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Waffen balkanischer Produktion

Erstellt von Taulle, 14.08.2005, 22:00 Uhr · 73 Antworten · 10.088 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von DaN2K

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    Zitat Zitat von Jastreb
    So habs schnell übertragen

    Der Prototyp, der dank diesem beschissenen Krieg nie fertiggestellt wurde, aus dem Hause Soko und hätte warscheinlich den Namen Supersonik, ich hoffe das JEMAND hier mehr Info's liefern kann!

    sieht nicht schlecht aus , hätte es doch glatt mit der F-16 aufnehmen können. :P aber ist nur gut so das dieser nicht fertiggestellt wurde.

  2. #22

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    Zitat Zitat von Dobojlija
    ja sam siguran da bi u Fudbalu dosada WM i EM pobjedili die Mannschaft 1992 war so gut
    Wir waren und wären das angesehenste Land in Osteuropa ausserdem schon längst EU Mietglied. Eine der mächtigsten Sportnationen der Welt auch noch dazu.
    Die jetzigen neuen EU Mietgliedsstaaten wie Ungarn und Tschehien z.B. waren doch damals Zigeunergegenden im Vergleich zum mächtigen Jugoslawien.
    Unsere Armija wäre eine der stärksten in Europa. Alles in allem haben wir es verkackt so hat niemand etwas außer seinem neugewonnenen Nationalstolz von dem er auch nichts weiter hat außer Haß.

  3. #23
    Zitat Zitat von DaN2K
    sieht nicht schlecht aus , hätte es doch glatt mit der F-16 aufnehmen können. :P aber ist nur gut so das dieser nicht fertiggestellt wurde.
    Wenn der fertiggestellt worden wäre und in Serienpoduktion ginge, würden die Verluste der Nato 99 ganz anders aussehen!

  4. #24

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    9.843
    wie viele Flugzeuge der Nato wurden zerstört

  5. #25
    Die jugoslawische Luftverteidigung

    Die jugoslawischen Luftabwehr hatte vorwiegend verschiedene sowjetische Raketensysteme in ihrem Bestand.
    Die etwa 60 bis 68 selbstfahrenden Systeme SA-6 Kub sollen besonders wirksam gegen tief fliegende Kampfflugzeuge und Raketen in einer Reichweite von 100 bis 200 Kilometern sein. Hinzu kamen noch - in geringen Stückzahlen - bei der Luftverteidigung die SA-8b, SA-9 und SA-13.
    Die stationären Systeme SA-2 und SA-3 schützten vor allem die großen Städte, Militäreinrichtungen sowie wichtige Industrieanlagen. Hiervon standen jeweils 60 Abschußvorrichtungen zur Verfügung.

    Die jugoslawischen Luftstreitkräfte waren in zwei Fliegerkorps, eine Aufklärungsstaffel sowie eine Lufttransportbrigade unterteilt.
    Die "westlichen" Schätzungen der Stückzahlen an Flugzeugen schwanken zwischen 225 und 252 Maschinen [Zahlendreher?]. Gesichert scheint, zu Beginn des Krieges, der Bestand an 16 MiG-29 (darunter 2 zweisitzige Schulmaschinen) und 60 MiG-21.
    Die 65 Maschinen der jugoslawisch - rumänischen Koproduktion Soko Orao und die etwa 80 Maschinen vom Typ Galeb G-4 und G-2 sowie Jastreb sind als Trainer und leichte Erdkampfflugzeuge ausgelegt und dürften für Luftverteidigungsaufgaben nur sehr bedingt tauglich gewesen sein.
    Hinzu kamen rd. 70 Hubschrauber (andere Angaben sprechen von 110 oder gar 180) vom Typ Partizan (ca. 45 Stück; Lizenzbau der SA-341/342 Gazelle), Mi-8, Mi-14, Mi-17, Mi-24, Ka-25 und Ka-27.

    Insgesamt dürften knapp 100 Flugzeuge Luftverteidigungsaufgaben wahrgenommen haben.

    Hauptstützpunkte:

    Batajanica 204. Fliegerbrigade (MiG-29, MiG-21bis)
    138. Transportregiment
    Kraljevo 98. Fliegerbrigade
    Nis 119. Fliegerbrigade
    Podgorica 172. Fliegerbrigade
    97. Heliokopterregiment
    Pristina 83. Fliegerbrigade (MiG-21bis und MiG-21MF)

    Die Landstreitkräfte verfügten zur Luftabwehr über 20 Abschußrampen für Mittelstreckenraketen Scud und Frog. Zum Schutz von Armee und Polizei sollen SA-8b, SA-9 und die jugoslawische Version der Strela-10M, die SAVA, im Einsatz gewesen sein. Große Bedeutung dürften die – im Rahmen der Truppenluftabwehr – "Ein-Mann-Raketensysteme" kurzer Reichweite (SA-16, SA-14 und SA-7) gespielt haben.
    Die Landstreitkräfte verfügten insgesamt über 1.500 Kampfpanzer und 960 gepanzerte Mannschaftstransporter vom Typ M-84 sowie T-54 und T-55. Die Armee besaß ferner 200 Kanonen auf Selbsfahrlafetten sowie eine Vielzahl Raketenwerfer vom Typ Oganj, Plamen und Orkan aus einheimischer Produktion.

    Die Kriegsmarine hat meines Wissen lediglich Ende April (?) vereinzelt überfliegende Flugzeuge bekämpft und ist in diesen zeitlichen Zusammenhang (Ursache-Wirkung?) selbst Zielscheibe von NATO-Angriffen geworden. Sie verfügte vor Kriegsausbruch zehn U-Boote, vier Fregatten, zwei Korvetten, 60 Raketenschnellboote und 70 andere Schiffe. Die ganze Flotte lag an der nur 199 Kilometer langen montenegrinischen Adriaküste.

    Die NATO-Streitmacht

    Ende Mai war das NATO-Aufgebot im Krieg gegen Jugoslawien bereits von 350 auf etwa 1.050 Flugzeuge angewachsen, und eine weitere Verstärkung auf über 1.250 Maschinen war absehbar. Die USA stellten über zwei Drittel der Kräfte. Im einzelnen waren folgende Muster im Einsatz:

    US AIR FORCE

    36 x A-10Thunderbolt (52nd Fighter Wing/Gioia del Colle; 104th Fighter Wing; Gioia del Colle; 110th Fighter Wing/Gioia del Colle; 124th Fighter Wing/Gioia del Colle)
    2 x AC-130 (Brindisi)
    5 x B-1B (77th Bomb Squadron/Fairford)
    6 x B-2 Spirit (509th Bomb Wing/Whiteman, Missouri - USA)
    [Diese Bomber + die Cruise Missile der USS Th. Roosevelt sollen - außerhalb des jug. Hoheitsgebietes, unerreichbar für deren Luftabwehr, die überwiegende Anzahl der Angriffe geführt haben.]
    18 x B-52 (2nd Bomb Wing/Fairford; 5th Bomb Wing/Fairford)
    7 x C-130 (Transcom/Frankfurt)
    4 x E-3 AWACS (552nd Air Control Wing/Geilenkirchen)
    2 x E-8 JointSTARS (93rd Air Control Wing/Frankfurt)
    4 x EC-130 ABCC (603rd AC Squadron/Aviano)
    2 x EC-130E Volant Solo (Brindisi)
    2 x EC-135H (355th Wing/Aviano)
    26 x F-15C (48th Fighter Wing/Cervia; PACAF/RAF Lakenheath)
    25 x F-15E (48th Wing/Aviano)
    88 x F-16C (20th Fighter Wing/Aviano; 52nd Fighter Wing/Aviano; 555th Fighter Squadron/Aviano; 20th Fighter Wing/Spangdahlem)
    24 x F-117 (Aviano; Spangdahlem)
    7 x KC-10 (9th AR Squadron./Frankfurt; Moron)
    208 x KC-135 (Aviano; Brize Norton; St. Mawgan; Fairford; Ferihegy; Istres; Mildenhall; Mont de Marsan; Moron; Sigonelia)
    3 x MC-130 (Brindisi)
    10 x MH-53 (Brindisi)
    2 x MH-60 (Brindisi)
    4 x OA-10 (20th Fighter Wing/Gioia del Colle)
    5 x RC-135 (Mildenhall)
    2 x RQ-1A (Tuzla)
    5 x U-2 (Sigonella)

    US MARINE CORPS

    8 x AV-8B (USS Kearsarge)
    12 x CH-46 (USS Kearsarge)
    9 x CH-53 (USS Kearsarge)
    24 x F/A-18C/D (VMFA-31/Taszar in Ungarn, 50 km von der Grenze)
    8 x EA-6B (VMAQ-1/Aviano; VMAQ-2/Aviano)
    2 x KC-130 (VMGR-252/Bari)
    8 x MH-53E (USS Inchon)

    US NAVY

    [von der USS Th. Roosevelt sollen ca. 2/3 der Angriffe geflogen worden sein - Cruise Missils!]
    2 x C-2A (VRC-40/USS Th. Roosevelt)
    5 x E-2C (VAW-124/USS Th. Roosevelt)
    29 x EA-6B (VAQ-134/Aviano; VAQ-138/Aviano; sonst. Verbände/Aviano; USS Th. Roosevelt)
    2 x EP-3 (VQ-2/Rota)
    28 x F-14 (VF-14 und VF-41/ USS Th. Roosevelt)
    24 x F-18C (VFA-15 u. VFA87/USS Th. Roosevelt)
    2 x P-3C (VQ-2/Rota)
    8 x 5-3B (VS-24/USS Th. Roosevelt)
    6 x SH-60 (HS-3/USS Th. Roosevelt)

    US ARMY

    24 x AH-64A (11th Aviation Regiment/Tirana)
    14 x CH-47 (Tirana)
    18 x UH-60 (Tirana)

    BELGIEN (LUCHTMACHT)

    10 x F-16A (Amendola)

    DANEMARK (FLYVEVABEN)

    9 x F-16 (Esk. 730/Grananise)

    DEUTSCHLAND (LUFTWAFFE)

    1 x C160 / Landsberg
    14 x Tornado ECR / Recce, Piacenza
    (zeitweise sollen Anfang Mai 1999 vier Tornados zu "Wartungsarbeiten" zurückverlegt worden
    sein, um dann wieder zum Einsatz zu kommen; weiterhin sollen in 390 Einsätzen
    244 Harm-Raketen [USA = 710] verschossen worden sein)

    FRANKREICH (ARMÉE DE L'AIR)

    1 x C160 Gabriel (Istrana)
    2 x E-3F (Avord)
    14 x Jaguar (Istrana)
    6 x KC-135 (Istres)
    16 x Mirage F.1CR/CT (Istrana)
    2 x Mirage IVP (Istres)
    8 x Mirage 2000C (Grosseto)
    15 x Mirage 2000D (Istrana)
    2 x AS 330 Horizon (Kumanovo)
    2 x Puma

    FRANKREICH (AERONAVALE)

    16 x Super Etendard (Foch)
    4 x Etendard IVP (Foch)
    2 x Super Frelon (Foch)

    GROSSBRITANNIEN (RAF)

    1 x Canberra PR.9 (Gioia del Colle)
    2 x E-3D AWACS (Aviano)
    16 x Harrier GR.7 (Gioia del Colle)
    4 x L1011 (Ancona)
    12 x Tornado (Solenzara)
    3 x VC-10 (Ancona)

    ITALIEN (AERONAUTICA MILITARE)

    6 x AMX (Istrana)
    1 x Boeing 707/T (Pratica di Mare)
    10 x F-104ASA (9th Stormo/Amendola; Cenvia)
    6 x Tornado IDS (Brescia)
    16 x Tornado ECR/IDS (Gioia del Colle; Piacenza)

    KANADA (DEFENCE FORCE)

    18 x CF-18 (Aviano)

    NATO

    4 x E-3A AWACS (Trapani)

    NIEDERLANDE (KONINKLIJKE LUCHTMACHT)

    20 x F-16A (315 Sqn./Amendola)
    2 x KDC-10 (334 Sqn./Eindhoven)

    NORWEGEN (LUFTFORSVARET)

    6 x F-16A (Grazzenise)

    PORTUGAL (FORCA AEREA)

    3 x F-16 (201 Sqn/Aviano)

    SPANIEN (EJERCITO DEL AIRE)

    6 x EF-18 (Aviano)
    1 x KC-130 (Aviano)
    1 x CASA C-212 (Vicenza)

    TÜRKEI (TURK HAVA KUVVETLERI)

    11 x F-16 (Ghedi)

    Nicht berücksichtigt sind hier Hubschrauber und Transporter in Albanien und Mazedonien, die für "Hilfseinsätze" verwendet wurden.

    Es sollen auch ungarische Fliegerkräfte am Krieg gegen Jugoslawien beteiligt gewesen sein:

    UNGARN

    22 x MiG-29 (59th Regiment, Kecskemet [externer Link!])
    20 x MiG-21 (Taszar)
    9 x Su-22 (31st Regiment, Taszar)

    Ursprünglich war die Rede vom 55th Regiment, allerdings liegt in Kecskemet das 59th! Nach meinen Recherchen fliegen alle ungarischen MiG-29 (mit 21 Piloten und 6 "twoseat trainers") im Service mit dem 59 Tactical Aircraft Regiment bei Kecskemet AFB. Sie sind in zwei Geschwader organisiert (1sqn "Puma", 2sqn "Dongo").
    Sie wurden nicht direkt in den Krieg miteinbezogen. Die einzige "Kampfaktivität", war, daß sie auf Abruf zur Sicherung des ungarischen Luftraums gegen mögliche jugoslawische "Angriffe" bereit standen. Es kam zu keinem Kampfeinsatz.

    Jedoch waren die ungarischem MiGs - im eigenem Luftraum - verpflichtet, ihre Trainingsflügen gemeinsam mit Maschinen der anderen NATO-Staaten (F-15) durchzuführen bzw. sich von ihnen auf Sicht identifizieren zu lassen. Grund: die MiGs verfügten noch nicht über ein NATO-kompatibles Kennungsgerät (Freund-Feind), da der NATO-Beitritt erst am 12. März 1999, d.h. knapp zwei Wochen vor Kriegsbeginn, erfolgt war.

    Zoltan Martinusz ("Hauptabteilungsleiter für Verteidigungspolitik") führte vor Kriegsbeginn dazu aus:
    "Wir könnten die NATO in diesem Fall nur logistisch oder technisch unterstützen." Ungarn stellte der NATO Flugplätze zur Verfügung. Der ungarische Verteidigungsminister Janos Szabo hatte erklärt 24 NATO- Jagdbomber vom Typ F-18 von Ungarn aus eingesetzt werden sollten. Landeplatz war die US-Basis [!] im südungarischen Taszar. Von dort aus sind offenbar Angiffe gegen Jugoslawien geflogen worden. Gemeinsam mit den Bombern waren 500 bis 800 Personen Versorgungspersonal in Taszar im Einsatz.
    Die Tankerflotte flog Einsätze von Budapest aus.

    Vermutlich waren die ungarischen Fliegerkräfte für eine weitere Eskalation des Krieges vorgesehen. Letztlich sollen 300 ungarische (Wach-)Soldaten im Rahmen der KFOR im KOSOVO sein.


    Verluste
    Jugoslawien

    *

    nach NATO-Angaben:

    10.000 tote Soldaten und Polizisten (eine Weile nach Kriegsende wurden "nur" noch 4.000 genannt)

    75 % der festen Luftabwehrstellungen
    (das hieße, zwei von drei der SA-2-Luftabwehrbataillone und zehn SA-3-Bataillone
    bzw. 90 Abschußvorrichtungen)
    12 % der mobilen Systeme
    (drei der 30 SA-6-Batterien, von den inforarotgelenkten Luftabwehrraketenstellungen vermutlich keine!)
    69 % der MiG-29
    (d.h. 11 von 16 Maschinen; inszwischen - 21.07.1999 - stiegen die Angaben - auf 14 MiG-29,
    alle Kampfmaschinen sollen somit abgeschossen worden sein.)
    25 % der MiG-21
    (d.h. 15 von 60 Maschinen; inszwischen - 21.07.1999 - sollen sogar 24 MiG-21, d.h. exakt 40 Prozent
    abgeschossen worden sein, oder eine Steigerung - in Friedenszeiten - um 60 !!! Prozent)
    50 % der Galebs
    33 % der Super Galebs

    Die NATO will weiterhin 454 "Artillerie und Mörser", 222 gepanzerter Transportfahrzeuge sowie 122 Panzer zerstört haben.

    Es wurden 38.400 Einsätze geflogen und dabei 23.614 Bomben und Raketen verschossen (rd. 10.000 mehr als nach russsischen Angaben!?). Sog. Präzisionswaffen wurden in den ersten Kriegstagen zu 90 Prozent eingesetzt, insgesamt soll deren Anteil bei immerhin 35 Prozent gelegen haben. Ebenfalls wurden 30.987 Urangeschosse mit einem Gesamtgewicht von etwa 10 Tonnen verfeuert. Hinzu kamen eine Vielzahl von abgeworfenen Splitterbomben. Allein die USA haben ca. 1.000 Clusterbomben vom Typ CBU-87/B eingesetzt. Jede diese Bomben stößt über dem Zielgebiet 202 Einzelbomben aus. 20.000 bis 30.000 Splitterbomben sind in Jugoslawien nach dem Abwurf nicht explodiert....

    45 Prozent der (zivilen!) Fernsehsender sollen zerstört worden sein!

    * nach russischen Angaben vom (19. Juni 1999; Sondergesandte Rußlands für den Balkan Viktor Tschernomyrdin)

    2.200 Zivilisten, einschließlich mehr als 1.000 Kinder,
    642 Soldaten und Offizieren der Armee Jugoslawiens.
    5.000 Menschen wurden verletzt.

    Während des 80-tägigen Krieges warf die NATO 10.000 Bomben und feuerte etwa 3.000 Marschflugkörper ab.


    *

    nach jugoslawischen Angaben

    Die Verlustangaben an Menschen entsprechen den russischen Angaben. Einige Militärtechnik, darunter 13 Panzer sowie 4 oder 5 MiG-29.

    Bei den MiG-29 könnte es sich um folgende Abschüsse, gleich zu Kriegbeginn, handeln, Auszug aus einer kroatischen WebSite [externer Link!]
    Rang/Name Flugzeug

    Ort


    Datum
    1999
    Abschuß durch
    Einheit Flugzeug Piloten Waffen
    Oberstleutnant Ilic Dragan MiG-29B Süd-Westlich von Priština, Suva Reka Gebiet 24.März USAF 493rd FS, 48th TFW F-15C's M.Showers AIM-120
    Major Iljo Arizanov (posthum Oberstleutnant) MiG-29B C.Rodriquez
    Major Nebojša Nikolic (posthum Oberstleutnant) MiG-29B nahe Zrenjanin 24.März Royal Netherlands Air Force, 322 Sqn F-16A/MLU J-063 J.Abma AIM-120
    Captain First Class (posthum Major).... und Major Zoran Radosavljevic MiG-29B Abschuß über Serbien, Absturz in Bosnien? 26.März USAF 493rd FS, 48th TFW F-15C 84-0014 J.Hwang AIM-120
    Oberstleutnant Slobodan Peric MiG-29B F-15C 86-0159 J.McMurry AIM-120

    Wobei die Abschüsse offenbar z.T. im Rahmen schwerer Luftkämpfe erfolgten, siehe dazu die unten dokumentierten jugoslawischen Luftsiege, wonach Major Nikolic und Oberstleutnant Peric noch Abschüsse erzielten!

    Fast vollständig zerstört wurden die Industriezentren von Belgrad, Novi Sad, Nis und Kragujevac. Faktisch nicht mehr existent ist die petrolchemische Industrie. Geschätzt wird, daß durch die NATO-Aggression über eine halbe Million Menschen arbeitslos geworden sind.

    Schwere Auswirkungen auf die gesamte Volkswirtschaft hat die Zerstörung von Autobahnen, Bundesstraßen und anderen Teilen der Infrastruktur des Landes. Zahlreiche Brücken, darunter zahlreiche über die Donau und auf der internationalen Transitstrecke E-75, wurden durch das Bombardement der NATO zerstört. Die Donauschiffahrt kam zum Erliegen. Dadurch erlitten die Schiffahrtsunternehmen der Anliegerstaaten täglich Schäden von umgerechnet mehr als 20 Millionen Mark.

    Katastrophale Folgen für die Bevölkerung und die Wirtschaft hatten auch die Angriffe gegen Einrichtungen der Elektroenergieversorgung Jugoslawiens. Mehr als fünf Millionen Menschen wurden dadurch zeitweise von der Strom- und Wasserlieferung abgeschnitten. Am stärksten betroffen sind Einrichtungen des Gesundheitswesens, wo selbst Intensivstationen und Abteilungen für Frühgeburten ohne Strom blieben – ohne Kraftstoff laufen auch Notstromaggregate nicht mehr, wenn sie ggf. durch die "Graphitbomben" verschont worden sind.

    Zerstört wurden nach Belgrader Angaben rund 300 Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen, darunter das Universitätszentrum Nis und die Fakultäten für Landwirtschaft' und Maschinenbau in Pristitia. Auch zahlreiche historische Kulturdenkmäler seien in Mitleidenschaft gezogen worden, zum Beispiel, etwa 50 Klöster und kirchliche Einrichtungen, die teilweise unter UNESCO-Schutz stehen.

    Immer wieder wurden auch Radio-und Fernsehstationen angegriffen und zerstört, so das Gebäude von RTS in Belgrad. 16 Mitarbeiter dieser auch von ausländischen Journalisten genutzten Radio-und TV-Einrichtung starben. Zerbombt wurde das Gebäude von RTS in Novi Sad, von wo aus täglich 56 Stunden Programme in Ungarisch, Slowakisch, Rumänisch und Sprachen der anderen nationalen Minderheiten in der Vojvodina gesendet wurden. Raketenziele waren zahlreiche Sende- und Relaisstationen, darunter der architektonisch einmalige Fernsehturm auf dem Avala bei Belgrad.

    Noch nicht überschaubar sind die durch Luftangriffe ausgelösten Umweltschäden. Experten sprachen von einer ökologischen Katastrophe, die auch viele Nachbarländer erfaßt. Durch die Bombardierung der großen Chemiekomplexe wie in Pancevo, Novi Sad oder Baric wurde eine erhebliche Luftverschmutzung mit Schadstoffen bis hin nach Griechenland zu verzeichnen. Auf der Donau bewegte sich ein Ölteppich von mehreren Kilometern Länge in Richtung Schwarzes Meer.

    FAZIT: Es wurden 82 Brücken, 422 Schulen, 48 Einrichtungen des Gesundheitswesens, 74 TV-Stationen oder Transmitter, sowie zahlreiche Elektrizitätswerke, Fabriken und Straßen zerstört. Gesamtschaden beträgt ca. 100 Miliarden US-Dollar.

    Das Bruttosozialprodukt Jugoslawiens liegt nunmehr pro Kopf zwischen dem von Eritrea und Sri Lanka bei rd. 800 $ im Jahr. Die Arbeitslosigkeit verdoppelte sich auf rd. 60 (sechzig!) Prozent. Von den verbliebenen ca. 9 Millionen Einwohnern leiden 1,5 Millionen Hunger. Im Winter 1999/2000 konnten lediglich 30 bis 50 Prozent der Bevölkerung mit Elektroenergie versorgt werden.

    Früher nannte man das "in die Steinzeit zurückbomben..."

    NATO

    * nach NATO-Angaben:

    Verluste durch Feindeinwirkung: keine

    Verluste durch "technische Defekte": Mindestens,
    2 F-117 ("Tarnkappenbomber")
    [je ein Absturz über Jugoslawien und Bosnien]
    1 A-10 A
    1 F-16
    2 Hubschrauber AH-64A
    [Die "WamS" - Welt am Sonntag berichtete:
    TIRANA, 23. April 1999. Der Absturz eines Apache-Helikoptres vor zwei Wochen (2 Tote) ist Geheimberichten der NATO zufolge nicht auf technisches Versagen zurückzuführen. Die Maschine wurde abgeschossen, ....
    Dazu die Flieger-Revue, 8/99, S. 27:
    "Der Absturz eines AH-64-Kampfhubschraubers während eines Übungsfluges im albanisch-jugoslawischen Grenzgebietes, ist möglicherweise auf einen Raketentrefferzurückzuführen."]

    eine höhere Anzahl Drohen CL-289 und einige Cruise Missiles

    Selbst die Maschine des Sohnes von U.S. Air Force Lt. General Michael Short wurde von der jugoslawischen Luftabwehr getroffen...

    * nach griechischen-Angaben:

    Die in Athen erscheinende Zeitschrift "Athinaiki" (ergänzend s.a.) hatte bereits in ihrer Ausgabe vom 7. April 1999 unter Berufung auf "100-prozentige korrekte Infornmationen aus dem NATO-Hauptquartier" gemeldet, daß die Allianz "derzeit" Verluste in Höhe von 88 toten oder vermißten Soldaten (meist tot) und 32 abgeschossene oder abgestürzte Flugzeuge / Hubschrauber verzeichnete. Die Zeitschrift weiter: "Nach NATO-Quellen sind es 44 Amerikaner, elf Deutsche, sieben Briten und 18 verschiedener Nationalität." Eine andere im Internet verbreitete Information besagte unterdessen, Griechenland und Jugoslawien hätten ein Abkommen über die Freilassung von 19 gefangenen NATO-Piloten geschlossen. Der Pilot des US-Tarnkappenbombers, dessen Abschuß die NATO zugeben mußte, hatte unterdessen in den USA ausgesagt, daß er nicht von der ominösen Spezialeinheit der US-Streitkräfte befreit worden sei, sondern von der jugoslawischen Seite an die USA ausgeliefert wurde.

    * nach Angaben der US-Fachzeitschrift "Defense & Foreign Affairs Strategic Policy":[externer Link!]

    Allein bis zum 20. April 1999 waren es 38 abgeschossenen Flugzeuge, dazu "zahlreiche" unbemannte Flugkörper und Cruise-Missiles:
    "..... The Chairman of the US Joint Chiefs of Staff had denied, about a month into the bombing, that the US had suffered the additional losses reported to Defense & Foreign Affairs. By April 20, 1999, NATO losses stood at approximately the following:
    38 fixed-wing combat aircraft;
    Six helicopters;
    Seven unmanned aerial vehicles (UAVs);
    "Many" Cruise Missiles (lost to AAA or SAM fire). ...."
    Ende Oktober 1999 berichtete die Zeitschrift:
    "... die NATO-Verluste waren offenbar erheblich höher als das die NATO bestätigte, aber in welchem Ausmass ist unbekannt. Hochrangige US- und andere NATO-Quellen bestätigten jedoch, daß die Beschädigungen, insbesondere an Nicht - US-Flugzeugen, streng Geheim gehalten werden.

    .....unter den zahlreichen abgeschossenen NATO-Maschinen und gefangenen Piloten sei auch mindestens ein Deutscher [Abschuß gleich zu Kriegsbeginn über Jastrebac, ein Pilot tot, der andere Gefangenschaft?].

    * nach jugoslawischen-Angaben: downmap.jpg (5050 Byte)

    Armeegeneral Dragoljub Ojdanic, Yugoslav Army's General Chief of Staff am 15. Juni 1999: Die jugoslawische Luftwaffe und die Luftverteidigung schoß 61 Flugzeuge, 30 Drohen, 7 Heliokopter sowie 238 Marschflugkörper ab.

    Dabei könnte es sich u.a. um folgende Abschüsse handeln (vgl. US-Luftsiege):

    Flugzeug

    Datum
    1999
    Abschuß durch
    Flugzeug Piloten

    USAF F-117A


    24. März


    MiG-29
    Arizanov, Iljio

    USAF aircraft (F-16?)
    24. März

    MiG-29
    Nikolic, Nebojsa

    USAF F-15E
    26. März

    MiG-29
    Peric, Slobodan

    USAF F-117A
    27. März

    MiG-21
    Dijukich, Gvozden
    s.a.: aktuell, detailliert und auch optisch sehr gut aufbereitet:
    http://members.xoom.com/082499/aviat...odowntable.htm

    oder gleich direkt:
    http://www.warinfo.org.yu/natodown.html
    Auch hier wird von einem Abschuß eines BW-Tornados gleich mit der ersten Angriffswelle berichtet. Der Tornado soll 12 km südlich von Panchevo abgestürzt und vollständig zerstört worden sein. Die Besatzung soll Tod sein.
    Am 29. März 1999 soll ein weiterer deutscher Tornado abgeschossen worden sein (Jastrebac?), wobei sich die Besatzung sich zumindest noch katapultieren konnte.

    Fotos von NATO-Verlusten:

    a10.jpg (3323 Byte) a10a.jpg (2723 Byte) drohne2.jpg (3271 Byte) f117-1.jpg (3292 Byte) F117A_2.jpg (3525 Byte) F117A_3.jpg (3803 Byte)

    weitere Fotos findet ihr unter:
    http://members.xoom.com/082499/aviat...g001/index.htm


    Schlußfolgerungen der NATO:

    1. Die Luftangriffe sollen zukünftig schockartig ausgeführt werden, d.h. nicht mit 20 sondern mit 1.000 Angriffen beginnen.
    2. Eigenen Bodentruppen sollen nicht von vornherein ausgeschlossen werden.
    3. Die Präzision der Zerstörung von Panzern muß erhöht werden.
    4. Die europäischen NATO-Staaten sollen ihren Anteil an künftigen Kriegen erhöhen u.a. mit Aufklärungssatelliten, Lufttransportkapazitäten, Abstands- und Präzisionswaffen.



    http://home.snafu.de/veith/Texte/flgzNATO.htm

  6. #26
    Krieg gegen Jugoslawien:

    NATO-Verlust:
    In dem Dokument »http://www.bundeswehr.de/kosovo/index.htm, kap_2.pdf« mit dem Titel "Serbische Desinformation" vom 10. Mai 1999 findet ihr u.a. folgendes:
    "Seit Beginn der Luftangriffe verbreitet die jugoslawische Agentur [TANJUK -Veith] regelmäßig Meldungen über angebliche Abschüsse von Flugzeugen der NATO. Tatsache ist, daß die NATO am 27. März 1999 mit einer F-117 notlanden mußte...."
    *g* s.a.: F-117-Abschuß durch MiG-21 und Fla-Rakete

    Die Panzer - Story:
    Nach jugoslawischen Angaben sollen lediglich 13 Panzer zerstört worden sein. Wie die Times (und Observer) berichtete, sind inzwischen lediglich drei (noch einmal 3!) zerstörte Panzer aufgefunden worden. Beim Abzug der jugoslawischen Armee aus dem Kosovo sind mindestens 250 Panzer, 450 gepanzerte Truppentransporter sowie 600 Artilleriegeschütze und Mörser gezählt worden. Die Nato hatte erklärt, aus jeder Kategorie Hunderte zerstört oder wenigstens beschädigt zu haben (Ursprünglich 180, dann "nur noch" 120 Panzer, 203 Schützenpanzer, 449 Geschützbatterien).

    General a.D. der Bundeswehr Klaus Naumann (er war während des Krieges in den Ruhestand getreten) erklärte dazu:
    "Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen. Es werden weniger als 110 sein, aber deutlich mehr als 13..." (Nachzulesen in Europäische Sicherheit, Heft 11/99).

    U.S. News and World Report zu Folge seien dann nur 26 Panzer, 12 Schützenpanzer und 8 Geschützbatterien ausgeschaltet worden. Inzwischen schrieb Newsweek (15.05.2000), das die NATO lediglich 14 Panzer, 18 Truppentransporter und 20 Artilleriegeschütze getroffen haben. Wie war das noch im November 1999 "deutlich mehr als 13...."?!

    Zweiter Weltkrieg:
    Die Verluste der deutschen Luftwaffe bei der Luftschlacht um England betrugen zwischen dem 10. Juli und dem 31. Oktober 1940 (aus: Groehler, Geschichte des Luftkriegs, Militärverlag der DDR, Berlin 1981, S. 266 und 272).
    nach britischen Angaben aus 1940: 2.692 Maschinen (155 %)
    tatsächliche Verluste: 1.733 Maschinen (100 %)
    nach deutschen Angabe aus 1940: 896 Maschinen ( 52 %)

    Zu den tatsächlichen Verlusten müßten eigentlich noch 643 beschädigte Maschinen gezählt werden.

    Bei den Luftkämpfen wurden im o.g. Zeitraum insgesant 915 britische Maschinen abgeschossen. Die deutsche Propaganda sah das freilich anders:
    "Am 2. September hieß es in den Aufzeichnungen des OKW: »Seit dem 8. August seien 1.115 britische Jagd- und 52 Bombenflugzeuge vernichtet...«

  7. #27
    Leider finde ich keine Info's zur Operation:Gavran. Da flogen 2 G4 Super Galeb nach Albanien und bombardierten einen Nato-Stützpunkt, wo mehrere Apache's zerstört wurden!

  8. #28
    ui das war ja auch eine kamikaze aktion. und denke mal darüber wirst du auch nix finden. der westen hat es in den nachrichten nie erwähnt

    glaube 16 apaches wurden zerstört

  9. #29
    Zitat Zitat von YUGO55
    ui das war ja auch eine kamikaze aktion. und denke mal darüber wirst du auch nix finden. der westen hat es in den nachrichten nie erwähnt

    glaube 16 apaches wurden zerstört
    Ich werde schon was finden, habe ja schonmal in einem anderen Thread die ganze Story geschrieben. Wieso Kamikaze? Die sind seelenruhig wieder zurückgekehrt.

  10. #30
    so hab ich das gehört. naja egal. der krieg war teuer für amerika



    Albanische Waffen

    Die Sqhipe323 9mm BeeKillah

    eine formschöne waffe auch in der version mit schnellspannhebel erhältlich



    Die ngha kosova antiserbo tschiptschirip Silver

    Mit Handumdrehen kann man sich lecker brot schmieren oder den serben um de ecke bringen muhahah


    Der Stein
    relativ wenig schaden kann man damit anrichten aber was solls



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