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Der wahre Grund, warum die EU den Balkan scheut...

Erstellt von Mastakilla, 21.02.2010, 22:58 Uhr · 61 Antworten · 4.869 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von kiko Beitrag anzeigen
    und was willst du uns jetzt damit sagen?
    das du dich an meinen eiern erhängen sollst.....

  2. #32
    Avatar von kiko

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    das du dich an meinen eiern erhängen sollst.....
    Mehr als Kopieren und einfügen kannste wohl auch nicht:ahole:

  3. #33

    Registriert seit
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    Ein wirklich exzellenter Bericht.

    Sehr interessant:



    Es gibt keinen konkreten Grund, Kroatien in die EU aufzunehmen, und die von Drobnjak, Swoboda und anderen stets in die Debatte ge­worfene „Symbolwirkung und stabilisierende Funktion für die gesamte Balkanregion“, ist schierer Nonsens: Der Balkan ist ins­gesamt stabil, ausgenommen die Regionen, in denen EU, UN, NATO etc. am nachhaltigsten engagiert sind: in Bosnien-Herce­govina und im Kosovo.

    Wie lebt man in Kroatien? Im September 2009 betrug ein durchschnittliches Nettoein­kommen 5.236 Kuna (1 Euro = 7,3 Kuna). Der „Verbraucherkorb“(Summe der lebensnotwendigen Güter einer vierköpfigen Familie pro Monat) kostete 6.599,90 Kuna. Die kroatische „Armutsgrenze“ (stopa siro­mastva) liegt bei 1.845,42 Kuna im Monat. An dieser oder darunter leben knapp 30 Prozent der Gesamtbevölkerung.

    Kroatien hat außer Tourismus wenig zu bieten, und dieses Wenige wird immer weni­ger. Die Mittelmeerkonkurrenten wie Spanien, Italien, Griechenland etc. haben neben dem Tourismus noch Industrie und anderes aufzubieten, während Kroatien nicht ein­mal alle touristischen Möglichkeiten – Bäder-, Dorf-, Öko-, Abenteuer-, Kongresstou­rismus etc.- ausgeschöpft hat.
    Wer Kroatiens angeblich „konkurrenzfähige Marktwirtschaft“ anschaut, erkennt ein Land, das Jahr für Jahr eine schlechtere Außenhandelsbilanz aufweist. Zu den wenigen verantwortungsbewussten Wirtschaftsfachleuten in Kroatien zählt Zeljko Rohatinski, Jahrgang 1951, seit 2000 Chef der Kroatischen Nationalbank (HNB). Rohatinski macht seit Jahren und zunehmend drängender darauf aufmerk­sam, dass der Staat Kroatien in einer Verschuldungsspirale steckt, aus der er nicht herauskommt. Das alte Jugoslawien war im Moment seines Zerbrechens im Ausland mit (umgerechnet) 14,6 Milliarden Euro verschuldet. Kroatien stand Ende 1998 mit 10 Milliarden Euro in der Kreide und hat diese Summe seither mehr als vervierfacht, wo­bei in jedem Jahr die Schulden rascher wuchsen: Ende 2001 22,2 Milliarden, September 2007 30,7 Milliarden, Frühjahr 2008 33,9Milliarden, Ende 2008 36,5 Milliarden, Juni 2009 40,8 Milliarden, En­de 2009 42 Milliarden, Anfang 2010 mindestens 45 Milliarden.
    Wie Rohatinski Ende Oktober 2009 vorrechnete, kommen zu den 45 Milliarden noch mindestens 13 Milliarden hinzu, die Kroatien an Tilgung und Zinsen zahlen muss. Eines nahen Tages wird das Land immer neue Schulden machen müssen, um alte Schulden „bedienen“ zu können. Dann werden die Kroaten bedauern, die schönen Kredite jahrelang vor­wiegend in dem Konsum gesteckt und nicht zur Modernisierung ihrer maroden Indus­trie ver­wendet zu haben. Spätestens dann wird sich die EU mit dem Gedanken ver­traut ma­chen müssen, mit Kroatien einen bankrotten Staat aufnehmen zu wollen.
    Tolle Autobahnen, hmmhm ?

    Aber Kroatien wäre nicht Kroatien, wenn es bei ihm nicht immer noch schlimmer kä­me. Das Jahr 2010, vom offiziellen Zagreb als Jahr der Erfüllung kroatischer EU-Wünsche erwartet, wird das Jahr der bitteren Wahrheiten werden. Die wirtschaftliche Stagnation wird sich verlängern und verfestigen. Die ohnehin mickrigen Exporte werden rapide zurückgehen, da Kroatiens Haupthandelspartner, die Euro­zone, sel­ber sparen muss. (Das wird den ganzen Balkan platt machen) Kroatien braucht dringend neue Kredite, wird von der in­ternationa­len Finanzwelt aber als unsicherer Kantonist mit geminderter Kreditwürdigkeit behan­delt werden.
    In Kroatien ist wohl doch nicht alles Gold, was glänzt ?
    Das änderte sich, als Kroa­tien – mit 5.885 km Küstenlänge, davon 4.057 km bei 1.185 Inseln, größter Adriaan­lieger – in den frühen 1990-er Jahren die Adria als seinen Besitz beschlag­nahmte. Seine neuen Territorialgewässer gingen fugenlos in italienische über, so dass Slowe­nien vom offenen Meer abgeschnitten war. 2001 einigten sich Slowenien und Kroa­tien auf einen slowenischen Korridor, aber das Abkommen wurde vom kroatischen Parlament abgeschmettert. Seither verfuhr Kroatien mit der Adria in einer Weise, die gegen internationales Seerecht und EU-Abmachungen verstieß. Das wäre in Brüssel vermutlich nicht weiter aufgefallen, hätte Slowenien Ende 2008 nicht das getan, was es Kroatien in der Vergangenheit mehrfach androhte – dessen Weg in die EU zu blockieren.
    Woher nahmen sie sich das Recht ? Weiß da einer mehr ?

  4. #34
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von kiko Beitrag anzeigen
    Mehr als Kopieren und einfügen kannste wohl auch nicht:ahole:

    ich habe mir wenigstens die mühe gemacht vieles durchzulesen.....
    und mir verschidene quellen angeschaut.

    und du hast dir nicht mal den text angeschaut.
    aber so sind die demagogen.

    irgendwelche dinge in die welt setzen ohne diese vergliechen zu haben sondern sich diese so zurecht legen , dass man nur an diese theorie glaubt......
    was folglich nichts als schönfärberei & vereinfachung der sachlage ist.

  5. #35

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    [quote=Idemo;1632536]Ein wirklich exzellenter Bericht.



    Kroatien hat außer Tourismus wenig zu bieten, und dieses Wenige wird immer weni­ger. Die Mittelmeerkonkurrenten wie Spanien, Italien, Griechenland etc. haben neben dem Tourismus noch Industrie und anderes aufzubieten, während Kroatien nicht ein­mal alle touristischen Möglichkeiten – Bäder-, Dorf-, Öko-, Abenteuer-, Kongresstou­rismus etc.- ausgeschöpft hat.

    ...Kroatien hat von den genannten Urlaubsländern die geringsten Verluste,was die Urlauben angeht....es sind zwar weniger gekommen, aber eben im Vergleich .....










    Tolle Autobahnen, hmmhm ?
    natürlich...sollen sie über die Dörfer fahren



    In Kroatien ist wohl doch nicht alles Gold, was glänzt
    solange wir keine griechischen Zustände haben


    Zitat Zitat von Idemo Beitrag anzeigen

    Woher nahmen sie sich das Recht ? Weiß da einer mehr ?
    das sind festgelegt Seegrenzen auf die sich Kroatien bei einem internationalen See Gericht berufen wollte und die Slowenen es ablehnten vor diesem Gericht die Frage zu klären

  6. #36
    Avatar von kiko

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    ich habe mir wenigstens die mühe gemacht vieles durchzulesen.....
    und mir verschidene quellen angeschaut.

    und du hast dir nicht mal den text angeschaut.
    aber so sind die demagogen.

    irgendwelche dinge in die welt setzen ohne diese vergliechen zu haben sondern sich diese so zurecht legen , dass man nur an diese theorie glaubt......
    was folglich nichts als schönfärberei & vereinfachung der sachlage ist.
    Du kannst ja natürlich an das glauben, was du hier schreibst oder einfügst. Es gibt ja auch welche die glauben an den Weihnachtsmann. Sollen sie doch.

  7. #37

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen



    ...Kroatien hat von den genannten Urlaubsländern die geringsten Verluste,was die Urlauben angeht....es sind zwar weniger gekommen, aber eben im Vergleich .....
    Der Tourismus bleibt immens wichtig für euch, und der Typ hat Recht, durch die Schattenwirtschaft verliert der Staat extrem viel Geld.











    natürlich...sollen sie über die Dörfer fahren
    Autobahnen sollte man bauen, wenn das Geld dazu da ist oder wenn zumindest eine Chance sieht, das Geld auch wieder abzubezahlen, weil man sonst in die Schuldenfalle gerät.




    solange wir keine griechischen Zustände haben




    das sind festgelegt Seegrenzen auf die sich Kroatien bei einem internationalen See Gericht berufen wollte und die Slowenen es ablehnten vor diesem Gericht die Frage zu klären
    Das ist doch keine Begründung. Warum wurde Istrien z.B. fast zur Gänze kroatisch, obwohl es eine Gebietsabtrennung an die SRFJ war ?

  8. #38
    Avatar von kiko

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    Die UN steht sowieso über dem Gesetzt.

  9. #39

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    Zitat Zitat von Idemo Beitrag anzeigen
    Der Tourismus bleibt immens wichtig für euch, und der Typ hat Recht, durch die Schattenwirtschaft verliert der Staat extrem viel Geld.?
    dies wird Dank der EU Vorgaben konkret bekämpft












    Autobahnen sollte man bauen, wenn das Geld dazu da ist oder wenn zumindest eine Chance sieht, das Geld auch wieder abzubezahlen, weil man sonst in die Schuldenfalle gerät.
    Quatsch...die Autobahn hat nichts mit Schulden zu tun, sondern mit Verbindlichkeiten , falls du den Unterschied kennst.









    Zitat Zitat von Idemo Beitrag anzeigen
    Das ist doch keine Begründung. Warum wurde Istrien z.B. fast zur Gänze kroatisch, obwohl es eine Gebietsabtrennung an die SRFJ war ?
    was hätte es werden sollen....serbisch ? oder warum hat man über 300 000 Serben in der Vojvodina angesiedelt obwohl dies zuvor vón den Deutschen bewohnt war.

  10. #40
    Avatar von kiko

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    dies wird Dank der EU Vorgaben konkret bekämpft














    Quatsch...die Autobahn hat nichts mit Schulden zu tun, sondern mit Verbindlichkeiten , falls du den Unterschied kennst.











    was hätte es werden sollen....serbisch ? oder warum hat man über 300 000 Serben in der Vojvodina angesiedelt obwohl dies zuvor vón den Deutschen bewohnt war.
    keine Angst Metko, ich werde ein paar kunas in Dalmatien lassen.
    An mir soll es nicht liegen, dass die Tourismusbranche nicht boomt.

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