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Vojvodina zwischen den Fronten!

Erstellt von Albanesi, 08.12.2004, 12:13 Uhr · 57 Antworten · 2.165 Aufrufe

  1. #1

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    Vojvodina zwischen den Fronten!

    Faschistische Veranstaltung von Ungarn in der Vojvodina


    Belgrad, 24.10.2004, VECERNJE NOVOSTI, serb., aus Mali Idjos


    Am Samstag Abend (23.10.) hat in der Diskothek "Orion" in Mali Idjos – einer Kleinstadt in der Vojvodina, zwischen Srbobran und Subotica gelegen – ein Treffen der extremistischen "Jugendbewegung 64 Gespanschaften" stattgefunden. Die Veranstaltung war von den serbischen Behörden genehmigt. Es nahmen daran mehrere Hundert junger Ungarn aus diesem Ort und benachbarten Orten teil. Es begann damit, dass gegen 19 Uhr im Zentrum von Mali Idjos ein Bus eintraf, aus dem etwa 50 junge Männer aus Ungarn ausstiegen. Sie trugen schwarze faschistische Uniformen. Ferner trugen sie T-Shirts mit der Aufschrift "Delvedek", was auf Ungarisch "südliches Land" oder "Süd-Provinz" bedeutet. Einige Ungarn waren auch komplett in Militäruniform (es fehlten lediglich Gewehre). Umgehend breiteten sie die alte ungarische Fahne aus mit einem Wappen darauf, das Groß-Ungarn symbolisiert. Wenn neben ihnen nicht zwei Angehörige der serbischen Polizei gestanden hätten, dann hätte ein uninformierter Beobachter den Eindruck gewonnen, mitten in Ungarn zu sein und nicht mitten in der Vojvodina.


    Das Fest begann erst richtig, als die ungarische Rockgruppe "Karpatia" eintraf und alle von Kornel Kis, der eben von der Liste "Jugendbewegung 64 Gespanschaften" in den Gemeinderat in Mali Idjos gewäht wurde, begrüßt wurden. Er sprach von schweren Augenblicken in der ungarischen Geschichte. Dabei hob er besonders den Aufstand der Ungarn 1956 hervor, der, angeführt von Russland, vom Warschauer Pakt zerschlagen wurde.


    Hunderte junger Männer und Frauen füllten die Diskothek "Orion" und den Platz davor. Sie skandierten "Weg mit Trianon!" (damit fordern sie offen, den Vertrag von Trianon aufzuheben, nach dem die Vojvodina 1920 Serbien beziehungsweise dem Königreich Jugoslawien angeschlossen wurde) schwangen drei ungarische Fahnen, die seinerzeit Groß-Ungarn beziehungsweise die Österreich-ungarische Monarchie symbolisierten. Erst dann griffen zwei Angehörige der serbischen Polizei ein. Sie ordneten an, die Fahnen des Königreichs Ungarn vor der Diskothek zu entfernen, was jedoch nicht geschah. Die Polizisten selbst haben es nicht gewagt, dies zu tun, weil die Atmosphäre so geladen war, dass es sicherlich zu Zwischenfällen gekommen wäre.


    Bei dieser allen Merkmalen nach faschistischen Veranstaltung fehlten nur Hakenkreuze und Waffen, um den Eindruck perfekt zu gestalten. Für die entsprechende "Würze" sorgte der Kinderchor aus dem benachbarten Totov Selo, die neben Kinderliedern auch "patriotische" Lieder sagen. Darin wurden Ada, Coka, Temerin und andere Orte als ungarische Gespanschaften bezeichnet. Interessierte konnten auch Landkarten der so genannten "64 ungarischen Gespanschaften" erhalten, die sich bis Temerin, also praktisch bis Novi Sad erstrecken.


    An die Teilnehmer dieser Veranstaltung wandte sich mit dem Gruß "Weg mit Trianon!" auch der ehemalige ungarische Politiker aus Senta, Rac Szabo Laszlo, Präsidiumsmitglied des Internationalen Ungarn-Verbandes. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Auftritt von Laszlo Toroczkay, Präsident dieser Bewegung aus Segedin und Chefredakteur einer der auflagenstärksten ungarischen Zeitungen. Er hielt eine flammende Rede über die Notwendigkeit, die Ungarn zu vereinen. Er gab dabei auch eine Geschichte zum Besten, und zwar hätten fünf Serben vor rund zehn Tagen in Subotica bei einer Prügelei mit ihm und einem Freund den Kürzeren gezogen, weil sie ihm angeblich gesagt hätten, dies sei nicht sein Land. (...) (md)

    http://www.dw-world.de/dw/article/0...1374885,00.html

  2. #2

    Registriert seit
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    5.698
    Zweite Front gegen Belgrad

    Vor den serbischen Regionalwahlen hat Ungarn die Einmischung in die nordserbische Vojvodina verstärkt

    Vor den serbischen Kommunal- und Regionalwahlen am Sonntag gibt es besonders in der Vojvodina Spannungen. In der ökonomisch stärksten Region des Landes müssen die autonomistischen Parteien mit einer Schlappe rechnen. Gleichzeitig werden der Radikalen Partei, die ein entschiedener Gegner aller separatistischen Tendenzen ist, starke Zuwächse vorhergesagt. Dies werden die Unterlegenen mit verstärkten Klagen über den »serbischen Rassismus«, der angeblich die Ungarn und andere Minderheiten in der Provinz bedroht, beantworten.

    Der Urnengang wäre lediglich von innenpolitischer Bedeutung, hätte sich nicht das benachbarte Ungarn mit einem Paukenschlag in den Wahlkampf eingemischt. Im Budapester Parlament stimmten zu Wochenbeginn 98 Prozent der Abgeordneten für ein Referendum, das in den nächsten 90 Tagen abgehalten und bei entsprechendem Ausgang allen sogenannten Auslandsungarn automatisch die ungarische Staatsbürgerschaft verleihen soll. Bisher war das nur auf Antrag der jeweiligen Person möglich. Der Schulterschluß zwischen der regierenden Mitte-Links-Koalition unter Führung der Sozialisten (MSZP) und der rechtsbürgerlichen Opposition läßt sich unter anderem mit der tiefen Krise erklären, in die die MSZP unter dem von ihr mandatierten, aber parteilosen Premier Peter Medgyessy geschlittert sind. Sein rigider Sparkurs zur Erfüllung der EU-Kriterien trieb die Wähler laut Umfragen in Scharen nach rechts. Als Nachfolger Medgyessys haben die Sozialisten Ferenc Gyurcsany designiert. Da aber auch er den unsozialen Kurs fortsetzen wird, verspricht sich die MSZP ein Comeback in der Wählergunst wohl nur durch Profilierung in der nationalen Frage.

    Wird das Gesetz angenommen, was vermutlich reine Formsache ist, würden über 2,5 Millionen Menschen über Nacht, ohne es zu wollen, neben ihrem bisherigen einen ungarischen Paß bekommen – 1,6 Millionen Rumänen, 600000 Slowaken, 200000 Ukrainer und 350000 Jugoslawen. Letztere leben fast ausschließlich in der Vojvodina. Budapest will diese Menschen mit dem Argument magyarisieren, daß sie die Nachkommen von Ungarn seien, denn bis zum Ersten Weltkrieg gehörten Gebiete wie die Vojvodina oder das rumänische Siebenbürgen zur österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie. Ähnlich gewährt die Bundesregierung bis heute Polen aus Schlesien oder Russen aus Kaliningrad die deutsche Staatsbürgerschaft, falls sie reichsdeutsche Vorfahren haben.

    Kein Wunder also, daß das ungarische Vorgehen in Deutschland Unterstützung findet. In seiner Außenpolitik »orientiert sich Ungarn, wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, an Deutschland, das dieser Annäherung mit deutlichem Wohlwollen begegnet«, heißt es in einer Expertise der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung. »Gemeinsame Interessen erwachsen in diesem zwischenstaatlichen Rahmen dem beiderseitigen Wunsch, ... dabei ausdrücklich auch die Rechte der nationalen Minderheiten ... zu sichern. Insofern haben sich sowohl Deutschland als auch Ungarn erneut eine Schutzmachtrolle für die deutschen und ungarischen Minderheiten angeeignet.« Als Ziel des neuen ungarischen Paßgesetzes wird dargestellt, »ein Prinzip gleichsam von außen durchzusetzen, das nicht einmal in innerstaatlichen Regelungswerken allgemein anerkannt ist: das der positiven Diskriminierung«. Mit anderen Worten: Unter Bruch des Völkerrechts – von der CSU-Stiftung als »innerstaatliches Regelungswerk« bagatellisiert – will Budapest Staatsbürger anderer Nationen mit Privilegien ausstatten, die die Mehrheit in den Nachbarstaaten nicht genießen kann: Ungarische Pässe bedeuten Zugang zum EU-Arbeitsmarkt und zum ungarischen Sozial- und Gesundheitssystem. Führt diese »positive Diskriminierung« zu Spannungen zwischen Mehrheit und Minderheit in den Nachbarstaaten, greift die selbsternannte »Schutzmacht« ein.

    »Man muß im Kopf haben, daß so auch der Krieg in Kroatien, Bosnien und Kosovo begann«, polemisierte Joszef Kasza, Sprecher der Vojvodina-Ungarn, vor kurzem. Damit sagte er freilich nichts über die Situation in der Provinz und viel über die Absichten der ungarischen Revanchisten. Besonders brisant ist, daß diese auch in den USA eine starke Lobby aufgebaut haben. »Der Kongreß ist der Meinung, daß der Präsident ... das Außenministerium beauftragen sollte, regelmäßig die Situation der ungarischen Minderheiten in der Vojvodina zu überwachen ... (sowie) an die NATO-Verbündeten der USA appellieren sollte, während aller Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovos auch zufriedenstellende Garantien der Rechte der Bevölkerung in der Vojvodina, insbesondere der ethnischen Minderheiten in der Provinz, streng im Auge zu behalten«, beschloß der US-Kongreß schon im Oktober 2000. Offensichtlich wird derzeit mit Hilfe Budapests eine neue Front gegen Serbien eröffnet, um die Zustimmung Belgrads zu einer Abspaltung Kosovos zu erzwingen.

  3. #3

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    Machen die ungarischen Politiker in Budapest bzw. die Sprecher der ungarischen Minderheit in der serbischen Provinz Vojvodina aus einer Mücke einen Elefanten?

    Übertreiben die Ungarn maßlos, wenn von Ausschreitungen betrunkener serbischer Jugendlicher oder von Graffitis die Rede ist, auf denen die Ungarn verflucht werden, weil sie die EU alarmieren und die Entsendung von internationalen Beobachtern fordern?

    Am Vorabend der für das Wochenende angesetzten Provinz- und Kommunalwahlen wächst die Angst, dass die extrem nationalistische Serbische Radikale Partei SRS (die bei den letzten Wahlen in der Provinz 36 Prozent der Stimmen erhielt) noch mehr zulegen könnte.

    Das serbische Innenministerium registrierte seit Anfang dieses Jahres 67 ethnisch motivierte Vorfälle - dagegen das serbische Komitee für Menschenrechte bereits 294 Gewalttaten.

    Die serbischen Medien hatten allerdings laut ungarischen Presseberichten die Vorfälle entweder total verschwiegen oder als unwichtige Einzelfälle hingestellt. Unabhängige Beobachter stellten eine auffallende Häufung von überwiegend ungarnfeindlichen Friedhofsschändungen und Schmierereien an Kirchen und Geschäften fest. Außenminister László Kovács wie auch ungarische EU-Abgeordnete hatten bei den diversen EU- und Nato-Gremien die rapide Verschlechterung der Lage der ungarischen Minderheit öffentlich thematisiert.

    Inmitten dieser wachsenden Spannungen absolvierte am Dienstag der ungarische Staatspräsident Ferenc Mádl einen viel beachteten, politisch heiklen Besuch in Belgrad. Seine Gastgeber haben ihm eine schnelle Untersuchung der ungarnfeindlichen Ausschreitungen versprochen.

    Es handelt sich um eine tragische und zugleich symbolträchtige Entwicklung in dieser reichsten Region Serbiens. Mit über 20 verschiedenen Volksgruppen war die Vojvodina jahrzehntelang so etwas wie ein Schaufenster der nationalen Gleichberechtigung im alten Jugoslawien. Ungarn, Kroaten, Slowaken, Rumänen, Bosniaken, Türken usw. lebten hier friedlich mit der serbischen Mehrheit (seinerzeit rund 55 Prozent, jetzt bereits etwa 65 Prozent der zwei Millionen Einwohner) zusammen.

    Milosevic' Griff nach der totalen Macht wurde mit der Aufhebung der Autonomie des Kosovo und der Vojvodina 1989 eingeleitet. Es folgte nach 1992 die Ansiedlung vieler verarmter und erbitterter serbischer Flüchtlinge aus Bosnien und Kroatien, die jetzt die Hauptbasis der radikalen Parteien und der ungarnfeindlichen Schlägergruppen bilden.

    Die Zahl der Ungarn in Serbien ging zwischen den zwei Volkszählungen 1991 und 2002 von 343.376 auf 293.299 zurück. Seitdem durfte ihre Zahl vor allem durch die Flucht bzw. Auswanderung nach Ungarn auf unter 250.000 gefallen sein.

    Infolge des Wiederauflebens des aggressiven großserbischen Nationalismus, der freilich auch die ungarischen Extremisten auf den Plan ruft, sitzen in dieser historisch belasteten Provinz die Menschen im Grunde auf einem Pulverfass.
    Wer erinnert sich noch an die Zeiten, als ein Angehöriger der magyarischen Minderheit (Tibor Varady) 1992/93 dem Kabinett des jugoslawischen Ministerpräsidenten Milan Panic angehört oder als ein ethnischer Ungar den Posten des Präsidenten der Provinz bekleidet hat?

    Diese Zeiten sind unwiderruflich vorbei. Aber ein intolerantes Serbien schadet vor allem den eminenten Interessen des viel geprüften serbischen Volkes. Gut also, dass es die Warnungen der EU und des Europarats gibt. Ohne Mahnung und ohne Druck von außen würde nämlich Serbien im Kielwasser des nationalistischen Provinzialismus verharren.

  4. #4

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    LEck mich du scheiß Hurensohn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Du gehst mir langsam auf die Nerven!!!!!!!!!!!!

    Ein Mnesch der so viel Faschismus in seinem Blut hat wie du gibt es kein zweites mal auf dieser Erde.
    Gott wird dich am Jüngsten Tag bestrafen und dich in die Hölle verbannen.


    Valdimir Dedijer: Später sah ich in KRoatien und Bosnien mit eigenen Augen zahlreiche Schluchten, in die Tausende serbischer Frauen, Männer und Kinder mit durchgeschnittenen Kehlen geworfen wahren!

    Wann hört ihr endlich auf solche Lügen zu verbreiten....... wann werdet ihr Teil der Zivilisierten Welt?

    Schon damals habt ihr nur zwietracht zwischen die Völker gesäht.......... Wir das Serbische und Ungarische Volk wir lassen uns nicht entzweien und wir werden uns gegen die Muslimische Welle stellen!!!!!

    Faschisten und Muslime, ihr werdet im Fegefeuer enden den die Rache wird grausam sein.

    Zivela Srbija..................................

  5. #5
    Avatar von delije1984

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    Re: Vojvodina zwischen den Fronten!

    Zitat Zitat von Albanesi
    Faschistische Veranstaltung von Ungarn in der Vojvodina


    Belgrad, 24.10.2004, VECERNJE NOVOSTI, serb., aus Mali Idjos


    Am Samstag Abend (23.10.) hat in der Diskothek "Orion" in Mali Idjos – einer Kleinstadt in der Vojvodina, zwischen Srbobran und Subotica gelegen – ein Treffen der extremistischen "Jugendbewegung 64 Gespanschaften" stattgefunden. Die Veranstaltung war von den serbischen Behörden genehmigt. Es nahmen daran mehrere Hundert junger Ungarn aus diesem Ort und benachbarten Orten teil. Es begann damit, dass gegen 19 Uhr im Zentrum von Mali Idjos ein Bus eintraf, aus dem etwa 50 junge Männer aus Ungarn ausstiegen. Sie trugen schwarze faschistische Uniformen. Ferner trugen sie T-Shirts mit der Aufschrift "Delvedek", was auf Ungarisch "südliches Land" oder "Süd-Provinz" bedeutet. Einige Ungarn waren auch komplett in Militäruniform (es fehlten lediglich Gewehre). Umgehend breiteten sie die alte ungarische Fahne aus mit einem Wappen darauf, das Groß-Ungarn symbolisiert. Wenn neben ihnen nicht zwei Angehörige der serbischen Polizei gestanden hätten, dann hätte ein uninformierter Beobachter den Eindruck gewonnen, mitten in Ungarn zu sein und nicht mitten in der Vojvodina.


    Das Fest begann erst richtig, als die ungarische Rockgruppe "Karpatia" eintraf und alle von Kornel Kis, der eben von der Liste "Jugendbewegung 64 Gespanschaften" in den Gemeinderat in Mali Idjos gewäht wurde, begrüßt wurden. Er sprach von schweren Augenblicken in der ungarischen Geschichte. Dabei hob er besonders den Aufstand der Ungarn 1956 hervor, der, angeführt von Russland, vom Warschauer Pakt zerschlagen wurde.


    Hunderte junger Männer und Frauen füllten die Diskothek "Orion" und den Platz davor. Sie skandierten "Weg mit Trianon!" (damit fordern sie offen, den Vertrag von Trianon aufzuheben, nach dem die Vojvodina 1920 Serbien beziehungsweise dem Königreich Jugoslawien angeschlossen wurde) schwangen drei ungarische Fahnen, die seinerzeit Groß-Ungarn beziehungsweise die Österreich-ungarische Monarchie symbolisierten. Erst dann griffen zwei Angehörige der serbischen Polizei ein. Sie ordneten an, die Fahnen des Königreichs Ungarn vor der Diskothek zu entfernen, was jedoch nicht geschah. Die Polizisten selbst haben es nicht gewagt, dies zu tun, weil die Atmosphäre so geladen war, dass es sicherlich zu Zwischenfällen gekommen wäre.


    Bei dieser allen Merkmalen nach faschistischen Veranstaltung fehlten nur Hakenkreuze und Waffen, um den Eindruck perfekt zu gestalten. Für die entsprechende "Würze" sorgte der Kinderchor aus dem benachbarten Totov Selo, die neben Kinderliedern auch "patriotische" Lieder sagen. Darin wurden Ada, Coka, Temerin und andere Orte als ungarische Gespanschaften bezeichnet. Interessierte konnten auch Landkarten der so genannten "64 ungarischen Gespanschaften" erhalten, die sich bis Temerin, also praktisch bis Novi Sad erstrecken.


    An die Teilnehmer dieser Veranstaltung wandte sich mit dem Gruß "Weg mit Trianon!" auch der ehemalige ungarische Politiker aus Senta, Rac Szabo Laszlo, Präsidiumsmitglied des Internationalen Ungarn-Verbandes. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Auftritt von Laszlo Toroczkay, Präsident dieser Bewegung aus Segedin und Chefredakteur einer der auflagenstärksten ungarischen Zeitungen. Er hielt eine flammende Rede über die Notwendigkeit, die Ungarn zu vereinen. Er gab dabei auch eine Geschichte zum Besten, und zwar hätten fünf Serben vor rund zehn Tagen in Subotica bei einer Prügelei mit ihm und einem Freund den Kürzeren gezogen, weil sie ihm angeblich gesagt hätten, dies sei nicht sein Land. (...) (md)

    http://www.dw-world.de/dw/article/0...1374885,00.html
    wie findest du das denn???? wie stehst du dazu. kannst du die ungarn oder die serben verstehn??? auf welcher seite bist du in diesem konflikt, unabhängig das du ein alaber bist und uns serben hassen must???

  6. #6
    lol
    da kommen ja wieder die guten alten nazis. na schön.
    vertrag is vertrag. wenn das jetz so überall wäre, dann würden die deutschen auch wieder ins sudetenland reinlaufen, weil es ihnen für 4-5 jahren gehörte. garnicht erst an elsass lothringen zu denken


    naja die solln sich verziehn, kleine madjaros...außer stinken können die nix und jetz auch noch einen auf grossnazi machen. lol

  7. #7
    Mare-Car
    Zitat Zitat von YUGO55
    lol
    da kommen ja wieder die guten alten nazis. na schön.
    vertrag is vertrag. wenn das jetz so überall wäre, dann würden die deutschen auch wieder ins sudetenland reinlaufen, weil es ihnen für 4-5 jahren gehörte. garnicht erst an elsass lothringen zu denken


    naja die solln sich verziehn, kleine madjaros...außer stinken können die nix und jetz auch noch einen auf grossnazi machen. lol
    Das sind ein paar Einzeltäter. Die Masse würde glaube ich lieber bei Serbien bleiben...

  8. #8
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Das sind ein paar Einzeltäter. Die Masse würde glaube ich lieber bei Serbien bleiben...
    su sagst es brate, die einzigen die der vojvodina probleme machen könnten sind die albanischen flüchtlinge! achja albanesi. entferne mal dein "gewaltverherrlichendes und mit terrorismuszutunhabendes" avatar!!!

  9. #9

    Registriert seit
    14.07.2004
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    5.698
    Zitat Zitat von Serbian_Prophet



    Schon damals habt ihr nur zwietracht zwischen die Völker gesäht.......... Wir das Serbische und Ungarische Volk wir lassen uns nicht entzweien und wir werden uns gegen die Muslimische Welle stellen!!!!!

    Faschisten und Muslime, ihr werdet im Fegefeuer enden den die Rache wird grausam sein.

    Zivela Srbija..................................
    So wie ihr Slawen eure alte Heimat, das heutige Russland und Ukraine, verlassen habt .
    So werdet ihr auch wieder dort zurückziehen !

    Ich warte nur darauf, dass in Vojvodina , ausser Kontrole gerät wie in Kroatien , Bosnien und die sibirischen uralischen Magyaren euch sibirischen serbischen Slawen alle gegenseitig umbringt!

    Lies dir das mal genau :

    Neben diesem Streit um Zahlen sind für die christlich-slavische Bevölkerungsmehrheit aber auch die Prognosen bezüglich der Bevölkerungsentwicklung beunruhigend: Aufgrund der höheren Natalität der Albaner und Türken Mazedoniens gegenüber den ethnischen Makedoniern könnte es bei einer Fortsetzung dieses Trends dazu kommen, dass im Jahre 2075 die Bevölkerungszahl der Albaner und Türken über der der Makedonier liegen.... Durch Zuwanderung könnte diese Entwicklung noch beschleunigt werden.

    DER BALKAN WIRD BALD WIEDER ILLYRISCH SEIN!!!!!!![/b]

  10. #10

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.391

    Vojvodina aufteilen!

    ein drittel an Kro, ein anderes an Hun, und der rest an Rumänien und die serben in die ost-ukraine, dann gibts da auch ruhe!

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