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Zerfall Jugoslawiens: BIP Serbiens und Bosniens kleiner als 1990

Erstellt von Kingovic, 24.06.2011, 21:53 Uhr · 32 Antworten · 2.666 Aufrufe

  1. #1
    Kingovic

    Daumen hoch Zerfall Jugoslawiens: BIP Serbiens und Bosniens kleiner als 1990

    ELGRAD. Zwanzig Jahre nach dem Zerfall des einstigen Jugoslawien haben zwei seiner Teilrepubliken - Serbien und Bosnien-Herzegowina - noch nicht die Wirtschaftsleistung des Jahres 1990 wieder erreicht. Nach Angaben des Belgrader Wirtschaftsexperten Miroslav Zdravkovic ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den zwei Staaten derzeit um etwa 25 Prozent kleiner als vor zwanzig Jahren, bzw. um ganze 30 Prozent im Vergleich zu 1988, dem letzten Erfolgsjahr des ehemaligen Jugoslawien.

    Kommentare: Zerfall Jugoslawiens: BIP Serbiens und Bosniens kleiner als 1990 | Nachrichten.at

    :

  2. #2
    Avatar von Гуштер

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    16.274
    Shit happens
    Ohne die unnötigen Kriege würde es anders aussehen.

  3. #3
    Kingovic
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Shit happens
    Ohne die unnötigen Kriege würde es anders aussehen.
    Für Serbien gibt es noch ne Chance aber für Bosnien nicht...

  4. #4

    Registriert seit
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    Das ist übrigens nicht nur bei den beiden so

    Kroatien und die restlichen Länder (bis auf Slowenien wenn ich mich nicht irre) teilen dasselbe schicksal und hinken noch immer dem Stand von 1980 hinterher

    Tu je rodjen Marsal Tito, nase ime ponostio, kao heroja cijeli svijet ga zna, blago zemlji sto ga ima, pamti ce se vjekovima, zivjela.....

  5. #5
    Avatar von Гуштер

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    16.274
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Das ist übrigens nicht nur bei den beiden so

    Kroatien und die restlichen Länder (bis auf Slowenien wenn ich mich nicht irre) teilen dasselbe schicksal und hinken noch immer dem Stand von 1980 hinterher

    Tu je rodjen Marsal Tito, nase ime ponostio, kao heroja cijeli svijet ga zna, blago zemlji sto ga ima, pamti ce se vjekovima, zivjela.....
    Nein.
    Von den Zahlen her geht es uns besser als zur SFRJ Zeit, auch mit der katastrophalen Privatisierung und den ganzen Embargos. Alles ist besser als nur ein Brotkorb zu sein.

  6. #6

    Registriert seit
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    9.979
    selber schuld

  7. #7

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    20.935
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Nein.
    Von den Zahlen her geht es uns besser als zur SFRJ Zeit, auch mit der katastrophalen Privatisierung und den ganzen Embargos. Alles ist besser als nur ein Brotkorb zu sein.
    Aber nur weil die Menschen selbst auf Pump leben.
    Oder was meinst du woher die ganzen neuen Autos und Eigenheime kommen, verdient? Ich glaube kaum...

  8. #8

    Registriert seit
    26.12.2010
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    2.419
    Was soll daran gut sein?

  9. #9
    Avatar von Гуштер

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    16.274
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Aber nur weil die Menschen selbst auf Pump leben.
    Oder was meinst du woher die ganzen neuen Autos und Eigenheime kommen, verdient? Ich glaube kaum...
    Die Wenigsten.
    Ich kann nicht für die anderen Teilrepubliken der SFRJ reden, aber für unsere Wirtschaft war es nicht gerade hilfreich dass Tito fast das gesamte Land zu einem Naturschutzgebiet erklärte und es somit sehr schwer für die Industrie war in gewissen Regionen Fuss zu fassen. Die katastrophale Zentralisierung Skopjes war auch etwas dass uns heute noch verfolgt.

    Wir waren nicht umsonst die ärmste Teilrepublik, ein Brotkorb mehr nicht.
    Natürlich wurde mit dem zusammenbruch des Sozialismus die Wirtschaft (wenn man das so nennen kann) ins Verderben gestürzt und die Geier die Geld hatten konnten sich die Firmen zu Schleuderpreisen kaufen.

    Aber es wird besser, dass was ich so sehr am sozialistischen System vermisse war, dass man wenn man Pech hatte zwar richtig arm war, aber man musste sich nicht fürchten zu verhungern oder um seine Rente bangen, einen Job hatte auch fast jeder der Staat lies keinen fallen.

    Heute musst du zusehen wie du an Kohle kommst, es interessiert keinem ob du nicht arbeiten kannst oder kein Dach über denn Kopf hast.

  10. #10

    Registriert seit
    18.03.2008
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    20.935
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Die Wenigsten.
    Ich kann nicht für die anderen Teilrepubliken der SFRJ reden, aber für unsere Wirtschaft war es nicht gerade hilfreich dass Tito fast das gesamte Land zu einem Naturschutzgebiet erklärte und es somit sehr schwer für die Industrie war in gewissen Regionen Fuss zu fassen. Die katastrophale Zentralisierung Skopjes war auch etwas dass uns heute noch verfolgt.

    Wir waren nicht umsonst die ärmste Teilrepublik, ein Brotkorb mehr nicht.
    Natürlich wurde mit dem zusammenbruch des Sozialismus die Wirtschaft (wenn man das so nennen kann) ins Verderben gestürzt und die Geier die Geld hatten konnten sich die Firmen zu Schleuderpreisen kaufen.

    Aber es wird besser, dass was ich so sehr am sozialistischen System vermisse war, dass man wenn man Pech hatte zwar richtig arm war, aber man musste sich nicht fürchten zu verhungern oder um seine Rente bangen, einen Job hatte auch fast jeder der Staat lies keinen fallen.

    Heute musst du zusehen wie du an Kohle kommst, es interessiert keinem ob du nicht arbeiten kannst oder kein Dach über denn Kopf hast.
    Besser Naturschutzgebiete, als dass das mit irgendeiner Schwerindustrie verseucht wird. Außerdem wird dadurch ein touristisches Potential geboten, dass man meiner Meinung nach zu wenig genutzt hat.
    Weiterhin war es nicht so, dass Mazedonien keine Industrie hatte, Veles wurde industriallisiert und bekam gewissermasen den Status einer Handelsstadt in Mazedonien und das war bestimmt nicht die einzige Stadt.

    Zur Zentralisierung, ja es stimmt, wenn man nur Mazedonien betrachtet, scheint es so als ob die Zentralisierung das A und O war. Betrachtet man jedoch Jugoslawien, dass ja damals ein Land war, so ergibt aber durch all die kleinen "Zentren" bzw Hauptstädte ein dezentralisiertes, föderatives Land und in Deutschland ist das ja nicht anders

    Und soweit ich weis, ist es heute gar schlimmer mit der Zentralisierung als noch in SFRJ. Die Hauptstädte der neuen YU Republiken werden aufgepumpt (wie man ja gerade in skopje mit der alexanderstatue sieht), während der Rest des Landes flöten geht. Dagegen scheint mir das was in SFRJ gemacht wurde wesentlich besser. Man versuchte die Industrialisierung und die Wirtschaftsentwicklung in überall hinzubringen (ich denke da nur an die Fabrik die bei uns im Dorf gebaut wurde und die heute noch genutzt wird), während heute Wirtschaftsentwicklung nur an großen Zentren betrieben wird.

    Ich nehme an das hat auch mit der staatlich gelenkten Wirtschaft zu tun, da man dann überall bauen konnte wo man will, während im Kapitalismus die Rentabilität über den Ort eines Unternehmens entscheidet

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