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Zivilcourage Teil 2...oder wie stirbt man nur weil man helfen wollte

Erstellt von Cobra, 14.09.2009, 02:07 Uhr · 52 Antworten · 4.332 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
    08.06.2009
    Beiträge
    64.180

    Zivilcourage Teil 2...oder wie stirbt man nur weil man helfen wollte

    Es geschah am helllichten Tag, mitten in einem feinen Münchner Viertel: Jugendliche pöbeln vier Kinder an, drohen, schubsen, schlagen sie. Dutzende schauen weg. Ein Mann nicht. ER GREIFT EIN.

    Kurz darauf stirbt Dominik Brunner (50). Totgetreten von zwei polizeibekannten Schlägern – weil er Zivilcourage zeigte.


    DAS PROTOKOLL
    Samstag, 15.45 Uhr, S-Bahnhof Donnersbergerbrücke, nahe der Innenstadt. Markus S. (18), Sebastian L. (17) und Christoph T. (17) bedrohen auf dem Bahnsteig zwei Jungs und zwei Mädchen – 13 bis 15 Jahre jung.






    Dominik Brunner
    Tod eines Helden!












    Komplize hetzt im Internet „Schiesst alle Bullen tot!“



    Er hetzte die beiden Täter auf („Besorgt’s denen richtig!“), verkrümelte sich aber vor der Tat. Trotzdem wurde gestern Nachmittag auch Christoph T. (17) festgenommen!


    Komplize hetzt im Internet „Schiesst alle Bullen tot!“ Er hetzte die beiden Täter auf („Besorgt’s denen richtig!“), verkrümelte sich aber vor der Tat. Trotzdem wurde gestern Nachmittag auch Christoph T. (17) festgenommen!Komplize hetzt im Internet „Schiesst alle Bullen tot!“ Nach der Verhaftung seiner beiden Kumpels hatte der 17-Jährige sich noch sicher gefühlt, auf seiner Internetseite getönt: „Schießt alle Bullen tot und holt den Basti und Markus raus!“













    „15 Euro, sonst gibt’s Schläge“, pöbelt das Trio, schlägt die Schüler ins Gesicht. „Bitte helft uns doch“, flehen die Kinder Passanten an. Der Bahnsteig ist voll – aber niemand bleibt stehen, nur eine ältere Frau (62) ruft: „Lasst sie in Ruhe!“ Die Jugendlichen beschimpfen die Frau.

    Als die S-Bahn Richtung Wolfratshausen einfährt, folgen Markus S. (vorbestraft wegen Erpressung und Körperverletzung, saß in U-Haft), und Sebastian L. (drogensüchtig, polizeibekannt wegen Diebstahls) den Kindern in den Waggon. Christoph T. bleibt am Bahnsteig zurück, heizt seinen Kumpanen ein: „Besorgt’s denen richtig!“



    In der Bahn setzen sich die Schläger neben die Kinder, bedrohen sie weiter. 20 Passagiere schauen weg. Manager Dominik Brunner (50) nicht. Er ist auf dem Weg zu seiner Freundin. Brunner, kaufmännischer Vorstand der Erlus AG (Deutschlands größter Dachziegel-Hersteller, 549 Mitarbeiter) fährt die Pöbler an („Das ist ja nicht auszuhalten!“), ruft mit dem Handy die Polizei. Dann bietet er den Kindern an, mit ihm in Solln auszusteigen („Ich beschütze euch“).


    Als die Bahn um 16.05 Uhr stoppt, folgen die Schläger Dominik Brunner und den Kindern. Ohne Vorwarnung schlagen sie auf den mutigen Mann ein. Erst kann er sich noch verteidigen, dann stürzt er. „Seine jungen Begleiter konnten ihm nicht helfen“, so der Chef der Mordkommission.
    Die Kinder müssen mit ansehen, wie die Täter dem Mann mehrfach gezielt ins Gesicht treten, regelrecht auf ihn einstampfen, bis er bewusstlos wird. Als die Polizei eintrifft, türmen die Schläger über die Gleise. Feige verstecken sie sich im Gebüsch. Dort stellt sie eine Polizistin mit gezogener Waffe. Im Krankenhaus erliegt Dominik Brunner um 18.20 Uhr seinen Verletzungen.


    Gestern Mittag erging gegen die Täter Haftbefehl wegen Mordes. Staatsanwalt Laurent Lafleur: „Der Antrieb für diese Tat konnte nur sein, dass sich die beiden Jugendlichen über das vorbildliche und couragierte Eingreifen des Geschädigten geärgert haben. Dafür sollte er büßen.“
    Am Tatort stellten Anwohner Kerzen für das Mordopfer auf. Sein Vorstandskollege Dr. Rüdiger Grau sagt: „Dass Dominik Brunner in einer solchen Situation eingreift, passt zu ihm. Er hat sich immer für andere eingesetzt.“








    R.I.P


    Schade nur das sich nicht mehr Menschen trauen dazwischen zu gehen, denn wären mehrere auf einmal dazwischen gegangen, wäre es nie so weit gekommen!




    Verschärft endlich das Jugendstrafgesetz!



    Dreckige Mörder wie diese gehöre für immer weggesperrt!

  2. #2

  3. #3
    Magic
    Lebenslang sollte auch LEBENSLANG sein.Das wäre das mindeste.
    RIP

  4. #4
    Kure
    wie kann man so assozial sein?

    die haben nicht nötig anderen ihr geld zu klauen wenn sie in einem reichen land wie deutschland aufwachsen.


    RIP

  5. #5

    Registriert seit
    21.09.2007
    Beiträge
    899
    In meinen Augen tragen die Passanten eine Mitschuld.
    Ich verstehe einfach nicht, weshalb in diesem Land Zivilcourage ganz klein geschrieben wird....
    Sramota.....

  6. #6

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    905
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Es geschah am helllichten Tag, mitten in einem feinen Münchner Viertel: Jugendliche pöbeln vier Kinder an, drohen, schubsen, schlagen sie. Dutzende schauen weg. Ein Mann nicht. ER GREIFT EIN.

    Kurz darauf stirbt Dominik Brunner (50). Totgetreten von zwei polizeibekannten Schlägern – weil er Zivilcourage zeigte.


    DAS PROTOKOLL
    Samstag, 15.45 Uhr, S-Bahnhof Donnersbergerbrücke, nahe der Innenstadt. Markus S. (18), Sebastian L. (17) und Christoph T. (17) bedrohen auf dem Bahnsteig zwei Jungs und zwei Mädchen – 13 bis 15 Jahre jung.






    Dominik Brunner
    Tod eines Helden!












    Komplize hetzt im Internet „Schiesst alle Bullen tot!“



    Er hetzte die beiden Täter auf („Besorgt’s denen richtig!“), verkrümelte sich aber vor der Tat. Trotzdem wurde gestern Nachmittag auch Christoph T. (17) festgenommen!


    Komplize hetzt im Internet „Schiesst alle Bullen tot!“ Er hetzte die beiden Täter auf („Besorgt’s denen richtig!“), verkrümelte sich aber vor der Tat. Trotzdem wurde gestern Nachmittag auch Christoph T. (17) festgenommen!Komplize hetzt im Internet „Schiesst alle Bullen tot!“ Nach der Verhaftung seiner beiden Kumpels hatte der 17-Jährige sich noch sicher gefühlt, auf seiner Internetseite getönt: „Schießt alle Bullen tot und holt den Basti und Markus raus!“













    „15 Euro, sonst gibt’s Schläge“, pöbelt das Trio, schlägt die Schüler ins Gesicht. „Bitte helft uns doch“, flehen die Kinder Passanten an. Der Bahnsteig ist voll – aber niemand bleibt stehen, nur eine ältere Frau (62) ruft: „Lasst sie in Ruhe!“ Die Jugendlichen beschimpfen die Frau.

    Als die S-Bahn Richtung Wolfratshausen einfährt, folgen Markus S. (vorbestraft wegen Erpressung und Körperverletzung, saß in U-Haft), und Sebastian L. (drogensüchtig, polizeibekannt wegen Diebstahls) den Kindern in den Waggon. Christoph T. bleibt am Bahnsteig zurück, heizt seinen Kumpanen ein: „Besorgt’s denen richtig!“



    In der Bahn setzen sich die Schläger neben die Kinder, bedrohen sie weiter. 20 Passagiere schauen weg. Manager Dominik Brunner (50) nicht. Er ist auf dem Weg zu seiner Freundin. Brunner, kaufmännischer Vorstand der Erlus AG (Deutschlands größter Dachziegel-Hersteller, 549 Mitarbeiter) fährt die Pöbler an („Das ist ja nicht auszuhalten!“), ruft mit dem Handy die Polizei. Dann bietet er den Kindern an, mit ihm in Solln auszusteigen („Ich beschütze euch“).


    Als die Bahn um 16.05 Uhr stoppt, folgen die Schläger Dominik Brunner und den Kindern. Ohne Vorwarnung schlagen sie auf den mutigen Mann ein. Erst kann er sich noch verteidigen, dann stürzt er. „Seine jungen Begleiter konnten ihm nicht helfen“, so der Chef der Mordkommission.
    Die Kinder müssen mit ansehen, wie die Täter dem Mann mehrfach gezielt ins Gesicht treten, regelrecht auf ihn einstampfen, bis er bewusstlos wird. Als die Polizei eintrifft, türmen die Schläger über die Gleise. Feige verstecken sie sich im Gebüsch. Dort stellt sie eine Polizistin mit gezogener Waffe. Im Krankenhaus erliegt Dominik Brunner um 18.20 Uhr seinen Verletzungen.


    Gestern Mittag erging gegen die Täter Haftbefehl wegen Mordes. Staatsanwalt Laurent Lafleur: „Der Antrieb für diese Tat konnte nur sein, dass sich die beiden Jugendlichen über das vorbildliche und couragierte Eingreifen des Geschädigten geärgert haben. Dafür sollte er büßen.“
    Am Tatort stellten Anwohner Kerzen für das Mordopfer auf. Sein Vorstandskollege Dr. Rüdiger Grau sagt: „Dass Dominik Brunner in einer solchen Situation eingreift, passt zu ihm. Er hat sich immer für andere eingesetzt.“








    R.I.P


    Schade nur das sich nicht mehr Menschen trauen dazwischen zu gehen, denn wären mehrere auf einmal dazwischen gegangen, wäre es nie so weit gekommen!




    Verschärft endlich das Jugendstrafgesetz!



    Dreckige Mörder wie diese gehöre für immer weggesperrt!
    Wahnsinn, und das im feinen Solln, unweit von Promi-Grünwald. München ist schon gebrandmarkt mit solchen Ereignissen. ERinnert mich an die Bronx wie sie vor 20 Jahren war. Diese gewissenlosen Eltern, die ihre Kinder auch nach Vorstrafen nicht begleiten, um zu sehen, wo und mit wem sie sich herumtreiben; ihnen christliche Werte und Anstand nicht beibringen konnten. Traurig. Meine Jungs werde ich nicht mit der U-Bahn + S-Bahn rumfahren lassen, liebe fahre ich sie überall hin und schaue mir die Freunde 2 x an. Noch sind sie klein, aber ich hoffe, die Jugend wird nicht noch schlimmer. DA hilft auch keine gute Wohngegend wie wir sehen sondern nur konsequente Überwachung der Eltern. In Schicki-Micki-Solln ist das auch schon angekommen.

  7. #7
    Avatar von Climber

    Registriert seit
    12.01.2009
    Beiträge
    6.229
    Hoffentlich gab es in der S Bahn eine Überwachungskamera sodass alle Leute die anwesend waren und nicht geholfen haben wegen unterlassener Hilfe angeklagt werden.

    Und desweiterem ist es langsam Zeit den Opferschutz über den Täterschutz zu stellen.

  8. #8
    aki

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    5.255
    Verwunderlich ist, dass selbst die Opfer, wie z. B. der Opa aus der Münchener Ubahn, den Mangel an Zivilcourage rechtfertigen. "Wenn zwei Parteien sich streiten - dann mische ich mich nicht ein...".

    Egoismus und Ignoranz sind der Fluch der westlichen Gesellschaft!

  9. #9
    Avatar von Koma

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    01.01.2007
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    21.136
    was ist aus unserer welt geworden...

  10. #10
    Avatar von Styria

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    26.06.2009
    Beiträge
    3.231
    Lebenslang auch für den dritten Täter
    RIP

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