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Urteil in Serbien - Höchststrafen für Djindjic-Mörder

Erstellt von Südslawe, 25.04.2007, 15:00 Uhr · 93 Antworten · 3.793 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Südslawe

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    Djindjic Prozess vor Urteilsverkündung

    25. April 2007, Neue Zürcher Zeitung



    Djindjic-Prozess vor der Urteilsverkündung

    Laut Staatsanwalt eine Tat von «Pseudo-Patrioten»

    Mit dem Plädoyer der Anklage geht der Prozess gegen die mutmasslichen Mörder des serbischen Ministerpräsidenten Djindjic in die letzte Phase. Der Staatsanwalt hält die Verschwörungsthese für bewiesen.


    ahn. Belgrad, 24. April

    Die Anklage hat im Prozess um die Ermordung des serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic ihr Schlussplädoyer gehalten. Damit neigt sich der bis jetzt dreieinhalb Jahre dauernde serbische «Jahrhundertprozess» vor dem Belgrader Spezialgericht für organisierte Kriminalität dem Ende zu. Die Urteile werden im Mai erwartet. Djindjic war am 12. März 2003 beim Verlassen seines Dienstwagens vor dem Regierungssitz in Belgrad niedergestreckt worden und starb wenig später im Krankenhaus. Der im Westen hochangesehene, in der Heimat umstrittene Reformpolitiker sei das Opfer von «Pseudo-Patrioten» geworden, sagte der Staatsanwalt Jovan Prijic. An der Schuld der Angeklagten gebe es nicht den Hauch eines Zweifels.
    Auf die Lauer gelegt

    Gemeint sind damit in erster Linie der Todesschütze, Zvezdan Jovanovic, stellvertretender Kommandant der «Roten Barette», einer nach dem Attentat aufgelösten Spezialeinheit des Innenministeriums, und der Anstifter, Milorad Ulemek, vormals Kommandant dieser Truppe. Ulemek, der wegen seiner Zeit bei der französischen Fremdenlegion «Legija» genannt wird, habe die Tat geplant und zum Mord angestachelt. Er habe Jovanovic erklärt, Djindjic plane die Auflösung der «Roten Barette» und wolle deren Kader an das Haager Kriegsverbrechertribunal ausliefern. Darauf legte sich Jovanovic an dem verhängnisvollen Märztag in einem leerstehenden Gebäude vis-à-vis dem Regierungssitz auf die Lauer. Aus einem Heckenschützen-Gewehr der Marke Heckler und Koch gab er zwei Schüsse ab, die den Regierungschef töteten und seinen Fahrer schwer verletzten.

    Ebenfalls in die Verschwörung involviert sind zehn weitere Angeklagte des sogenannten «Zemun-Clans», einer weitverzweigten Bande von Kriminellen, die sich nach ihrem Hauptquartier im Belgrader Vorortsstädtchen Zemun nennt. Kurz vor dem Mord war Djindjic einem Anschlag des Clans entkommen, und die Presse berichtete über einen bevorstehenden Krieg zwischen Staatsmacht und Mafia. Dennoch weigerte sich Djindjic, ein ihm empfohlenes neues Sicherheitsdispositiv zu akzeptieren - ob aus Fatalismus oder aus einem Gefühl der Unverwundbarkeit, wie nach seinem Tod gemutmasst wurde, weiss man nicht.

    Der Djindjic-Prozess hatte immer wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Im letzten Herbst trat der Gerichtspräsident überraschend und ohne Angabe von Gründen zurück, und manche Beobachter fürchteten eine ungebührliche Verzögerung des Verfahrens. Zuvor waren schon zwei Staatsanwälte zurückgetreten. In der Presse wurde von Druck aus Regierungskreisen gegen das Gericht geschrieben. 2004 und 2006 wurden zwei Zeugen der Anklage unter ungeklärten Umständen umgebracht, und monatelang war die Rede von einer mysteriösen tödlichen dritten Kugel, die ein Unbekannter auf Djindjic gefeuert haben solle.
    Familie von Beweisführung überzeugt

    Der Rechtsvertreter der Familie Djindjic ist von der Qualität der Beweisführung der Anklage überzeugt und hält die Höchststrafe von vierzig Jahren für die Hauptangeklagten für möglich. Allerdings sei es bedauerlich, dass die politischen Hintergründe und die Verstrickungen der jetzigen Regierung nicht ausgeleuchtet worden seien. Seit seinem tragischen Tod gehört die wechselseitige Zuweisung der Schuld am Schicksal Djindjics zum Repertoire der serbischen Innenpolitik.

    http://www.nzz.ch/2007/04/25/al/articleF4N7K.html

  2. #2
    Avatar von skenderbegi

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    Daumen hoch Djindjic-Prozess: 40 Jahre Haft für Hauptangeklagte

    Djindjic-Prozess: 40 Jahre Haft für Hauptangeklagte

    23.05.2007 | 12:15 | (DiePresse.com)
    Prozess um den Mord am serbischen Premier Zoran Djindjic: Die beiden Hauptangeklagten wurden zur Höchststrafe verurteilt.
    Ein serbisches Gericht hat zwei ehemalige Polizisten für den tödlichen Anschlag auf den serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic verurteilt. Die Tat liegt vier Jahre zurück.
    var aspage = "ericssonvoip0407/presse_cad"; var asposition = "Top"; var time = new Date(); randnum = (time.getTime()); document.write('');






    Dem verkündeten Urteil zufolge haben Milorad "Legija" Ulemek, der ehemalige Kommandant einer Spezialeinheit der serbischen Geheimpolizei, und sein Stellvertreter Zvezdan Jovanovic die Gruppe aus paramilitärischen Kämpfern und Mitgliedern der Belgrader Unterwelt gebildet, die für das Attentat vom 12. März 2003 verantwortlich war. Die beiden Hauptangeklagten wurden zur Höchststrafe von jeweils 40 Jahren Haft verurteilt.
    Djindjic wurde am 12. März 2003 vor dem Regierungsgebäude erschossen. Kurz danach wurde Anklage gegen 13 Personen - Angehörige einer inzwischen aufgelösten Sonder-Polizeieinheit und einer Mafia-Gruppe aus dem Belgrader Stadtviertel Zemun - erhoben. Fünf Angeklagte sind weiterhin flüchtig, einer bekam im Vorjahr den Status eines geschützten Zeugen.
    Prozess mit erheblichen Schwierigkeiten

    Der Marathon-Prozess stellte die serbische Justiz auf eine schwere Probe. Im Verlauf des Prozesses kam es nicht nur zu einem Richterwechsel, sondern auch zu Personalveränderungen bei der Anklage. Ein Stellvertreter des Chefanklägers, Jovan Prijic, wurde wegen Amtsmissbrauchs festgenommen, zwei weitere traten daraufhin zurück. Zwei Kronzeugen wurden ermordet, die Täter nie gefasst. Im Gerichtssaal tauchten sporadisch ehemalige Angehörige der berüchtigten Sonder-Polizeieinheit "Rote Barette" in T-Shirts mit Abzeichen der Einheit auf, um die Angeklagten zu unterstützen. Die Vorsitzende des Richtersenats, Nata Mesarevic, bekam erst kürzlich Morddrohungen.
    Für den mutmaßlichen Hauptorganisator des Attentats, den ehemaligen Befehlshaber der "Roten Barette", Milorad Ulemek ("Legija"), ist dies bereits das dritte Urteil wegen Organisierter Kriminalität. Er war bisher in zwei anderen Prozessen wegen der Ermordung von vier Spitzenfunktionären der Serbischen Erneuerungsbewegung (SPO) des bisherigen Außenministers Vuk Draskovic im Oktober 1999 und wegen der Ermordung des ehemaligen serbischen Präsidenten Ivan Stambolic im August 2000 sowie eines Attentatsversuchs auf Draskovic zwei Monate zuvor zu jeweils 15 und 40 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil in der Causa Stambolic ist noch nicht rechtskräftig.
    (APA)


    23.05.2007 | 12:15 | (DiePresse.com)
    Prozess um den Mord am serbischen Premier Zoran Djindjic: Die beiden Hauptangeklagten wurden zur Höchststrafe verurteilt.
    Ein serbisches Gericht hat zwei ehemalige Polizisten für den tödlichen Anschlag auf den serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic verurteilt. Die Tat liegt vier Jahre zurück.
    var aspage = "ericssonvoip0407/presse_cad"; var asposition = "Top"; var time = new Date(); randnum = (time.getTime()); document.write('');






    Dem verkündeten Urteil zufolge haben Milorad "Legija" Ulemek, der ehemalige Kommandant einer Spezialeinheit der serbischen Geheimpolizei, und sein Stellvertreter Zvezdan Jovanovic die Gruppe aus paramilitärischen Kämpfern und Mitgliedern der Belgrader Unterwelt gebildet, die für das Attentat vom 12. März 2003 verantwortlich war. Die beiden Hauptangeklagten wurden zur Höchststrafe von jeweils 40 Jahren Haft verurteilt.
    Djindjic wurde am 12. März 2003 vor dem Regierungsgebäude erschossen. Kurz danach wurde Anklage gegen 13 Personen - Angehörige einer inzwischen aufgelösten Sonder-Polizeieinheit und einer Mafia-Gruppe aus dem Belgrader Stadtviertel Zemun - erhoben. Fünf Angeklagte sind weiterhin flüchtig, einer bekam im Vorjahr den Status eines geschützten Zeugen.
    Prozess mit erheblichen Schwierigkeiten

    Der Marathon-Prozess stellte die serbische Justiz auf eine schwere Probe. Im Verlauf des Prozesses kam es nicht nur zu einem Richterwechsel, sondern auch zu Personalveränderungen bei der Anklage. Ein Stellvertreter des Chefanklägers, Jovan Prijic, wurde wegen Amtsmissbrauchs festgenommen, zwei weitere traten daraufhin zurück. Zwei Kronzeugen wurden ermordet, die Täter nie gefasst. Im Gerichtssaal tauchten sporadisch ehemalige Angehörige der berüchtigten Sonder-Polizeieinheit "Rote Barette" in T-Shirts mit Abzeichen der Einheit auf, um die Angeklagten zu unterstützen. Die Vorsitzende des Richtersenats, Nata Mesarevic, bekam erst kürzlich Morddrohungen.
    Für den mutmaßlichen Hauptorganisator des Attentats, den ehemaligen Befehlshaber der "Roten Barette", Milorad Ulemek ("Legija"), ist dies bereits das dritte Urteil wegen Organisierter Kriminalität. Er war bisher in zwei anderen Prozessen wegen der Ermordung von vier Spitzenfunktionären der Serbischen Erneuerungsbewegung (SPO) des bisherigen Außenministers Vuk Draskovic im Oktober 1999 und wegen der Ermordung des ehemaligen serbischen Präsidenten Ivan Stambolic im August 2000 sowie eines Attentatsversuchs auf Draskovic zwei Monate zuvor zu jeweils 15 und 40 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil in der Causa Stambolic ist noch nicht rechtskräftig.
    (APA)



    finde ich gut das diese die höchststrafe bekommen haben.....
    denke aber das diese mehr hilfe im hindergrund hatten....

  3. #3
    Gast829627
    hauptsache serben gehen in´n knast ne?

  4. #4
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
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    11.086

    Idee

    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    hauptsache serben gehen in´n knast ne?
    ma legija ,

    jetzt versuch doch mal aus einer sicht der nicht nationalität zu denken auch wenns dir schwer fällt .....

    es geht um eine kriminelle organisation welche nicht für das wohl von serbien sondern dagegen gearbeitet hat bezw. auf ihren vorteil schaute....

  5. #5
    Gast829627
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    ma legija ,

    jetzt versuch doch mal aus einer sicht der nicht nationalität zu denken auch wenns dir schwer fällt .....

    es geht um eine kriminelle organisation welche nicht für das wohl von serbien sondern dagegen gearbeitet hat bezw. auf ihren vorteil schaute....

    ach ja?...kommt dir sowas nicht bekannt vor aus deinem eigenen kulturkreis

  6. #6

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    81
    Für Serbien wäre es besser wenn sie ihn nicht ermordet hätten.
    Ein Spitzenpolitiker dieses Kalibers wird es nicht mehr geben.

    RIP Zorane.

  7. #7
    Gast829627
    Zitat Zitat von BH-POWER Beitrag anzeigen
    Für Serbien wäre es besser wenn sie ihn nicht ermordet hätten.
    Ein Spitzenpolitiker dieses Kalibers wird es nicht mehr geben.

    RIP Zorane.

    dafür bekam er auch ein spitzen kaliber

  8. #8

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    81
    Ich hab es satt. Du bist echt das Letzte!!!!
    Hoffe irgenwann mal kann dir ein bißchen Gehirn einpflanzen.
    Aber ich habe die Befürchtung dass die Gehirnmasse absterben würde.

  9. #9
    Avatar von skenderbegi

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    11.086

    Idee

    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    ach ja?...kommt dir sowas nicht bekannt vor aus deinem eigenen kulturkreis
    legija auch wenn du einen verstopften feuerwehrschlauch hast ich kann nichts dafür ...

    jetzt ist ja monatsende und da kannst dich dann 2-3 tage austoben... gäll

    und im übrigen ist das eine verwrnung wert deine pauschalisierung....

    denn kriminelle machenschaften gibts in jedem land......

  10. #10
    Gast829627
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    legija auch wenn du einen verstopften feuerwehrschlauch hast ich kann nichts dafür ...

    jetzt ist ja monatsende und da kannst dich dann 2-3 tage austoben... gäll

    und im übrigen ist das eine verwrnung wert deine pauschalisierung....

    denn kriminelle machenschaften gibts in jedem land......



    ich muss nicht auf monatsende warten...ich krieg täglich meine kohle von perun und sonnypissen

    meine aussage hat sich von deiner kaum unterschieden !!

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