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Zeitreise: Als Beobachter im Kosovo

Erstellt von Serbian Eagle, 19.01.2012, 15:29 Uhr · 41 Antworten · 3.122 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Serbian Eagle

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    09.06.2009
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    Zeitreise: Als Beobachter im Kosovo

    Zeitreise: Als Beobachter im Kosovo | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Schleswig-Holstein Magazin - Zeitreise

    Henning Hensch aus Lütjenburg hat viel nachgedacht in den letzten zwölf Jahren. Er ist im Kosovo Teil einer Geschichte geworden, die ganz Deutschland bewegt hat. Eine Geschichte, mit der ganz Deutschland belogen worden ist - sagt er. Henning Hensch war Polizist. Er hatte schon viel gesehen vor diesem 29. Januar 1999 in der kosovarischen Ortschaft Rugovo, doch so etwas noch nicht. Vor allem hätte Henning Hensch es nicht für möglich gehalten, wie dieses Ereignis Monate später gedeutet wird. Rudolf Scharping, der damalige Verteidigungsminister, hat die Bilder aus Rugovo benutzt. Als Beweise für ein Massaker von Serben an unschuldigen Kosovo-Albanern. Doch für Henning Hensch beweisen die Bilder nicht ein Massaker, sondern sie sind Aufnahmen bei einem Gefecht. Nur habe das damals der Bundesregierung nicht gepasst.
    Einige Bilder wurden nicht gezeigt


    Am 29. Januar 1999 wurde Hensch auf einen Hof in Rugovo gerufen. Er war als Beobachter der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) im Kosovo. Dort gab es Positionskämpfe zwischen den Rebellen der UCK und serbischen Einheiten. Rudolf Scharping allerdings führte die Bilder aus Rugovo drei Monate nach dem Ereignis vor, und zwar vor allem als Beweis für ein Massaker an der Zivilbevölkerung. Die Bilder aus Rugovo schienen zu zeigen, was die deutsche Öffentlichkeit dringend brauchte: Sie erbrachten den Beweis dafür, dass die Nato-Luftschläge gegen die Serben unbedingt sein müssten. Es soll auch Bilder gegeben haben, die Rudolf Scharping nicht zeigte - zum Beispiel Fotos, auf denen die Waffen der Albaner zu erkennen waren. Ebenfalls nicht zu sehen: die Abzeichen der UCK, die Mitgliedsausweise dieser Organisation, die Munition. Der Verteidigungsminister machte mit den Bildern nicht deutlich, dass es hier offenbar ein Gefecht gegeben hatte.
    Missbrauchte Scharping die Aufnahmen?

    Die Bilder, die Rudolf Scharping zeigte, waren entstanden, nachdem die Ermittlungen auf dem Hof abgeschlossen waren und serbische Polizisten die Leichen zusammengetragen hatten. Obwohl ein Kamerateam und auch Pressefotografen auf dem Hof waren, sagte Rudolf Scharping drei Monate später, ein deutscher Oberleutnant habe diese Fotos heimlich gemacht und nach Deutschland gebracht. Doch für die Anwesenheit eines deutschen Soldaten in Rugovo gibt es bislang keine Bestätigung. Beobachtern drängte sich der Eindruck auf, dass die Bundesregierung Material brauchte, um die deutsche Bevölkerung von dem Kosovo-Krieg zu überzeugen. Das Manöver gelang: Die deutsche Presse glaubte Scharping die Geschichte vom Massaker in Rugovo. Deshalb führen wir Krieg, das war die Botschaft. Doch der Lütjenburger Henning Hensch meint, dass diese schrecklichen Bilder missbraucht worden sind - missbraucht, um einen Krieg zu begründen. Davon ist er bis heute überzeugt. Das macht ihn misstrauisch - und bitter.

  2. #2
    Avatar von Serbian Eagle

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    15.715
    Was sagen die Albaner?
    Schweigen war ja klar

  3. #3
    Kingovic
    Zitat Zitat von Serbian Eagle Beitrag anzeigen
    Was sagen die Albaner?
    Bye Bye Serbia?

  4. #4

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    fresse dummbo..

  5. #5

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    20.935
    Also fake oder nicht?

  6. #6

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  7. #7

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    Ja alles Verschwörung!


    Nunja die Wahrheit ist für manche zu langweilig .

  8. #8
    Avatar von Mbreti Bardhyl

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    Zitat Zitat von Serbian Eagle Beitrag anzeigen
    Zeitreise: Als Beobachter im Kosovo | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Schleswig-Holstein Magazin - Zeitreise

    Henning Hensch aus Lütjenburg hat viel nachgedacht in den letzten zwölf Jahren. Er ist im Kosovo Teil einer Geschichte geworden, die ganz Deutschland bewegt hat. Eine Geschichte, mit der ganz Deutschland belogen worden ist - sagt er. Henning Hensch war Polizist. Er hatte schon viel gesehen vor diesem 29. Januar 1999 in der kosovarischen Ortschaft Rugovo, doch so etwas noch nicht. Vor allem hätte Henning Hensch es nicht für möglich gehalten, wie dieses Ereignis Monate später gedeutet wird. Rudolf Scharping, der damalige Verteidigungsminister, hat die Bilder aus Rugovo benutzt. Als Beweise für ein Massaker von Serben an unschuldigen Kosovo-Albanern. Doch für Henning Hensch beweisen die Bilder nicht ein Massaker, sondern sie sind Aufnahmen bei einem Gefecht. Nur habe das damals der Bundesregierung nicht gepasst.
    Einige Bilder wurden nicht gezeigt


    Am 29. Januar 1999 wurde Hensch auf einen Hof in Rugovo gerufen. Er war als Beobachter der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) im Kosovo. Dort gab es Positionskämpfe zwischen den Rebellen der UCK und serbischen Einheiten. Rudolf Scharping allerdings führte die Bilder aus Rugovo drei Monate nach dem Ereignis vor, und zwar vor allem als Beweis für ein Massaker an der Zivilbevölkerung. Die Bilder aus Rugovo schienen zu zeigen, was die deutsche Öffentlichkeit dringend brauchte: Sie erbrachten den Beweis dafür, dass die Nato-Luftschläge gegen die Serben unbedingt sein müssten. Es soll auch Bilder gegeben haben, die Rudolf Scharping nicht zeigte - zum Beispiel Fotos, auf denen die Waffen der Albaner zu erkennen waren. Ebenfalls nicht zu sehen: die Abzeichen der UCK, die Mitgliedsausweise dieser Organisation, die Munition. Der Verteidigungsminister machte mit den Bildern nicht deutlich, dass es hier offenbar ein Gefecht gegeben hatte.
    Missbrauchte Scharping die Aufnahmen?

    Die Bilder, die Rudolf Scharping zeigte, waren entstanden, nachdem die Ermittlungen auf dem Hof abgeschlossen waren und serbische Polizisten die Leichen zusammengetragen hatten. Obwohl ein Kamerateam und auch Pressefotografen auf dem Hof waren, sagte Rudolf Scharping drei Monate später, ein deutscher Oberleutnant habe diese Fotos heimlich gemacht und nach Deutschland gebracht. Doch für die Anwesenheit eines deutschen Soldaten in Rugovo gibt es bislang keine Bestätigung. Beobachtern drängte sich der Eindruck auf, dass die Bundesregierung Material brauchte, um die deutsche Bevölkerung von dem Kosovo-Krieg zu überzeugen. Das Manöver gelang: Die deutsche Presse glaubte Scharping die Geschichte vom Massaker in Rugovo. Deshalb führen wir Krieg, das war die Botschaft. Doch der Lütjenburger Henning Hensch meint, dass diese schrecklichen Bilder missbraucht worden sind - missbraucht, um einen Krieg zu begründen. Davon ist er bis heute überzeugt. Das macht ihn misstrauisch - und bitter.

    Sta je bre Hajvane.
    Kosova je Albanija i Tacka.
    Albanci su Kriv za sve.
    Ajde sada pusi Kurac......bla,bla....bla.

  9. #9
    Avatar von BOSs

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    2.322
    3. der 24. massakrierten waren UCK-Soldaten der rest Zivilisten.

    Also einfach mal die Fresse halten wenn man keine Ahnung hat.

  10. #10
    Avatar von BOSs

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.322
    Und diese 3. Soldaten wurden in einer Front getötet und man hat sie nach Rugova transportiert das es nach einem "Kampf" aussieht. Also labert nicht so viel.

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