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UNO-Sondergesandter Eide: Situation im Kosovo "düster&q

Erstellt von lupo-de-mare, 08.10.2005, 20:40 Uhr · 6 Antworten · 384 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
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    UNO-Sondergesandter Eide: Situation im Kosovo "düster&q

    TEchnisch kommt im Titel statt " = &a! Leider kann man es nicht ändern.

    Der Norweger Kai Eide ist einer der wichtigstes Leute für den Balkan und für den Kosovo: In der Diplomaten Sprache bezeichnet Kai Eide mit "düster" die Zukunft für den Kosovo als "aussichtslos"!

    Praktisch werden nur die Gespräche begonnen, ohne das jemand mit irgendeinem Resultat rechnet in absehbarer Zeit und ohne jegliche Aussicht, das die Albaner den Kosovo jemals selbst verwalten können.

    08. Oktober 2005
    12:37 UNO-Sondergesandter Eide: Situation im Kosovo "düster"
    Bei Bildung einer multi-ethnischen Gesellschaft - Zur Vorsicht bei Status-Verhandlungen gemahnt

    Zwar gebe es bedeutende Fortschritte bei der Errichtung gesetzgebender und ökonomischer Strukturen, aber im Bereich der Steigerung der Toleranz und Stärkung des Justizsystems sei kein ausreichender Fortschritt erzielt worden, hieß es im Kosovo-Bericht des UNO-Sonderbeauftragten Kai Eide.
    New York - Die von der UNO verwaltete südserbische Provinz Kosovo habe die von der internationalen Gemeinschaft vorgegebenen demokratischen Standards bisher nur "uneinheitlich" erfüllt. Zwar gebe es bedeutende Fortschritte bei der Errichtung gesetzgebender und ökonomischer Strukturen, aber im Bereich der Steigerung der Toleranz und Stärkung des Justizsystems sei kein ausreichender Fortschritt erzielt worden, hieß es im Kosovo-Bericht des UNO-Sonderbeauftragten Kai Eide, berichteten Belgrader Medien.

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    Was die Bildung einer multi-ethnischen Gesellschaft betrifft, sei die Situation im Kosovo "düster". Immer wieder gebe es ethnisch bedingte Verbrechen und Gewalt, die aber nicht gemeldet werde. Dies wiederum habe Einschüchterung und Beunruhigung bei der serbischen Minderheit sowie Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit zur Folge. Für die Gespräche über den künftigen Status mahnte Eide zur Vorsicht. Es dürften keine "künstlichen Fristen" gesetzt werden und das Ergebnis müsse "stabil und dauerhaft" sein.

    Voraussetzungen für Verhandlungen gegeben

    Trotz aller Kritik sah Eide die Voraussetzungen für den Beginn von Verhandlungen über den künftigen Status der Provinz gegeben. Am Freitag gab Annan auf Grundlage des Eide-Berichts grünes Licht: Trotz aller Bedenken sei es an der Zeit, die "nächste Phase des politischen Prozesses" einzuleiten, empfahl UNO-Generalsekretär Kofi Annan in einem Schreiben dem Sicherheitsrat die Aufnahme der Status-Verhandlungen.

    "Natürlich kann ich das Ergebnis der Gespräche nicht voraussagen. Die Frage der Unabhängigkeit ist auf dem Tisch. Die Frage der Autonomie ist auf dem Tisch. Über das werden wir mit Belgrad und mit Pristina reden", sagte Annan am Freitag. Er kündigte den "sehr baldigen" Beginn der Verhandlungen an. Für den 24. Oktober ist eine Sitzung des UNO-Sicherheitsrates zum Thema Kosovo angesetzt.

    Pristina drängt vehement in die Unabhängigkeit und schließt jegliche andere Option aus. Belgrad lehnt eine Unabhängigkeit der Provinz ebenso vehement ab und zeigt sich bereit, höchstens eine weit gehende Autonomie zu gewähren. (APA)
    Annan empfiehlt Beginn von Kosovo-Verhandlungen

    http://derstandard.at/?url=/?id=2196203 icon_exclaim.gif

  2. #2

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    Re: UNO-Sondergesandter Eide: Situation im Kosovo "düst

    Ja Natürlich ..in der Republika Srpska siehst auch nicht besser aus ...dort sind überhaupt keine muslimische und kroaische Flüchtlinge zurückgekehrt und die Wirtschaft ist auch am Ende und in der Krajina leben kaum noch Serben , da es verwüstet wurde und Anstrengungen und Mühe hergeben muss um es wieder aufzubauen , in denn serbischen Gebieten siehs katasrophaler aus .

    Und in Kosovo wäre die KFOR und UMIK nicht da gewesen , wäre nichts in Kosovo , nur verwüstendes und menschenleeres Gebiet ..und da steht doch genau das einige Fortschritte erzielt worden sind und es raucht alles seine Zeit..

    Also hör auf Mist zu pallabern , von wegen die Albanern seinen unfähig das Kosovo zu verwalten , die Dummen waren diejenigen die es verloren haben und denen es auch nicht gegönnt wird es wieder zu erhalten , da sie es auf dem Gewissen hatten....du weist ganz genau wem ich meine...

  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: UNO-Sondergesandter Eide: Situation im Kosovo "düst

    Zitat Zitat von Albanesi2
    Ja Natürlich ..in der Republika Srpska siehst auch nicht besser aus ...dort sind überhaupt keine muslimische und kroaische Flüchtlinge zurückgekehrt und die Wirtschaft ist auch am Ende und in der Krajina leben kaum noch Serben ................
    Ihr seid immer so empfindlich!

    Was Kai Eide sagt ist im Moment sehr entscheidend und wichtig. Niemand hat die Zustände in andere Balkan Regionen als besser bezeichnet wie z..b Sroska

  4. #4

    Registriert seit
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    Es braucht nun mal eine gewisse Zeit..

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi2
    Es braucht nun mal eine gewisse Zeit..
    Genau, wir sind uns einig!

  6. #6

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    In diesen Punkten gehören zu denn Standars für die Unabhängigkeit des Kosovos..das die serbische Kirchen und anderen Kulturgüter nicht beschädigt werden darf , da sie einen Teil des Kosovarischen Kultur sind..






    A Comprehensive Review of the Situation in Kosovo

    Kai Eide

    (extract) page:11

    (...)

    55. The Serbian Orthodox religious sites and institutions represent a critical element of the spiritual fabric of Kosovo Serb society. The sustainability of the Kosovo Serb community in Kosovo is related to the preservation of its cultural and religious heritage. However, the Serbian Orthodox sites also represent more than an important part of Serb identity. They are a part of the world cultural heritage. Many of these sites have been seriously damaged or destroyed since 1999. Finally, the reconstruction is now about to start. However, they will still continue to need protection. While KFOR’s readiness to maintain its protection of religious sites is essential, a durable solution cannot be built on military forces.

    56. There is a need to create a “protective space” around these sites in order to make them less vulnerable to political manipulation. Arrangements should be found that would place Serbian Orthodox sites in Kosovo under a form of international protection. This would need to include guarantee of access, property rights, and community sustainability. It is important not only to protect individual sites as cultural and religious monuments, but also as living communities. The Council of Europe and UNESCO have particular expertise in this area and should be invited to play a role in such agreements.

    57. The Serbian Orthodox Church is experiencing a pressure against its identity. In addition to intimidation and threats, there are attempts to rewrite the history and origin of their heritage. They see uncontroversial and neutral names of streets in the vicinity of their sites are being changed and “albanised”. Kosovo Albanian leaders should react and bring a halt to these activities.

  7. #7
    Avatar von lupo-de-mare

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    Es gibt viele Punkt:

    U.a. Rechts Sicherheit und Gleich Behandlung der Bürger. Wo ist eigentlich eine Justiz im Kosovo? Absolute Fehl Anzeige, obwohl einer der wichtigsten Punkt genauso wie Polizei. Das sind nur Witz Figuren, die Geld kassieren und Nichts kapieren werden.

    Da ist der Kosovo so weit weg in der Entwicklung wie zwischen einer Amöbe und einem Elefanten.

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