Es war Mord am hellichten Tag: Die Schüsse trafen Zoran Djindjic am 12.März 2003 vor seinem Amtssitz. In Serbien schlug die Stunde der Mafia.

Von Thomas Brey, Belgrad

Zwei Jahre nach der Ermordung des serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic ist die politische Rückwärtswende in seiner Heimat fast perfekt. Kriminelle und Kriegsverbrecher stehen nach Darstellung des serbisch-montenegrinischen Außenministers und früheren Djindjic-Mitstreiters Vuk Draskovic auf der staatlichen Gehaltsliste. «Diese Monster wertet man jetzt in Serbien wieder als Helden auf», hatte er kritisiert...........

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