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Zehn Jahre seit dem 5. Oktober

Erstellt von Singidun, 05.10.2010, 01:35 Uhr · 128 Antworten · 6.193 Aufrufe

  1. #21
    Ado

    Registriert seit
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    8.973
    Zitat Zitat von Kelmendi Beitrag anzeigen
    oh je...
    Sag das dem Grossteil der Leute, die in den 90ern Nationalisten gewählt haben. Wag es vorallem denen zu sagen, die ganze Familien im Krieg verloren haben, nur weil Kantenköpfe noch grössere Idioten wählen durften, und dies untermalen von der damaligen, schlechten Wirtschaftslage. Da hätte man sich ja ausmalen können was kommt..

  2. #22

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    04.10.2010
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    89
    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, aber in Serbien hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Und nicht wenig zum Besseren. Es dauert nun mal ein paar Stunden länger als bloß 10 Jahre, um sich als Volk eine Identität zu schaffen, die ohne schräge Rassen- und Religionsideologie auskommt. Demokratie ist in Serbien ein noch zu skuriller Begriff, der nach und nach zu dem geformt wird, was wünschenswert für diese Region ist.

    Politik ist immer aalglatt. Wichtig ist, dass in den Köpfen der Menschen etwas passiert, dass es voran geht. Und da sehe ich den Trend eindeutig zum Positiven.
    Ehrlich gesagt, ich weis es nicht, zum teil glaube ich dass der regierung sehr wohl bewusst ist, sie aber im Grunde eine geisel ihres selbst sind, siehe Djindjic. Ich glaube sogar dass Tadic wusste oder angenommen hat, dass das IGH zum wohle Kosovos entscheiden wird, um damit die Verantwortung abzulegen der serbischen Bevölkerung klar zu machen dass die Unabhängigkeit legitim ist.

    Ich denke es hängt alles von den Politiker ab, wenn die sagen , hej wir haben sehr sehr schlimme Dinge getan, dann werden die Menschen auch so denken, aber das werden sie nicht, denn es sind ja sie selbst, und kein verbrecher steckt sich selbst ins Gefägniss.

    Man muss wohl warten bis sie alt werden und sterben.

  3. #23
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von marko92 Beitrag anzeigen
    Kennst du die letzten Wahlergebnisse?? und du sprichst von verbesserungen...

    Stimmt nach der letzten Wahl wurden in kein Land einmaschiert...
    SVAKA CAST!
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    ich weiss ja nicht was für Trends du siehst....die der Gleichgültigkeit ? in dem man Spinnern das Terrain überlässt ?

    Vesti online / Vesti / Ex YU / Jeremic-RS-je-ponos-srpskog-naroda
    Ihr beide teilt die selbe, traurige Störung: ihr vergesst, dass MENSCHEN mehr wert sind als Politik. Würde mich wundern, wenn ihr zwei keusche Gebetsschwestern mit jeder politischen Entscheidung eures Landes uneingeschränkt einverstanden gewesen wärt. Oder etwa doch?

    Interessant wäre es noch zu wissen, wann ihr denn das letzte Mal in Serbien unterwegs ward, die Menschen dort gesehen habt, mit ihnen geredet, etc. Wann ward ihr das letzte Mal in Belgrad? Oder in Kragujevac? Oder in Novi Sad? Sobald ihr euch ein echtes Bild von den Menschen gemacht habt könnt ihr euch ein Urteil machen. Vorher leider nicht.

  4. #24

    Registriert seit
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    89
    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Sag das dem Grossteil der Leute, die in den 90ern Nationalisten gewählt haben. Wag es vorallem denen zu sagen, die ganze Familien im Krieg verloren haben, nur weil Kantenköpfe noch grössere Idioten wählen durften, und dies untermalen von der damaligen, schlechten Wirtschaftslage. Da hätte man sich ja ausmalen können was kommt..

    Also ich bin Albaner, und wir haben zu 95% die LDk unter führung von Ibrahim Rugova gewählt, der einen gewaltlosen Widerstand aufbaute.

    Und das war alles andere als nationalistisch, wir waren die einzigen in Jugoslawien die nicht gleich zu den Waffen griffen,die einzigen die mit gewaltfreien widerstand antworteten, während alle adneren sich militärisch wehrten, Slovenen, kroaten, Bosnier, und dass war traurig aber war eben der Fehler, denn mit Frieden kommt man nicht weiter wenn der Feind ein brutaler Diktator ist.

  5. #25

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    gut dass das G'südl weg ist aber Slobo hat Hinterlassenschaft

    Zehn Jahre nach Milosevic



    Desillusionierung am Jahrestag des Volksaufstands

    Wer hätte das vor zehn Jahren gedacht? Die von Slobodan Milosevic gegründete Sozialistische Partei Serbiens (SPS) ist Juniorpartner in der serbischen proeuropäischen Regierung; an der Spitze des serbischen Innen-, Energie- und Unterrichtsministeriums und des Parlaments befinden sich ehemalige Mitläufer von Milosevic; die Verantwortlichen für ein Jahrzehnt Krieg, internationale Isolation, Repression und systematische Plünderung, die den Staat in eine mafiaähnliche Organisation verwandelt und in den Ruin getrieben hat, sind nie zur Rechenschaft gezogen worden. Neureiche von Milosevics Gnaden beherrschen die Wirtschaft Serbiens - von einem Prozess der Vergangenheitsbewältigung kann nicht die Rede sein.


    Zehn Jahre nach Milosevic - Serbien - derStandard.at

  6. #26
    Avatar von OptimusPrime

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    Zitat Zitat von Kelmendi Beitrag anzeigen
    Also ich bin Albaner, und wir haben zu 95% die LDk unter führung von Ibrahim Rugova gewählt, der einen gewaltlosen Widerstand aufbaute.

    Und das war alles andere als nationalistisch, wir waren die einzigen in Jugoslawien die nicht gleich zu den Waffen griffen,die einzigen die mit gewaltfreien widerstand antworteten, während alle adneren sich militärisch wehrten, Slovenen, kroaten, Bosnier, und dass war traurig aber war eben der Fehler, denn mit Frieden kommt man nicht weiter wenn der Feind ein brutaler Diktator ist.
    auf die tränendrüse drücken?

  7. #27

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    9.454
    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Ihr beide teilt die selbe, traurige Störung: ihr vergesst, dass MENSCHEN mehr wert sind als Politik. Würde mich wundern, wenn ihr zwei keusche Gebetsschwestern mit jeder politischen Entscheidung eures Landes uneingeschränkt einverstanden gewesen wärt. Oder etwa doch?
    so keusch wie deine Lieblings Sängerin ?


    Vesti online / Scena / Estrada / Ceca pevala za Dodika!

    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Interessant wäre es noch zu wissen, wann ihr denn das letzte Mal in Serbien unterwegs ward, die Menschen dort gesehen habt, mit ihnen geredet, etc. Wann ward ihr das letzte Mal in Belgrad? Oder in Kragujevac? Oder in Novi Sad? Sobald ihr euch ein echtes Bild von den Menschen gemacht habt könnt ihr euch ein Urteil machen. Vorher leider nicht.

    XaXa....über was reden wir ....? über den Jovan auf der Strasse oder die politische Ebene in Serbien..........oder ist das kein Spiegel der Gesellschaft....?


    ps. ich war vor 3 Jahren in Serbien...

  8. #28

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    Zitat Zitat von Kelmendi Beitrag anzeigen
    Also ich bin Albaner, und wir haben zu 95% die LDk unter führung von Ibrahim Rugova gewählt, der einen gewaltlosen Widerstand aufbaute.

    Und das war alles andere als nationalistisch, wir waren die einzigen in Jugoslawien die nicht gleich zu den Waffen griffen,die einzigen die mit gewaltfreien widerstand antworteten, während alle adneren sich militärisch wehrten, Slovenen, kroaten, Bosnier, und dass war traurig aber war eben der Fehler, denn mit Frieden kommt man nicht weiter wenn der Feind ein brutaler Diktator ist.
    dann muss das Kloster in Pec 1980 wohl selbst in Flammen aufgegangen sein...

  9. #29
    Avatar von Furyc

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kelmendi Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt, ich weis es nicht, zum teil glaube ich dass der regierung sehr wohl bewusst ist, sie aber im Grunde eine geisel ihres selbst sind, siehe Djindjic. Ich glaube sogar dass Tadic wusste oder angenommen hat, dass das IGH zum wohle Kosovos entscheiden wird, um damit die Verantwortung abzulegen der serbischen Bevölkerung klar zu machen dass die Unabhängigkeit legitim ist.

    Ich denke es hängt alles von den Politiker ab, wenn die sagen , hej wir haben sehr sehr schlimme Dinge getan, dann werden die Menschen auch so denken, aber das werden sie nicht, denn es sind ja sie selbst, und kein verbrecher steckt sich selbst ins Gefägniss.

    Man muss wohl warten bis sie alt werden und sterben.
    Was Tadic´s Taktik angeht in der Kosovo - Frage sehe ich das ähnlich wie du. Was soll er denn groß machen? Fromm und frei die Unabhängigkeit annehmen hieße mit dem eigenen Leben zu spielen, sie rigoros ablehnen hieße sich es erneut und zum x. ten Mal mit der Welt zu verscherzen. Da kommt es doch gelegen, wenn man einen Sündenbock zur Stelle hat, den man herhalten kann a la "Seht her, Volk. Wir haben euch zwar mordsmäßig aufgeputscht in der Kosovo-Sache, und wir haben ja auch alles versucht, aber hej, hat halt nicht geklappt". Der Kosovo-Drops ist gelutscht, das weiß ein Tadic besser als jeder Dorf-Serbe in der Sumadija. Die Kunst besteht jetzt darin, den Menschen die immer noch einen Haufen Kot im Kopf haben, diese Idee möglichst schonend beizubringen. Parallel dazu läuft die Vergangenheitsbewältigung, die Schuldannahme und das darauf folgende Arbeiten an einer Zukunft, die allen gerecht werden kann.

    Ich für meinen Teil sehe Fortschritte. NIcht so laut und polternd, wie es Subjekte wie Metkovic oder auch einige Albaner fordern, aber ich sehe sie durchaus. Und jeder Schritt in die richtige Richtung ist zu begrüßen. Punkt.

  10. #30
    Dadi
    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Ihr beide teilt die selbe, traurige Störung: ihr vergesst, dass MENSCHEN mehr wert sind als Politik. Würde mich wundern, wenn ihr zwei keusche Gebetsschwestern mit jeder politischen Entscheidung eures Landes uneingeschränkt einverstanden gewesen wärt. Oder etwa doch?

    Interessant wäre es noch zu wissen, wann ihr denn das letzte Mal in Serbien unterwegs ward, die Menschen dort gesehen habt, mit ihnen geredet, etc. Wann ward ihr das letzte Mal in Belgrad? Oder in Kragujevac? Oder in Novi Sad? Sobald ihr euch ein echtes Bild von den Menschen gemacht habt könnt ihr euch ein Urteil machen. Vorher leider nicht.

    E sag nix gegen Metkovic gesellschaftlichen und poltischen Analysen der war neulich in Lettland, hat sich sturzbesoffen nen Länderspiel reingezogen und konnte anhand dessen schlussfolgern wie das Leben in der ehemaligen UdSSR war...

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