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Vojvodina: Ein Angriff auf die Autonomie

Erstellt von Mudi, 19.07.2012, 17:17 Uhr · 91 Antworten · 4.464 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von Unabhängiges System Beitrag anzeigen
    Die meisten Befürworter für eine weitgehend autonome Vojvodina sind die dortigen Serben selber. Viele nennen sich auch nicht Serben sondern Vojvodjani.
    Es sind nicht immer Minderheiten, die die Unabhängigkeit suchen.
    Bitte, informier dich, ich bitte dich inständig.

  2. #22

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    Soweit ich weiß, sind es eig. im Grunde nur wirtschaftliche Aspekte die zu den Problemen beitragen. Hatten wir auch vor'n paar Tagen in den Bundesländern wie Bayern (Geldgeber) sowie Berlin, NRW (Geldnehmer) ...

  3. #23

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    Free Vojvodina

  4. #24
    Avatar von Max Monte

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    Vielleicht erinnert sich noch jemand an meine Prognose für Serbien 2013.

    Jetzt ist die "rechte" Regierung so gut wie sicher, und schon geht es in der Vojvodina los.

    Das hat alles System...

  5. #25
    Bendzavid
    Zitat Zitat von Max Monte Beitrag anzeigen
    Vielleicht erinnert sich noch jemand an meine Prognose für Serbien 2013.

    Jetzt ist die "rechte" Regierung so gut wie sicher, und schon geht es in der Vojvodina los.

    Das hat alles System...

    Zum Glück haben wir dich. Ohne deine Prognosen wären wir total aufgeschmissen.

  6. #26
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Max Monte Beitrag anzeigen
    Vielleicht erinnert sich noch jemand an meine Prognose für Serbien 2013.

    Jetzt ist die "rechte" Regierung so gut wie sicher, und schon geht es in der Vojvodina los.

    Das hat alles System...
    da wird ja Nostradamus blass vor Neid aber noch ist nicht 2013, es kann alles noch ganz anders kommen

  7. #27
    Avatar von Johnny Cash

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    da wird ja Nostradamus blass vor Neid aber noch ist nicht 2013, es kann alles noch ganz anders kommen
    Kijamet wurde vorverlegt

  8. #28
    Avatar von Hercegovac

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    Pajtić: Priče o separatizmu su uvreda za Vojvodinu

    Beta | 18. 07. 2012. - 14:23h | Komentara: 22

    Predsednik vojvođanske vlade Bojan Pajtić izjavio je da u Vojvodini nijedna politička stranka ne traži odvajanje od Srbije i da je stalno ponavljanje te teze uvredljivo za sve građane Pokrajine.
    Pajtić je naveo da otcepljenje Vojvodine pominju političke snage koje su već dve decenije unazad izazivale nestabilnost, svadje među ljudima i osećanje nesigurnosti.



    "Najavama otcepljenja Vojvodine od Srbije bave se oni koji nemaju dobre namere ni prema gradjanima Pokrajine, niti prema građanima Srbije, već samo žele da obezbede glasove uplašenih građana koji dobro pamte procese dezintegracije Jugoslavije", kazao je predsednik Vlade Vojvodine.

    Komentarišući odluku Ustavnog suda Srbije da posle tri godine poništi 22 odredbe Zakona o nadležnostima Vojvodine, on je kazao da to nije slučajnost.

    "Naivno bi bilo verovati da je slučajnost to što je Ustavni sud, posle tri godine razmatranja zahteva DSS, objavio Odluku o ustavnosti Zakona o prenosu nadležnosti na Vojvodinu, upravo na dan kada je zaključen Sporazum o formiranju nove republičke koalicije i noć uoči formiranja nove Vlade Vojvodine", ocenio je on.

    Pajtić je odbacio spekulacije dela stručne javnosti i kreatora zakona da je usvajanje tog akta bila politička volja tadašnjih vlasti.

    "Svaki zakon koji predloži Vlada, a usvoji ga Skupština, izraz je političke volje te parlamentarne većine to nije tako samo u Srbiji. Ovo je Zakon oko kojeg je postignut konsenzus stranaka koje su ga izglasale i koji je Vojvodini obezbedio korišćenje razvojnih potencijala koje je omogućio novi Ustav Srbije", naveo je Pajtić.

    Prema njegovim rečima, trebalo bi menjati Ustav Srbije.

    "Srbiji je potreban bolji Ustav od postojećeg, ali se plašim da uz odnos snaga kakav postoji u parlamentu taj ustav ne bi bio povoljniji po Vojvodinu nego što je sadašnji", kazao je Pajtić.

    Ustavni sud Srbije proglasio je neustavnim oko 20 odredbi Zakona o utvrđivanju nadležnosti Vojvodine, među kojima su i odredbe da je Novi Sad glavni grad i da Vojvodina ima pravo na predstavništvo u Briselu.

    Der Premierministar Pajtic der Vojvodina sagt, das Gerede über die Loslösung der Vojvodina von Serbien ist eine Beleidigung und ist Schwachsinn.

  9. #29
    Avatar von RexHum

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  10. #30

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    Zitat Zitat von Azzlack Beitrag anzeigen
    Das serbische Verfassungsgericht beschneidet die Rechte der multiethnischen Provinz Vojvodina. Deren Vertreter bezeichnen das Urteil als politisch und wollen sich wehren.

    Anhang 18505
    Im März blockierten Bauern die Straße zwischen Vojvodina und Belgrad.

    „Welcome to Novi Sad, the capital of Vojvodina“ stand vergangene Woche während des internationalen Musikfestivals Exit auf der alten Burg. Es war kein Willkommensgruß für die rund 100.000 Zuschauer, sondern eine politische Botschaft: Kurz vor dem Beginn des Festivals hatte das serbische Verfassungsgericht die Autonomierechte der Vojvodina eingeschränkt und 25 Artikel des entsprechenden Gesetzes für verfassungswidrig erklärt.

    So darf Novi Sad nicht mehr „Hauptstadt der Vovodina“, sondern nur „administratives Zentrum“ genannt werden; die Vojvodina darf keine Vertretung in Brüssel haben und das Provinzparlament darf keine Gesetze verabschieden oder öffentliche Unternehmen verwalten.

    Die Direktion von Exit ist ebenso empört wie führende Politiker und die Mehrheit der Bürger der Provinz. Es sei „Quatsch, von separatistischen Bestrebungen der Vojvodina zu reden“, hört man von allen Seiten, Vojvodina wolle sich lediglich im Sinne eines Europas der Regionen entwickeln können. „Die wollen uns das Recht nehmen, eigenständig Fischereischeine auszustellen“, sagt Nenad Canak, Chef der Liga der Sozialdemokraten der Vojvodina.

    Man wolle mit einem Federstrich auslöschen, was die Vojvodina seit der demokratischen Wende vor zwölf Jahren erreicht habe. Die „Internationalisierung der Vojvodina-Frage“ sei unumgänglich, weil es in Serbien keine Instanz mehr gebe, die die Rechte der Bürger der Vojvodina schützen könne.

    Auch der Regierungschef der Vojvodina, Bojan Pajtic, sieht in dem Urteil eine „politische Entscheidung“. „Wir werden für die Rechte der Vojvodina kämpfen“, sagt Pajtic. Das Ziel sei gewesen, die Autonomie der Vojvodina einzuschränken, in der fast 30 Prozent der Bevölkerung Serbiens leben und fast 40 Prozent des wirtschaftlichen Potenzials liegen. Das Urteil sei das Ergebnis der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Mai. Danach sei eine Stimmung entstanden, die „die Kräfte aus den 1990er Jahren beflügelt“, sagt Pajtic.

    Im Mai hatte der Chef der Serbischen Fortschrittspartei (SNS) Tomislav Nikolic gegen Boris Tadic die Präsidentschaftswahlen und die SNS die Parlamentswahlen gewonnen. Die SNS hatte sich zuvor von der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS) abgespalten. Nun steht eine neue Koalitionsregierung fest, zwischen der SNS, der von Slobodan Milosevic gegründeten Sozialistischen Partei Serbiens (SPS) und einem dritten Partner.

    Aus Sicht der Vojvodina, in der die DS im Parlament die absolute Mehrheit hat, ist das ein „Comeback der kriegshetzerischen Kräfte“. 1989 hatte Milosevic auf der Welle des serbischen Nationalismus die Autonomie der Vojvodina und des Kosovo aufgehoben. Seit seinem Fall 2000 kämpft die Vojvodina gegen den Belgrader Zentralismus. Für die „nationalen Kräfte“ hat das Gericht die „Entstehung eines Staates im Staat“ verhindert, die SNS fordert Neuwahlen in der Vojvodina. Auch der Präsident des Provinzparlaments vom Bund der Ungarn der Vojvodina, Istvan Pasztor, sagte Belgrad den Kampf an.

    Provinz Vojvodina in Serbien: Ein Angriff auf die Autonomie - taz.de

    Kaum sind die kleinen Slobos wieder an der Macht, fängt es auch schon wieder an.
    Da sieht man wie die serbische politik tickt. Gott sei dank sind wir von ihnen weg

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