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Ungarn: Parteien buhlen um Roma

Erstellt von Jozsef, 29.03.2006, 11:32 Uhr · 24 Antworten · 2.468 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Jozsef

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    Ungarn: Parteien buhlen um Roma

    Ungarn: Parteien buhlen um Roma
    Minderheit wird "entdeckt" - Roma gründen eigene Partei

    Budapest - Stehen Parlamentswahlen an, entdecken politische Parteien Ungarns die größte Minderheit, die rund 700.000 Roma. Viktor Orban, Vorsitzender des oppositionellen rechtskonservativen Fidesz-Ungarischer Bürgerverbandes, nahm am Montag in Budapest an einem Roma-Forum teil und versprach der Volksgruppe ein besseres Leben. Orban warnte zugleich davor, dass vor Wahlen immer wieder versucht würde, die Roma mit "leichten und schnellen Versprechungen" zu beeinflussen. Darüber sollte sich die Volksgruppe im Klaren sein, wenn sie am Wahltag ihre Stimme abgebe.

    Florian Farkas, Sprecher des Roma-Programmes und Vorsitzender der Roma-Organisation Lungo Drom, wirft den regierenden Sozialisten vor, nichts für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Roma getan zu haben. Laszlo Teleki, Staatssekretär für Roma-Fragen im Ministerium für Chancengleichheit, dementiert und erinnert an Milliarden-Finanzspritzen für die Verbesserung der Arbeits- und Bildungschancen der Roma.

    Während Lungo Drom mit Fidesz kooperiert, haben einige Roma ihre eigene Partei gegründet, die Partei "MCF - Partei des Roma-Zusammenschlusses", und starten bei den Parlamentswahlen mit einer eigenen Landesliste. "Wir schreiben Geschichte", erklärte Orban Kolompar von MCF im ungarischen TV. Mit der Gründung der Partei "wollen wir zeigen, dass die Roma durchaus in der Lage sind, sich zu organisieren, ihre eigenen Ziele zu formulieren und die Interessen der Minderheit zu vertreten".

    Größte Minderheit

    Die Roma sind die größte Minderheit in Ungarn und kämpfen mit massiver Armut, 80-prozentiger Arbeitslosigkeit, schlechter Ausbildung und rassistischen Vorurteilen. Da werden Roma-Kinder in Sonderklassen gesteckt und isoliert, da wird für die "Roma-freie Discothek" geworben. Das heißt, auf dem Abstellgleis dauerparkt zu sein, denn wechselnde Regierungen hätte seit der Wende nur Versprechungen gemacht, erinnert Kolompar.

    Mehr Arbeit

    Die Roma brauchen mehr Arbeit, bessere Chancen im Bildungswesen, eine bessere Gesundheitsversorgung und die Abschaffung der Roma-Gettos. So lauten die Ziele der Roma-Partei "Zusammenschluss". Laut Kolompar bedeuten dauerhafte Arbeitsplätze für Roma, dass sie auch zu ordentlichen Steuerzahlern werden. "Und die 563 Roma-Ghettos, die es in Ungarn gibt, wollen wir innerhalb von fünf Jahren abschaffen." Doch ebenso wichtig sei auch der Kampf gegen Vorurteile.

    Reale Ziele

    Die Ziele der Roma-Partei seien real, meint Kolompar. Denn Geld sei durchaus vorhanden. In den Budgets der verschiedenen Regierungen habe es immer Mittel für die Integration der Roma gegeben. Jährlich immerhin 20 bis 30 Milliarden Forint (75,7 Mio. bis 113,6 Mio. Euro). "Wir brauchen also nicht mehr Geld, sondern fordern eine klügere, transparentere Verwendung der Mittel", forderte Kolompar. Und bei dieser Verwendung wollen wir Roma gefragt werden, denn "wir kennen unsere Probleme wohl am besten".

    Der Roma-Politiker hofft, dass bei den Parlamentswahlen nicht nur Roma für seine Partei stimmen. Denn es läge doch im Interesse der ganzen Gesellschaft, dass über die Integration der Roma nicht nur geredet wird: "Die Probleme der Roma sind eine Zeitbombe und die tickt immer lauter." Würde diese tragische Situation nicht schnellstens gelöst, hätte das innerhalb von fünf Jahren unabsehbare Folgen für Ungarn.

  2. #2
    Avatar von Jozsef

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    Rauher Ton, spärlicher Inhalt
    Im Kampf um Unentschlossene verschärft die Opposition vor den Parlamentswahlen am 9. April die Gangart

    Fidesz-AnhängerInnen in Hodmezoevasarhely Kathrin Lauer aus Budapest

    Wahlkämpfe eignen sich selten zu Konfrontationen in der Sache. In Ungarn scheint es im Endspurt vor dem ersten Durchgang der Parlamentswahlen am 9. April nun vor allem darum zu gehen, welche der beiden Großparteien bei ihren Kundgebungen am kommenden Wochenende in Budapest mehr Anhänger um sich schart, und ob es dabei ohne Gewalt abgehen wird.

    In den Umfragen liegen die Sozialisten (MSZP) des Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány und die rechtskonservative Fidesz von Viktor Orbán Kopf an Kopf, doch am zahlreichsten sind die Unentschlossenen und Nichtwähler. Gyurcsány verlegte kurzfristig eine für Sonntag geplante Versammlung am Budapester Heldenplatz auf Samstag, aus Angst, dass es zu Prügeleien mit Fidesz-Anhängern kommen könnte, die Orbán am selben Tag vor dem Parlament erwartet.

    20 Jahre Herrschaft

    In der Rhetorik hat Fidesz die Aggressionen verstärkt. Die Orbán-Partei kontrolliert damit Ton und Inhalt der Debatten. István Mikola, die neue Nummer zwei im geplanten Fidesz-Kabinett, schockte zunächst mit Fantasien über eine 20 Jahre dauernde Fidesz-Herrschaft mit den Stimmen der Auslandsmagyaren, denen er die ungarische Staatsbürgerschaft geben würde. Dann beschimpfte er die Sozialisten als "Singles, die zu Technomusik auf der Andrássy-Straße tanzen". Das war als Signal an die ländlich-klerikale Stammwählerschaft des Fidesz gedacht, der der kosmopolitische, aufgeklärte Städter traditionell suspekt ist.

    Hinter dieser Rhetorik geht unter, dass keine der beiden Parteien eine handfeste Lösung für Ungarns größtes Problem hat: das hohe Staatsdefizit und die damit verbundene Gefährdung der Euro-Einführung. In den Programmen von Fidesz und MSZP finden sich allerhand Pläne, die Geld kosten. Orbáns Partei will die 14. Monatspension einführen, obwohl sie im Parlament gegen die 13. Pension gestimmt hat.

    Gyurcsány wiederum verspricht große Investitionen in Infrastruktur und Entwicklung. Zur Euro-Einführung will Gyurcsány neuerdings ein Referendum abhalten. Dieser gewagte Plan wirkt in der Wahlkampfsituation wie eine Antwort auf den nationalistischen Fidesz-Populismus. Ein gemäßigter Widerspruchsgeist gegen Brüssel dürfte allerdings gut ankommen. Denn die Ungarn waren vom EU-Beitritt nie sehr begeistert.

    Schlechter oder besser

    Beide Parteien wollen Arbeitsplätze schaffen, den Staatsapparat verschlanken, Steuern senken und den Mittelstand fördern. Den Unterschied macht der Ton aus. Fidesz sagt: "Wir leben schlechter", während die Sozialisten ein "erfolgreiches Ungarn" heraufbeschwören wollen.

    Nun rätseln die Politologen, ob Fidesz angesichts des kulturellen Pessimismus der Ungarn nicht doch eher den richtigen Ton getroffen habe. Umfragen ergaben, dass die Ungarn den Fidesz-Slogan missbilligten. Eine Erklärung lautete, dass die Ungarn zwar reflexhaft kundtun, es gehe ihnen schlecht. Sie mögen es aber nicht, wenn Politiker ihnen das sagen.

  3. #3
    Avatar von BitterSweet

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    Viel spaß mit ihnen...

    Gruß Serbia & Montenegro

  4. #4

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    Befreit unser Brüderliches Nachbarland von dieser stinkenden Scheiss Roma Gesellschaft! Roma Roma ab in den ofen! In Auschwitz ist noch ein plätzchen frei hier vorne link barracke rein dort wirst du hungern dort wirst du frieren dort werden wir dich krepieren! SIEG HEIL! ZIGEUNER IN DEN OFEN

    MENSCH IST MENSCH! JUDE IST SCHWEIN! ZIGEUNER IST WILDSCHWEIN!

  5. #5
    Avatar von BitterSweet

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    Zitat Zitat von Krajisnik-Benkovac
    Befreit unser Brüderliches Nachbarland von dieser stinkenden Scheiss Roma Gesellschaft! Roma Roma ab in den ofen! In Auschwitz ist noch ein plätzchen frei hier vorne link barracke rein dort wirst du hungern dort wirst du frieren dort werden wir dich krepieren! SIEG HEIL! ZIGEUNER IN DEN OFEN

    MENSCH IST MENSCH! JUDE IST SCHWEIN! ZIGEUNER IST WILDSCHWEIN!
    Richtig :!:

  6. #6
    Avatar von Schiptar

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    Ihr blöden miesen Wichser ihr...

  7. #7
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Zitat Zitat von SD-Vojnik
    Zitat Zitat von Krajisnik-Benkovac
    Befreit unser Brüderliches Nachbarland von dieser stinkenden Scheiss Roma Gesellschaft! Roma Roma ab in den ofen! In Auschwitz ist noch ein plätzchen frei hier vorne link barracke rein dort wirst du hungern dort wirst du frieren dort werden wir dich krepieren! SIEG HEIL! ZIGEUNER IN DEN OFEN

    MENSCH IST MENSCH! JUDE IST SCHWEIN! ZIGEUNER IST WILDSCHWEIN!
    Richtig :!:
    Mod und Admin? HALLO? 8O

  8. #8

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    Zigeuner muss man integrieren bis auf einen welcher als Geburtenmaschiene dient.

    Das bedeutet:
    Von 12 Kinder integrieren 11 und einer bleibt arm damit er weitere 12 Kinder auf die Welt bringt usw.

    Mit dieser Strategie erzeugt man ein Bevölkerungswachstum. Zwar ist das Volk genetisch nicht mehr "das alte" aber was solls.....

  9. #9
    Avatar von Vasile

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    Diese Zigeuner sind wirklich komplizierte Menschen. Ich frage mich ob sie jemals integriebar sein werden. Mein Tipp: sie werden's nicht sein.
    Na ja, ich vermute dass der naive Schiptar schon eine Antwort parat für mich hat. Schieß los!

  10. #10
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von USER01
    Zigeuner muss man integrieren bis auf einen welcher als Geburtenmaschiene dient.

    Das bedeutet:
    Von 12 Kinder integrieren 11 und einer bleibt arm damit er weitere 12 Kinder auf die Welt bringt usw.

    Mit dieser Strategie erzeugt man ein Bevölkerungswachstum. Zwar ist das Volk genetisch nicht mehr "das alte" aber was solls.....
    Das was du hier schreibt ist Selbstmord.

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