Organisation kritisiert, dass Solyom mit seinem Verhalten mit den nationalen und internationalen Gepflogenheiten "gebrochen" hätte.

    Solyom habe die "Nationalflagge verbannt, diese verleugnet". Aus dem Grund müsse er damit rechnen, dass sich "seine früheren Förderer von ihm abwenden".

    Die Neujahrsansprache des Staatschefs habe bei all jenen Enttäuschung hervorgerufen, die vor Monaten seine Wahl begrüßt hätten. Weiters würde sich das Verhalten des Staatspräsidenten auf den Ausgang der Parlamentswahlen im Frühjahr 2006 auswirken. Als "Geschädigte" bezeichnet die Vereinigung "jene Kräfte, Parteien und Politiker", die die Wahl von Solyom "um jeden Preis, mit allen nur möglichen Mitteln erzwungen" hätten. Die Vereinigung plant die Übergabe einer Protestnote an den Staatspräsidenten.

    Lob

    Die regierenden Sozialisten (MSZP) hingegen lobten die Rede des Staatschefs: "Der Staatspräsident hat uns aus dem Herzen gesprochen." Fidesz selbst stimmt "mit jedem Gedanken des Staatschefs überein". Die mitregierenden Liberalen SZDSZ lobten die Worte von Solyom, der eine "Negativkampagne und eine Flut von Versprechen ablehnt". Die kleine Oppositionspartei, das konservative Demokratenforum (MDF), bezeichnete die Neujahrsansprache als "aktuelle und realistische" Rede.

    Solyom hatte in seiner Rede davor gewarnt, in der Wahlkampagne zu versuchen, durch Diffamierung des politischen Gegners und durch "unerfüllbare Versprechen" Wähler zu gewinnen.



  2. #2

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    01.01.2006
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    2.357

    Re: Ungarn: Nationalisten werfen Staatschef "Beleidigun

    Zitat Zitat von Jozsef
    Ungarn: Nationalisten werfen Staatschef "Beleidigung" der Nation vor
    ... weil er die Neujahrsansprache nicht vor der Nationalflagge hielt

    Budapest - Der ungarische Staatspräsident Laszlo Solyom habe "die Nation beleidigt, weil er seine Neujahrsansprache nicht vor der ungarischen Fahne hielt", behauptet die dem oppositionellen rechtskonservativen Fidesz-Ungarischer Bürgerverband nahe stehende Vereinigung "Honfoglalas 2000" (Landnahme 2000). Wie die Medien am Montag berichten, habe die nationalistische Organisation kritisiert, dass Solyom mit seinem Verhalten mit den nationalen und internationalen Gepflogenheiten "gebrochen" hätte.

    Solyom habe die "Nationalflagge verbannt, diese verleugnet". Aus dem Grund müsse er damit rechnen, dass sich "seine früheren Förderer von ihm abwenden".

    Die Neujahrsansprache des Staatschefs habe bei all jenen Enttäuschung hervorgerufen, die vor Monaten seine Wahl begrüßt hätten. Weiters würde sich das Verhalten des Staatspräsidenten auf den Ausgang der Parlamentswahlen im Frühjahr 2006 auswirken. Als "Geschädigte" bezeichnet die Vereinigung "jene Kräfte, Parteien und Politiker", die die Wahl von Solyom "um jeden Preis, mit allen nur möglichen Mitteln erzwungen" hätten. Die Vereinigung plant die Übergabe einer Protestnote an den Staatspräsidenten.

    Lob

    Die regierenden Sozialisten (MSZP) hingegen lobten die Rede des Staatschefs: "Der Staatspräsident hat uns aus dem Herzen gesprochen." Fidesz selbst stimmt "mit jedem Gedanken des Staatschefs überein". Die mitregierenden Liberalen SZDSZ lobten die Worte von Solyom, der eine "Negativkampagne und eine Flut von Versprechen ablehnt". Die kleine Oppositionspartei, das konservative Demokratenforum (MDF), bezeichnete die Neujahrsansprache als "aktuelle und realistische" Rede.

    Solyom hatte in seiner Rede davor gewarnt, in der Wahlkampagne zu versuchen, durch Diffamierung des politischen Gegners und durch "unerfüllbare Versprechen" Wähler zu gewinnen.


    bist du für die ungarischen radikalen oder für den jetztigen präsi?

  3. #3
    Avatar von Jozsef

    Registriert seit
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    126
    Natürlich nicht für die Radikalen.

  4. #4

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    2.357

    Re: Ungarn: Nationalisten werfen Staatschef "Beleidigun

    Zitat Zitat von Srpski-Cedo
    Zitat Zitat von Jozsef
    Ungarn: Nationalisten werfen Staatschef "Beleidigung" der Nation vor
    ... weil er die Neujahrsansprache nicht vor der Nationalflagge hielt

    Budapest - Der ungarische Staatspräsident Laszlo Solyom habe "die Nation beleidigt, weil er seine Neujahrsansprache nicht vor der ungarischen Fahne hielt", behauptet die dem oppositionellen rechtskonservativen Fidesz-Ungarischer Bürgerverband nahe stehende Vereinigung "Honfoglalas 2000" (Landnahme 2000). Wie die Medien am Montag berichten, habe die nationalistische Organisation kritisiert, dass Solyom mit seinem Verhalten mit den nationalen und internationalen Gepflogenheiten "gebrochen" hätte.

    Solyom habe die "Nationalflagge verbannt, diese verleugnet". Aus dem Grund müsse er damit rechnen, dass sich "seine früheren Förderer von ihm abwenden".

    Die Neujahrsansprache des Staatschefs habe bei all jenen Enttäuschung hervorgerufen, die vor Monaten seine Wahl begrüßt hätten. Weiters würde sich das Verhalten des Staatspräsidenten auf den Ausgang der Parlamentswahlen im Frühjahr 2006 auswirken. Als "Geschädigte" bezeichnet die Vereinigung "jene Kräfte, Parteien und Politiker", die die Wahl von Solyom "um jeden Preis, mit allen nur möglichen Mitteln erzwungen" hätten. Die Vereinigung plant die Übergabe einer Protestnote an den Staatspräsidenten.

    Lob

    Die regierenden Sozialisten (MSZP) hingegen lobten die Rede des Staatschefs: "Der Staatspräsident hat uns aus dem Herzen gesprochen." Fidesz selbst stimmt "mit jedem Gedanken des Staatschefs überein". Die mitregierenden Liberalen SZDSZ lobten die Worte von Solyom, der eine "Negativkampagne und eine Flut von Versprechen ablehnt". Die kleine Oppositionspartei, das konservative Demokratenforum (MDF), bezeichnete die Neujahrsansprache als "aktuelle und realistische" Rede.

    Solyom hatte in seiner Rede davor gewarnt, in der Wahlkampagne zu versuchen, durch Diffamierung des politischen Gegners und durch "unerfüllbare Versprechen" Wähler zu gewinnen.


    bist du für die ungarischen radikalen oder für den jetztigen präsi?
    Auf jeden Fall wird der Radikale eine Autonomie für Transsylvanien (Erdely) suchen

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