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Der Wiederaufstieg der serbischen Rüstungsindustrie

Erstellt von Milan Divjak, 02.09.2009, 10:53 Uhr · 12 Antworten · 2.181 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Milan Divjak

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    Der Wiederaufstieg der serbischen Rüstungsindustrie

    Seit den Jugoslawien-Kriegen kam die Rüstungsindustrie inn Jugoslawien zum erliegen. Dabei war sie vor dem Krieg ein relativ lukratives Geschäft für die herrschenden des Landes. Neben einer guten Ausstattung der JNA wurden jugoslawische Waffen in die ganze Welt exportiert, vorzugsweise an Staaten die ebenfalls dem Bündnis blockfreier Staaten angehörten.

    Nun, da Serbien langsam aber sicher den Weg zurück in die internationale Staatengemeinschaft findet, fängt auch die Rüstungsindustrie wieder zu boomen an. Folgende Meldungen will ich euch nicht vor enthalten:

    Iraq seeks return of 19 MiG fighters from Serbia

    Mon Aug 31, 2009 10:08am EDT
    (Adds Serbian reaction, paragraphs 7-10)

    BAGHDAD, Aug 31 (Reuters) - Iraq is negotiating the return of 19 fighter jets that Saddam Hussein's regime sent to Serbia for servicing at the end of the 1980s during the Iran-Iraq war, the Iraqi Defence Ministry said.

    A delegation had gone to Serbia to start the process and to "recover the money misspent by the former Iraqi regime", the ministry said in a weekend statement.

    Sanctions slapped on Iraq because of Saddam's invasion of Kuwait in 1990 would have made it impossible to bring the MiG-21 and MiG-23 jet fighters back while he was in power.

    "We discussed the matter with the Serbian side about the possibility of repairing these aircraft and returning them to service," the ministry said. "Everyone knows our need for fighter jets."

    Two of the jets were ready for "immediate use", the statement said, and a preliminary agreement had been reached with the Serbian government to repair the others and send them back.

    The statement did not say when the existence of the fighters had come to light.

    During his visit to Iraq earlier this month, Serbia's Defence Minister Dragan Sutanovac told Iraqi officials about the existence of the jets, said a senior Serbian defence official who did not want to be quoted by name.

    "None are in flyable condition, they are dismantled and in crates. Only one MiG 23 that was displayed in (Belgrade's) air force museum is whole," he said.

    The source said that Serbia "would gladly hand over Iraqi MiG's to its owners as we have no use for them."

    Serbia is anxious to work with Iraq, which has long been a trade partner. Last week Sutanovac announced that Serbia's Yugoimport SDPR state-operated arms exporter agreed to sell $100 million-worth weapons and military equipment to Iraq.

    Iraq wants to rebuild its once-strong air force as it seeks to reconstruct a military devastated by the 2003 U.S.-led invasion and a decision by Iraq's U.S. administrators to disband Iraqi forces in the aftermath.

    The country announced in March that it wanted to buy a squadron of 18 Lockheed Martin Corp (LMT.N: Quote, Profile, Research, Stock Buzz) F-16 fighter aircraft. (Reporting by Muhanad Mohammed in Baghdad and Aleksandar Vasovic in Belgrade; Editing by Charles Dick)

    Link: Iraq seeks return of 19 MiG fighters from Serbia | Reuters
    Jugoimport SDPR’ signed contract worth 100 million Dollars

    Serbia exporting weapons to Iraq with help of Americans


    As ‘Blic’ learns there are ongoing talks over enlargement of the arrangement. The talks on contracting of Serbian construction companies in renewal of several military bases and hospitals shall also be continued. In this deal with Iraq Serbia had help from an ally in shadow. The coalition forces led by the USA gave green light that Iraqi Ministry of defense concludes the deal with Serbia.
    ‘This contract means job for all of six Serbian factories of military industry employing about 6,000 people’, Defense Minister Dragan Sutanovac said.
    The contract with Iraq is the largest export arrangement that Serbia concluded in this year. According to our information several other contracts are expected to be concluded until the end of the year what would make it better than the last one that was record-high.
    But the real pace is yet to come and our sources from the Ministry of defense announce deals in the markets of Libya, Algeria, Egypt and countries of the Central Africa.
    ‘It is more than obvious that the deal with Iraq was supported by a very influential shadow ally’, ‘Blic’ source close to the negotiating team says. The coalition forces led by the USA gave consent for the deal with Serbia. Such arrangement, having in mind the situation in Iraq, is regulated by one rule only – no deal can be concluded without consent by the coalition forces in that country. This means that Serbia has very important support by the US for that deal. Thanks to that support Serbia made a record-high export of weapons and military equipment last year worth EUR 400 millions (EUR 236 millions with Iraq). The export planned for this year amounts to over EUR 500 millions.
    Link: Blic Online in English | In focus | Serbia exporting weapons to Iraq with help of Americans
    Jaja, wenn es Krieg gibt, muss die einheimische Bourgeoise natürlich kräftig mitverdienen. Das kennen wir ja gut genug aus BRD, die sich mittlerweile zum 3größten Waffenexporteur gemausert hat.

  2. #2

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    Solange es dem Wohl des Volkes dient hab ich nichts dagegen.
    Wenn mehr Waffen produziert werden, gibts mehr Arbeitsplätze und weniger Menschen hungern.

  3. #3
    Kure
    eine zweischneidige klinge
    zum einen ist es gut wegen den arbeitsplätzen

    zum anderen bin ich dagegen waffen zu produzieren
    schaut euch den film an

  4. #4
    Avatar von Milan Divjak

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    Zitat Zitat von Trilistik Beitrag anzeigen
    Solange es dem Wohl des Volkes dient hab ich nichts dagegen.
    Wenn mehr Waffen produziert werden, gibts mehr Arbeitsplätze und weniger Menschen hungern.
    Seltsame Einstellung, wirklich....
    Also solange es genug schlecht bezahlte Jobs gibt, das einheimische Kapital sich die Taschen vollstopft, ist jedes Mittel Recht?
    Das ist nur noch zynisch, sorry...

    Während die Schweine an Kriegen und KOnflikten verdienen, wird das Leben für das normale Volk in Serbien immer miserabler. Frag mal eine Retnerin oder einen Kriegsveteran ob er genug Geld zu Leben hat.

  5. #5
    Avatar von Milan Divjak

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    Zitat Zitat von Kure Beitrag anzeigen
    zum einen ist es gut wegen den arbeitsplätzen
    Dieses Argument zählt nicht. Arbeit ist doch kein Selbstzweck, die einfach aus sich selbst heraus gut ist ohne Bezug zum Produkt. Nach dieser Logik wäre ja auch Zwangsarbeit in Arbeitslagern zu unterstützen, da sie ja auch Arbeitsplätze schafft.

  6. #6

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    Zitat Zitat von Milan Divjak Beitrag anzeigen
    Seltsame Einstellung, wirklich....
    Also solange es genug schlecht bezahlte Jobs gibt, das einheimische Kapital sich die Taschen vollstopft, ist jedes Mittel Recht?
    Das ist nur noch zynisch, sorry...

    Während die Schweine an Kriegen und KOnflikten verdienen, wird das Leben für das normale Volk in Serbien immer miserabler. Frag mal eine Retnerin oder einen Kriegsveteran ob er genug Geld zu Leben hat.

    Sorry wir leben im Kapitalismus.
    Das Volk und die Arbeiter sind von diesen Schweinen abhängig ob sie nun wollen oder nicht.

  7. #7
    Avatar von Milan Divjak

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    Zitat Zitat von Trilistik Beitrag anzeigen
    Sorry wir leben im Kapitalismus.
    Das Volk und die Arbeiter sind von diesen Schweinen abhängig ob sie nun wollen oder nicht.
    Die Frage ist ob der Kapitalismus bzw. der Krieg dem Wohl des Volkes dient. Meiner Meinung nach, nein.

  8. #8
    Kure
    Zitat Zitat von Milan Divjak Beitrag anzeigen
    Dieses Argument zählt nicht. Arbeit ist doch kein Selbstzweck, die einfach aus sich selbst heraus gut ist ohne Bezug zum Produkt. Nach dieser Logik wäre ja auch Zwangsarbeit in Arbeitslagern zu unterstützen, da sie ja auch Arbeitsplätze schafft.
    aber es handelt sich dabei ja nicht um zwangsarbeit oder sklavenarbeit
    sondern um bezahlte arbeit (oder gibts das wieder???)
    und ich glaube ein in armut lebender mensch würde lieber waffen produzieren anstatt zu hungern

  9. #9

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    zu den pseudo jugoslawischen Zeiten lieferten die Kommunisten zahlreiche Waffen in Länder der 3 Welt...Afghanistan, Angola,Kongo usw....

    Das dort Menschen damit ermordet und unterdrückt wurden, hatte für die rote Bande mitsamt ihrer Stiefellecker in der JNA wenig Bedeutung.

    Klingt wie Hohn....Brüderlichkeit und Sozialismus.....nichts anderes als bei den Amerikanern oder Russen.....Business as...

    Jugoslawien wäre schon in den 60er wirtschaftlich zusammengebrochen, hätte es nicht den Waffenexport gegeben.

  10. #10
    Avatar von kiko

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen

    Jugoslawien wäre schon in den 60er wirtschaftlich zusammengebrochen, hätte es nicht den Waffenexport gegeben.
    na wenn du das sagst....
    Warst du das nicht auch, der meinte, dass es den Weihnachtsmann gibt?

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