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Der Westen führt Krieg gegen uns

Erstellt von ökörtilos, 26.11.2009, 19:42 Uhr · 46 Antworten · 2.208 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Veles

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    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Die haben sich also echt aus Angst in die Hose gemacht. Ich bin enttäuscht von der ruhmreichen Roten Armee. So konnten sie den krieg ja nicht gewinnen...
    Die Rote Armee war ein Witz. Die haben ihre Jungs nicht mal richtig ausgerüstet, die medizinische Versorgung war nicht gerade "überall gewährleistet", die Lebensmittelversorgung war auch solala und die Qualität des Essens war eher miserabel. Krankheit, Unterausrüstung und eine daraus resultierende schwache Moral bei allen Beteiligten war das Resultat. Damals wurde wie heute vorgegangen: Junge Leute ohne richtige Ausbildung irgendwo hinschicken und sterben lassen. Solange sie nicht aus den Familien Moskaus und anderer grösserer Städte wie Kiev, Minsk usw waren, war es ja okay(EDIT So ist es heute noch, hallelujah /EDIT). Die Russen wollten ja eigentlich gar nicht rein aber Politik hat dann die Sowjetunion doch noch reingekriegt.

    Und ja, die waren 10 Jahre dort aber wie gesagt, auf Anfrage. Die NATO ist jetzt 8 Jahre dort und die werden nach 10 Jahren nicht abziehen (EDIT: Ohne Anfrage, der einzige der jetzt noch will dass die NATO bleibt ist Karzai weil er damit noch eine Menge Kohle scheffeln kann /EDIT). Das Einzige, was die NATO besser gemacht hat, sind die Zivilen Verluste aber das ist meiner Meinung nach nur möglich, weil niemand die Aufständischen so krass finanziert und unterstützt wie es die Amis in den 80ern gemacht haben.

  2. #32

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    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Lukaschenko ist fast ein Gott in meinen Augen.Er ist unser aller Vater.
    Trotzdem ernährt dich der Euro,
    wieso gehst du nicht nach Weißrussland?
    Wer hindert dich daran?....Ah,sorry,da gibt es kein essen.
    Sei dankbar für das was du hast.

    Nordkorea,Lybien etc.Fan aber hier essen.

  3. #33
    Avatar von Veles

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Trotzdem ernährt dich der Euro,
    wieso gehst du nicht nach Weißrussland?
    Wer hindert dich daran?....Ah,sorry,da gibt es kein essen.
    Sei dankbar für das was du hast.

    Nordkorea,Lybien etc.Fan aber hier essen.
    Ich glaube dass Du den Sarkasmus hinter seinem Satz nicht ganz verstanden hast...

  4. #34

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    20
    Anstatt ein Interview von 2003 zu posten, solltet Ihr mal nach was aktuellem suchen.

    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    SPIEGEL: Ihren Äußerungen in der letzten Zeit kann man entnehmen, dass Sie 2006 gern zum dritten Mal bei der Präsidentenwahl antreten würden - was die Verfassung verbietet. Wollen Sie das Grundgesetz mittels Referendum ändern?
    Lukaschenko: Ich muss noch drei Jahre bis zur nächsten Wahl arbeiten. Das will ich ordentlich hinter mich bringen. Und ich schließe nicht aus, dass 2006 jemand antritt, der noch geeigneter für dieses Amt ist als ich. Sollten allerdings bestimmte Leute die Lage im Lande verschärfen, dann wird es eine ganz andere Entscheidung geben. Aber das werden wir dann sehen. Jetzt ist es noch zu früh, über die Verlängerung von Vollmachten nachzudenken.
    Und wie kam es dann 2006 - natürlich?

    Bei den Präsidentschaftswahlen in Weißrussland 2006 durfte der seit 1994 amtierende weißrussische Präsident Aljaksandr Lukaschenka nach einem im Westen kritisierten Referendum über eine Gesetzesänderung, die ihm weitere Legislaturperioden ermöglichte, zum zweiten Mal zur Wiederwahl antreten.

    Präsidentschaftswahlen in Weißrussland 2006 ? Wikipedia
    ... und gewann mit 82.6%.

    Er dreht sich immer mehr zur EU und die Beziehungen zu Rußland sind sehr schlecht.
    Lukaschenko hat noch nicht mal Südossetien und Abchasien anerkannt.

    Also Genossen: Zeit ein neues Idol zu suchen.

  5. #35
    ökörtilos
    Zitat Zitat von Yutune Beitrag anzeigen
    Anstatt ein Interview von 2003 zu posten, solltet Ihr mal nach was aktuellem suchen.



    Und wie kam es dann 2006 - natürlich?



    ... und gewann mit 82.6%.

    Er dreht sich immer mehr zur EU und die Beziehungen zu Rußland sind sehr schlecht.
    Lukaschenko hat noch nicht mal Südossetien und Abchasien anerkannt.

    Also Genossen: Zeit ein neues Idol zu suchen.


    Das Wahlergebnis liess man übrigens nach unten korrigieren,da das tatsächliche Ergebnis dem Batka mit irgendetwas über 90% als zu hoch erschien.

  6. #36

    Registriert seit
    13.11.2009
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    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Das Wahlergebnis liess man übrigens nach unten korrigieren,da das tatsächliche Ergebnis dem Batka mit irgendetwas über 90% als zu hoch erschien.
    Aha...

    Ich war früher selber ein Fan von Lukaschenko, aber mittlerweile hat sich das geändert.
    Stören tut mich vor allem dass man nicht aus dem Land reisen darf wenn man es möchte. Und als Slawe will ich einen "Chef" der sein Volk nicht einkerkert.

    Seine (bisherige) Wirtschafts- und Sozialpolitik wiederum genießt bei mir weiterhin hohes Ansehen.

  7. #37
    ökörtilos
    Zitat Zitat von Yutune Beitrag anzeigen
    Aha...

    Ich war früher selber ein Fan von Lukaschenko, aber mittlerweile hat sich das geändert.
    Stören tut mich vor allem dass man nicht aus dem Land reisen darf wenn man es möchte. Und als Slawe will ich einen "Chef" der sein Volk nicht einkerkert.

    Seine (bisherige) Wirtschafts- und Sozialpolitik wiederum genießt bei mir weiterhin hohes Ansehen.


    Ja,der Lukashenko polarisiert.Mir geht es ähnlich,mir gefällt seine Wirtschafts und Sozialpolitik ebenfalls sehr gut.Auch hat er sein Land vor dem Chaos nach dem Ende der Sowjetunion und vor "bunten Revolutionen" und Zuständen wie sie in der Ukraine oder Georgien herrschen bisher erfolgreich beschützt.
    Mag man über ihn sagen was man will aber Weissrussland funktioniert.Und das ganz ohne ein Vasall Washingtons zu sein.

  8. #38
    ökörtilos
    "In Russland spielt sich eine Komödie ab"

    Mittwoch, 4. Juni 2008 16:38


    Berliner Morgenpost: Herr Präsident, von allen Staatschefs der GUS sind Sie der rätselhafteste. Wer sind Sie wirklich?

    Alexander Lukaschenko: Ich bin der offenste Präsident der Welt, mag keine PR und lasse mich nicht für Showzwecke in Kampfsportanzügen fotografieren. Im Westen herrscht über mich ein falsches Bild vor. Vielleicht hätte ich mich bei manchen Äußerungen mehr zurückhalten sollen. Der Präsident eines Landes, das keine Atomwaffen besitzt und sich in ökonomischen Abhängigkeiten von anderen Staaten befindet, kann kein Diktator sein. Vielen gefällt unser soziales Wirtschaftssystem nicht. Wir haben keine planlose Privatisierung durchgeführt und weniger Armut als in Russland. Ich selbst habe nichts gestohlen, habe keine Konten bei ausländischen Banken.

    Die EU kritisiert Sie, weil Weißrussland das europäische Wertesystem ablehnt.

    Weißrussland liegt im Zentrum Europas, unsere Werte sind gleich; nur haben wir spezifische nationale Interessen. Zum Beispiel basiert unsere sozialistische Wirtschaft auf einem starken Staat. Für den Westen ist Privateigentum eine "heilige Kuh". Bei uns jedoch funktioniert die Modernisierung auch in der Staatswirtschaft. Zumindest während unserer letzten Ölkrise mit Russland hat der Westen erstmalig objektiv über uns berichtet.

    Hat der Streit mit Russland Weißrussland und den Westen zusammengeführt?

    Das weiß ich nicht. Aber der Westen hat verstanden: Morgen könnte Russland auch ihm den Hahn zudrehen.

    Wladimir Putin hat gesagt, Russland subventioniere 41 Prozent des Budgets von Weißrussland ...

    In Russland spielt sich eine Komödie ab. Nachdem die russische Öffentlichkeit danach fragte, warum der Kreml seinen slawischen Bruder erwürgte, musste sich Putin vor der eigenen Bevölkerung auf diese Weise rechtfertigen. Die russische Bevölkerung reagierte negativ darauf, dass man uns zum zweiten Mal nach 2004 den Energiehahn abdrehte. Russen und Weißrussen eint eine Blutsverwandtschaft. Zwischen unseren Völkern existiert ein starkes Solidaritätsgefühl, das von Erinnerungen aus dem Zweiten Weltkrieg gespeist wird. Weißrussland verlor beim Hitler-Angriff auf Russland ein Drittel seiner Bevölkerung.

    Sucht Putin die Konfrontation?

    Die russische Regierung wollte uns 1000 Kubikmeter Gas für 200 Dollar verkaufen - für den gleichen Preis wie an Deutschland. Schon 2004 hatte Gazprom uns die Preise um das Zweifache erhöht. Jetzt, zwei Jahre später, erfolgte die nochmalige Verdopplung des Preises. Welche Wirtschaft kann das verkraften? Russland hat zu Hause die inneren Gaspreise um 15 Prozent angehoben. Wie viel Kritik prasselte daraufhin auf die russische Regierung seitens der Unternehmen! An uns wollte Gazprom einfach mal zwei Milliarden Dollar zusätzlich verdienen. Für die Erdöllieferungen nach Weißrussland forderte Russland plötzlich einen Ausfuhrzoll von 170 Dollar pro Tonne, um weitere drei Milliarden zu erwirtschaften. Insgesamt fünf Milliarden Zusatzgewinn! Das heutige Budget von Weißrussland beträgt 14 Milliarden Dollar. So entstand die primitive russische Milchmädchenrechnung! Niemand in Weißrussland wird jemals russisches Gas für 200 Dollar kaufen. Weiter: Russland verlangte von uns für sein Erdöl einen Beitrag weit über dem Weltmarktpreis. Die Russen führten ihren Ausfuhrzoll ein, wir erhoben daraufhin einen Transitzoll. Tatsächlich können wir unser Erdöl auch woanders billiger kaufen. Wir brauchen diesen russischen Rohstoff nicht. Wo sind die Milliarden Dollar, mit denen Russland unsere Wirtschaft anscheinend subventioniert? Wenn dies tatsächlich so wäre, hätten wir mit Moskau ein viel besseres Verhältnis. Jetzt aber hat Russland durch sein Verhalten die gemeinsame Zollunion zerstört. Wir werden Gegenmaßnahmen ergreifen.

    In den Neunzigerjahren waren Sie ein glühender Verfechter der Wiedervereinigung mit Russland. Heute wollen Sie diese Integration nicht mehr, doch für Putin wäre es vielleicht wichtig, seine Amtszeit als Sammler russischer Erde abzuschließen. Eine Wiedervereinigung mit Weißrussland könnte auch eine Situation schaffen, die Putin eine dritte Amtszeit gestatten würde.

    Von anderen Personen habe ich die letzte Variante vernommen, nicht aber von Putin selbst. Falls er auf diese Art und Weise an der Macht bleiben will, sollte er mir das von Mann zu Mann offen sagen. Ich selbst habe den ehrlicheren Weg gewählt und meine Bevölkerung im Referendum gefragt, ob ich weiterregieren dürfe, obwohl nach der alten Verfassung meine Amtszeit abgelaufen war. 90 Prozent sprachen sich für mich aus, und ich bin zum dritten Mal Präsident geworden. Ein Verschlingen von Weißrussland durch Russland werde ich aber niemals akzeptieren. Ich bin nicht seinerzeit zum ersten Präsidenten gewählt worden, um nach einem Jahrzehnt mein Land von der europäischen Landkarte zu eliminieren. Nein, wir wollen nach wie vor einen Unionsstaat mit Russland, in dem beide Staaten gleichberechtigt sind.

    Viele Politiker in der EU akzeptieren, dass Lukaschenko in seiner Bevölkerung mehrheitlich unterstützt wird. Gleichzeitig fragen wir uns, warum Lukaschenko, der heute eine Niederlage nicht fürchten muss, der Opposition den Zugang zu Massenmedien versperrt.

    Es gibt nirgends auf der Welt gleichberechtigten Zugang zu Massenmedien. Schauen Sie sich doch Russland an. Alle TV-Sender sind gleichgeschaltet. Ich wollte während des Konflikts mit Russland eine Pressekonferenz in Moskau organisieren, um meine Sicht der Dinge zu erläutern. Der Kreml hat diese Pressekonferenz verboten. Daraufhin sagte ich meine Reise ganz ab.

    Der Vergleich mit Russland hinkt. Vergleichen wir Weißrussland lieber mit der Ukraine, dort gibt es eine freie Presse ...

    Gott bewahre uns vor ukrainischen Zuständen in Weißrussland!

    Ich spreche von den freien Medien ...

    Medien können wie eine heiße Waffe wirken. Journalisten können sowohl eine Demokratie als auch ein totalitäres System erschießen und der Gesellschaft Schaden zufügen. In der Ukraine herrscht Machtlosigkeit, deshalb gibt es dort in den Medien Anarchie. Die ukrainische Verfassungsreform hat das Land in seiner Entwicklung zurückgeworfen. Ich glaube, dass die ehemaligen Sowjetrepubliken für eine parlamentarische Republik nicht reif sind. Nehmen wir das Beispiel Weißrussland. Wir waren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine Parlamentsrepublik. 350 Abgeordnete wollten das Land regieren, aber niemand war für etwas verantwortlich. Es fehlte nicht viel, und unsere Abgeordneten wären genauso bestechlich geworden wie heute in Russland und der Ukraine. In Weißrussland entschied übrigens das Parlament selbst, das Land in eine Präsidialrepublik umzuwandeln. Jetzt ist bei uns die Lage stabil. Was die Medienfreiheit betrifft: Die deutschen Medien haben eine andere Tradition. Die Journalisten tragen für ihre Publikationen die persönliche Verantwortung. Bei uns herrscht dagegen Verantwortungslosigkeit. Aber die Opposition ist in Weißrussland keineswegs verboten. Unser Informationsraum ist geöffnet. Euronews, Rtvi, Radio Liberty, CNN senden für westliche Gelder auf unseren Frequenzen. Sie und russische Medien durchschießen unser Land von West nach Ost und umgekehrt. Unsere Opposition ist in diesen Medien allgegenwärtig. Weißrussland ist ein kleines Land. An einem Tag kann man das gesamte Staatsterritorium bereisen und überall Wahlkampf machen. Das tut auch unsere Opposition. Aber unser Volk lehnt sie ab.

    Wir leben im CNN-Zeitalter. Manche Journalisten im Westen mögen einseitig über Weißrussland berichten, aber wenn wir Fernsehbilder sehen, wie die Polizei gewaltsam friedliche Demonstrationen auseinanderjagt ...

    In Frankreich und Deutschland tut das die Polizei doch auch. Und setzt Tränengas ein. Wir greifen, Gott sei Dank, nicht zu solchen extremen Mitteln. Europa muss lernen, uns besser zu verstehen. Der Moment ist günstig. Weißrussland hilft der EU, seine Grenzen im Osten abzusichern. Wir fangen die meisten der illegalen Migranten und Kriminellen, die aus dem Osten in die EU strömen, ab und schicken sie dahin zurück, woher sie gekommen sind. Wir bringen dafür erhebliche Finanzmittel auf und bilden den Schutzwall für Europa. Heute schlüpfen die Illegalen über das Baltikum und die Ukraine nach Westen. Unsere Grenze ist dagegen dicht. Und wie dankt uns die EU? Man verhängt Wirtschaftssanktionen gegen uns und entzieht Weißrussland die Zollpräferenzen. Wir werden einen Verlust von 300 Millionen Dollar hinnehmen müssen. Den werden wir durch Erhöhung von Transporttarifen für europäische Transitgüter über unser Territorium nach Russland kompensieren. An diesen neuen Tarifgebühren könnten wir bis zu einer Milliarde Dollar verdienen. Tatsächlich will ich aber keinen neuen Streit mit der EU. Im Gegenteil, wir brauchen die EU als Partner bei der Diversifizierung unserer Energiepolitik.

    Das Jahr 2007 wird entscheidend für Weißrussland. Sie müssen ihre Wirtschaft diversifizieren, auch das Verhältnis zu Russland neu gestalten. Vielleicht können Sie sich mit Putins Nachfolger doch noch einigen?

    Einerseits spielt Russland mit seinen neuen Energiemuskeln und glaubt, die Welt wieder erobern zu können. Die russische Elite ist überheblich geworden, das wird sich nach der Senkung der Energiepreise aber ändern. Andererseits sollten wir Putin nicht dämonisieren. Es gibt keine persönliche Feindschaft zwischen Putin und Lukaschenko. Ich kenne Putin wie kein anderer. Er ist ein Mann der offenen Worte und hat einen klaren Verstand. Wenn er die slawische Welt wiedervereinen möchte, muss er das anders tun. Boris Jelzin wusste, wie man seine Nachbarstaaten Ukraine und Kasachstan zur Reintegration überredet. Er hat nie Macht projiziert, allerdings befanden sich damals auch die Energiepreise im Keller. Jelzin sprach stets von gleichwertigen Beziehungen und ermahnt heute die russische Führung, klüger zu handeln.

    Das Gespräch mit dem weißrussischen Präsidenten führte Alexander Rahr

  9. #39
    ökörtilos

  10. #40
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von Veles Beitrag anzeigen
    Die Rote Armee war ein Witz. Die haben ihre Jungs nicht mal richtig ausgerüstet, die medizinische Versorgung war nicht gerade "überall gewährleistet", die Lebensmittelversorgung war auch solala und die Qualität des Essens war eher miserabel. Krankheit, Unterausrüstung und eine daraus resultierende schwache Moral bei allen Beteiligten war das Resultat. Damals wurde wie heute vorgegangen: Junge Leute ohne richtige Ausbildung irgendwo hinschicken und sterben lassen. Solange sie nicht aus den Familien Moskaus und anderer grösserer Städte wie Kiev, Minsk usw waren, war es ja okay(EDIT So ist es heute noch, hallelujah /EDIT). Die Russen wollten ja eigentlich gar nicht rein aber Politik hat dann die Sowjetunion doch noch reingekriegt.

    Und ja, die waren 10 Jahre dort aber wie gesagt, auf Anfrage. Die NATO ist jetzt 8 Jahre dort und die werden nach 10 Jahren nicht abziehen (EDIT: Ohne Anfrage, der einzige der jetzt noch will dass die NATO bleibt ist Karzai weil er damit noch eine Menge Kohle scheffeln kann /EDIT). Das Einzige, was die NATO besser gemacht hat, sind die Zivilen Verluste aber das ist meiner Meinung nach nur möglich, weil niemand die Aufständischen so krass finanziert und unterstützt wie es die Amis in den 80ern gemacht haben.
    Ich habe noch von keinem Krieg gehört, wo das anders gewesen ist. das einzige, wovon die jungen Männer immer genug mit bekommen, ist Indoktrination. Mir ist auch bis heute rätselhaft, was die NATO in Afghanistan will. Mit jedem zivilen Opfer wächst der Haß und Al Kaida und die Taliban können sich vor Zulauf gar nicht retten. Wozu gibt es eigentlich Geschichtsunterricht? Damit Kinder endlose Zahlenreihen auswendig lernen? Hätte Hitler in der Schule aufgepaßt, hätte er gewußt, wie es Napoléon im Winter in Rußland ergangen ist und hätte Schorsch Dabbelju aufgepaßt, hätte er gewußt, daß vor ihm schon Briten und Sowjets an Afghanistan gescheitert sind, weil sich dieses Land aufgrund seiner Topographie einfach nicht erobern läßt. Abgesehen davon, daß es in einem Krieg genauso viele "Gewinner" gibt, wie bei einem Erdbeben.

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