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Wem gehört das Kosovo....?

Erstellt von Zurich, 05.02.2007, 18:25 Uhr · 117 Antworten · 9.270 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Zurich
    Es gab auch Thesen und Gerüchte, dass die Dalmatier die Nachfahren der Illyerer sein könnten. Es gibt hunderte Solche Thesen und Grüchte. Ja dass sogar, ein Teil der Kroaten aus dem Iran stammen könnte... und einges Blablabla...

    Und ich glaube den Albanern nicht dass sie Illyer sind, nur weil es die Serben sagen, sondern weil das pratisch von niemanden (oder nur von wenigen) anerkannt ist. Die Albaner-Illyrer-These ist umstritten und nicht bewiesen. Klar sind da die Albaner fest davon überzeugt. - Würde ich vielleicht ja auch, wenn ich Albaner wär.

    Jeder schreibt so seine Geschichten. Darum lese ich keine Geschichten von den Balkan-Völkern (weil alle einseitig sind, und jeder was anderes schreibt). Sonder ich lese solche die auf Detusch, die von westlichen Historikern bewiesen und geschrieben wurden (Meist in Enzyklopädien).
    DAS IST DOCH UNS ALBANER SO WAS VON EGAL WAS SERBEN MEINEN.....

    DIE HABEN BIS ANFANG 19 JAHRHUNDERT SOGAR BEHAUPTET SIE WÜRDEN VON DEN ILLYRIER ABSTAMMEN.

    DIE ZEIT IST VORBEI WO SERBEN DIE GESCHICHTE VON ALBANER SCHREIBEN KONNTEN....

    BYBY BY SERBIA

  2. #112
    Avatar von Djordje_is_back

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    Zitat Zitat von skenderbegi
    Zitat Zitat von Djordje_is_back
    skenderbegi bist du eigentlich DUMM ODER SO?
    Ich lese deine Texte und lache mich kaputt, dann überkommt mich ein brechreiz wegen soviel DUMMHEIT.
    Du liest einen Text und gehst gar nicht darauf ein. Du brabbelst nur den selben Unfug immer und immer wieder. Du bist DAS Musterbeispiel für einen dummen Albaner.
    Ich mein wie kann man so blöd sein ?
    Wenn ein Serbe sagen wurde: "Menschen haben 10 Finger"
    Und ein Albaner sagt : "Nein, Menschen haben 11 Finger"
    wurdest du dem ALbaner glauben weil du einfach unendlich DUMM bist. Du wirst in deinem Leben NIEMALS etwas erreichen mit deiner sturen, dummen Haltung.
    Statt sich über ANSTÄNDIGE Quellen schlau zu machen glaubst du das was ein dummer, arbeitsloser Albaner aus einem Internet-Cafe aus Pristina geschrieben hat.
    Du bist einfach nur bescheuert und ein Loser.
    Und jetzt schieb ab und komm mir nicht mit irgendeinem dummen Text von dir, steht eh immer nur das selbe drin.
    das sagt einer der in 2 tagen 4 verwarnungen bekommen hat..... :idea:

    nur so nebenbei im vergleich zu dir habe liefere einge quellen mehr als du.

    so genug jetzt alles andere ist zeitverschwendung mich mit dir abzugeben.

    MILOS -LEBT
    Mach weiter das ist der beweis das du dumm bist und ich Recht habe. Du hast wieder einen Text gelesen und bist gar nicht darauf eingegangen. Du bist wirklich DUMM.

  3. #113

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    11.391
    komischerweise wird die albaner-illyrer these immer von den nachbar-ländern albaniens in frage gestellt?

    ist euch schon mal aufgefallen, dass die albaner nie über die geschichte anderer nationen schreiben oder sich interessieren?

    auf der anderen seite bemühen sich serbien, makedonien und griechenland albanische erkenntnisse über ihre vorfahren immer in frage zu stellen.

    zudem muß man wissen, dass albanien lange zeit ein isoliertes land gewesen ist, die nachbarländer viel zeit hatten die geschichte der albaner so zu gestalten, wie es denen passt.

    und warum das ganze?

    das könnt ihr selber herausfinden! :wink:

  4. #114

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    11.391
    in den serbischen papieren wurde mein opa als türke eingetragen....

    naja, so ungefähr ist es mit der behauptung serbiens und anderer nationen, was die albanische geschichte angeht.....

  5. #115
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Zurich
    Es gab auch Thesen und Gerüchte, dass die Dalmatier die Nachfahren der Illyerer sein könnten. Es gibt hunderte Solche Thesen und Grüchte. Ja dass sogar, ein Teil der Kroaten aus dem Iran stammen könnte... und einges Blablabla...

    Und ich glaube den Albanern nicht dass sie Illyer sind, nur weil es die Serben sagen, sondern weil das pratisch von niemanden (oder nur von wenigen) anerkannt ist. Die Albaner-Illyrer-These ist umstritten und nicht bewiesen. Klar sind da die Albaner fest davon überzeugt. - Würde ich vielleicht ja auch, wenn ich Albaner wär.

    Jeder schreibt so seine Geschichten. Darum lese ich keine Geschichten von den Balkan-Völkern (weil alle einseitig sind, und jeder was anderes schreibt). Sonder ich lese solche die auf Detusch, die von westlichen Historikern bewiesen und geschrieben wurden (Meist in Enzyklopädien).
    FÜR DICH ZÜRICH ÜBRIGENS KANNST NICHT DEN NAMEN ÄNDERN DA ICH IN ZÜRICH LEBE FÜHLE MICH GENÖTIGT

    DA DIE DATEN IN BEZUG DER VERFOLGTEN VÖLKER IM 20 JAHRHUNDERT...

    http://www.z-g-v.de/aktuelles/?id=58


    --------------------------------------------------------------------------------

    In dieser Debatte taucht des öfteren der Name Vaso Cubrilovic´ auf. Seine Thesen werden heute oft bagatellisiert, sind jedoch im Kontext mit den bis 1941 erfolgten Zwangsaussiedlungen von 150.000 Personen aus »türkischen Familien in Südserbien« - sprich: Albanern - zu sehen. Der Belgrader Philosophieprofessor, Diener mehrerer Herren, schlug 1937 der serbischen Königsdiktatur ein schnelles, planmäßiges, terroristisches Vorgehen zur Vertreibung der Albaner vor: »Wenn man zugibt, daß ein zunehmendes Zurückdrängen der Albaner mit unserer langsamen Kolonisation keinen Erfolg hat, bleibt nur eine einzige Methode, ihre massenhafte Verpflanzung (...). Es gibt ein Mittel, das Serbien nach 1878 sehr praktisch eingesetzt hat. Es besteht darin, die albanischen Dörfer und die albanischen Viertel der Städte anzuzünden (...).« 1944 wandte er sich mit einem Memorandum an Tito: »Allein die ethnische Reinheit kann den Frieden und den Fortschritt zu einem demokratischen und föderalen Jugoslawien sichern« (Le Monde, 22. 4. 99). Tatsächlich wurde auch im sozialistischen Jugoslawien weiter zwangsausgesiedelt; Schätzungen sprechen von rund 200.000 Personen zwischen 1950 und 1966. Cubrilovic´, der 1990 starb, war mehrfach Minister und Mitglied der Akademie. Seine Auffassungen verkörpern die durchgängige Prämisse des großserbischen Nationalismus, der auch in der KP Eingang fand: ethnische Homogenität in »historischen Grenzen« herzustellen - nicht zufällig ist »Homogenisierung«, wie Rajko Djuric´ bemerkt, eine zentrale Vokabel in Milosÿevic´s Reden.

    Trotz des unerklärten Krieges, trotz Zerstörung der zivilen Strukturen entwickelten die Kosovoalbaner nach 1990 ein erstaunliches Gesellschaftsprojekt im Untergrund. Über Jahre hinweg funktionierte der gewaltlose Widerstand. Es gelang sogar, eine Aktion gegen die Tradition der Blutrache erfolgreich durchzuführen, die die Versöhnung von etwa 2.000 Familien bewirkte. Zahlreiche Intellektuelle sahen darin »eine historische Kehrtwende zu den Werten der westlichen Zivilisation« (Shkelzen Maliqi). Eine weitere Großtat war die Organisierung des Schulwesens: 1995 mußten 274.280 SchülerInnen der Grund- und Hauptschuljahrgänge sowie 63.340 der Auszubildenden einen geheimen Unterricht besuchen, weil ihnen in öffentlichen Schulen der Gebrauch der Muttersprache verboten war. Einer der namhaftesten serbischen Schriftsteller, Mirko Kovac, stellte fest: »Die Albaner sind das politisch reifste Volk in Jugoslawien. Ich stimme der These des slowenischen Philosophen und Schriftstellers Slavoj Zizek zu, daß die Kosovo-Albaner ein europäisches Volk sind, das sich durch Geduld auszeichnet und politisch auf gandhihafte Methoden setzt, indem es auf Verhandlung besteht und die Gewalt zurückweist.« (Borba, 13. 3. 93, zitiert nach Kommune Nr. 7/1995). Erst das Abkommen von Dayton, aufgrund dessen sich die Kosovo-Albaner ihrem Schicksal überlassen fühlten, stärkte die Stimmen, die sich für einen bewaffneten Widerstand aussprachen.

    Nun aber scheint es, als wolle die jugoslawische Soldateska, Cubrilovic´s Thesen über die Vertreibung der Albaner in die Tat umsetzen. Schon vergangenes Jahr, auf dem Höhepunkt ihres Krieges gegen die UÇS, befanden sich über 200.000 Menschen auf der Flucht. Seit Beginn der NATO-Bombardements haben die Vertreibungen eine neue Qualität an Ausmaß, Systematik und Brutalität erreicht, wie der Bericht der OSZE-Kosovo Verification Mission festhält.

    www.freitag.de


    DANN DIE ILLYRIER THESE:

    Verfasst am: Di Jan 23, 2007 11:55 am Titel:

    --------------------------------------------------------------------------------

    Apropos...


    --------------------------------------------------------------------------------

    Wir wollen nicht auf die Tatsache bestehen, dass die Errichtung einer politischen und wirtschaftlichen Macht in einem gewissen Gebiet keineswegs eine Garantie dafür darstellt, besonders im Mittelalter, dass die Inhaber der politischen Macht die ethnische Vorherrschaft innehatten. So herrschte das kleine "serbische" Despotat von Seres in Nordgriechenland von 1355-1371 eine grösstenteils griechische Bevölkerung.

    Wir wollen dennoch annehmen, daß die Serben im 13. Jahrhundert in Kosova die Mehrheit bildeten. Doch dann erhebt sich die Frage: Wer lebte zuvor in diesem Gebiet ?

    Die Slawen sind ein indogermanisches Volk, das in einer späteren Periode nach Europa
    kam, da die häufigen Wellen ihrer Invasionen im 6. und 7. Jahrhundert stattfanden.(4) Zu dieser Zeit hatten viele Jahrhunderte der Romanisierung die Auslöschung der alten autochthonen Bevölkerung nicht vollbracht: die Daker in Rumänien, die Thraker in Bulgarien, die Illyrer in Dalmatien, Albanien und Makedonien. Was Kosova betrifft, so ist es eine unbestreitbare Tatsache, daß zumindest seit dem 18. Jh v.u.Z. viele illyrische Staatsgebilde entstanden und sich graduell von Stammesorganisationen zu richtigen kleinen Königreichen entwickelten, wie die Dardaner, die Penester, die Paeonier (um nur die wichtigsten zu erwähnen).(5) Alle neueren Studien, sowohl linguistisch als auch archäologisch, versuchen zu beweisen, daß die Illyrer die unmittelbaren Vorfahren der Albaner sind.(6) Was die Archäologie betrifft, so bezeugt das Studium der Keramiken und
    der Ornamente (Oharinge, Armreifen, Ringe und besonders Fibeln) eine außerordentliche
    Kontinuität im Design und in der Technologie zwischen den alten illyrischen und den
    neueren Artefakten, die in den auf das 6. und 7. Jahrhundert datierenden mittelalterlichen Siedlungen gefunden wurden (in der Burg von Dalmaca bei Puka und besonders in Kruja).

    Dies ist so überzeugend, daß der jugoslawische Archäologe B. Covic das in Dalmaca
    gefundene Material auf das 6. bis 7. Jahrhundert datiert hat.(7) Wir müssen jedoch
    bedenken, daß die Ausgrabungen in Dalmaca im vorigen Jahrhundert begannen und
    damals alle der Meinung waren, es handle sich um Zeugnisse der "altslawischen
    Zivilisation".( Selbstverständlich ist diese illyrisch-albanische Kontinuität nicht nur auf dem Territorium des heutigen Albanien bewiesen. Die Funde in der Nekropole von Melje in der Gegend von Virpazar (Montenegro) und in zwei Siedlungen in der Gegend von Ohrid in Makedonien haben Gegenstände zutage gefördert, die derselben Zivilisation angehören.(9) Selbstverständlich ist die intensive Aktivität der albanischen Archäologen seit der Befreiung die einzige Erklärung für den großen Reichtum an Funden auf ihrem eigenen Staatsgebiet.

    Trotz der großen Zahl slawischer Toponyme, die heutzutage in Albanien vorliegen, kann
    niemandem einfallen, daß die Mehrheit seiner Bevölkerung slawisch war. In der Tat würde solch ein Argument den Befürwortern der "serbischen These" keinen Dienst erweisen, umso mehr als die meisten der in Albanien und Kosova vorkommenden Ortsnamen eher bulgarisch als serbisch sind, was ganz natürlich ist, weil die Bulgaren dieses Gebiet seit dem 9. Jahrhundert besetzten, und besonders am Ende des 10. Jahrhunderts, in der Blütezeit des letzten bulgarischen Reiches mit seiner Hauptstadt Ohrid.(10) Zu dieser Zeit siedelten die Serben fern von Kosova, tatsächlich waren ihre ersten kompakten Kolonien Rasha (Rasa) im Ibartal, westlich von Morava, und Zeta, das ungefähr dem heutigen Montenegro entspricht.

    Erst um 1217, als Fürst Stefan König wurde, begann der serbische Staat sich auszudehnen und umfaßte das Gebiet von Peja (serb. Pec), während der Großteil des Gebiets von Kosova außerhalb seiner Grenzen blieb. Es ist nicht nötig, länger darüber zu handeln, weil jedes "historische" Argument zu nichts anderem als zu einer Ablehnung der "serbischen These" führt, denn die Geschichte lehrt, daß die Serben, was Kosova betrifft, ausgesprochene Spätankömmlinge waren.

    Löschte die serbische Vorherrschaft die alte illyrische Bevölkerung aus?

    In der Tat weisen die serbischen Texte das Gegenteil nach: als im Jahre 1348 Stefan Dusan dem Kloster Sankt Gabriel und Michael in Prizren eine Schenkung [ ] , hieß es, daß in der Umgebung dieser Stadt wenigstens neun albanische (arbanas) Dörfer waren.(11) Das von demselben Herrscher ein Jahr später erlassene Gesetz zeigt, daß in vielen seiner Dörfer neben der slawischen Bevölkerung auch Wlachen und Albaner lebten, die sehr dynamisch gewesen sein müssen, da der König verpflichtet war, ihre Ansiedlung auf seine eigenen Ländereien zu beschränken.(12) Wenn die Wlachen und Albaner als Nomaden bezeichnet werden, dann sicherlich nicht nur, weil sie "geborene Schafhirten" waren, sondern lediglich wegen der wirtschaftlichen und politischen Bedrückung durch das herrschende Volk. Dies ging seit 1328 in den Gebieten von Diabolis, Kolonea und Ohrid vor sich, als J. Kantakuzen von einem Treffen des byzantinischen Kaisers Andronicus III. mit den "nomadischen Albanern" Zentralmakedoniens berichtet.(13) Zweifellos lastete das serbische Joch sehr schwer auf den albanischen Untertanen.

    Unter Nachsicht der offenkundigen propagandistischen Ziele dieses Autors, findet sich sicherlich ein Körnchen Wahrheit in dem, was der Propagandist der Kreuzzüge, Guillelmus Adæ, im Jahre 1332 schrieb:
    "diese Völker, sowohl lateinisch als auch albanisch, stöhnen unter dem unerträglichen und schwer lastenden Joch des Serbenfürsten, den sie verachten und von ganzem Herzen hassen, weil sie mit hohen Steuern belastet sind, ihre Geistlichen verächtlich behandelt, ihre Bischöfe und Priester oft in Ketten gelegt, ihre Adeligen enteignet werden... Alle zusammen und auch jeder einzelne dachten, sie würden ihre Hände heiligen, wenn sie sie mit dem Blut der obgemeldten Slawen befleckten."

    Der Historiker Laonikos Chalkokondylis aus dem 15. Jahrhundert sagt, nachdem er hervor[hob, daß] die Albaner von den Serben und Bosniern sehr verschieden sind,(15) daß kein anders Volk den Makedoniern mehr gleicht als die Albaner.

    Zur Zeit der entscheidenden Schlacht von 1389 erwähnen die griechischen Autoren außer den Serben und Bulgaren auch die nördlichen Albaner, jene von Himara, Epirus und aus dem Küstenland. (17) Der türkische Chronist Idrisi Bitlisi erwähnt die Beteiligung von Albanern aus der Region Shkodër, deren Fürst, Gjergj Balsha, 50.000 Mann in die Schlacht führte;(1 dieselben Angaben finden sich bei den anderen ottomanischen Chronisten, Ali und Hoxha Saadeddin.

    Die Niederlage von 1389 stürzte den serbischen Staat in Verwirrung und schuf den lokalen Fürsten ein freies Betätigungsfeld, die albanischen Fürsten des Nordens und Nordostens miteingeschlossen. Der hervorragendste unter ihnen war Gjon Kastrioti, Skanderbegs Vater, der sein ursprünglich auf die bergige Region von Mat beschränktes Fürstentum auf das Gebiet von der Mündung des Flusses Ishem bis nach Prizren im Herzen Kosovas ausdehnte. Im Jahre 1420 verlieh er Ragusa das Handelsprivileg von "seinen Küstengebieten bis nach Prizren."(20) Dieser albanische Staat brachte die Entwicklung einer Klasse von Kaufleuten mit sich in einer Bevölkerung, die von diesem Erwerbszweig ferngehalten worden war. Die Archive von Ragusa (Dubrovnik) zeigen, daß eine gewisse Zahl von albanischen Kaufleuten aus Ragusa freiwillig in Kosova blieb. Dies beweist ein Brief der Republik Ragusa an Marco de Tani in Prishtina,(21) datiert vom März 1428, nachdem die Kastrioti sich den Türken ergeben hatten, und im Jahre 1448 finden wir in derselben Stadt einen albanischen Kaufmann namens Kimo Mati de Tani.(22)

    Es gibt also keinen Grund zu der Annahme, die Ottomanen hätten sich in diesem Stadium ihrer Eroberungen der Albaner zur Abwehr der Slawen bedient.
    Es ist nicht unnütz, daran zu erinnern, daß die Albaner damals, wie die Serben, Christen waren und in keiner Weise bereit, sich den Ottomanen zu ergeben. Wenn dies der Ort ist, über die Taten Skanderbegs zu sprechen, der einige seiner Schlachten an den Grenzen Kosovas lieferte, sollten wir [er]fahren, daß der byzantinische Historiker Dukas um die Mitte des 15. Jahrhunderts als Hauptursache für den türkischen Triumph den Rückgang der Zahl der Albaner von Dalmatien bis Thrakien angibt.(23) Hingegen beziehen sich die türkischen Chroniken auf die Albaneraufstände in Kosova, besonders jenen von 1467, als die "Rebellen" in der Gegend von Tetova unter der Führung eines "Verräters" namens Iskender die Viehherden plünderten.(24)
    (...)
    Quelle: ALAIN DUCELLIER
    Alain Ducellier, agrégé, docteur d'État, est professeur émérite à l'université de Toulouse-Le Mirail. Il enseignait l'histoire de Byzance et des mondes chrétiens d'Orient.
    _________________
    EINE WEITER QUELLE;

    Europas vergessenes Volk zwischen Griechen und Kelten


    --------------------------------------------------------------------------------

    Der Siedlungsraum: Aus den Nachrichten griechischer Schriftsteller des 6. und 5.
    Jh. vor Chr. geht hervor, dass die Bezeichnung „Illyrer“ ein Sammelbegriff für
    mehrere Stämme ist, die zwischen Makedonien und der Adriaküste und von
    Griechenland bis Montenegro, also etwa im heutigen Albanien, anzutreffen sind.
    Diese Abgrenzung scheint auch archäologisch sinnvoll, weil sich auch gewisse
    gemeinsame Züge von eisenzeitlicher Tracht und von Schmuck in dieser Region seit
    dem ausgehenden 2. Jahrtausend vor Chr. erkennen lassen.

    Das Nachleben: Der Begriff „Illyricum ging im Jahr 168 vor Chr. vom Reich des
    Genthios auf die römische Provinz über. Die interne „illyrische Zollgrenze“ des
    Römischen Reiches zur Besteuerung von den Waren der Kaufleute verlief von Gallien
    bis ans Schwarze Meer. Die römischen Herrscher Claudius Gothicus, Aurelian,
    Diokletian und Konstantin der Große werden aufgrund ihrer Herkunft auch als
    „illyrische“ Kaiser bezeichnet. Als im Jahr 395 Theoderich das römische Reich neu
    gliederte, wurde das Gebiet vom Ostalpenraum (Noricum) bis nach Kreta in der
    Präfektur Illyricum zusammengeschlossen. In der Neuzeit gehörte Oberkärnten
    während der französischen Besetzung unter Napoleon zur Provinz Illyricum. Die
    Habsburger proklamierten auf ihrem Staatsgebiet ein Königreich Illyrien (1816 –
    1848) und trugen den Titel eines Königs von Illyrien bis zum Jahr 1918.
    Albanische Kostbarkeit im Kunsthistorischen Museum in Wien: Der Aufklärer

    Voltaire schrieb: „Hätte Byzanz einen Skanderbeg besessen, so wäre die Geschichte Europas anders verlaufen.“ Der albanische Fürstensohn Georg Kastriota, genannt Skanderbeg, war einer der ersten Europäer, der siegreich seit 1443 gegen die
    Übermacht der Türken kämpfte, allerdings blieb die Unterstützung Europas trotz der
    Erklärungen des Kongresses in Mantua (1458) aus. Mit den erfolgreichen
    Belagerungen von Kruja und Shkodra 1478 hatten die Türken eine weitere Hürde auf
    dem Weg in den Westen genommen.

    http://www.rudolfinum.at/testpage/Resources/Illyrer.pdf


    SO JETZT HAST MAL WAS ZU LESEN ......

    UND BITTE DEINE BEHAUPTUNGEN MIT QUELLEN BELEGEN ANSONSTEN GILT ES ALS HETZE......
    ABER DAS KENNEN WIR JA NICHT ANDERS .......

  6. #116
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von drenicaku
    komischerweise wird die albaner-illyrer these immer von den nachbar-ländern albaniens in frage gestellt?

    ist euch schon mal aufgefallen, dass die albaner nie über die geschichte anderer nationen schreiben oder sich interessieren?

    auf der anderen seite bemühen sich serbien, makedonien und griechenland albanische erkenntnisse über ihre vorfahren immer in frage zu stellen.

    zudem muß man wissen, dass albanien lange zeit ein isoliertes land gewesen ist, die nachbarländer viel zeit hatten die geschichte der albaner so zu gestalten, wie es denen passt.

    und warum das ganze?

    das könnt ihr selber herausfinden! :wink:
    Klar,wer will den unsere Geschichte immer fälschen,blabla Kosovo ist nicht serbisch,die Kirchen sind geklaut blabla?


    Die These kam in den letzten 20 Jahren ins Spiel weil ihr dadurch fremdes Land haben wollt wie Nordgriechenland,Westmazedonien oder eben das serbische Kosovo.

    Dabei weiss jeder der bisschen Ahnung hat das ihr alle aus Albanien in diese Länder eingewandert seit während der osmanischen Herrschaft.


    Deine Wurzeln sind Tirana.


    MfG

  7. #117
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von drenicaku
    komischerweise wird die albaner-illyrer these immer von den nachbar-ländern albaniens in frage gestellt?

    ist euch schon mal aufgefallen, dass die albaner nie über die geschichte anderer nationen schreiben oder sich interessieren?

    auf der anderen seite bemühen sich serbien, makedonien und griechenland albanische erkenntnisse über ihre vorfahren immer in frage zu stellen.

    zudem muß man wissen, dass albanien lange zeit ein isoliertes land gewesen ist, die nachbarländer viel zeit hatten die geschichte der albaner so zu gestalten, wie es denen passt.

    und warum das ganze?

    das könnt ihr selber herausfinden! :wink:
    Klar,wer will den unsere Geschichte immer fälschen,blabla Kosovo ist nicht serbisch,die Kirchen sind geklaut blabla?


    Die These kam in den letzten 20 Jahren ins Spiel weil ihr dadurch fremdes Land haben wollt wie Nordgriechenland,Westmazedonien oder eben das serbische Kosovo.

    Dabei weiss jeder der bisschen Ahnung hat das ihr alle aus Albanien in diese Länder eingewandert seit während der osmanischen Herrschaft.


    Deine Wurzeln sind Tirana.


    MfG
    BY BY SERBIA....................................

    BY BY SERBIA...............................

    WILLST IMMER NOCH TREPCA HABEN....

    DANN KOMM UND HOL ES DIR ........

    ODER SCHAU DEN ATHISAARI PLAN DU LUSCHE.........

  8. #118

    Registriert seit
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    Deine Wurzeln sind Tirana.
    ich war noch nie in tirana,
    mein vater nicht,
    sein vater nicht,
    usw...

    :wink:

    eher in der shmadia. :wink:

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