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Ungarn: Oppositionelle Fidesz-Partei vollzieht Generationswe

Erstellt von Jozsef, 16.03.2006, 13:08 Uhr · 2 Antworten · 260 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Jozsef

    Registriert seit
    21.01.2005
    Beiträge
    126

    Ungarn: Oppositionelle Fidesz-Partei vollzieht Generationswe

    Ungarn: Oppositionelle Fidesz-Partei vollzieht Generationswechsel
    Spitzenkandidat Orban präsentiert Ex-Gesundheitsminister Mikola als möglichen Stellvertreter bei Wahlsieg bei den Parlamentswahlen im April

    Budapest - Von einem "Generationswechsel" bei den oppositionellen jungen rechtskonservativen Demokraten Fidesz-Ungarischer Bürgerverband haben die ungarischen Medien am Montag berichtet. Fidesz-Chef und -Spitzenkandidat Viktor Orban hat Ex-Gesundheitsminister Istvan Mikola zum Anwärter auf seine Stellvertretung gemacht, sollte er nach den Parlamentswahlen im April Ministerpräsident werden. Fidesz präsentiert den 59-jährige Mikola als "Arzt der Nation". Er soll nach einem Wahlsieg der Rechtskonservativen die "ungarische Lebenskraft" und die "Causa Kindersegen" zur Hebung der Geburtenrate im Kabinett vertreten.

    Mikola ist weder Parlamentsabgeordneter noch Fidesz-Parteimitglied. Neben ihm wurden auch Vertreter von mit Fidesz verbündeten Parteien auf vordere Plätze der Kandidatenliste gesetzt, während sich Mitglieder der "Stammgarde" mit hinteren Listenplätzen begnügen müssen.

    "Schlechter Gesundheitszustand der Nation"

    Orban begründete die Nominierung Mikolas mit dem "schlechten Gesundheitszustand der Nation". Dabei sei die Nation der "Leib" und die Republik nur das "Gewand", erklärte Orban. In einem Rundfunkinterview meinte er weiter, dass es in Ungarn keine sozialistische Partei gebe. Die regierenden Sozialisten (MSZP) seien in Wirklichkeit eine liberale Partei, die nach ihrem Wahlsieg Einsparungen von 1,2 Billionen Forint (4,64 Milliarden Euro) plane.

    Fidesz dagegen sähe den Ausweg aus der Finanzkrise des Staates in der Erhöhung der Wirtschaftsleistung. Laut Orban will sein Bürgerverband nicht nur einen Regierungswechsel, sondern auch das das Ende der Epoche des "wilden Kapitalismus" in Ungarn herbeiführen. Eine bürgerliche Regierung unter seiner Führung würde zudem zu verhindern wissen, dass Ungarn gleichsam von Produkten minderer Qualität überschwemmt und so zur "Lebensmittel-Müllhalde" Westeuropas werde.

    "Road Show"

    Am Wochenende machten sich zwei Lastzüge der MSZP auf die Reise, um in 50 Gemeinden das Wahlprogramm der Sozialisten vorzustellen. Beim Startschuss der "Road Show" betonte Premier Ferenc Gyurcsany die Wichtigkeit von Politikern, die das Land nicht "in Lager spalten", sondern sich durch "Ruhe, Klugheit und Verantwortung" auszeichnen.

    Auf seiner Kampagnentour durch Ungarn vor den Wahlen am 9. April wird der Regierungschef immer häufiger von "aggressiven" Rechtsextremen bedrängt, wie am Wochenende in Mohacs, schrieb die Tageszeitung "Nepszava". Diese hätten ihr Ziel, einen "Landesskandals" auszulösen, nicht erreicht, da die Sicherheitskräfte nicht eingriffen. Die Rechtsextremen könnten somit nicht behaupten von Sicherheitskräften "geschlagen" zu werden.

  2. #2
    Avatar von Vasile

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    14.07.2005
    Beiträge
    4.031
    Also mir scheint dieser Viktor Orban ein ziemlicher Nationalist zu sein.

  3. #3
    jugo-jebe-dugo
    Also ich kenne mioch in der ungarischen Politik gar nicht aus.Kenn nicht mal die Führer unserer serbischen Madjaren.

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