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Völkerrechtsbruch unter US-Diktat?

Erstellt von Beo, 15.04.2010, 21:14 Uhr · 48 Antworten · 2.487 Aufrufe

  1. #1
    Beo

    Registriert seit
    12.04.2010
    Beiträge
    26

    Völkerrechtsbruch unter US-Diktat?

    Am 9. Oktober erkannten Montenegro und Mazedonien die Unabhängigkeit des Kosovo an, nur einen Tag nach Serbiens diplomatischem Sieg bei der Uno. Somit trafen ein 49. und 50. Staat die Entscheidung, den Kosovo als unabhängigen Staat anzuerkennen, 236 Tage (8 Monate) nach der einseitigen Proklamation von dessen Unabhängigkeit.
    Diese Entscheidung ist eine Reaktion derjenigen, deren Ideen in der Plenarsitzung der Uno-Generalversammlung abgelehnt wurden, und sie stellt den Versuch dar, die Auswirkungen des serbischen Sieges bei der Uno, der das Ziel hat, mit einer gewichtigen Initiative Serbiens territoriale Integrität und Souveränität zu schützen, zu begrenzen.
    Serbiens Antrag wurde von zahlreichen Mitgliedsländern der Uno bei der Generalversammlung unterstützt, so dass der Internationale Gerichtshof seine Stellungnahme über die Legalität der einseitig proklamierten Unabhängigkeit des Kosovo abgeben muss.
    Serbiens Initiative wurde von 77 Ländern (Russland, Zypern, Griechenland, Spanien, Indonesien, Ägypten, Rumänien, Slowakei usw., aber auch Montenegro und Mazedonien) unterstützt, 6 Länder (die USA, Albanien, Mikronesien, Nauru, Palau, die Marshall-Inseln) waren dagegen, während sich 74 Länder enthielten (die EU und andere). Die Erklärung für diese Entscheidungen war laut Aussage des montenegrinischen Aussenministers Rocen:
    «Egal was wir über den rechtlichen Aspekt der Unabhängigkeit des Kosovo denken, ist die Unabhängigkeit Wirklichkeit. Wir haben immer betont, dass unsere Entscheidung über dieses schwierige Problem in Übereinstimmung mit unseren Staatsinteressen und strategischen Zielen getroffen wird. Die Entscheidung wurde zum Schutz von Montenegros Interessen getroffen auf seinen Weg hin zur europäischen Integration.»
    Die Regierungen von Montenegro und von Mazedonien, die unter amerikanischem Diktat stehen, wollen darüber bestimmen, dass Teile des Landes Serbien abgetrennt und einseitig als unabhängig vom Rest der Nation erklärt werden können. Die montenegrinische Regierung hat bereits ihre Absicht erklärt, die kyrillische Schrift zu verbieten und die serbische Kirche in die montenegrinische Kirche einzuverleiben.
    Die Meinung der serbischen Behörden ist völlig konträr: Die Entscheidungen der montenegrinischen und der mazedonischen Regierungen, die illegal einseitig proklamierte Unabhängigkeit des Kosovo anzuerkennen, sind im Lichte des Völkerrechtes betrachtet völlig falsch und tragen nicht zur regionalen Stabilität und zu guten nachbarschaftlichen Beziehungen bei. Dadurch wurde den serbischen, montenegrinischen und mazedonischen Bürgern, die so viel gemeinsam haben, ernsthafter Schaden zugefügt.
    Der grosse Optimismus und die positive Reaktion durch die Uno sollten von Serbien dazu genutzt werden zu versuchen, eine gemeinsame Sprache mit der EU und den Nachbarländern zu finden im langfristigen Prozess der Verteidigung von Serbiens Integrität und Souveränität.
    Aber nachdem sie die Entscheidung mit tiefem Bedauern entgegengenommen haben, war die erste Antwort der serbischen Regierung, in Belgrad den Botschaftern von Montenegro und Mazedonien, Anka Vojvodic und Aleksandar Vasilevski, mitzuteilen, sie seien nicht mehr länger in Serbien willkommen; sie sind jetzt Personae non gratae. •

    Hab hier einen sehr anspruchsvollen Text gepostet. Ich hoffe er regt zum Nachdenken an.

  2. #2

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    stell dich mal vor....

    und zum Nachdenken regt mich kein bisschen an....

  3. #3

    Registriert seit
    13.05.2007
    Beiträge
    18.328
    langweilig

  4. #4
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.011

  5. #5
    Grasdackel
    Heul doch.

  6. #6
    Avatar von Singidun

    Registriert seit
    05.07.2009
    Beiträge
    10.113
    Ob unter US-Diktat oder nicht spielt keine Rolle, denn die Entscheidung ist nun mal gefallen. Die montengrinische Regierung spielt sich eh auf als ob sie in Serbien den größten Feind hätte, mal sehen wie lang das Volk zusieht.

  7. #7
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von Beo Beitrag anzeigen
    Am 9. Oktober erkannten Montenegro und Mazedonien die Unabhängigkeit des Kosovo an, nur einen Tag nach Serbiens diplomatischem Sieg bei der Uno. Somit trafen ein 49. und 50. Staat die Entscheidung, den Kosovo als unabhängigen Staat anzuerkennen, 236 Tage (8 Monate) nach der einseitigen Proklamation von dessen Unabhängigkeit.
    Diese Entscheidung ist eine Reaktion derjenigen, deren Ideen in der Plenarsitzung der Uno-Generalversammlung abgelehnt wurden, und sie stellt den Versuch dar, die Auswirkungen des serbischen Sieges bei der Uno, der das Ziel hat, mit einer gewichtigen Initiative Serbiens territoriale Integrität und Souveränität zu schützen, zu begrenzen.
    Serbiens Antrag wurde von zahlreichen Mitgliedsländern der Uno bei der Generalversammlung unterstützt, so dass der Internationale Gerichtshof seine Stellungnahme über die Legalität der einseitig proklamierten Unabhängigkeit des Kosovo abgeben muss.
    Serbiens Initiative wurde von 77 Ländern (Russland, Zypern, Griechenland, Spanien, Indonesien, Ägypten, Rumänien, Slowakei usw., aber auch Montenegro und Mazedonien) unterstützt, 6 Länder (die USA, Albanien, Mikronesien, Nauru, Palau, die Marshall-Inseln) waren dagegen, während sich 74 Länder enthielten (die EU und andere). Die Erklärung für diese Entscheidungen war laut Aussage des montenegrinischen Aussenministers Rocen:
    «Egal was wir über den rechtlichen Aspekt der Unabhängigkeit des Kosovo denken, ist die Unabhängigkeit Wirklichkeit. Wir haben immer betont, dass unsere Entscheidung über dieses schwierige Problem in Übereinstimmung mit unseren Staatsinteressen und strategischen Zielen getroffen wird. Die Entscheidung wurde zum Schutz von Montenegros Interessen getroffen auf seinen Weg hin zur europäischen Integration.»
    Die Regierungen von Montenegro und von Mazedonien, die unter amerikanischem Diktat stehen, wollen darüber bestimmen, dass Teile des Landes Serbien abgetrennt und einseitig als unabhängig vom Rest der Nation erklärt werden können. Die montenegrinische Regierung hat bereits ihre Absicht erklärt, die kyrillische Schrift zu verbieten und die serbische Kirche in die montenegrinische Kirche einzuverleiben.
    Die Meinung der serbischen Behörden ist völlig konträr: Die Entscheidungen der montenegrinischen und der mazedonischen Regierungen, die illegal einseitig proklamierte Unabhängigkeit des Kosovo anzuerkennen, sind im Lichte des Völkerrechtes betrachtet völlig falsch und tragen nicht zur regionalen Stabilität und zu guten nachbarschaftlichen Beziehungen bei. Dadurch wurde den serbischen, montenegrinischen und mazedonischen Bürgern, die so viel gemeinsam haben, ernsthafter Schaden zugefügt.
    Der grosse Optimismus und die positive Reaktion durch die Uno sollten von Serbien dazu genutzt werden zu versuchen, eine gemeinsame Sprache mit der EU und den Nachbarländern zu finden im langfristigen Prozess der Verteidigung von Serbiens Integrität und Souveränität.
    Aber nachdem sie die Entscheidung mit tiefem Bedauern entgegengenommen haben, war die erste Antwort der serbischen Regierung, in Belgrad den Botschaftern von Montenegro und Mazedonien, Anka Vojvodic und Aleksandar Vasilevski, mitzuteilen, sie seien nicht mehr länger in Serbien willkommen; sie sind jetzt Personae non gratae. •

    Hab hier einen sehr anspruchsvollen Text gepostet. Ich hoffe er regt zum Nachdenken an.
    Was ist daran anspruchsvoll?

  8. #8
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.644
    Zitat Zitat von Beo Beitrag anzeigen
    Am 9. Oktober erkannten Montenegro und Mazedonien die Unabhängigkeit des Kosovo an, nur einen Tag nach Serbiens diplomatischem Sieg bei der Uno. Somit trafen ein 49. und 50. Staat die Entscheidung, den Kosovo als unabhängigen Staat anzuerkennen, 236 Tage (8 Monate) nach der einseitigen Proklamation von dessen Unabhängigkeit.
    Diese Entscheidung ist eine Reaktion derjenigen, deren Ideen in der Plenarsitzung der Uno-Generalversammlung abgelehnt wurden, und sie stellt den Versuch dar, die Auswirkungen des serbischen Sieges bei der Uno, der das Ziel hat, mit einer gewichtigen Initiative Serbiens territoriale Integrität und Souveränität zu schützen, zu begrenzen.
    Serbiens Antrag wurde von zahlreichen Mitgliedsländern der Uno bei der Generalversammlung unterstützt, so dass der Internationale Gerichtshof seine Stellungnahme über die Legalität der einseitig proklamierten Unabhängigkeit des Kosovo abgeben muss.
    Serbiens Initiative wurde von 77 Ländern (Russland, Zypern, Griechenland, Spanien, Indonesien, Ägypten, Rumänien, Slowakei usw., aber auch Montenegro und Mazedonien) unterstützt, 6 Länder (die USA, Albanien, Mikronesien, Nauru, Palau, die Marshall-Inseln) waren dagegen, während sich 74 Länder enthielten (die EU und andere). Die Erklärung für diese Entscheidungen war laut Aussage des montenegrinischen Aussenministers Rocen:
    «Egal was wir über den rechtlichen Aspekt der Unabhängigkeit des Kosovo denken, ist die Unabhängigkeit Wirklichkeit. Wir haben immer betont, dass unsere Entscheidung über dieses schwierige Problem in Übereinstimmung mit unseren Staatsinteressen und strategischen Zielen getroffen wird. Die Entscheidung wurde zum Schutz von Montenegros Interessen getroffen auf seinen Weg hin zur europäischen Integration.»
    Die Regierungen von Montenegro und von Mazedonien, die unter amerikanischem Diktat stehen, wollen darüber bestimmen, dass Teile des Landes Serbien abgetrennt und einseitig als unabhängig vom Rest der Nation erklärt werden können. Die montenegrinische Regierung hat bereits ihre Absicht erklärt, die kyrillische Schrift zu verbieten und die serbische Kirche in die montenegrinische Kirche einzuverleiben.
    Die Meinung der serbischen Behörden ist völlig konträr: Die Entscheidungen der montenegrinischen und der mazedonischen Regierungen, die illegal einseitig proklamierte Unabhängigkeit des Kosovo anzuerkennen, sind im Lichte des Völkerrechtes betrachtet völlig falsch und tragen nicht zur regionalen Stabilität und zu guten nachbarschaftlichen Beziehungen bei. Dadurch wurde den serbischen, montenegrinischen und mazedonischen Bürgern, die so viel gemeinsam haben, ernsthafter Schaden zugefügt.
    Der grosse Optimismus und die positive Reaktion durch die Uno sollten von Serbien dazu genutzt werden zu versuchen, eine gemeinsame Sprache mit der EU und den Nachbarländern zu finden im langfristigen Prozess der Verteidigung von Serbiens Integrität und Souveränität.
    Aber nachdem sie die Entscheidung mit tiefem Bedauern entgegengenommen haben, war die erste Antwort der serbischen Regierung, in Belgrad den Botschaftern von Montenegro und Mazedonien, Anka Vojvodic und Aleksandar Vasilevski, mitzuteilen, sie seien nicht mehr länger in Serbien willkommen; sie sind jetzt Personae non gratae. •

    Hab hier einen sehr anspruchsvollen Text gepostet. Ich hoffe er regt zum Nachdenken an.
    Quelle!!!!
    Völkerrechtsbruch unter US-Diktat?


    Bitte immer Quelle posten!!!!!

  9. #9
    Beo

    Registriert seit
    12.04.2010
    Beiträge
    26
    Meine Quelle ist: Zeit-Fragen
    Das ist eine Zeitschrift. Sie versucht möglichst wichtige Informationen veranzuschaulichen, hauptsächlich keine Propaganda, sondern Fakten, Tatsachen usw.

    Ihr könnt hier auch andere politische Informationen respektive Fakten heraussuchen.

  10. #10
    IbishKajtazi
    Einen sehr einseitigen Text hast du da gepostet, als anspruchsvoll kann man den nicht erachten.

    MfG

    Ibish...

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