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Weltbank:Der staat Kosova\o wäre überlebensfähig

Erstellt von Kosova_Kid, 21.03.2006, 22:39 Uhr · 16 Antworten · 589 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Kosova_Kid

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    Weltbank:Der staat Kosova\o wäre überlebensfähig

    "Nur ein souveränes Kosovo könnte Mitglied der Weltbank werden"
    Verhandlungen über Status gehen weiter - Interview mit Albert Rohan, stellvertretener Kosovo-Beauftragter der UN

    DIE WELT: Sie haben die erste Runde der Kosovo-Statusverhandlungen in Wien als "sehr konstruktiv" bezeichnet. Die Frage des Status wurde aber gar nicht erörtert, konkrete Ergebnisse gab es nicht ...

    Albert Rohan: Es gibt zwei Möglichkeiten, so ein Thema anzugehen. Entweder man fängt mit der Grundsatzfrage an, wie der Status sein soll. Da waren wir sicher, daß eine Verhandlung nach zwei Stunden ohne Ergebnis beendet werden muß, weil die Positionen so gegensätzlich sind. Oder man versucht, an die Sache sachlich-thematisch heranzugehen, indem man konkrete Fragen anspricht, die auf jeden Fall gelöst werden müssen, gleichgültig, wie der Status aussehen wird. Wir haben die zweite Alternative gewählt und uns dem Thema Dezentralisierung gewidmet.

    WELT: Die Fronten scheinen so hart wie eh und je - ist es möglich, daß am Ende statt dessen die Teilung des Kosovo steht?

    Rohan: Die Teilung wird von der Staatengemeinschaft abgelehnt - in fast einhelliger Weise. Aus guten Gründen übrigens: Eine Teilung des Kosovo hätte sofort ähnliche Bestrebungen überall auf dem Balkan, etwa in Westmazedonien oder Südsrbien, zur Folge.

    WELT: Die Serben legen sich unter anderem auch deshalb quer, weil sie argumentieren, der Schutz der serbischen Minderheit sei keineswegs gewährleistet. Hat Pristina diesbezüglich einen realistischen Vorschlag gemacht?

    Rohan: Die Frage des Schutzes der Minderheiten und der Rechtsstaatlichkeit ist ja ein Teil der Bemühungen der internationalen Präsenz im Kosovo. Das Resultat ist allerdings bescheiden. Das Klima für die serbische Minderheit ist wirklich sehr unangenehm. Unser Mandat ist, Bedingungen zu schaffen, unter denen die serbische Gemeinschaft in Sicherheit und Normalität leben kann.

    WELT: Würden Sie der EU raten, zunächst viel Geld ins Kosovo zu pumpen, um das Elend der Menschen zu lindern, und erst dann den Reform- und Autonomieprozeß voranzutreiben?

    Rohan: In der Realität ist alles miteinander verbunden - und es ist nicht nur eine Frage des Geldes. Es wird jetzt schon sehr viel investiert, gerade von der EU, und es sind auch bescheidene Erfolge zu verzeichnen. Aber erst, wenn der Status festgelegt ist, entsteht ein Klima, das Auslandsinvestitionen fördert. Nur ein souveränes Kosovo könnte Vollmitglied der Weltbank und des Währungsfonds sein. Sollte das Kosovo nicht unabhängig werden, könnte es keine Weltbank-Kredite in Anspruch nehmen. Wir sprechen im günstigsten Fall von einem Prozeß, der vorwärts geht, aber zuerst müssen die Rahmenbedingungen geklärt werden.

    WELT: Wie lange wird der Prozeß dauern?

    Rohan: Wir haben die Weltbank gefragt, ob das Kosovo überhaupt lebensfähig wäre. Die Antwort war: ja, sehr wohl. Es gibt dort riesige Braunkohlenlager. Würde man sie ausbeuten und Energie produzieren, wäre das Kosovo der wichtigste Exporteur von Energie in der Region. Laut Berechnungen der Weltbank würden 50 Prozent des Haushaltes des Kosovo damit abgedeckt. Der Zeitrahmen wäre sieben bis 15 Jahre, verbunden mit einer gewaltigen Investition, zu der die Weltbank bereit wäre.

    WELT: Nach ökonomischer Logik muß das Kosovo also unabhängig werden.

    Rohan: Das ist richtig, was Weltbank-Kredite betrifft. Ich weiß auch nicht, ob sehr viele Privatkredite in ein nicht selbständiges Kosovo fließen würden. Daher sagen ja auch die Albaner, die Selbständigkeit würde alle Probleme lösen. Das würde sie natürlich nicht. Aber zumindest dieses eine große Problem.

    Der Österreicher Albert Rohan (69) ist Stellvertreter des finnischen Ex-Premiers Martti Ahtisaari, des UN-Sonderbeauftragten für den künftigen Status des Kosovo. Mit ihm sprach Petra Stuiber.

    Artikel erschienen am Fr, 17. März 2006


    http://www.welt.de/data/2006/03/17/860895.html

  2. #2
    Avatar von Kosova_Kid

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    zum thema "armes kosovo"

  3. #3
    Avatar von Denny

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    Zitat Zitat von Kosova_Kid
    zum thema "armes kosovo"
    Die EU befürchtet das das Kosovo aleine nicht überleben kann aus doku Filmen siht man wie noch bewohnte serbische gebite volkommen rutergekommen aussehen die EU befürchtet das das auch nach der trenung noch so sein wirt. die Menschenrechte werden nicht eingehalten und man befürchtet übergriffe auf die serbische minderheit. dise gründe trenen Kosovo von der unabhägikeit.

  4. #4

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    11.391
    ich befürchte auch vieles.
    aber in kosova werden jeden tag neue gesetze erlassen.
    die gesetze haben eu-norm.
    eine andere art von schutz gibt es nicht.
    die serbische minderheit möchte keine gesetze haben, die ihren schutz gewähren, sondern serbische polizei und armee.
    wenn ihnen ein leben mit den albanern nicht gefällt, dann können diese nach serbien.
    zudem wird jeder kosov-serbe bedroht, der mit den albanern zusammen arbeitet, in der polizei, verwaltung usw...

  5. #5
    Avatar von Denny

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    1.558
    Zitat Zitat von drenicaku
    ich befürchte auch vieles.
    aber in kosova werden jeden tag neue gesetze erlassen.
    die gesetze haben eu-norm.
    eine andere art von schutz gibt es nicht.
    die serbische minderheit möchte keine gesetze haben, die ihren schutz gewähren, sondern serbische polizei und armee.
    wenn ihnen ein leben mit den albanern nicht gefällt, dann können diese nach serbien.
    zudem wird jeder kosov-serbe bedroht, der mit den albanern zusammen arbeitet, in der polizei, verwaltung usw...
    ja so einfach gets dan schon nicht wenns euch nicht gefählt ab nach albanien und seit ihr gegangen???? Ich glaube die Frage ist beantwortet.

  6. #6
    Avatar von Denny

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    Ihr widerholt unser spiel.
    dabei habt ihr euch beklagt und wist selber wis ist aber ja. Irgeneimal wirt sich der spis wider wennden.

  7. #7

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    3.160
    Zitat Zitat von drenicaku
    die serbische minderheit möchte keine gesetze haben, die ihren schutz gewähren, sondern serbische polizei und armee.
    wenn ihnen ein leben mit den albanern nicht gefällt, dann können diese nach serbien.
    zudem wird jeder kosov-serbe bedroht, der mit den albanern zusammen arbeitet, in der polizei, verwaltung usw...
    Mein Cousin arebeitet bei der UNMIK Polizei und hatte mal einen Albanischen Partner. Jetzt hat er einen serbischen.
    Er wird von niemanden bedroht.

    Natürlich möchte die serbische Minderheit serbischen Schutz da auf andere kein Verlass ist, siehe März-Unruhen!!

    Die Serben haben kein Problem mit Albanern zusammen zu leben.
    Auf dem Markt in Strpcwe verkaufen auch Albaner ihre Waren.
    Ein UNMIK-Beamter in der Verwaltung dort ist Albaner. Mit ihm hat niemand Probleme.
    Und jeden Winter kommen hunderte Albaner um dort Ski zu fahren.
    Die selben Albaner die die Serben vertrieben haben und ihre Kirchen zerstörten kommen jetzt um dort Ski zu fahren. Dreisst nicht wahr?

    Du siehst, nicht die Serben sind das Problem! Die Albaner sind es! Sie denken sie wären die Könige von Kosovo und können machen was sie wollen.
    Außerdem sind die Albaner Rassisten.

  8. #8
    Avatar von Schiptar

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    14.116
    Zitat Zitat von Denny
    ...und wist selber wis ist aber ja. Irgeneimal wirt sich der spis wider wennden.
    Jetzt mal ehrlich, du bist doch nicht ganz echt, oder?

  9. #9
    Avatar von Denny

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    1.558
    Du siehst, nicht die Serben sind das Problem! Die Albaner sind es! Sie denken sie wären die Könige von Kosovo und können machen was sie wollen.
    Außerdem sind die Albaner Rassisten.[/quote]

    Ich denke im Kosovo gieb es genug platz für beide aber das sie unabhägig sein wollen für was???? Wenn nich für ein gross Albanien!!
    Ich denke sowiso das das schon immer das Ziel wahr.

  10. #10

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    802
    Zitat Zitat von Denny
    Du siehst, nicht die Serben sind das Problem! Die Albaner sind es! Sie denken sie wären die Könige von Kosovo und können machen was sie wollen.
    Außerdem sind die Albaner Rassisten.
    Ich denke im Kosovo gieb es genug platz für beide aber das sie unabhägig sein wollen für was???? Wenn nich für ein gross Albanien!!
    Ich denke sowiso das das schon immer das Ziel wahr.[/quote]

    Weil das Vertrauen der Albaner oft missbraucht wurde, der serbische Staat war es, der Demonstrationen blutig aufgelöst hat, es war Serbien welche die Albaner aus hohen Ämtern rauswarfen usw.

    Wieso soll sich dass nicht wiederholen?

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