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Umfrageergebnis anzeigen: War NATO-Bombardement auf Serbien gerechtfertigt?

Teilnehmer
73. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • War gerecht, in genau dem Umfang.

    31 42,47%
  • War gerecht, aber nicht in der Heftigkeit.

    9 12,33%
  • War ungerecht/zu heftig, aber ein Eingreifen erforderlich gewesen.

    8 10,96%
  • War ungerecht/zu heftig und ein Eingreifen, egal ob militärisch oder diplomatisch nicht okay.

    25 34,25%
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Ergebnis 231 bis 240 von 593

War NATO-Bombardement auf Serbien gerechtfertigt?

Erstellt von Bambi, 23.02.2011, 02:03 Uhr · 592 Antworten · 18.990 Aufrufe

  1. #231
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Jovanovic Beitrag anzeigen
    Propaganda! Ein Film wurde benutzt, darauf sah man die gleichen Personen immer und immer wieder...
    Ach so...

  2. #232
    Avatar von Dragan Mance

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    5.391
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Weniger als weitere 100.000 oder?
    Lass es einfach! Du willst es nicht kapieren, du willst auch gar nicht darüber nachdenken. Schreib irgendwas sinnvolles oder lass es!
    Dein Dauerprovozieren mit 4 Verwarnungen bringt dich nicht weit

    Zum 3000 mal ohne dieses Zusatzforderung der NATO wäre es dazu agr nicht gekommen!


  3. #233
    Avatar von Lilith

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    19.294
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Weniger als weitere 100.000 oder?
    Lass es einfach! Du willst es nicht kapieren, du willst auch gar nicht darüber nachdenken. Schreib irgendwas sinnvolles oder lass es!
    Dein Dauerprovozieren mit 4 Verwarnungen bringt dich nicht weit
    Ändert aber nichts daran, dass es komisch herüber kommen muss, wenn die das Gros hier die Bombardements in dem vollen Umfang gutheißt. Denn im vollen Umfang bedeutet eben komplette Zerstörung der Infrastruktur eines Landes. Somit bewusstes und gewolltes wirtschaftliches Zurückbomben eines Landes in einem Militäreinsatz ohne Mandat, obwohl man die militärische unbedingte Notwendigkeit mindestens anzweifeln darf. Im vollen Umfang bedeutet das Gutheißen vom Tod etlicher Unschuldiger. Damit nicht nur damals die Toten eingerechnet, sondern jene Krebstoten, die in den vergangenen Jahren kamen und noch kommen werden. Und nachweislich sind vor allem Kinder davon betroffen!!! Im vollen Umfang rechtfertigen heißt rechtfertigen des Einsatzes von Uranmunition und Streubomben etc.

    Gut ich bin raus hier. Schonen Tag allen

  4. #234
    Avatar von Cobra

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    64.179
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ändert aber nichts daran, dass es komisch herüber kommen muss, wenn die das Gros hier die Bombardements in dem vollen Umfang gutheißt. Denn im vollen Umfang bedeutet eben komplette Zerstörung der Infrastruktur eines Landes. Somit bewusstes und gewolltes wirtschaftliches Zurückbomben eines Landes in einem Militäreinsatz ohne Mandat, obwohl man die militärische unbedingte Notwendigkeit mindestens anzweifeln darf. Im vollen Umfang bedeutet das Gutheißen vom Tod etlicher Unschuldiger. Damit nicht nur damals die Toten eingerechnet, sondern jene Krebstoten, die in den vergangenen Jahren kamen und noch kommen werden. Und nachweislich sind vor allem Kinder davon betroffen!!! Im vollen Umfang rechtfertigen heißt rechtfertigen des Einsatzes von Uranmunition und Streubomben etc.

    Gut ich bin raus hier. Schonen Tag allen
    Nun, mag sein das einige hier das nicht ganz neutral beurteilen können weil ihnen immer noch die Toten in der Heimat im Kopf sind, die Vervielfachung der Krebsraten in der Heimat seit dem Krieg, Die Minen in der Heimat die noch Jahrzehnte lang kleinen Kindern die Gliedmaßen abreissen werden. Auch alles unschuldige...

  5. #235
    Avatar von ProudEagle

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    4.442
    Zitat Zitat von Dragan Mance Beitrag anzeigen
    Zum 3000 mal ohne dieses Zusatzforderung der NATO wäre es dazu agr nicht gekommen!
    Warum hat man dann nicht vorher eingelenkt? Warum hat man dann nicht früher Kapituliert?

    Hat man sich gedacht man sitzt den Krieg einfach aus oder zwingt die Nato zu einer Bodenoffensive?

    Warum waren die Verhandlungen mit Russland erfolglos?

    Hm... Fragen über Fragen.

  6. #236
    kenozoik
    wo unschuldige zivilisten umkommen, da kann nie was gerechtfertigt sein...

    aber man muss bedenken, so wie man in den wald schreit, so kommt es zurück... die "früchte" eines regimes, dass schon lange vor diesem, letzten, krieg hätte gestürzt werden müssen...

    und wer durfte es wieder ausbaden? zivilisten und unschuldige...

  7. #237
    Avatar von Lilith

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    19.294
    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Warum hat man dann nicht vorher eingelenkt? Warum hat man dann nicht früher Kapituliert?

    Hat man sich gedacht man sitzt den Krieg einfach aus oder zwingt die Nato zu einer Bodenoffensive?

    Warum waren die Verhandlungen mit Russland erfolglos?

    Hm... Fragen über Fragen.
    Bitte übersetzten Artikel von Noam Chomsky in "Le monde diplomatique" aus dem Jahr 2000 lesen.
    Hier veröffentlicht von der AG Friedensforschung der Uni Kassel

    Kosovo-Krieg (Friedensratschlag)

    kleiner Ausschnitt daraus:

    Vielleicht noch frappierender ist die Tatsache, dass der Inhalt des Ultimatums von Rambouillet, das doch allenthalben als der Friedensvorschlag bezeichnet wurde, ebenfalls nicht an die Öffentlichkeit gelangte. Das gilt insbesondere für die Bestimmungen, die bei den Pariser Friedensverhandlungen im März offenbar im letzten Moment eingeführt wurden, nachdem Serbien seine Zustimmung zu dem politischen Hauptabkommen kundgetan hatte. Mit diesen Bestimmungen war die serbische Ablehnung so gut wie sicher.

    Besonders bedeutsam sind in diesem Zusammenhang die Klauseln in den Anhängen, die sich auf die Durchführung des Abkommens bezogen. Sie gewährten der Nato das Recht des "freien und unbeschränkten Verkehrs und des unbehinderten Zugangs in der gesamten Jugoslawischen Föderation einschließlich des dazugehörigen Luftraums und der Territorialgewässer". Und dies unbegrenzt und jenseits und ungeachtet der Gesetze des Landes oder der juristischen Zuständigkeit der jugoslawischen Behörden, die ihrerseits jedoch verpflichtet waren, die Nato-Befehle "als absolute Priorität und mit allen angemessenen Mitteln" zu befolgen (Zitate aus Anhang B).

  8. #238
    Avatar von ProudEagle

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    4.442
    Das Abkommen von Rambouillet kenne ich bereits und darum gehts mir gar nicht, das war ja bereits Folge der Eskalationspolitik - Dass das abkommen so niemals (mit Annex B) unterzeichnet werden würde wusste die Nato.
    Mir gehts eher um die Jahre davor.

  9. #239
    Avatar von Dragan Mance

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    5.391
    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Das Abkommen von Rambouillet kenne ich bereits und darum gehts mir gar nicht, das war ja bereits Folge der Eskalationspolitik - Dass das abkommen so niemals (mit Annex B) unterzeichnet werden würde wusste die Nato.
    Mir gehts eher um die Jahre davor.

    Du kannst aber nicht diese Taten mit denen hier relativieren ?!

  10. #240
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Das Abkommen von Rambouillet kenne ich bereits und darum gehts mir gar nicht, das war ja bereits Folge der Eskalationspolitik - Dass das abkommen so niemals (mit Annex B) unterzeichnet werden würde wusste die Nato.
    Mir gehts eher um die Jahre davor.
    Ein letztes Mal und bitte den gesamten Artikel lesen. Wenn es um das Stoppen des Krieges im Kosovo ging, der Morde und Vertreibungen, dann gab es wohl dafür andere realistische Mittel, Möglichkeiten. Allein schon deswegen kann die humanitäre Intervention als ultima ratio gedacht nicht gerechtfertigt sein. Geschweige denn so wie es ablief.

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