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Umfrageergebnis anzeigen: War NATO-Bombardement auf Serbien gerechtfertigt?

Teilnehmer
73. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • War gerecht, in genau dem Umfang.

    31 42,47%
  • War gerecht, aber nicht in der Heftigkeit.

    9 12,33%
  • War ungerecht/zu heftig, aber ein Eingreifen erforderlich gewesen.

    8 10,96%
  • War ungerecht/zu heftig und ein Eingreifen, egal ob militärisch oder diplomatisch nicht okay.

    25 34,25%
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Ergebnis 41 bis 50 von 593

War NATO-Bombardement auf Serbien gerechtfertigt?

Erstellt von Bambi, 23.02.2011, 02:03 Uhr · 592 Antworten · 19.046 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
    17.01.2011
    Beiträge
    1.486
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    E kai? Opos o Zenicanin to egrapse: To bombardismos tis serbias itane mikri skatoula se sigkrisi me ta pragmata pou ginane stin Bosnia kai stin Kroatia.
    Den ine toso efkolo thema. Pos na bombardisi i NATO ton strato tis serbias ama auti ine sta xoria mazi me tous anthropous mesa? Den ginete file, ama ginotane, sigoura tha ixane gamisi ton serbiko strato.
    Aha aha..... wird da über mich gelästert...

  2. #42
    Yunan
    Ich habe nur geschrieben, was Zenicanin auch geschrieben hat, nämlich dass die Bombardierung Serbiens ein Mückenstich war im Vergleich zu dem was in Bosien und teilweise auch Kroatien geschehen ist.

  3. #43
    Avatar von Paokaras

    Registriert seit
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    8.889
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass die Serben relativ gut im Kosovo aufgestellt und so schwer nur durch Luftangriffe zu schlagen waren. Wenn man sonst keine Möglichkeit hat, dann muss eben ein anderes Mittel her.
    Current ground operations - The Kosovo Liberation Army (KLA) was undertaking operations in Kosovo itself and had some successes against Serb forces. A border post Morine near Yugoslav army outpost at Kosare in the north west of the province was abandoned by Yugoslav army. Although Yugoslav army outpost at Kosare hold on entire war this allowed for a supply line to be set up into the province and the subsequent taking of territory in the Junik area. The KLA also penetrated a few miles into the south western Mount Pastrik area. But most of the province remained under Serb control.



    Man haette die KLA mit Luftangriffen und waffen unterstüzen können.Wie es Amerika mit der Nord-Allianz in Afghanistan gemacht hat.
    Ich glaube das die Albaner mit unterstüzung der Nato,die Serben in Kosovo schnell besiegt hätten.

    Stattdessen hatt man sich führ ,,einfacehn,, weg entschieden und 500 zivielisten in den tod gerissen(nach serbischen angaben 1200)

    Natürlich sind das Szenarien ,vielleicht haett diese Stratigie auch mehr Opfer gefordert.In Afghanistan hats geklappt

  4. #44
    Yunan
    Zitat Zitat von Zenicaaninn Beitrag anzeigen
    Aha aha..... wird da über mich gelästert...
    Schnell alle Danke löschen, was?

    Ne, wie gesagt, ich hab dich nur zitiert, das mit den Mückenstichen.

  5. #45
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    3.309
    Hier eine interessante Doku von einem der renommiertesten deutschen Journalisten zu dem Thema (6 Teile)


  6. #46
    Avatar von Cobra

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    08.06.2009
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    64.191
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Rein menschlisch gesehen möchte man schon fragen: Ja wie hätten sie denn das, was in Kosovo vor sich ging, groß auf andere Art und Weise stoppen sollen? Fakt ist aber, man hat dabei umstrittene Munition auch gegen Zivilisten eingesetzt, die heute noch Folgen für die Gesundheit der Menschen, nicht irgendwelcher Regierenden haben. Man hat ein ganzes Land bewusst und gewollt nicht nur militärisch, sondern wirtschaftlich um Jahrzehnte zurück gebombt. Man hat "sinnlos" Dinge und Leben zerstört. Das macht zumindest die Rechtfertigung des Umfangs oder der Art und Weise schwieriger.

    Rein völkerrechtlich wird sich zeigen, ob es rechtlich gerechtfertigt ist. Auch Gewaltverbot und die Unverletzlichkeit der Souveränität der Staaten gehörten zumindest zu den grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts, verankert ind er UN-Charta. Es gab kein Mandat und begründet wurde dies mit der Rechtsfigur der humanitären Intervention. Eine Rechtsfigur, die bislang zumindest umstritten ist und wo man wird sehen müssen, ob sie sich zu Völkergewohnheitsrecht entwickelt. Und damit auch 1999 "richtig" macht. So paradox das klingt. Wenn man sie anerkennt, dann allerdings unter engen und strengen Voraussetzungen. Ob diese hier zutreffen oder eingehalten wurden lass ich mal dahin gestellt. Auf jeden Fall wurde hier ein neues Kapitel im Völkerrecht aufgeschlagen, was "Starken" ein ziemlich starkes Instrument gibt. Ob diese Entwicklung in der Form zu begrüßen ist, ich weiß es nicht.

    Und wenn dann wäre es wünschenswert, würde man auch in anderen Fällen so eingegriffen haben oder eingreifen.
    Das Fehler gemacht wurden ist unbestritten, aber manchmal muss man eben handlen und kann nicht warten bis irgendwelche juristischen Angelegenheiten geklärt sind, was ja bis heute nicht so wirklich der Fall ist.

    Ein Eingreifen von ausserhalb wäre schon Jahre zuvor angebracht gewesen, bereits dann als der serbische Agressor in Form von Milosevic und seinen Truppen sich aufmachte 100.000 Menschen das Leben zu nehmen, etliche Tausend zu verstümmeln und Land zu verminen so das es noh in 50 Jahren neue Opfer geben wird!

  7. #47
    Avatar von Paokaras

    Registriert seit
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    8.889
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    E kai? Opos o Zenicanin to egrapse: To bombardismos tis serbias itane mikri skatoula se sigkrisi me ta pragmata pou ginane stin Bosnia kai stin Kroatia.
    Den ine toso efkolo thema. Pos na bombardisi i NATO ton strato tis serbias ama auti ine sta xoria mazi me tous anthropous mesa? Den ginete file, ama ginotane, sigoura tha ixane gamisi ton serbiko strato.
    Kann man net vergleichen,allo o polemos tou 1991.

    Wie gesagt das weiss man nicht,vielleicht hätt eine andere Strategie weniger Opfer verlangt.

    Mich stört halt,das mansich für den Krieg gegen ziviele ziele entschieden hat und wie Lilith schon sagte.Mit einsatz von Uran-Munition und Streubomben

  8. #48
    Avatar von Lilith

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    Beiträge
    19.299
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Das Fehler gemacht wurden ist unbestritten, aber manchmal muss man eben handlen und kann nicht warten bis irgendwelche juristischen Angelegenheiten geklärt sind, was ja bis heute nicht so wirklich der Fall ist.

    Ein Eingreifen von ausserhalb wäre schon Jahre zuvor angebracht gewesen, bereits dann als der serbische Agressor in Form von Milosevic und seinen Truppen sich aufmachte 100.000 Menschen das Leben zu nehmen, etliche Tausend zu verstümmeln und Land zu verminen so das es noh in 50 Jahren neue Opfer geben wird!
    Wie Paokaras schrieb, vielleicht und sehr wahrscheinlich hätte man die Mittel anders wählen sollen, um das Morden und Vertreiben in Kosovo, nicht Beograd oder Novi Sad etwa zu stoppen.

    Ich kann sehr gut verstehen, worum es dir geht. Glaub es oder nicht. Stell dir nur jedoch die Lage allgemein vor. Eine bzw. die stärkste Militärorganisation der Welt maßt sich an, ohne Mandat etc. Staaten anzugreifen, zu bomben usw. Wie weit kann und möchte man das zulassen, dass dies möglich ist? Was bedeutet das für das gesamte internationale Gefüge? Und warum hat man dann etwa Jahre zuvor in Ruanda einfach so zugesehen. Und dort reden wir nicht von 100.000 Tausend Menschen. Sondern von anerkannt mindestens 500.000 bis 1 Million, die binnen kürzester Zeit, nicht mal einem viertel Jahr regelrecht geschlachtet wurden. Aber Ruanda ist und war als geopolitisches Feld zu uninteressant, leider. Und diesselbe Frage stellt oder stellte sich wenn schon bei etliche anderen Schlachtfeldern und Unruheherden.

  9. #49
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Wie Paokaras schrieb, vielleicht und sehr wahrscheinlich hätte man die Mittel anders wählen sollen, um das Morden und Vertreiben in Kosovo, nicht Beograd oder Novi Sad etwa zu stoppen.
    ISt natürlich leicht das am PC zu schreiben, vor allem ohne ein plausibles "wie"?
    Ich kann sehr gut verstehen, worum es dir geht. Glaub es oder nicht.
    Kanst du das? Flogen dir auch Granaten um die Ohren? Hast du auch die Eingweihde deiner..ne, ich schenk mir den Rest

    Stell dir nur jedoch die Lage allgemein vor. Eine bzw. die stärkste Militärorganisation der Welt maßt sich an, ohne Mandat etc. Staaten anzugreifen, zu bomben usw. Wie weit kann und möchte man das zulassen, dass dies möglich ist? Was bedeutet das für das gesamte internationale Gefüge? Und warum hat man dann etwa Jahre zuvor in Ruanda einfach so zugesehen. Und dort reden wir nicht von 100.000 Tausend Menschen. Sondern von anerkannt mindestens 500.000 bis 1 Million, die binnen kürzester Zeit, nicht mal einem viertel Jahr regelrecht geschlachtet wurden. Aber Ruanda ist und war als geopolitisches Feld zu uninteressant, leider. Und diesselbe Frage stellt oder stellte sich wenn schon bei etliche anderen Schlachtfeldern und Unruheherden.
    [/QUOTE]
    Das man an anderen Kriegsschauplätzen nicht eingegriffen hat ist natürlich beschissen, macht es aber dennoch nicht falsch das man es im Kosovo getan hat. Über Gründe, Mittel etc. können wir die ganze Nacht diskutieren und spekulieren, werden aber zu keinem Ergebnis kommen.

  10. #50
    Avatar von kiko

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    10.647
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ich habe nur geschrieben, was Zenicanin auch geschrieben hat, nämlich dass die Bombardierung Serbiens ein Mückenstich war im Vergleich zu dem was in Bosien und teilweise auch Kroatien geschehen ist.
    Aber was hat die Zivilbevölkerung damit zu tun. Bringen wir jetzt schon die Kinder von Kindermördern um? Schiessen wir jetzt etwa wahllos in palästinesiche Dörfer hinein, nur weil ein paar Hamasterroristen sich dort verstecken? Dürfen also Tschechenische Terroristen Anschläge in Moskau verüben, wegen dem Krieg in Tschechenien? Sind alle Kroaten zu verurteilen, wegen Pavelic und Co.?
    Es ist immer einfach, hart über andere zu urteilen.

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