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Verfassungsschutzbericht 2010

Erstellt von Issun, 01.07.2011, 19:05 Uhr · 32 Antworten · 1.195 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von German_SandZo

    Registriert seit
    29.06.2011
    Beiträge
    420
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Entweder das oder der BND ist ein Amateur-Verein, der einen religiösen Menschen nicht von einem Extremisten unterscheiden kann. Für die sind wohl alle, die lange Bärte tragen, Islamisten. Idioten.
    Gut gesagt
    und das merkwürdige was mir auch immer auffällt ist, dass die nie eine Definiton geben was denn einen Islamisten darstellt.

    Das passiert nicht, weil damit im Grunde alle Muslime gemeint sind, die den Islam praktizieren und sich an Gewisse Regeln halten wie Kleidungsvorschriften etc.

  2. #12
    Alejo
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Wie will denn der BND seit 2001 36.000 Personen durchleuchtet und herausgefunden haben, dass sie allesamt gewaltbereit sind? Mit Links- und Rechtsextremen beschäftigt man sich schon seit 60 Jahren, mit Islamisten seit knapp 10.
    Na sie kontrollieren und beobachten die potenziellen Islamisten selbst in der Toilette. Solche Amateure sind das nun wieder auch nicht. Sagen wir mal so : Wenn eine deutsche Moschee mal einen Terroristen hervorgebracht hat - und davon gibt es nunmal in Deutschland - dann wird gleich die gesamte Moschee als potenziell islamistisch eingestuft. Genauso ist das mit der EZP Gruppe, die mehr als tausende Anhänger vorweist. Sie folgen dem Vogel und haben sich von dem beeinflussen lassen, sodass sie allesamt ebenfalls als mögliche Islamisten aufgeführt werden. Ich mein, was hat ein Pierre Vogel denn getan, dass man islamistisch-militantisch nennen könnte? Außer seine Predigten tut er doch gar nichts, aber er ist nun mal eine Gefahr für die Gesellschaft laut Verfassungsschutz. Der Verfassungsschutz ist lieber 10 Schritte vorraus, als ein Schritt rückwärts.

  3. #13
    Yunan
    Zitat Zitat von German_SandZo Beitrag anzeigen
    Gut gesagt
    und das merkwürdige was mir auch immer auffällt ist, dass die nie eine Definiton geben was denn einen Islamisten darstellt.

    Das passiert nicht, weil damit im Grunde alle Muslime gemeint sind, die den Islam praktizieren und sich an Gewisse Regeln halten wie Kleidungsvorschriften etc.
    Eben. Ich denke, dass die Deutschen einfach nichts genaues wissen und auch teilweise nicht die Bereitschaft da ist, sich mit dem Thema ernsthaft zu befassen. Es ist eben einfacher, Schubladen zu bauen und die Menschen dann dort zu kategorisieren anstatt sich mal die Frage zu stellen, ob denn das Bild eines Islamisten wirklich das ist, dass bisher vorherrschend ist.

  4. #14
    Avatar von kiko

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    10.647
    Zitat Zitat von German_SandZo Beitrag anzeigen
    Genau das ist es.
    Es geht einzig und allein darum Gesetze durchzubringen bzw. zu verlängern, die ohne dieses Lügengebilde und Angst einjagen nicht möglich wären.

    Aber diese beschneiden uns alle extrem in unseren Grundrechten wie Privatsphäre etc.
    ganau so ist es auch. Am Ende haben die Bürger Angst und stimmen den neuen Gesetzen zu. bzw haben nix dagegen. Big Brother is watching u

  5. #15
    Avatar von German_SandZo

    Registriert seit
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    420
    ein Gastkommentar von SandZos Schwester


    Es gibt keinen “Salafismus”, so wie es auch keinen “Islamismus” gibt.
    Das Wort “Salafismus” ist eine Neuschöpfung.

    Es ist eine böswillige Erfindung.
    Warum?
    Die Mehrheit der Bürger ist mittlerweile vom Geschwafel um den sogenannten Terrorismus nur noch genervt.

    Wenn das Feindbild “Terrorismus” aber nicht mehr zieht, brauchen sie was anderes um das Feindbild Moslem (sie schreiben das mit “o”) aufrecht zu erhalten.

    Durch entsprechende regierungsnahe Verlage lassen sie von Journalisten den künstlich geschaffenen Begriff “Salafismus” "Islamismu" verbreiten.
    Dabei achten die Medien darauf, daß dieses Kunstwort auch ja negativ besetzt ist.

    Der von den Medien oder von der Regierung (ich weiß nicht von wem) erfundende “Salafismus” z.B. wird als was schlechtes dargestellt.
    Begründungen fehlen.

    Aber das ist dem unbedarften Medienkonsument egal, denn wenn ehrenwerte Politiker und bekannte Zeitschriften das so sagen dann wirds wohl nicht gelogen sein.

  6. #16
    Yunan
    Sorry Malaka aber in dem Punkt muss ich dir bzw. deiner Schwester widersprechen. Salafisten und Wahabiten gibt es und zwar zu genüge und selbst in arabischen Ländern sind sie ein zunehmend größeres Problem. In Saudi-Arabien ist der Salafismus staatlich verordnet und von dort aus wird er in die Welt getragen. Nur: Dass in Deutschland von den knapp 7 mio. Muslimen 36.000 Salafisten sein sollen, das ist einfach nur Schwachsinn.

  7. #17
    Avatar von German_SandZo

    Registriert seit
    29.06.2011
    Beiträge
    420
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Sorry Malaka aber in dem Punkt muss ich dir bzw. deiner Schwester widersprechen. Salafisten und Wahabiten gibt es und zwar zu genüge und selbst in arabischen Ländern sind sie ein zunehmend größeres Problem. In Saudi-Arabien ist der Salafismus staatlich verordnet und von dort aus wird er in die Welt getragen. Nur: Dass in Deutschland von den knapp 7 mio. Muslimen 36.000 Salafisten sein sollen, das ist einfach nur Schwachsinn.
    Im Islam gibt es kein Salafismus
    Ich bin praktizierende Muslima und wenn du mir den Beweis bringst (Quran, Prophet oder große Gelehrten), dass es einen Salafismus im Islam gibt und dass z.B. Jemand den du kennst sich als Salafist bezeichnet dann unterhalte ich mich gerne mit dir weiter.

    Da ich meinen glauben praktiziere und studiere habe ich bisher noch nie jemanden kennegelernt, der oder die sich so bezeichnet.

    Von daher steht das was du sagst leer im Raum.

    Gruß
    SandZos Schwester.

  8. #18
    Yunan
    Zitat Zitat von Omertà Beitrag anzeigen
    Na sie kontrollieren und beobachten die potenziellen Islamisten selbst in der Toilette. Solche Amateure sind das nun wieder auch nicht. Sagen wir mal so : Wenn eine deutsche Moschee mal einen Terroristen hervorgebracht hat - und davon gibt es nunmal in Deutschland - dann wird gleich die gesamte Moschee als potenziell islamistisch eingestuft. Genauso ist das mit der EZP Gruppe, die mehr als tausende Anhänger vorweist. Sie folgen dem Vogel und haben sich von dem beeinflussen lassen, sodass sie allesamt ebenfalls als mögliche Islamisten aufgeführt werden. Ich mein, was hat ein Pierre Vogel denn getan, dass man islamistisch-militantisch nennen könnte? Außer seine Predigten tut er doch gar nichts, aber er ist nun mal eine Gefahr für die Gesellschaft laut Verfassungsschutz. Der Verfassungsschutz ist lieber 10 Schritte vorraus, als ein Schritt rückwärts.
    Ja richtig, aber dann nennst du ja das Problem beim Namen. Wenn in einer Moschee, die von 200 Leuten regelmäßig besucht wird, mal ein radikaler Islamist hervor geht und z.B. in Ausbildungslager fliegt etc., dann werden die übrigen 199 ebenso als radikal eingestuft. D.h. die Fehlerquote ist in so einem fall bei 99,5%. So muss man mal überlegen und würde man sich wirklich mit dem Thema beschäftigen, so würde man jeden dieser 200 unter die Lupe nehmen und vielleicht(!) noch ein paar andere potentielle Extremisten finden, aber die große große Mehrzahl würde dann nicht mehr als islamistisch eingestuft werden.

  9. #19
    Avatar von German_SandZo

    Registriert seit
    29.06.2011
    Beiträge
    420
    Gastkommentar zum Zweiten SandZos Schwester

    In Bezug auf Gesetze im Zuge der Angstmacherei

    Antiterrorgesetze haben ja zum Ziel, daß man in Deutschland in Frieden und Sicherheit leben kann.
    Wer will schon Terror? Muslime jedenfalls nicht.
    Die Frage ist nur was diese Gesetze erreichen.

    Es ist ja nur von der Überwachung des Geldverkehrs und von Flugverbindungen die Rede.
    Eigentlich müßte es in einer Demokratie aber egal sein, wofür der Steuerzahler sein Geld ausgibt.

    Die Herausgabe von Kundendaten ist eher indiskret.

    Und was soll die Bespitzelung von Flugdaten?
    Ob jemand seinen Urlaub im Schwarzwald verbringt oder nach Mallorca fliegt, was hat das mit Terrorprävention zu tun?

    - Viel effektiver wäre doch ein strenges Vorgehen bei illegalem Waffenbesitz, besoders im Rotlichtmilleu.
    - Mafiaähnlich organisierte Gruppierungen die mit Erpressungen Terror verbreiten müßten strenger überwacht werden.
    - Gewalttätigen Gruppen wie die Hells Angels müßten ihre Zusammenkünfte vorher genehmigen lassen und selbst für die Kosten der ggf. anfallenden Polizeieinsätze aufkommen.
    - Für den Bürger müßte es transparent sein in welche Länder unsere Regierung Waffen liefert und warum.

    All diese Aspekte vermisse ich in dem neuen “Antiterrorgesetz”.
    So wie es jetzt ist erscheint es mir eher als ein weiteres Instrument die Bürger, warum auch immer, zu kontrollieren.

    Selam an alle Muslime und Good Bye an alle anderen

    ich übergebe das Zepter wieder.

  10. #20
    Alejo
    Zitat Zitat von German_SandZo Beitrag anzeigen
    Im Islam gibt es kein Salafismus
    Ich bin praktizierende Muslima und wenn du mir den Beweis bringst (Quran, Prophet oder große Gelehrten), dass es einen Salafismus im Islam gibt und dass z.B. Jemand den du kennst sich als Salafist bezeichnet dann unterhalte ich mich gerne mit dir weiter.

    Da ich meinen glauben praktiziere und studiere habe ich bisher noch nie jemanden kennegelernt, der oder die sich so bezeichnet.

    Von daher steht das was du sagst leer im Raum.

    Gruß
    SandZos Schwester.
    Salafiyya gibt es seit Jahrhunderten und wer das leugnet der kann genauso die Existenz Polens leugnen. Natürlich bezeichnet sich keiner freiwillig als Salafist und in Deutschland erst recht nicht, da dieser Name hier schwarze Spuren vorzuweisen hat.

    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ja richtig, aber dann nennst du ja das Problem beim Namen. Wenn in einer Moschee, die von 200 Leuten regelmäßig besucht wird, mal ein radikaler Islamist hervor geht und z.B. in Ausbildungslager fliegt etc., dann werden die übrigen 199 ebenso als radikal eingestuft. D.h. die Fehlerquote ist in so einem fall bei 99,5%. So muss man mal überlegen und würde man sich wirklich mit dem Thema beschäftigen, so würde man jeden dieser 200 unter die Lupe nehmen und vielleicht(!) noch ein paar andere potentielle Extremisten finden, aber die große große Mehrzahl würde dann nicht mehr als islamistisch eingestuft werden.
    Ja eben da hast du recht, aber wie gesagt das ist der Verfassungsschutz. Die gehen lieber 10 mal drauf, denn sicher ist sicher.

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