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Völkermord in Afrika: Herero und Nama verklagen Deutschland

Erstellt von Cebrail, 21.05.2016, 01:11 Uhr · 81 Antworten · 5.618 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von amerigo

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    Zitat Zitat von Cebrail Beitrag anzeigen
    Viele Menschen und Völker haben richtig böse Dinge getan. Aber die Bosheit scheint bei den deutschen in ihren Genen besonders verankert zu sein.
    Dein Interesse an anderen europäischen Verbrechen ist anscheinend auch proportional zur Völkermord-Diskussion um Armenien gestiegen und hat jz seinen Höhepunkt durch den Bundestagsbeschluss erreicht, genau das ist heuchlerisch

    Verstehe nicht wieso man überhaupt über sowas diskutieren muss. Deutschland hat Kolonialverbrechen begangen, bei denen zu 100.000 Herero getötet worden, in der Türkei sind bis zu 1.Mio Armenier/Christen getötet/aus ihrem ursprünglichen Siedlungsgebiet verschleppt.. Und auf diese Detailebene von besonders grausamen Verbrechen könnte man sich genauso auch in Bezug auf die osmanische Seite begeben und wie du darin Rückschlüsse auf ein ganzes (boshaftes) Volk zu ziehen

    Verstehe nicht warum man beides nicht einfach (nach normalen Menschenverstand) als Völkermord anerkennen kann, um diesem Politikum mal langsam eine Ende zu bereiten und sich aktuellen und wichtigeren zu widmen.. Offensichtlich sind dazu einige aufgrund von nationalistischen Komplexen und Wahrnehmungsstörungen nicht in der Lage

  2. #42
    Avatar von Cebrail

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Das ist purer Rassismus und genauso blödsinnig, wie die Forderung des Sultans nach "Blutproben" der türkischstämmigen Abgeordneten des Bundestages!!!
    Ich fordere euch auf, solchen Shit zukünftig zu unterlassen, ansonsten gibts den Abflug...




    Man tut sich da offensichtlich schwer, weil man z.B. den französischen, britischen, belgischen und niederländischen "Freunden" nicht in den Rücken fallen wollte, die ja aus ihrer kolonialistischen Geschichte auch alle Dreck am Stecken haben, wie übrigens auch das Osmanische Reich, das ja auch nichts anderes als eine Kolonialmacht war.

    Immerhin hat 2015 der Präsident des Bundestages für die Verbrechen an den Hereros und Nama das Wort "Völkermord" benutzt, und bis Ende diesen Jahres soll es wohl auch eine entsprechende Resolution geben.
    Wegen des "schlechten Gewissens" erhält übrigens Namibia seit seiner Unabhängigkeit 1990 mehr Entwicklungshilfe pro Kopf der Bevölkerung, als jedes andere Land in Afrika...
    Das ist kein Unfug und weit von einem Rassismus entfernt. Du kannst dich aber gern mit den Hinterbliebenen über die Praktiken der deutschen wärend der Völkermorde unterhalten. Viele Länder kann man eine solche Tat vorwerfen. Aber in ihrer vorgensweise waren die deutschen besonders bestialisch und boshaft. Ist alles dokumentiert. Möchtest du das infrage stellen?

  3. #43
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Cebrail Beitrag anzeigen
    Nun lass mal das Geschwafel und erzähl uns lieber ob die Bundesregierung den Genozid anerkannt hat oder nicht. Die Meinung einzelner Politiker in dieser Sache intetesiert nicht. Das ist eine rhetorische Frage. Die Antwort lautete NEIN! Also lass die Nebelkerzen stecken. Sie täuschen niemanden.
    Kannst du nicht lesen?


    Entschädigungen für Völkermord - Herero wollen an Verhandlungen teilnehmen
    Die deutsche Bundesregierung hofft, die Verhandlungen noch dieses Jahr abschließen zu können.


    Namibia hat seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1990 über 800 Millionen Euro Entwicklungshilfe bekommen. Die namibische Regierung wird vor allem vom Volk der Ovambo gestellt. Im Jahr 2004, zum 100. Jahrestag des Genozids an den Herero und Nama durch die kaiserlichen Truppen unter Lothar von Trotha, hatte die damalige deutsche Entwicklungsministerin Heidi Wieczorek-Zeul (SPD) bei einem Festakt in Namibia erstmals eine Entschuldigung ausgesprochen. Seit dem Sommer 2015 nennt die Bundesregierung die Ereignisse aus der Kolonialzeit auch offiziell Völkermord.
    - - - Aktualisiert - - -

  4. #44
    Avatar von Cebrail

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    Zitat Zitat von amerigo Beitrag anzeigen
    Dein Interesse an anderen europäischen Verbrechen ist anscheinend auch proportional zur Völkermord-Diskussion um Armenien gestiegen und hat jz seinen Höhepunkt durch den Bundestagsbeschluss erreicht, genau das ist heuchlerisch

    Verstehe nicht wieso man überhaupt über sowas diskutieren muss. Deutschland hat Kolonialverbrechen begangen, bei denen zu 100.000 Herero getötet worden, in der Türkei sind bis zu 1.Mio Armenier/Christen getötet/aus ihrem ursprünglichen Siedlungsgebiet verschleppt.. Und auf diese Detailebene von besonders grausamen Verbrechen könnte man sich genauso auch in Bezug auf die osmanische Seite begeben und wie du darin Rückschlüsse auf ein ganzes (boshaftes) Volk zu ziehen

    Verstehe nicht warum man beides nicht einfach (nach normalen Menschenverstand) als Völkermord anerkennen kann, um diesem Politikum mal langsam eine Ende zu bereiten und sich aktuellen und wichtigeren zu widmen.. Offensichtlich sind dazu einige aufgrund von nationalistischen Komplexen und Wahrnehmungsstörungen nicht in der Lage
    1.Was willst du über meine Interessen wissen? Kennen wir uns? 2. Warum man in einen Forum politische Themen wie die unserem diskutieren muss? Das soll dir jemand anderes beantworten . Die Zeit habe ich nicht. 3. Du kannst von mir aus die Einzelheiten der türkischen Massaker an den Armeniern ausdiskutieren. Ich lege dir keine Steine in den Weg. 4. Du möchtest wissen warum Deutschland als Ganzes in Sippenhaft genommen und daraus der Rückschluss einer Kollektiven Schuld entstand? Einschließlich ihrer Greultaten. 5. Einfach mal einen Völkeemord zugegen. Es gibt schließlich dringendere Themen. Du solltest dich um ein politisches Amt bemühen.

  5. #45
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Cebrail Beitrag anzeigen
    Das ist kein Unfug und weit von einem Rassismus entfernt. Du kannst dich aber gern mit den Hinterbliebenen über die Praktiken der deutschen wärend der Völkermorde unterhalten. Viele Länder kann man eine solche Tat vorwerfen. Aber in ihrer vorgensweise waren die deutschen besonders bestialisch und boshaft. Ist alles dokumentiert. Möchtest du das infrage stellen?
    Kein Mensch stellt den Völkermord an den Herero in Frage, auch wenn du das gerne lesen würdest um vom Verhalten "deiner" Regierung abzulenken. Und genau das ist deinerseits boshaft, sonst nichts. Und natürlich ist deine Aussage rassistisch.
    - - - Aktualisiert - - -

    Viele Menschen und Völker haben richtig böse Dinge getan. Aber die Bosheit scheint bei den deutschen in ihren Genen besonders verankert zu sein.
    Das ist Rassismus lieber Cebrail und ich bin nur ein bisschen deutsch.

    Die Vorgehensweise der Deutschen mit den Herero unterscheidet sich kaum von der Vorgehensweise der Türken mit den Armeniern. Im Armenienthread wird das von türkischen usern mit "es war halt Krieg" relativiert. Das wirst du in diesem thread nicht lesen. es geht um Verantwortung, dass so etwas nie wieder passiert. Deutschland mag lange gebraucht haben um dieses dunkle Kapitel als das was es ist abzuschließen, nämlich als Völkermord, aber Deutschland macht das und das ist gut so.

  6. #46
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Blabla. Als würde die Türkein den Völkermord an den Armeniern anerkennen, wenn Deutschland den Völkermord an den Herero/Nama bereits offiziell anerkannt hätte.

    Für euch gabs nie einen Völkermord an den Armeniern, da könnten Nationen der ganzen Welt Völkermorde anerkennen würde das für die Türkei nichts ändern. Gibs doch wenigstens zu.
    Deiner Doppelmoral nach hat der sog. Völkermord der Türken Vorrang. Alle anderen Genozide sind irgendwie zu uninteressant. Hier gilt bei dir das Hauptaugenmerk an die Türken zu lenken, um deine private Antipathie zu befriedigen.

    Laut deinem ersten Satz räumst du also ein, das die Deutsche Bundesregierung zunächst den Völkermord an die Armenier anerkennt ohne davor vor ihrer eigenen Haustür zu kehren.

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Kein Mensch stellt den Völkermord an den Herero in Frage, auch wenn du das gerne lesen würdest um vom Verhalten "deiner" Regierung abzulenken. Und genau das ist deinerseits boshaft, sonst nichts. Und natürlich ist deine Aussage rassistisch.


    Das ist Rassismus lieber Cebrail und ich bin nur ein bisschen deutsch.

    Die Vorgehensweise der Deutschen mit den Herero unterscheidet sich kaum von der Vorgehensweise der Türken mit den Armeniern. Im Armenienthread wird das von türkischen usern mit "es war halt Krieg" relativiert. Das wirst du in diesem thread nicht lesen. es geht um Verantwortung, dass so etwas nie wieder passiert. Deutschland mag lange gebraucht haben um dieses dunkle Kapitel als das was es ist abzuschließen, nämlich als Völkermord, aber Deutschland macht das und das ist gut so.

    Im Bezug auf die Nama und Herero haben die Regierungen ein Scheiß dafür gemacht. Noch zu meiner Schulzeit war im GeschichtsUnterricht spährlich vom Aufstand der Herero die Rede. Mehr nicht und das müsstest du mindestens so gut wissen wie ich, falls du in Deutschland zur Schule gegangen bist.


    Wen beschuldigst du mit Rassismus ohne selbst davor in den Spiegel zu gucken? Der Rassimus gegenüber Moslems und vor allem Türken steckt bei dir im Blut. Davon durften wir uns schon mehrmals überzeugen. Die bornierte Einstellung ,fürchte ich, wird noch ein irreparabel psychischen schaden bei dir hinterlassen.

  7. #47
    Avatar von Cebrail

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    Herero-Sprecherin: “Deutschland verhält sich wie ein Vergewaltiger, der gleichzeitig

    Herero-Sprecherin: “Deutschland verhält sich wie ein Vergewaltiger, der gleichzeitig Richter ist”

    Die Vorsitzende des Herero-Verbandes OGC, Esther Muinjangue, findet es „interessant“, wie beflissen Deutschland die Geschichte anderer Länder aufarbeitet. „Was ist der Unterschied? Die Herero sind schwarz, die Deutschen glauben, dass sie Schwarze nicht ernst nehmen müssen. Das ist für mich die einzige Schlussfolgerung", so die NGO-Vorsitzende Esther Muinjangue in einem Interview.


    Windhuk (nex) – Unter den überlebenden Angehörigen der namibischen Volksgruppe der Herero hat der umstrittene Beschluss des Deutschen Bundestages, in dem in der Vorwoche im Zusammenhang mit den Ereignisse im Osmanischen Reich von 1915 von einem „Völkermord“ an Armeniern gesprochen wurde, Empörung ausgelöst.
    „Wir finden es sehr interessant, dass sich die Deutschen so aktiv für die Sache der Armenier einsetzen, während sie ihre eigenen Angelegenheiten unter den Tisch kehren“, wird die Vorsitzende des Ovaherero Genocide Committee (OGC), Esther Muinjangue, in der „Welt“ zitiert.
    Das Ovaherero Genocide Committee weist 28 Mitglieder auf und wird vom Stammesoberhaupt der heute 200 000 Menschen zählenden Volksgruppe der Herero, Vekuii Rukoro, geführt. Rukoro lehnt die mittlerweile zwischen Deutschland und der namibischen Regierung geführten Verhandlungen über Reparationszahlungen für deutsche Verbrechen während der Kolonialzeit ab, weil er befürchtet, dass sein Stamm übervorteilt werden könnte, wenn statt einer direkten Einigung mit der Vertretung der Herero lediglich eine Grundsatzvereinbarung mit der Regierung von Namibia zustande käme.

    Mehr zum Thema:

    Herero-Sprecher Kaunatjike: “Sie werden uns nicht bremsen können”


    Er argumentiert, dass es nur gegen die Herero eine explizite Genozidanordnung gegeben habe, auch würden die Nachfahren seines Stammes außen vor bleiben, die einst vor den Deutschen in die Nachbarländer geflohen waren. Im Jahre 1904 erteilte der deutsche Generalleutnant Lothar von Trotha in der damaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika den Befehl, alle Stammesangehörigen der Herero zu töten. Bis 1908 wurden zwischen 65 000 und 80 000 Herero umgebracht, außerdem bis zu 20 000 Angehörige des Stammes der Nama.
    Die „Welt“ weist in ihrem Bericht darauf hin, dass Historiker sich darüber uneinig wären, „wie viele der Toten an damals üblichen Krankheiten starben“ – ein Hinweis, der im Zusammenhang mit der Debatte um die Ereignisse von 1915 von nicht wenigen Befürwortern der „Völkermord“-These bezüglich der osmanischen Armenier schon als „Genozidleugnung“ betrachtet wird. Auch habe Deutschland „seit 1990 […] mehr als 800 Millionen Euro Entwicklungshilfe an Namibia gezahlt“. Damit erhalte das Land pro Kopf der Bevölkerung mehr Entwicklungshilfe aus Deutschland als jedes andere in Afrika.
    Eine offizielle Anerkennung der deutschen Ausrottungspolitik gegenüber den Herero sei, wie Esther Muinjangue betont, in Deutschland zudem mit der Begründung unterblieben, die Verbrechen seien lange vor der 1948 verabschiedeten UN-Völkermordkonvention erfolgt und könnten nicht nach den dort festgelegten Artikeln bestraft werden.
    „Der Völkermord an den Armeniern fand nur sieben Jahre nach dem an den Herero statt, hier sprechen die Deutschen plötzlich wie selbstverständlich von Völkermord“, wird die NGO-Vorsitzende in der „Welt“ zitiert. „Was ist der Unterschied? Die Herero sind schwarz, die Deutschen glauben, dass sie Schwarze nicht ernst nehmen müssen. Das ist für mich die einzige Schlussfolgerung.“ Deutschland verhalte sich den Herero gegenüber „wie ein Vergewaltiger, der gleichzeitig Richter ist“.
    Herero-Sprecherin: "Deutschland verhält sich wie ein Vergewaltiger, der gleichzeitig Richter ist" | nex24.com

  8. #48
    Avatar von Nimo

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    Die Bundesregierung bezeichnete das Herero-Massaker bereits als Völkermord und verhandelt über Entschädigungen wie z.B. großzügige Entwicklungshilfen. Deutschland hatte nie ein Problem sich mit seiner Geschichte auseinanderzusetzen.

  9. #49
    Avatar von Indiana Jones

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    Zitat Zitat von Ferrari di Scatto Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung bezeichnete das Herero-Massaker bereits als Völkermord und verhandelt über Entschädigungen wie z.B. großzügige Entwicklungshilfen. Deutschland hatte nie ein Problem sich mit seiner Geschichte auseinanderzusetzen.
    Quelle?

  10. #50
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Indiana Jones Beitrag anzeigen
    Quelle?
    Es wurde mal von einem unwichtigen Politiker so genannt und das war es. Offizell wurde da nichts anerkannt. Sie versuchen sich billig rauszureden.

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