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Ungarns Parlamentarier stimmen ab: "Gibt es Hunnen?&quo

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 21.01.2005, 15:45 Uhr · 26 Antworten · 1.081 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Ungarns Parlamentarier stimmen ab: "Gibt es Hunnen?&quo

    Attila-Anbeter wollen staatliche Anerkennung ihres "Schamanen": 2.400 Unterschriften der "Hunnen-Minderheit"

    Budapest - Die Abgeordneten im Hohen Haus an der Donau in Budapest entscheiden demnächst über eine nicht alltägliche Frage. Und diese lautet: Gibt es in Ungarn Hunnen? Hinter dem Antrag auf Anerkennung der als Nachfahren von König Attila als Minderheit steht Imre Josua Novak, Priester und Bote der Heiligen Hunnischen Kirche. "Nach dem Beitritt Ungarns zur Europäischen Union haben wir uns entschlossen, uns als Minderheit anerkennen zu lassen", erklärte Novak der APA gegenüber. Denn die Union schützte Minderheiten, wie dies auf Initiative Ungarns in der Verfassung verankert worden sei.


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    Weltsprache Englisch
    bezahlte EinschaltungenNahezu 2.400 Unterschriften wurden gesammelt, damit das Parlament die hunnische Minderheit mit allen Rechten einer Volksgruppe anerkennt. "Das steht uns zu, denn wir pflegen die über 6000 Jahre alte Kultur, die Tradition der Hunnen", betont Novak.

    "Attila ist mehr als ein Vorbild. Er ist für uns eine Art lebende Legende"

    Große Schlachten zwischen Stämmen und Völkern dürfen nicht fehlen, wenn von Attila die Rede ist, vor dem einst ganz Europa und halb Asien zitterte. Doch der Bote der Hunnischen Kirche beteuert: Attila sei keinesfalls der rohe, blutrünstige Nomade gewesen. "Attila ist mehr als ein Vorbild. Er ist für uns eine Art lebende Legende. Wir kennen sein Leben und seine Taten besser als alle anderen, ehren unseren großen Schamanen. "

    In Ungarn ist der Name Attila sehr verbreitet. Das Hauptquartier des Königs soll sich auf dem Gebiet des heutigen Ungarn befunden haben, wo Attila 453 n. Chr. starb. Der Legende nach habe ihn die schöne Königstochter Ildiko in der Hochzeitsnacht vergiftet. Legenden, Geschichten - Josua Imre Novak kennt sie. "Ich habe unsere Universität absolviert, wurde Bote, Priester der Hunnischen Kirche." Doch bereits als Kind habe er sich mit der Kultur, den Traditionen der Hunnen beschäftigt. Heute betreibe er wissenschaftliche Forschungen über das Reitervolk, schreibe Bücher über Attila und die Hunnen.

    Sollte das Parlament die Hunnen nicht als Minderheit anerkennen, dann will sich Novak zwecks Beschwerde an die Europäische Union wenden. Denn die Bedingungen seien erfüllt. In Ungarn würde eine Volksgruppe gesetzlich anerkannt, wenn sich 1.000 Bürger durch ihre eigene Sprache und Kultur von der Mehrheitsbevölkerung unterscheiden. Die Landeswahlkommission habe die Richtigkeit der eingereichten Unterschriften anerkannt. Nun werde das Parlament innerhalb eines Monats entscheiden, ob die Hunnen als Minderheit gesetzlich anerkannt werden, betont Novak. (APA)



    http://derstandard.at/?url=/?id=1925590

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    Ich verstehe diesen Quatsch nicht.Was sind das für Leute und bezeichnen sie sich nicht mehr als Ungarn!? Weiss das einer?

  3. #3

    Registriert seit
    18.07.2004
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    9.182
    Atilla ist auch in Mazedonien und Bulgarien ein sehr verbreiteter Name.
    Die verdammten "Hunnen" sollte man mal ordentlich den marsch blasen.

  4. #4
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Serbian_Prophet
    Atilla ist auch in Mazedonien und Bulgarien ein sehr verbreiteter Name.
    Die verdammten "Hunnen" sollte man mal ordentlich den marsch blasen.

    Wer waren die Hunnen?

    Wieviel gibt es da von in Ungarn?

    Wer war Atila?

  5. #5

    Registriert seit
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    9.182
    Hunnen: Ein Reitervolk das 350 Jahre vor den Ungarn im Gebiet Panonien(heutiges Ungarn) gelebt hat. Sie sind mitschuld für den Zerfall Roms. Atilla war der bekannteste Hunne, er hat alle Stämme vereint und hat ganz Europa geplündert. Die Hunnen sind dann zwischen 500 - 600 verschwunden. Teilweise zurück nach Asien, teilweise in anderen Kulturen aufgegangen. Die umgangsprache war Latein, da jeder Stamm eine andere Sprache sprach:

    Attilla
    Zu einem nicht ganz geklärten Zeitpunkt Ende 444/Anfang 445 wurde Bleda von Attila ermordet. Da auch ein Münzfund bei Szikancs (Ost-Ungarn, 1439 byzantinische Goldmünzen, die letzte von 443) zu diesem Zeitpunkt vergraben und nicht wiedergeholt wurde, scheint sein Anhang ebenfalls ausgeschaltet worden zu sein. Vielleicht wollte Bleda also im Frühjahr 445 seinerseits den Bruder von der Macht verdrängen. Er war sich wichtiger Stimmen der kommenden Fürstenversammlung sicher, da ließ ihn Attila kurz vor der Ankunft der Stammes- und Klanfürsten durch Attentäter ermorden.

    Unter dem Alleinherrscher Attila erreichte die Macht der Schwarzen Hunnen ihren Höhepunkt: Im Auftrage des weströmischen Feldherren Aetius, seines Zeichens römischer Statthalter in der Provinz "Ober-Germanien", zerschlug Attila 436 das Reich der Burgunder, das sich seit 400 am mittleren Rhein befand. Dadurch wurde der Hunnen-König Attila ein wichtiger Bestandteil der deutschen Heldensage: Er ist der König Etzel des Nibelungen-Liedes.

    Mitte des 5. Jahrhunderts begannen die schwarzen Hunnen langsam sesshaft zu werden: Das Hauptsiedlungsgebiet des Volkes lag zwischenzeitlich in der Theißebene, wo Attila seit 444 seinen Heersitz hatte; die schwarzen Hunnen Europas verloren den Kontakt zu den anderen hunnischen Steppenvölkern. Attila bekam einen Palast aus Holz, von Pfählen umzäunt, auch wenn die Hunnen immer noch im Zelt lebten. Ein Minister badete sogar in seinem eigenen Bad, die Ausnahme schlechthin. Es gab eine frühfeudale Rangordnung am Hofe. Verdiente Leute wurden dank römischen Goldes mit Pensionen versorgt, hatten Güter oder Vorrechte - so z.B. durfte der einflussreiche Minister Onegesius seine Gefangenen behalten. Aber der römische Dienst war eben doch attraktiver - Attila forderte Hunnen als entlaufene Vasallen vom oströmischen Kaiser zurück.

    In den Jahren zwischen 441 und 447 verwüstete Attila den gesamten Balkanraum und legte die Städte Belgrad und Sofia in Schutt und Asche. Er zwang den damaligen oströmischen Kaiser Konstantin zu riesigen Tributzahlungen: Angeblich sollte der Herrscher Konstantinopels dem Hunnenherrscher jährlich eine Tonne Gold gezahlt haben, damit dieser seinen Herrschaftsbereich verschonte. Trotzdem war der Sieg am Vid (Utus), einem Nebenfluss der Donau in Dakien schwer erkauft. Die Römer unter dem General Arnegisclus kämpften (im Gegensatz zu 441/42) tapfer und es sollte der letzte große hunnische Sieg sein.

    Hunnen:
    In der Folgezeit erreichten sie die Grenzen des oströmischen Reiches, so dass die Westgoten ca. 394 aus dem Schwarzmeergebiet flohen. Die oströmische Bevölkerung gab den Schwarzen Hunnen nun einen Namen, mit dem später alle asiatischen Reitervölker bezeichnet wurden: Tartaros = Tartaren. (Dieses Wort können wir mit: "die Teuflischen" übersetzen, da es vom griechischen ταρταρος = "Hölle" oder "Unterwelt" abstammt.) Mit den Schwarzen Hunnen kam auch eine asiatische Krankheit nach Europa: Die Pocken.

    Die Schwarzen Hunnen haben einen geradezu dämonischen Eindruck auf ihre Feinde gemacht: Bei ihnen war es Sitte, den männlichen Kleinkindern die Gesichter zu zerschneiden, um den späteren Bartwuchs zu verhindern. Die Krieger schmierten sich Schwarzerde in die Kampfwunden, damit sich dort dickhäutige Narben bildeten. Auch praktizierten sie die Sitte der Kopfdeformation, weshalb viele Hunnen hohe Turmschädel aufwiesen. Derartig deformierte Schädel wurden sowohl in Sachsen als auch am Talas (Kirgistan) gefunden. Der Oberkopf wurde als äußeres Zeichen ihrer Unterwerfung kahlgeschoren, da nur der als "Khagan" bezeichnete Hordenführer das Recht besaß, langes Haupthaar zu tragen.
    "Die Hunnen im Kampf mit den Alanen": Phantasiedarstellung (1873) von Johann Nepomuk Geiger (1805-1880). Die Reitkunst und Bewaffnung der Hunnen sind vermutlich realistisch darstellt. Es fehlen jedoch die Steigbügel. Die dargestellte asiatische Physiognomie erweckt den Eindruck von Homogenität, der wohl nicht der Wahrheit entspricht.

    Bezüglich der Kampftechnik zu Pferde waren die Schwarzen Hunnen den Europäern weit überlegen: Wie alle zentralasiatischen Reiterhirten waren auch sie außerordentliche Reiter und Bogenschützen. Die besten Bogenschützen trugen bunte Bänder in ihren langen Zöpfen. Mit den Hunnen kam eine revolutionäre Erfindung nach Europa: stabile Sättel mit eingearbeiteten Steigbügeln. Die Römer kannten zwar auch leichte Sättel, aber keine Steigbügel. Durch den stabilen Halt und die Steigbügel war die hunnische Reiterei in der Lage, beidhändig vom Pferde aus zu kämpfen, da sie dieses nun mit den Füßen lenken konnten. Zwar führten auch die Europäer den eingeschränkten Kampf zu Pferde, doch sie bevorzugten den Kampf Mann gegen Mann.

  6. #6
    jugo-jebe-dugo
    Hammer.Das wusste ich nicht.Also sie waren dort vor den Ungarn.Werden auch in paar Jahren eine eigene mini Republik fordern wie Luxenburg.Passmal auf.

    Weisst du wieviel % Hunnen es in Ungarn gibt oder wieviel es von Ihnen gibt die sich als Hunnen sehen?

  7. #7

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    9.182
    Rein Genetisch und Kulturel gibt es keine Hunnen mehr. Und diese 2.400 Spaaten sind die ersten die mir über den Weg laufen die sowas fordern. Schwachköpfe sag ich nur.

  8. #8
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Serbian_Prophet
    Rein Genetisch und Kulturel gibt es keine Hunnen mehr. Und diese 2.400 Spaaten sind die ersten die mir über den Weg laufen die sowas fordern. Schwachköpfe sag ich nur.

    Sind es nur 2400 oder vieleicht auch mehr?

  9. #9

    Registriert seit
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    Beiträge
    9.182
    Nein, nicht mehr. Glaub ich zumindest. In Ungarns Politik und Kultureller Mishung binn ich genau so fremd wie du. Ich weiss nur das es keine Hunnen mehr gibt.

  10. #10
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Serbian_Prophet
    Nein, nicht mehr. Glaub ich zumindest. In Ungarns Politik und Kultureller Mishung binn ich genau so fremd wie du. Ich weiss nur das es keine Hunnen mehr gibt.
    #


    Komische Sache,mit diesen Hunnen.

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