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Zehn Jahre seit dem 5. Oktober

Erstellt von Singidun, 05.10.2010, 01:35 Uhr · 128 Antworten · 6.188 Aufrufe

  1. #71

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454
    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Ou, stimmt. Entschuldigt mich . Aber zumindest Franjo..

    und jetzt alle......




    Der Unterscheid liegt lediglich in der Fälligkeit..
    Hust...du wärst bei Tito sicher Wirtschaftsminister geworden ....

    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Wirtschaft ist eine Wissenschaft.. Zumindest das ist Allgemeinwissen

    Ausserdem kannst du gerne mit meiner Quelle Diskutieren: Gegenmeinung: Wie Jugoslawien zerstört wurde

    du bist doch aus der Schweiz..... Die «Jugos», die keine waren (Schweiz, NZZ Online)

  2. #72

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    Liebe edit....Gorbatschowka...

    Dir ist hoffenlich bewusst ,dass in dieser Koalition mit Ivica Dacic ein Slobodan Milosevic Gefolgsmann sitzt.

    Weiterhin ist proeuropäisch ein ziemlich dehnbarer Begriff, was in der serbischen Politik den Aussenminister dazu veranlasst hat, ein von Verbrechern gegründeter Verein....hochleben zu lassen....also wenn das der europäische Weg ist.....dann Gute Nacht...

    Vesti online / Vesti / Ex YU / Jeremic-RS-je-ponos-srpskog-naroda
    Dodik & Jerebitch schmieden Großserbische Pläne gemeinsam




    nach seinen politischen Niederlagen im Bezug auf Kosovo, muss er ja dein Politischesdasein mit "Patriotismus" irgendwie glaubwürdig machen um seinen Platz in der Regierung zu sichern

  3. #73

    Registriert seit
    04.10.2010
    Beiträge
    89
    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Dass mein ich auch nicht. Die Sache ist die: dieser Diktator ist aus einer demokratischen Wahl heraus entstanden. Der alte "Diktator" (reiner Sozialist) hat "euch" Jahrzehnte in Ruhe gelassen, und "ihr" habt dies mit Respekt und entsprechend gegenseitiger Achtung reflektiert. Du musst eben trennen zwischen Jugoslawien und Sloboslawien. Als Tito verstarb, wurde Jugoslawien die Demokratische Wahl der Nachfolger von den Amerikanern "empfohlen", sodass ansonsten Embargos foglen würden. Der Witz ist, dass diese Wahl mit einer voreiligen Inflation inszeniert wurde, also Kapitalisierung (natürlich von USA aus). Voreilig, weil man "nur" 22 Milliarden Schulden hatte; Als Vergleich: Heute haben die Ex-Yu Länder (ohne Montenegro und Mazedonien) rund 120 Milliarden Schulden, und es werden fleissig weiter Augen zugedrückt. Sogar ziemlich viele westlichen Staaten haben mehr Schulden, als damals Jugoslawien - warum wird ihnen von Investoren der Arsch nicht versohlt? Na ganz einfach: Sie sind keine Kommunisten und handeln im Interesse des Westens/USA. Und was passiert wenn das Geld knapp wird? Genau, die Leute drehen durch. Merk dir das: Sogar enge Familien zerstreiten sich, wenn es ums Geld geht (z.B. Erbstreit). Also kannst du dich hier nicht einfach im Schutz hinter der Demokratie stellen und antikommunistische Parolen schreiben.

    Kurz zusammengefasst:

    Kapitalisierende Inflationen -> Armut -> Leute drehen durch -> Aufgezwungene Demokratie -> Durgedrehte Leute wählen Nationalisten (Slobo, Franjo) -> Nationalisten machen Land kaputt -> Leute sterben, nachdem sie im letzten Moment kapiert haben, was für Idioten sie gewählt haben

    PS: Ich hab "ihr" und "euch" in Anführungszeichen gesetzt, da ich nicht gerne mit Ethnien verallgemeine.

    ----------------------

    PS2: Ja ich weiss Metkovic, auch Tito hatte brutale Seiten, aber im Vergleich zu den Hampelmännern aus den 90ern, ist er ein Zuckerschlecken

    Demokratischen Wahl? Und was ist mit dieser "antibürokratischen Revolution" die in Serbien neuerdings als Schlagwort für die Machterhalt von Slobodan Milosevic dient?

    Ein demokratischer gewählter Politiker kann also kein Diktator werden? Logik?

    Der alte Diktator schenkte uns Backöffen und vertrieb gleichzeitig hunderttausende von menschen nach Türkei, so viel zu "in ruhe lassen"


    Ach, die Armut soll jetzt herhalten für euren Nationalismus?

    Wir, die Albaner waren auch arm,noch ärmer sogar, aber kommischerweise entschieden wir uns für einen gewaltfreien widerstand, statt "durchzudrehen".


    Im Gegenteil zu dir, sehe ich die Schuld nicht im Westen, sondern in Serbien selbst, die die protestierenden Arbeitermassen gegeneinander aufhetzten, um von den hausgemachten Problem abzulenken, den Nationalimus dazu verwendete an die Macht zu gelangen und nationalistische Ziele wie das errichten eines Grosserbiens zu verfolgen.

  4. #74
    Ado

    Registriert seit
    01.03.2009
    Beiträge
    8.973
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    und jetzt alle......






    Hust...du wärst bei Tito sicher Wirtschaftsminister geworden ....




    du bist doch aus der Schweiz..... Die «Jugos», die keine waren (Schweiz, NZZ Online)
    Hust...du wärst bei Tito sicher Wirtschaftsminister geworden ....
    Stimmt, denn gegenüber kommunistischen Staaten kennt der Westen den Unterschied zwischen Verbindlichkeit und Schuld plötzlich nicht. Oder betoniert dich die Mafia wegen einer offenen Verbindlichkeit zu?

    du bist doch aus der Schweiz..... Die «Jugos», die keine waren (Schweiz, NZZ Online)
    Und das soll heissen?

  5. #75
    Avatar von Singidun

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    05.07.2009
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    10.113
    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Dass mein ich auch nicht. Die Sache ist die: dieser Diktator ist aus einer demokratischen Wahl heraus entstanden. Der alte "Diktator" (reiner Sozialist) hat "euch" Jahrzehnte in Ruhe gelassen, und "ihr" habt dies mit Respekt und entsprechend gegenseitiger Achtung reflektiert. Du musst eben trennen zwischen Jugoslawien und Sloboslawien. Als Tito.................
    Milosevic wurde in den Neunziger Jahren zwar immer gewählt, aber du kannst mir nicht erzählen, dass diese Wahlen demokratisch waren. Er hat bei allen Wahlen die Ergebnisse manipuliert, 2000 war es aber so offensichtlich, dass das die Bürger nicht mehr mitmachen wollten.

    Und wenn du die Wahlen, die Milosevic veranstaltet hat, immer noch als demokratisch siehst, hast du leider keinen Plan von Serbien und dieser Zeitperiode.

  6. #76
    Avatar von Dissention

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    Vor 10 Jahren war ich richtig betrunken, war ein guter Tag, mir war aber klar, dass die Realität ihr hässiliches Gesicht zeigen wird - ein Demokratisierungs- und Privatisierungsprozeß ist halt schmerzhaft - die Serben bekommen es im Allgemeinen gut hin - auch wenn die neu entstandene Armut und Arbeitslosigkeit viele zu Protestwählern (Achtung dummer Marko92, dieses Wort kennst du vermutlich nicht) macht.

    Warum dieser Thread dazu genutzt wird um die RS wieder mal schlechtzureden ist mir ein Rätsel, aber es bleibt Fakt, dass sie im Moment so steht und durch die Bedrohung im Inland steigert man den Wunsch bei den Menschen in dieser sich von den bedrohlichen Bosniaken loszureissen.

  7. #77
    Ado

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    8.973
    Zitat Zitat von Kelmendi Beitrag anzeigen
    Demokratischen Wahl? Und was ist mit dieser "antibürokratischen Revolution" die in Serbien neuerdings als Schlagwort für die Machterhalt von Slobodan Milosevic dient?

    Ein demokratischer gewählter Politiker kann also kein Diktator werden? Logik?

    Der alte Diktator schenkte uns Backöffen und vertrieb gleichzeitig hunderttausende von menschen nach Türkei, so viel zu "in ruhe lassen"


    Ach, die Armut soll jetzt herhalten für euren Nationalismus?

    Wir, die Albaner waren auch arm,noch ärmer sogar, aber kommischerweise entschieden wir uns für einen gewaltfreien widerstand, statt "durchzudrehen".


    Im Gegenteil zu dir, sehe ich die Schuld nicht im Westen, sondern in Serbien selbst, die die protestierenden Arbeitermassen gegeneinander aufhetzten, um von den hausgemachten Problem abzulenken, den Nationalimus dazu verwendete an die Macht zu gelangen und nationalistische Ziele wie das errichten eines Grosserbiens zu verfolgen.
    Demokratischen Wahl? Und was ist mit dieser "antibürokratischen Revolution" die in Serbien neuerdings als Schlagwort für die Machterhalt von Slobodan Milosevic dient?
    Metkovic hat mich diesbezüglich schon korrigiert. Aber dennoch ist Franjo Tudjman demokratisch gewählt worden. Ausserdem erwies sich bis heute (wobei selbst dies langsam abschwächt) eine nationalistische Tendenz bei den Wahlen in den Nachfolgestaaten.



    Ein demokratischer gewählter Politiker kann also kein Diktator werden? Logik?
    ?

    Der alte Diktator schenkte uns Backöffen und vertrieb gleichzeitig hunderttausende von menschen nach Türkei, so viel zu "in ruhe lassen"
    Diesbezüglich hab ich schon im Nachtrag "PS2" Stellung genommen.

    Ach, die Armut soll jetzt herhalten für euren Nationalismus?
    Tut sie schon. Natürlich einer neben mehreren Faktoren, aber ein sehr wichtiger, der die anderen Faktoren eben auch wiederberufen hat.

    Wir, die Albaner waren auch arm,noch ärmer sogar, aber kommischerweise entschieden wir uns für einen gewaltfreien widerstand, statt "durchzudrehen".
    Wärst du Millionär und würderst plötzlich so "arm" sein, wie du es jetzt bist, würde es dich auch ziemlich aufregen.

  8. #78
    Avatar von Boschwa

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    908
    Zitat Zitat von Ljiljan Beitrag anzeigen
    Zdravo,

    es ist eine Schande was der Kommunismus aus den Serben gemacht hat.
    Aber das hat alles schon im 2 Wk. begonnen, als sich die Serben in verschiedene Lager aufgeteilt haben die noch bis heute bestehen.

    Milošević war kein Serbe, er war stolzer Jugoslawe und Jugoslawien hat Serbien nichts gutes gebracht hier einige Beispiele:
    - Vojvodina wurde zur Provinz
    - Kosovo wurde zur Provinz + Albaner wurden ins Kosovo umgesiedelt und haben dort Häuser geschenkt gekriegt Voraussetzung war natürlich das sie genug Kinder hatten. Den Tito verfolgte den Plan Albanien mit aufs Schiff zu holen und wollte Albanien mit Kosovo locken. Er wollte den Albanern aus Albanien zeigen, dass die Albaner in Jugoslawien einen höheren Lebensstandard haben was sie ja auch hatten.
    - Mazedonien wurde Republik den dortigen Menschen wurden die Nachnamen geändert aus vić wurde ski bzw. bei Frauen ska. auch hier verfolgten die
    Kommunisten das Ziel Bulgarien aufzunehmen und sie dadurch zu locken.
    Große Verlierer waren natürlich die Serben aus Süd-Serbien.
    - Bosnien und Montenegro wurden zur Republik um die Serben
    weiter zu schwächen. Diese aufgezählten Provinzen und Länder gehören Serbien bereits seit dem frühen Mittelalter bzw. wurden in Mittelalter von Serben regiert Bsp. Bosnien. Nur Vojvodina kam erst später dazu.

    Aber nichts desto trotz haben die Menschen in Jugoslawien gut gelebt und waren wer auf der internationalen Bühne. das ist auch der Hauptgrund wieso die Serben so lange für Jugoslawien gekämpft haben obwohl sie die größten Verlierer waren. Schlauer wäre es natürlich gewesen ein kommunistisches Jugoslawien nie zu akzeptieren und schon damals im 2 Wk. die Partizanen als Serbe garnicht zu unterstützen sondern lieber den Königstreuen zu helfen.
    Denn damals wurde das Fundament allen bösen gelegt das uns in den 90ern
    heimgesucht hat.

    Falls ihr noch Fragen habt ich werde sie euch gerne beantworten.

    Poz Ljiljan
    Muy buen Die geschichte vom Königreich zum Popel

  9. #79
    Ado

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Milosevic wurde in den Neunziger Jahren zwar immer gewählt, aber du kannst mir nicht erzählen, dass diese Wahlen demokratisch waren. Er hat bei allen Wahlen die Ergebnisse manipuliert, 2000 war es aber so offensichtlich, dass das die Bürger nicht mehr mitmachen wollten.

    Und wenn du die Wahlen, die Milosevic veranstaltet hat, immer noch als demokratisch siehst, hast du leider keinen Plan von Serbien und dieser Zeitperiode.
    Gut, eine Ausnahme. Aber wer hat dann Franjo gewählt? Und wer Dodik? Oder die Faschoparteien in den jeweiligen Ländern?

  10. #80
    Baader
    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Für viele, mich persönlich eingeschlossen, ist es eine Revolution, die die Erwartungen nicht erfüllt hat. Viele fühlen sich verraten. Natürlich läuft seit 10 Jahren einiges besser, aber das ist noch lange nicht genug. Eins ist aber klar, sowas wie die Neunziger, sollte sich nie wieder wiederholen.
    Klappe, alles ist besser jetzt, die Gays haben eine eigene Internetseite bekommen.

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