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UNO-Sicherheitsrat gegen Annulierung

Erstellt von United_Dardania, 19.02.2008, 00:57 Uhr · 13 Antworten · 656 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von United_Dardania

    Registriert seit
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    50

    UNO-Sicherheitsrat gegen Annulierung

    ein weiterer punkt für die albaner


    Serbien ist im UNO-Sicherheitsrat mit der Forderung gescheitert, die Unabhängigkeit des Kosovos für null und nichtig zu erklären. Die USA und die europäischen Ratsmitglieder sprachen Pristina am Montag bei einer Dringlichkeitssitzung in New York ihre volle Rückendeckung aus.


    Bild: Keystone
    (sda) In der von Russland beantragten Dringlichkeitssitzung forderte der serbische Präsident Boris Tadic die Staatengemeinschaft auf, den einseitigen Schritt der Kosovo-Albaner für ungültig zu erklären. "Wenn Sie diesen illegalen Akt durchgehen lassen, zeigen Sie, dass Recht und Gerechtigkeit in der Welt nicht respektiert werden müssen", warnte Tadic die 15 Ratsmitglieder.

    "Dutzende von Kosovos" warteten nur darauf, dem Beispiel Pristinas zu folgen. "Serbien wird die Unabhängigkeit des Kosovos nie anerkennen", betonte er. Dem Einsatz von Gewalt erteilte er jedoch eine Absage.

    Der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin sagte, die Unabhängigkeit des Kosovo bedrohe den Frieden und die Stabilität auf dem Balkan. Er nannte das Vorgehen der kosovarischen Führung "illegal". Moskau werde weiter "die Republik Serbien in ihren international anerkannten Grenzen" anerkennen.

    Tschurkin und Tadic forderten UN-Generalsekretär Ban Ki Moon auf, den Leiter der UN-Mission im Kosovo, Joachim Rücker, anzuweisen, die Unabhängigkeitserklärung für "null und nichtig" zu erklären. Ban appellierte im UN-Sicherheitsrat an die Konfliktparteien, auf Handlungen oder Äusserungen zu verzichten, die den Frieden gefährden und zu Gewalt anstacheln könnten.

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte, Frieden und Stabilität im Kosovo zum obersten Gebot für weitere Entscheidungen zu machen.Ban sagte, EU-Chefdiplomat Javier Solana habe ihn in einem Brief von der geplanten Entsendung einer Expertengruppe in den neuen Balkan-Staat unterrichtet.

    "Ich denke, dass eine stärkere Rolle der EU im Zusammenhang mit dem allgemeinen Konzept der UNO-Mission UNMIK festgelegt werden sollte", sagte Ban. Die seit 1999 im Kosovo stationierten UNO-Kräfte stünden weiter unter dem Mandat der UN-Resolution 1244.

    Bieler Tagblatt online

  2. #2
    busta
    Die beste Nachricht des Tages....gleich hinter den Anerkennungen des Kosovo! DANKE!!!

    Somit ist alles (was Proteste und Annulierungsversuchen angeht) fürn A...., und Serbien's Proteste sind damit unnötig.

    Kosova Republik! 17.2.2008 - Dita Pavarsisë

  3. #3

  4. #4

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    4.024
    diese sind dagegen:

    Serbien, Russland, China, Spanien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Zypern, Slowakei, Vietnam, Sri Lanka, Aserbaidschan, Georgien


    schöner start in der EU,bulgarien und rumänien.

  5. #5
    Avatar von Jana

    Registriert seit
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    643
    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    diese sind dagegen:

    Serbien, Russland, China, Spanien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Zypern, Slowakei, Vietnam, Sri Lanka, Aserbaidschan, Georgien


    schöner start in der EU,bulgarien und rumänien.
    Bulgarien hat noch nicht das letzte Wort gesagt, wird schon noch werden, sie lassen sich ein wenig Zeit und wir können warten

  6. #6

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    Daumen hoch

    Kosovo-Abspaltung

    Sicherheitsrat stärkt Pristina



    Serbien ist im UN-Sicherheitsrat mit seinem Versuch gescheitert, die Abspaltung des Kosovo für ungültig erklären zu lassen. Die USA und die europäischen Ratsmitglieder sprachen Pristina ihre Rückendeckung aus.

    Kosovo-Abspaltung: Sicherheitsrat stärkt Pristina - Ausland - FOCUS Online

    Das ist das erste Mal in der Historie wo die Albaner so starken Rückendeckung von anderen wichtigen Staaten kriegen.

    Nach dem Zerfall des osmanischen Reiches, waren die Albaner die Verlierer bei der Aufteilung der Territorien, über 50% der Albaner lebten ausserhalb der albanischen Grenzen. Die Gebiete, in denen Albaner siedelten wurden den Serben, Montenegriner und den Griechen zugesprochen, bestes Beispiel: Kosova.

    Auch damals hatten wir es vor allem Amerika zu verdanken, dass nicht auch Albanien an seine Nachbarstaaten aufgteilt wurde (man wollte den Serben keinen Zugang zur Adria verschaffen).

    Heute hat sich das Blatt in der Historie gewendet...

  7. #7
    Avatar von Zurich

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    baz.ch - Basler Zeitung Online

    Sicherheitsrat setzt Dringlichkeitssitzung zu Kosovo fort

    New York/Brüssel. ap/sda/dpa/afp/baz. Russland und Serbien haben den UNO-Sicherheitsrat am Montag aufgefordert, die Unabhängigkeitserklärung Kosovos zurückzuweisen. Am zweiten Tag einer Dringlichkeitssitzung zur Zukunft Kosovos erklärte der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin, der Schritt Pristinas vom Sonntag stelle eine Gefahr für den Frieden auf dem Balkan dar. Er verstosse gegen eine UNO-Resolution aus dem Jahr 1999, die das Gebiet unter UNO-Verwaltung stellte. An der Sitzung in New York nahm auch der serbische Staatspräsident Boris Tadic teil.


    Kosovo stelle einen zentralen Teil der serbischen Identität dar, sagte Tadic den Ratsmitgliedern. Serbien werde ein Teil seiner Identität, seiner Tradition und seiner Geschichte genommen. «Dieser Akt hebelt internationales Recht aus, tritt Gerechtigkeit mit Füssen und inthronisiert Ungerechtigkeit.» Zugleich sicherte Tadic zu, dass Serbien auf Gewalt verzichten werde.



    China zeigt sich besorgt

    Der chinesische UNO-Botschafter Wang Guangya erklärte, sein Land sei ernstlich besorgt über die einseitige Unabhängigkeitserklärung Kosovos. China glaube, dass die Zukunft sowohl Serbiens als auch Kosovos in der europäischen Integration liege und begrüsse das Bestreben der EU, in der Kosovo-Frage eine aktive Rolle zu übernehmen. China ist wie Russland Veto-Macht im Sicherheitsrat.


    Die Dringlichkeitssitzung begann mit einer Rede von Generalsekretär Ban Ki Moon. Er verwies auf Erfolge in der Zeit der UNO-Verwaltung seit 1999 wie die Einrichtung eines funktionierenden Justizsystems, den Aufbau einer multi-ethnischen Polizeitruppe und die Durchführung von fünf Wahlen. Er erklärte, die UNO-Verwaltung Kosovos werde so lange fortgesetzt, bis eine Übergabe möglich sei. Ban kam auch zu einem kurzen Gespräch mit Tadic zusammen.


    Der britische UNO-Botschafter John Sawers verwies auf die ungewöhnlichen Umstände der Dringlichkeitssitzung. Ein neuer Staat sei in Europa entstanden «gegen den Willen seines früheren Mutterstaats und eines ständigen Mitglieds dieses Rats».


    Andererseits werde der neue Staat von vielen Regierungen anerkannt, «darunter meinem eigenen». Es sei für Kosovo nicht ideal, den Schritt ohne die Zustimmung Serbiens und ohne Konsens im Sicherheitsrat unternommen zu haben, sagte Sawers.





    USA anerkennen unabhängiges Kosovo

    Die USA haben Kosovo als unabhängigen Staat anerkannt. Dies teilte US-Aussenministerin Condoleezza Rice am Montag mit. Paris, Berlin, London, Wien und Rom kündigten ebenfalls Anerkennung an.


    Der kosovarische Ministerpräsident Hashim Thaci hatte bereits am Montagmittag in Pristina eine baldige Anerkennung des unabhängigen Kosovos durch westliche Staaten angekündigt - und sein Wunsch wurde prompt befolgt.





    EU-Staaten mehrheitlich für Anerkennung

    Zustimmung gab es nicht nur in den USA: Als erstes europäisches Land erklärte Frankreich die Unabhängigkeit Kosovos an. Präsident Nicolas Sarkozy schrieb in einem am Abend veröffentlichten Brief an den kosovarischen Präsidenten, die beiden Länder sollten diplomatische Beziehungen aufnehmen.


    Auch Grossbritannien, Italien, Dänemark und Österreich stellten in Aussicht, die am Sonntag verkündete einseitige Unabhängigkeit der ehemaligen serbischen Provinz anzuerkennen.


    Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier ging davon aus, dass die Mehrheit der EU-Staaten folgen werden, er sprach von insgesamt 17 der 27 Staaten. Die EU hatte bereits am Samstag beschlossen, rund 2000 Polizisten, Richter und Verwaltungskräfte nach Kosovo zu schicken, die für Stabilität und Sicherheit sorgen sollen.





    Minderheit lehnt dies ab

    Wie gespalten die Europäische Union in der Frage ist, zeigte jedoch die Erklärung des Ministerrates. Darin steht einzig, dass alle EU-Staaten «in Übereinstimmung mit der nationalen Praxis und dem internationalen Recht über ihre Beziehungen zu Kosovo entscheiden».


    Drei EU-Staaten lehnten die Unabhängigkeitserklärung entschieden ab. Sie sei «illegal», sagte etwa Rumänien. Spanien kritisierte, die Unabhängigkeitserklärung «entspricht nicht dem Völkerrecht». Auch Zypern schloss sich dem negativen Votum an. Einige EU-Staaten warteten noch mit einer Entscheidung.


    Als weltweit erster Staat hatte Afghanistan laut einem Mitarbeiter des Aussenministeriums die Unabhängigkeitserklärung offiziell anerkannt.


    China äusserte sich hingegen «tief besorgt» über den Schritt der Kosovo-Albaner, der Frieden und Stabilität in der Region gefährden könne. Das russische Parlament und der Föderationsrat bezeichneten die Anerkennung Kosovos durch den Westen als schweren Fehler. Gegen eine Anerkennung sprachen sich auch Aserbaidschan, Sri Lanka und Vietnam aus.





    Botschafter aus USA zurückgerufen

    Das serbische Parlament «annulierte» am Abend an einer Dringlichkeitssitzung die Unabhängigkeitserklärung Kosovos in einer Abstimmung einstimmig. Sie missachte die Integrität und die Souveränität Serbiens.


    Regierungschef Vojislav Kostunica gab weiter bekannt, dass die serbischen Botschafter aus Protest aus den USA, Frankreich und der Türkei zurückgerufen worden seien. Diese «dringende Massnahme» drohe allen Ländern, welche Kosovos Erklärung anerkannt hätten.


    Kostunica rief seine Landsleute zum Ende der gewalttätigen Proteste auf. Er forderte sie auf, am Donnerstag zu einer Grossdemonstration nach Belgrad kommen. Mehrere tausend Serben hatten in Belgrad und in Mitrovica demostriert.


    Die NATO sah keine Notwendigkeit für die Entsendung zusätzlicher Truppen. Es sei vor Ort ruhig gewesen, sagte der NATO-Oberbefehlshaber in Europa, Bantz John Craddock, im Hauptquartier im belgischen Mons. Die rund 16'000 Mann starke KFOR-Truppe patrouilliere wie immer.

  8. #8

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    [h1]Kosovo: Serbien scheitert im UN-Sicherheitsrat[/h1]

    [h3] Nur Russland und China bezeichneten die Ausrufung des neuen Staates als illegal. Außenministerin Plassnik kündigte die Anerkennung des Kosovo an.[/h3]

    Serbien ist im UN-Sicherheitsrat mit der Forderung gescheitert, die Unabhängigkeit des Kosovos für null und nichtig zu erklären. Die USA und die europäischen Ratsmitglieder sprachen Pristina am Montag bei einer Dringlichkeitssitzung in New York ihre volle Rückendeckung aus.

    Auf eine gemeinsame Haltung konnte sich der Sicherheitsrat auch am zweiten Tag seiner Beratungen nicht verständigen. Russland und China bezeichneten die Ausrufung des neuen Staates als illegal. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte, Frieden und Stabilität im Kosovo zum obersten Gebot für weitere Entscheidungen zu machen.[h4]Plassnik kündigt Anerkennung an[/h4]
    Außenministerin Ursula Plassnik hat die Anerkennung durch Österreich angekündigt. "Für Österreich werde ich der Bundesregierung vorschlagen, dem Herrn Bundespräsidenten vorzuschlagen, mich zu ermächtigen, das Anerkennungsschreiben zu verfassen", sagte Plassnik.

    [h4]Tadic: Keine "Gerechtigkeit in der Welt"[/h4]
    Der serbische Präsident Boris Tadic forderte die Staatengemeinschaft auf, den einseitigen Schritt der Kosovo-Albaner für ungültig zu erklären. "Wenn Sie diesen illegalen Akt durchgehen lassen, zeigen Sie, dass Recht und Gerechtigkeit in der Welt nicht respektiert werden müssen", warnte Tadic die 15 Ratsmitglieder. "Dutzende von Kosovos" warteten nur darauf, dem Beispiel Pristinas zu folgen. "Serbien wird die Unabhängigkeit des Kosovos nie anerkennen", betonte er. Dem Einsatz von Gewalt erteilte er eine Absage. Die einseitige Entscheidung werde jedoch "eine irreparable Störung der internationalen Ordnung" zur Folge haben, sagte Tadic. Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin und der chinesische UN-Vertreter warnten vor Unruhe auf dem Balkan.
    [h4]USA: Frieden für den Balkan[/h4]
    Als erste Staaten erkannten Frankreich, Großbritannien, die Türkei und die USA das Kosovo an. Die serbische Regierung rief daraufhin ihre Botschafter aus den Hauptstädten dieser Staaten zurück, wie Außenminister Vuk Jeremic in New York bestätigte. Wer sich dafür entscheide, internationales Recht sowie die Souveränität und territoriale Integrität der Republik Serbien mit Füßen zu treten, könne nicht weiter normale Beziehungen zu Serbien pflegen, sagte Jeremic.


    US-Präsident George W. Bush erklärte, sein Land werde in Kürze volle diplomatische Beziehungen zum Kosovo aufnehmen. "Die Geschichte wird beweisen, dass dies ein richtiger Schritt war, um Frieden auf den Balkan zu bringen", sagte Bush. Die Freundschaft zwischen den USA und dem Kosovo sei "während der dunkelsten Stunden der Tragödie im Kosovo zementiert" worden.










    serbien issoliert sich selber damit.

  9. #9
    Avatar von lulios

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    915
    auch spanien , rumänien und griechenland werden den kosovo anerkennen nicht jetzt aber später.

    in spanien finden im märz parlamentswahlen statt wenn die andere regierung wieder an die macht gelangt (enge verbündete der usa) dann is die anerkennung sicher.

    bulagarien wird den kosovo anerkennen haben sie schon angedeutet das sie sich der eu mehrheit anschliessen wollen.

    Bulgaria ready to recognise Kosovo's independence: minister

    Bulgaria ready to recognise Kosovo's independence: minister — EUbusiness.com - business, legal and financial news and information from the European Union

  10. #10
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    diese sind dagegen:

    Serbien, Russland, China, Spanien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Zypern, Slowakei, Vietnam, Sri Lanka, Aserbaidschan, Georgien


    schöner start in der EU,bulgarien und rumänien.
    Ich frage mich wie es mit dem Beitritt des Kosovo in der EU aussehen wird, wenn 5 EU-Staaten die Staatlichkeit des Kosovo nicht anerkennen möchten.

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