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"Weiße Muslime" als neue Waffe des Terrors

Erstellt von Gast829627, 09.05.2006, 18:57 Uhr · 2 Antworten · 693 Aufrufe

  1. #1
    Gast829627

    "Weiße Muslime" als neue Waffe des Terrors

    "Weiße Muslime" als neue Waffe des Terrors

    Von William J. Kole

    Er nannte sich "Maximus", in einem heruntergekommenen Hotelzimmer in einem üblen Vorort Sarajevos hielt er Geheimtreffen ab. Die bosnische Polizei überwachte ihn. Bei einer Razzia im vergangenen Herbst fanden die Beamten Sprengstoff, einen Sprengstoff-Gürtel und ein Video von Selbstmordattentätern.

    Die Ermittler glauben, dass die Zelle kurz davor war, eine europäische Botschaft zu sprengen. Doch noch mehr Sorgen macht den Behörden der Hintergrund des Anführers: Hinter "Maximus" verbirgt sich Mirsad Bektasewic, ein 19-jähriger Schwede serbischer Abstammung mit Verbindungen zu ranghohen Al-Qaeda-Funktionären. Den Ermittlungen zufolge hatte er engen Kontakt zu Abu Mussab al Sarkawi, dem Al-Qaeda-Anführer im Irak.
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    Unauffälliger in europäischen Großstädten

    Offenbar arbeiten Terroristen derzeit daran, nichtarabische Sympathisanten zu rekrutieren. Die so genannten weißen Muslime mit westlichem Aussehen können sich unauffälliger in europäischen Großstädten bewegen und Anschläge verüben. Das geht aus Geheimdienstunterlagen über die Aktivitäten von Islamisten-Gruppen in Bosnien hervor, die der Nachrichtenagentur AP vorliegen. In dem vertraulichen, 252 Seiten starken Bericht wird davon ausgegangen, dass die Rekrutierungsversuche durch radikale Muslime in der Region vor etwa vier Jahren begonnen haben. Denn zu der Zeit, kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001, behinderten starke Sicherheitsvorkehrungen die Aktivitäten von arabischen gewaltbereiten Islamisten.

    Nach Einschätzung der Terroristen ist es höchste Zeit, dass in dieser Region neue, örtliche Kräfte übernehmen. "Menschen, die hier geboren sind und hier leben, haben einen Vorteil, der ihnen die Arbeit erleichtern wird. Ihre äußere Erscheinung macht sie weniger auffällig", heißt es in dem Bericht, der vom kroatischen und vom amerikanischen Geheimdienst verfasst wurde.

    Visa-Vorschriften als Hindernis

    Der bosnische Sicherheitsminister Barisa Colak bestätigt die Existenz des Berichts. Doch die Behörden hätten keine konkreten Hinweise darauf, dass die Rekrutierungen weit verbreitet seien, sagt er. Es gebe keinen bekannten Fall von einem weißen Muslim, der in einen Anschlag verwickelt gewesen sei. Und die komplizierten Visa-Vorschriften für Bürger aus Ex-Jugoslawien bei ihrer Einreise in die EU oder in die USA seien ein großes Hindernis für den Einsatz von Extremisten vom Balkan. "Trotzdem müssen wir natürlich sehr vorsichtig und aufmerksam sein, damit uns nichts entgeht", erklärt Colak.

    Der stellvertretende Chef der bosnischen Bundespolizei SIPA, Dragan Lukac, bestätigt, dass die Behörden kein Risiko eingehen wollen. Anti-Terror-Agenten überwachten dutzende Verdächtige rund um die Uhr und das Land tausche sich intensiv mit anderen Geheimdiensten über Verdächtige aus. "Bosnien ist zu einer Brutstätte für Terroristen geworden, international Gesuchte eingeschlossen", sagt Lukac der Nachrichtenagentur AP.

    "Eine verführerische Zeit"

    Die große Mehrheit der bosnischen Muslime lehnt die radikale Auslegung des Islams ab. Doch einige desillusionierte junge Bosnier könnten empfänglich sein für die Botschaft der Terroristen: Nach der US-Offensive in Afghanistan und im Irak war es fast in Mode, extremistische Ansichten zu äußern, sagt Lukac.

    "Für Muslime ist es eine verführerische Zeit", räumt Mustafa Ceric ein, Vorsitzender der bosnischen islamischen Gemeinschaft. Doch seiner Ansicht nach gibt es nach den jahrelangen ethnischen Konflikten auf dem Balken kein Potenzial mehr für gewaltbereiten Extremismus. "Wenn wir Terrorismus gewollt hätten, hätten wir ihn in diesen leidvollen Jahren haben können, aber wir wollten nicht", sagt er.

    Imam sieht Bosnien diskreditiert

    Einer der islamischen Anführer in Bosnien, die von den Behörden beobachtet werden, ist Nezim Halilowic, oberster Mufti des König-Fahd-Kulturzentrums. Der Imam ist dafür bekannt, Gewalt in Afghanistan, Israel, Tschetschenien, Kaschmir und im Irak zu predigen. Er redet stolz davon, die bosnischen Muslime zurück zum Islam zu bringen. In letzter Zeit haben seine Mittagsgebete großen Zulauf von bärtigen Männern und Frauen in Burkas. Halilowic bestreitet, dass er ein Radikaler ist. Er besteht darauf, dass Bektasewic und die anderen, die im Herbst festgenommen wurden, Opfer eines Komplotts geworden seien.

    "Das ist nur wieder eine Falle, die uns Muslimen gestellt wurde", sagt er. "So soll die Aufmerksamkeit der Welt auf Bosnien gelenkt werden als terroristisches Land. Europa und die Welt sollten aber vor bosnischen Muslimen keine Angst haben." (AP)



    krass 8O :? "Hinter "Maximus" verbirgt sich Mirsad Bektasewic, ein 19-jähriger Schwede serbischer Abstammung" :?
    ist das jetzt ein beweis das die boslems von den serben abstammen oder wieder ein dreckiger versuch der germano wichs blätter die serben wieder schelcht zu machen :?

  2. #2

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    Beiträge
    9.843
    der typ ist wahrscheinlich aus Sandzak deswegen villeicht meinte er serbe :? euch schlechter machen? gehts eigentlich noch schlechter als es schon ist :? 8)

  3. #3
    Gast829627
    Zitat Zitat von Dobojlija
    der typ ist wahrscheinlich aus Sandzak deswegen villeicht meinte er serbe :? euch schlechter machen? gehts eigentlich noch schlechter als es schon ist :? 8)
    doch wenn du dich als serbe ausgibst...dönerfresser 8)

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