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Ungarns früherer Ministerpräsident angeklagt

Erstellt von ökörtilos, 11.10.2011, 17:09 Uhr · 33 Antworten · 2.062 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Ahwas, der "Gulaschkommunismus" hat garnichtmal so schlecht geschmeckt.
    War insgesamt sicher lockerer als im Rest des Ostblocks, aber im blockfreien Jugoslawien war man trotzdem besser dran, also feier lieber Tito ab als die ganzen Psychos da in deiner Sig...

  2. #22
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    War insgesamt sicher lockerer als im Rest des Ostblocks, aber im blockfreien Jugoslawien war man trotzdem besser dran, also feier lieber Tito ab als die ganzen Psychos da in deiner Sig...
    Der gute Marschall hat aber auch reichlich Dreck am Stecken und sein Jugoslawien war auch nicht perfekt. Der "Wohlstand" konnte nur durch den Schmusekurs mit dem Westen und der etlichen Schulden gehalten werden.

    Janos und Tito waren sich ziemlich ähnlich.

  3. #23
    ökörtilos

    Nationalbank unter Orbans Kontrolle

    Hier ein Artikel des ORF


    oe1.ORF.at Politik




    Nationalbank unter Orbans Kontrolle

    Trotz internationaler Warnungen
    Ungarns Ministerpräsident Orban bringt eine weitere unabhängige Institution unter seine Kontrolle: Mit der Zweidrittelmehrheit seiner Partei lässt er im Parlament das Nationalbankgesetz beschließen, das der Regierung Einfluss auf die ungarische Notenbank ermöglicht. Über Warnungen von EU, EZB und IWF setzt sich Orban hinweg.
    Ich denke allmählich wird es klar woher der Wind weht.Die populistische Orban Regierung versucht den EU-verdrossenen Ungarn Stärke und Unabhängigkeit zu demonstrieren indem sie vorgibt die Kontrolle der europäischen Finanzgangster über die sogenannte "Nationalbank" einzudämmen.Brüssel sieht es natürlich nicht gerne wenn ein Satellitenstaat versucht finanziell autonom zu sein.Die Antwort kommt natürlich prompt in Form von "Warnungen" (Man sollte aber eher von Befehlen sprechen).

    Internationale Warnungen

    Sowohl die EU als auch die Europäische Zentralbank (EZB) sowie der Internationale Währungsfonds (IWF) haben kritisiert, dass mit dem neuen Gesetz die Unabhängigkeit der ungarischen Zentralbank gefährdet werde. In einem ungewöhnlichen Schritt forderte die EZB die ungarische Regierung in aller Form auf, sich wie in den Verordnungen der Europäischen Union vorgesehen, in solch zentralen Fragen mit der Institution in Frankfurt zu beraten.
    Was EZB und IWF mit "Gefährdung der Unabhängigkeit der ungarischen Zentralbank" eigentlich meinen dürften ist "Gefährdung der Abhängigkeit der ungarischen Zentralbank von EZB und IWF".


    Zugriff auf Währungsreserven

    Spekuliert wird, dass Orban die Nationalbank deswegen unter seine Kontrolle bringen möchte, weil er auf die Währungsreserven in der Höhe von 35 Milliarden Euro zugreifen möchte. Mit einem Notkredit der IWF rechnet Orban offenbar nicht mehr, denn der Währungsfonds hat die Verhandlungen mit Ungarn bis auf weiteres verschoben.
    Orban hat entweder das globalisierte Finanzregime nicht richtig verstanden (Wir erinnern uns an Papandreou welcher es doch tatsächlich fertigbrachte die Option einer Volksbefragung in Griechenland in Betracht zu ziehen, woraufhin er natürlich sofort gehen musste) oder er scheint wie ein richtiger Staatschef und nicht wie eine Marionette agieren zu wollen.Wie auch immer, die laufenden Proteste gegen Orban und seine Politik sowie der Druck aus richtung der Zentrale werden den eigenwilligen, aus der Kontrolle geratenen Satrapen in Budapest früher oder später zum gehen zwingen und dann wird er durch eine gefügigere Marionette ersetzt werden sowie das in Griechenland und Italien geschehen ist.

  4. #24
    ökörtilos

  5. #25
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
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    Unglaublich, dass du jetzt auch noch die berechtigten Proteste der ungarischen Bevölkerung gegen dieses ultarrechte Sackgesicht als ausländische Manipulation darstellst.

  6. #26
    ökörtilos
    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    Unglaublich, dass du jetzt auch noch die berechtigten Proteste der ungarischen Bevölkerung gegen dieses ultarrechte Sackgesicht als ausländische Manipulation darstellst.

    Leck mich am Arsch.

  7. #27
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
    30.04.2005
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    14.116
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Leck mich am Arsch.

  8. #28
    Avatar von Karoliner

    Registriert seit
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    4.079
    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    Unglaublich, dass du jetzt auch noch die berechtigten Proteste der ungarischen Bevölkerung gegen dieses ultarrechte Sackgesicht als ausländische Manipulation darstellst.
    Ich weiß zwar auch nicht genau was er sagen will und wo jetzt die Satire sein soll, aber er hat die Demonstrationen nicht als ausländische Manipulation dargestellt, oder?

    Ungarn, ein Fall für Simon Schiptar

  9. #29
    Avatar von Schiptar

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    14.116
    Zitat Zitat von Karoliner Beitrag anzeigen
    Ich weiß zwar auch nicht genau was er sagen will und wo jetzt die Satire sein soll, aber er hat die Demonstrationen nicht als ausländische Manipulation dargestellt, oder?
    Doch, hat er:

    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Wie auch immer, die laufenden Proteste gegen Orban und seine Politik sowie der Druck aus richtung der Zentrale werden den eigenwilligen, aus der Kontrolle geratenen Satrapen in Budapest früher oder später zum gehen zwingen und dann wird er durch eine gefügigere Marionette ersetzt werden sowie das in Griechenland und Italien geschehen ist.
    Er nennt sie zumindest in einem Atemzug mit dem Druck seitens des politischen Arms der internationalen Finanzmärkte, und die Ziele sowohl der demonstrierenden Opposition als auch der neoliberalen EU-Bürokratie sind bei ihm auch insofern identisch, als dass ein unbequemer, unbeugsamer, die Souveränität der heiligen ungarischen Nation verteidigender Politiker durch einen willfährigen Statthalter der europäischen Finanzpolitik ersetzt werden soll, wie bereits im Falle Griechenlands und Italiens geschehen.

    Zitat Zitat von Karoliner Beitrag anzeigen
    Ungarn, ein Fall für Simon Schiptar
    Wieso "Simon"?

  10. #30
    Avatar von Karoliner

    Registriert seit
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    4.079
    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    Doch, hat er:


    Er nennt sie zumindest in einem Atemzug mit dem Druck seitens des politischen Arms der internationalen Finanzmärkte, und die Ziele sowohl der demonstrierenden Opposition als auch der neoliberalen EU-Bürokratie sind bei ihm auch insofern identisch, als dass ein unbequemer, unbeugsamer, die Souveränität der heiligen ungarischen Nation verteidigender Politiker durch einen willfährigen Statthalter der europäischen Finanzpolitik ersetzt werden soll, wie bereits im Falle Griechenlands und Italiens geschehen.


    Wieso "Simon"?
    Also ich lese da schon zwei unabhängige Themen raus auch wenn sie in einem Satz verdichtet sind. Das ausländische Mächte Statthalter einsetzen grenzt natürlich ein bisschen an Verfolgungswahn.

    Simon Wiesenthal, wenn es um Nazis geht, bist du immer unheimlich gut im Bilde. Wahrscheinlich kannst du sogar die Top Ten der kenianischen Faschisten inkl. Geburtsdatum aufzählen und das nachts um vier nach abruptem Wecken durch kaltes Wasser

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