BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 11 von 20 ErsteErste ... 789101112131415 ... LetzteLetzte
Ergebnis 101 bis 110 von 200

Zunehmender Antisemitismus in Serbien

Erstellt von Mare-Car, 24.03.2005, 22:25 Uhr · 199 Antworten · 6.864 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
    13.07.2004
    Beiträge
    19.007
    [
    es gibt keine anti-semistische tradition in serbien, besonders deutlich wird das auch daran, das die serbische bevökerung sich unter der nazi-zeit gegen die judenverfolgung gestellt hat. die serben waren die erbitersten kämpfer gegen die nazis.
    Das ist jetzt nicht eernst gemeint. oder?
    1. Anti-Semetismus hat in Serbien leider auch Tradition.Hier klicken und den Thread durchlesen.
    2. Gegen die Judenverfolgung gestellt hat ? Siehe unter anderem "Serbien ist Judenfrei". Und die Rolle der Cetniks und hier insbesondere jene von Lotic.

  2. #102
    Vuk

    Registriert seit
    26.03.2005
    Beiträge
    1.007
    Zitat Zitat von Ivo2
    [
    es gibt keine anti-semistische tradition in serbien, besonders deutlich wird das auch daran, das die serbische bevökerung sich unter der nazi-zeit gegen die judenverfolgung gestellt hat. die serben waren die erbitersten kämpfer gegen die nazis.
    Das ist jetzt nicht eernst gemeint. oder?
    1. Anti-Semetismus hat in Serbien leider auch Tradition.Hier klicken und den Thread durchlesen.
    2. Gegen die Judenverfolgung gestellt hat ? Siehe unter anderem "Serbien ist Judenfrei". Und die Rolle der Cetniks und hier insbesondere jene von Lotic.
    1.In den von dir angegeben thread sehe ich nichts weiter als dümmlich-kindliche provokation seitens eines kroatischen users. Ich sehe darin kein seriöses informationsmaeterial.

    2.
    R. Oldenbourg Verlag
    Autor: Walter Manoschek
    Titel: "Serbien ist judenfrei"
    Untertitel: Militärische Besatzungspolitik und Judenvernichtung in Serbien 1941/42
    Bibliographie: 2. Aufl. 1995. 210 S., br.
    ISBN 3-486-56137-5
    Beiträge zur Militärgeschichte, Band 38
    (EUR) € 24,80
    Beschreibung: Die Wehrmacht verübte unvorstellbare Massaker auf dem Balkan. Manoschek belegt dies minutiös und analysiert die Motive der Verbrechen, ihre Methoden und Wirkungen. Nicht erst der gegen die Sowjetunion geführte Krieg, sondern bereits die Mordaktionen in Serbien zeigen unübersehbare Symptome eines ideologischen Vernichtungskrieges. Die Aufarbeitung des "Holocaust auf dem Balkan" füllt eine lang beklagte Forschungslücke.



    Was ich von diesem Buch halten soll, weiß ichnoch nicht. In der Beschreibung steht nichts von judenmordernden serben, sondern von militärbesatzungspolitik der fachistishen besatzer. Es ist allseits bekannt, das die serbische bevölkerung sich gegen die faschistischen besatzer gestellt hat. Gegen den Anti-semitismus und die Judenverfolgung. Und das die serben erbitterte widerstandskämpfer waren.

    Die deutschen Militärbehörden in Serbien
    Nach der Besetzung Jugoslawiens durch die Wermacht wurde Serbien einschließlich des Banats im April 1941 der deutschen Militärverwaltung unterstellt. Serbien und Griechenland unterstanden dem Wehrmachtsbefehlshaber Südost Generalfeldmarschall Wilhelm List., der Oberbefehlshaber der 12. Armee.
    Drei deutsche Luftwaffengeneräle wechselten sich 1941 im Amt des Militärbefehlshabers Serbien als Chefs der deutschen Militärverwaltung ab: Bernhard Danckelmann, Ludwig
    von Schröder und Helmuth Forster.
    Die Militärverwaltung in Serbien bestand aus dem militärischen Operationsstab des Militärbefehlshabers und aus einem Verwaltungsstab für die Zivilverwaltung des besetzten Landes.
    Chef der Zivilverwaltung, der auch für "jüdische Angelegenheiten" zuständig war und bei
    der Vernichtung der Juden in Serbien eine entscheidende Rolle spielte, war der Staatsrat
    SS-Gruppenführer H a r a l d T u r n e r. Ihm unterstand die Einsatzgruppe des Reichssicherheitshauptamtes für Serbien, deren Kommandeur bis Januar 1942 der SS-Standartenführer Dr. Wilhelm Fuchs war. Im Januar 1942 erhielt Serbien einen Höheren
    SS- und Polizeiführer, August Meyszner. Unter ihn trat ein Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD (BdS), Obersturmbannführer Dr. Emanuel Schäfer, die Nachfolge des Einsatzgruppenleiters Fuchs an. Die Sicherheitspolizei unterhielt ihr Büro in Belgrad.


    Beginn der Judenverfolgung in Serbien 17.April - 22. Juni 1941
    Auf Befehl der Einsatzgruppe fanden sich am 19. April 1941 fast 10.000 Belgrader Juden zur Registrierung durch die Gestapo im Zentrum Belgrads ein. Unter Aufsicht von Wehrmachts-einheiten wurden alle männlichen Juden zwischen 16 und 60 fortan zur Zwangsarbeit herangezogen, hauptsächlich zur Beseitigung der Kriegsschäden in Belgrad.
    Am 31. Mai 1941 veröffentlichte die Militärverwaltung des deutschen Militärbefehlshabers in Serbien, General Ludwig von Schröder, eine Judendefinition, ordnete die Registrierung und Kennzeichnung aller Juden und Zigeuner mit gelben Armbinden, ihre Entlassung aus dem öffentlichen Dienst und privaten Betrieben sowie das Verbot der Ausübung freier Berufen
    durch Juden an. Außerdem wurde die Registrierung jüdischer Vermögenswerte vorgeschrieben, die eine spätere "Arisierung" erleichtern sollte, und für die Juden in ganz Serbien wurde die Zwangsarbeit eingeführt. Die bis dahin unkoordinierten und örtlich beschränkten antijüdischen Verfolgungsmaßnahmen einzelner Feld- oder Ortskommandeure der Wehrmacht wurden damit für das gesamte serbische Besatzungsgebiet vereinheitlicht.


    Der serbische Aufstand gegen die deutsche Besatzung ab 22. Juni 1941
    Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion löste Ende Juni einen allgemeinen Aufstand in Serbien aus. Die serbische Widerstandsbewegung war jedoch gespalten. Auf der einen Seite standen die königstreuen Tschetniks der königlichen Exilregierung in London, auf der anderen Seite die kommunistischen Partisanen unter der Führung von Josip Broz-Tito.
    In den ersten beiden Monaten erzielten die Aufständischen unter der Führung kommunistischer Parteimitglieder bemerkenswerte Erfolge und übten faktisch die Kontrolle über weite Teile des Landes aus.
    http://www.cologneweb.com/wehrmacht.htm

  3. #103
    Vuk

    Registriert seit
    26.03.2005
    Beiträge
    1.007
    Die Reaktion der Wehrmacht und Polizei - Geiselerschießungen von Juden als Vergeltung
    Die Deutschen konnten der serbischen Partisanen in der Regel nicht habhaft werden. Sie reagierten daher mit kollektiver Bestrafung der "bandenverdächtigen" Zivilbevölkerung.
    Dies artete in blanken Terror aus. Einheiten der Wehrmacht brannten ganze serbische Dörfer nieder, vernichteten Ernten und ermordeten willkürlich Geiseln.
    Der serbische Aufstand veranlaßte Hitler am 16. September 1941 den General der Gebirgstruppen
    F r a n z B ö h m e , ehemaliger Chef des österreichischen Generalstabes, zum
    " B e v o l l m ä c h t i g e n K o m m a n d i e r e n d e n G e n e r a l i n S e r b i e n " zu ernennen, ihm sämtliche militärischen und zivilen Dienststellen zu unterstellen und Notstands
    vollmachten zu übertragen. Böhme war vom Wehrmachtsbefehlshabers Südost Feldmarschall List als "besonders geeignete Persönlichkeit" für die Aufgabe in Serbien empfohlen worden
    Zwei Divisionen , die 113 und 342, unterstanden Böhme und seinem Stabschef, Generalleutnant Max Pemsel, direkt. Die übrigen militärischen Einheiten in Serbien unterstanden dem "Kommandierenden General in Serbien" , General B a d e r , der Ende 1941 Nachfolger Böhmes als Oberbefehlshaber in Serbien wurde und mit Geitner einen eigenen Stabschef hatte.
    Am Tag der Ernennung Böhmes zum Bevollmächtigten Kommandierenden General in Serbien, dem 16. September 1941, erließ der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Wilhelm Keitel, den berüchtigten OKW-Befehl Nr. 888. Der "Befehl zur Bekämpfung der Aufstandsbewegung in den besetzten Gebieten" ordnete an, daß für jeden für jeden getöteten deutschen Soldaten 100 Kommunisten umgebracht werden sollten und 50 für jeden verwundeten Deutschen.
    Diese Vergeltungsstrategie des Oberkommandos wurde von den Befehlshabern und Truppen der Wehrmacht erbarmungslos umgesetzt. Allerdings diente die Erschießung von Geiseln garnicht der Partisanenbekämpfung, sondern war vielmehr ein Vorwand zur "Endlösung der Judenfrage" in Serbien durch das Zusammenwirken von Wehrmacht, SS-Einsatzgruppen und Polizei.
    Um die Quoten zu erfüllen und um die lokale serbische Bevölkerung nicht zu verbittern, ermordeten die deutschen Truppen nämlich hauptsächlich jüdische Männer, obwohl diese mit dem Partisanen-Widerstand überhaupt nichts zu tun hatten.
    Die Wehrmacht war in Serbien nicht nur Gehilfe der Einsatzgruppe, sondern aktiv an der Ermordung von Juden beteiligt.
    Im August 1941 wurden überall in Serbien jüdische Männer verhaftet. Anfang September hatte man die meisten in das Konzentrationslager Topovske Supe mitten in Belgrad gebracht.
    Juden aus Südserbien wurden in dem Rotkreuz-Lager bei Nis (Nitsch) interniert, die "Kladovo-Gruppe" hielt man in einem Konzentrationslager in Sabac (Tschabac) fest.
    Die Kladovo-Gruppe bestand aus Flüchtlingen aus Österreich, Deutschland und der Tschechoslowakei, die Ende 1939 nach Palästina aufgebrochen waren und es aus verschiedenen Gründen nicht geschafft hatten, die jugoslawische-rumänische Grenze zu überqueren und dann nach Sabac gingen, wo sie den Deutschen in die Hände fielen.
    Anfang September, auf dem Höhepunkt der Offensive gegen die aufständischen Serben, lieferte Harald Turner auf Verlangen der Wehrmacht jüdische Geiseln zur Erfüllung der Mordquoten aus.
    Am 2.10.1941 töteten jugoslawische Partisanen in einem Feuergefecht bei Topola 22 deutsche Wehrmachtssoldaten. Daraufhin ordnete General Böhme als "Sühne" die Erschießung von 2.200 jüdischer und zigeunerischer Insassen der Lager Belgrad und Sabac an.


    Die Massaker der Wehrmacht an der serbischen Zivilbevölkerung in Kraljevo und Kragujevac
    Im Dezember 1941 wurde die Vergeltungsquote um die Hälfte herabgesetzt.


    Die Vergasung der jüdischen Frauen und Kinder März - Mai 1942
    Während die Wehrmacht 4.000 bis 5.000 jüdische Männer erschoß, blieben 15.000 jüdische Frauen und Kinder zurück, da es, so Turner in einem Rundschreiben, der Auffassung von deutschen Soldaten und Beamten widerspreche, Frauen als Geiseln zu nehmen, es sei denn, es handle sich um Frauen oder Angehörige der in den Bergen kämpfenden Aufständischen.
    Ende Oktober 1941 erörterten der Gesandte Benzler, Staatsrat Turner, Standartenführer Fuchs und der mehrfach aus Berlin nach Belgrad reisende Legationstrat Franz Rademacher vom Judenreferat des Auswärtigen Amtes das "Problem", wie man sich der jüdischen Frauen und Kinder ohne viel Aufhebens entledigen könne. Die Bürokraten schlugen zunächst ein Ghetto vor.
    Am 3. November 1941 wies Turner die Feld- und Kreiskommandaturen der Wehrmacht in Serbien an, in allen serbischen Gemeinden eine Zählung der jüdischen Frauen und Kinder vorzunehmen.
    Anfang März 1942 traf ein Gaswagen des Reichssicherheitshauptamt aus Berlin in dem Lager Semlin ein
    Am 10. Mai 1942 war die Operation beendet.
    Die Gaswagen wurden im Juni nach Berlin zurückgeschickt, wo sie für weitere Einsätze in Weißrußland vorgesehen waren. Hier besteht eine Verbindung zum Thema Nummer 3.
    http://www.cologneweb.com/wehrmacht.htm

  4. #104

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454
    Die Cetniks haben erbittert gegen die serbischen Kommunisten gekämpft...das wars dann schon...und als der Wind sich drehte, tauschte man schnell die Uniform und hob die linke Faust zum Gruss...

  5. #105
    Vuk

    Registriert seit
    26.03.2005
    Beiträge
    1.007
    Zitat Zitat von Metkovic
    Die Cetniks haben erbittert gegen die serbischen Kommunisten gekämpft...das wars dann schon...und als der Wind sich drehte, tauschte man schnell die Uniform und hob die linke Faust zum Gruss...
    Es gab zwei widerstandsgruppen, die königstreuen cetniks und die kommunistischen partisanen. Sie waren sich aber auch untereinander verfeindet, die cetniks wollten die monarchie die partisanen wollten den kommunismus, die partisanen hatten sich durchgesetzt.

  6. #106
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
    13.07.2004
    Beiträge
    19.007
    Zitat Zitat von Vuk
    Zitat Zitat von Metkovic
    Die Cetniks haben erbittert gegen die serbischen Kommunisten gekämpft...das wars dann schon...und als der Wind sich drehte, tauschte man schnell die Uniform und hob die linke Faust zum Gruss...
    Es gab zwei widerstandsgruppen, die königstreuen cetniks und die kommunistischen partisanen. Sie waren sich aber auch untereinander verfeindet, die cetniks wollten die monarchie die partisanen wollten den kommunismus, die partisanen hatten sich durchgesetzt.
    Ich empfehle dir wirklich jenes Buch. Die relevanten Seiten bezüglich der Rolle der Cetniks hab' ich hier schon gepostet.
    Bezüglich jenes Threads, ich denke mal du hast nicht alle Beiträge gelesen. Jene Seiten stammen von Dr. Elmar Oberegger und ich habe hier seine Richtigstellung bezüglich des Jahres 1900, sowie die Quellen wo er diese Info's her hat gepostet.
    @Partibrejker: Es bedauert hier jeder ehrlich, was deiner Familie zugestossen ist. Und ich denke, dass hier jeder Verluste in seiner Familie beklagen kann. Wahrscheinlich nicht 75%, aber doch. Meine Vorfahren, also meine unmitteelbare Familie musste eigentlich zu jeder Zeit Verluste durch Krieg oder Kriegsverbrechen hinnehmen. Und als unser Dorf (Bild hab' ich schon mal gepostet) welches damals eine Festung war, von den Osmanen (unter Mithilfe von Serben) dem Boden gleichgemacht wurde, kann ich auch auf 75% verweisen. Während Jugoslawien 1, wurden meinen Urgrosseltern ca. 90% ihres Besitzes für die Landreform "gestohlen" und an serbische Familien aus Südserbien verteilt. Ich möchte jetzt gar nicht mehr von der Ermordung durch Cetnikhorden reden, oder die Verluste bei den Partisanen, durch die Ustasa und auch durch Partisanen (leider).
    Parti du sagst, dass deine Familie aus Belgrad-Umgebung kommt. Dann sind die 75%, tut mir leid wenn es zynisch klingt, und bitte deshalb um Verzeihung, eine gute Überlebensquote. Denn in Serbien betrug der Holocaust an den Juden nahezu 100%. Im NDH-Staat auch über 90%.
    Mir fallen jetzt einige Diskrepanzen auf, bezüglich deiner Familie und Jasenovac. Da in Jasenovac fast ausschliesslich Menschen welche im NDH-Staat lebten, bestialisch abgeschlachtet wurden, deine Familie aber aus Belgrad-Umgebung stammt, können sie eigentlich nur in Serbien ermordet worden sein.
    Liebe Grüße und ein schönes WE
    Ivo

  7. #107
    Vuk

    Registriert seit
    26.03.2005
    Beiträge
    1.007
    Ich empfehle dir wirklich jenes Buch. Die relevanten Seiten bezüglich der Rolle der Cetniks hab' ich hier schon gepostet.
    Bezüglich jenes Threads, ich denke mal du hast nicht alle Beiträge gelesen. Jene Seiten stammen von Dr. Elmar Oberegger und ich habe hier seine Richtigstellung bezüglich des Jahres 1900, sowie die Quellen wo er diese Info's her hat gepostet.
    Ich werde das Buch vielleicht mal lesen, an der beschreibung kann ich aber nichts über serben lesen. Wie auch immer eins steht fest serbien war völlig unter militärbesatzung, die befehle unterlagen alle den besatzern. Die Rolle der Cetniks ist die des königstreuen widerstandes. http://www.cologneweb.com/wehrmacht.htm Über die Säuberungen die rund um 1900 stattgefunden haben sollen, lässt sich so gut wie nichts finden. Ich weiß nicht auf wessen theorien das beruht aber geschichtlich anerkannt scheint es nicht zu sein.

  8. #108

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    1.190
    Zitat Zitat von Ivo2
    @Partibrejker: Es bedauert hier jeder ehrlich, was deiner Familie zugestossen ist. Und ich denke, dass hier jeder Verluste in seiner Familie beklagen kann. Wahrscheinlich nicht 75%, aber doch. Meine Vorfahren, also meine unmitteelbare Familie musste eigentlich zu jeder Zeit Verluste durch Krieg oder Kriegsverbrechen hinnehmen. Und als unser Dorf (Bild hab' ich schon mal gepostet) welches damals eine Festung war, von den Osmanen (unter Mithilfe von Serben) dem Boden gleichgemacht wurde, kann ich auch auf 75% verweisen. Während Jugoslawien 1, wurden meinen Urgrosseltern ca. 90% ihres Besitzes für die Landreform "gestohlen" und an serbische Familien aus Südserbien verteilt. Ich möchte jetzt gar nicht mehr von der Ermordung durch Cetnikhorden reden, oder die Verluste bei den Partisanen, durch die Ustasa und auch durch Partisanen (leider).
    Parti du sagst, dass deine Familie aus Belgrad-Umgebung kommt. Dann sind die 75%, tut mir leid wenn es zynisch klingt, und bitte deshalb um Verzeihung, eine gute Überlebensquote. Denn in Serbien betrug der Holocaust an den Juden nahezu 100%. Im NDH-Staat auch über 90%.
    Mir fallen jetzt einige Diskrepanzen auf, bezüglich deiner Familie und Jasenovac. Da in Jasenovac fast ausschliesslich Menschen welche im NDH-Staat lebten, bestialisch abgeschlachtet wurden, deine Familie aber aus Belgrad-Umgebung stammt, können sie eigentlich nur in Serbien ermordet worden sein.
    Liebe Grüße und ein schönes WE
    Ivo
    Meine Familie und ich stammen aus Zemun....!!!

    Ich weiss, was ich in den Buechern der juedischen Gemeinde und den Buecher von juedischen Ueberlebenden von Jasenovac ueber meine Familie steht und ich weiss, was mir mein Vater erzaehlt hat...

    Darfst ja gerne nach Zemun auf den juedischen Friedhof gehen, da steht sogar ein Denkmal...Du findest es vis-a-vis dem Grab von Theodor Herzls Grosseltern

    Wenn du eure Geschichte zu Gunsten der Moerder meiner Familie revisionieren willst, damit dein heutiges Land im bessern Licht dasteht....that's your problem...aber "revisioniere" nicht die Geschichte meiner Familie....

    Deine "Diskrepanzen" kannst du dir sonst wo....

    Wir wissen wer wir sind und wir kennen unsere Geschichte.....das sagt dir nicht ein Jude oder Serbe.....das sagt dir jemand, dem man gelehrt hat zu verzeihen aber nicht zu vergessen.....

  9. #109

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    1.190
    Zitat Zitat von Vuk
    Ich werde das Buch vielleicht mal lesen, an der beschreibung kann ich aber nichts über serben lesen. Wie auch immer eins steht fest serbien war völlig unter militärbesatzung, die befehle unterlagen alle den besatzern. Die Rolle der Cetniks ist die des königstreuen widerstandes. http://www.cologneweb.com/wehrmacht.htm Über die Säuberungen die rund um 1900 stattgefunden haben sollen, lässt sich so gut wie nichts finden. Ich weiß nicht auf wessen theorien das beruht aber geschichtlich anerkannt scheint es nicht zu sein.
    U Ustavu Srbije iz 1888. godine prvi put u svetu, od svih ostalih Ustava svih drugih zemalja, glasno je i jasno rečeno: "Građani Mojsijeve vere (dakle Jevreji) su isti takvi građani Srbije kao i građani pravoslavne vere..." . Iz ovog ustavnog određenja je izašao i izraz Srbin Mojsijeve vere. Mi, Srbi pravoslavne vere, to ne zaboravljamo. Naša braća Mojsijeve vere su se sa nama rame uz rame borili u svim ratovima.

    Nažalost, zli ljudi do danas na sve moguće načine pokušavaju da razbiju ovo naše bratstvo. Zaboravlja se namerno od istih tih ljudi - kako smo zajedno stradali u Drugom svetskom ratu. Zaboravljaju se namerno Jasenovac, Staro sajmište, Glina i druga tužna stratišta gde su nevini pripadnici jevrejskog naroda i srpskog naroda - dakle Srbi Mojsijeve i pravoslavne vere bratski stradali. U tome prednjače oni koji su u svoje vreme stvarali fašizam.

    Ti ljudi - neljudi koji su iznedrili antisemitizam i Hitlera, i sada su živi. Njihova duhovna deca - naslednici, vrše antisemitske ispade širom zemljine kugle, a u zadnje, tužno vreme, i u Srbiji. To ne čine pravi Srbi, nego antisemiti i sledbenici Hitlera.

    Komunističke vlasti, a i kasnije vlasti u nekim državama na Balkanu, učinile su sve da se pomoć Srba Jevrejima u Drugom svetskom ratu zaboravi. Nažalost, negde se i uspelo. Pogledajmo samo broj pravednika proglašenih od strane odgovornih institucija u Srbiji i Hrvatskoj. Znamo ko je osnivao Jasenovac, Gradišku i druga stratišta. Znamo čitav niz Srba koji su krili Jevreje, a kojima to niko nije priznao. Krivi su imaoci vlasti u Srbiji, pogotovo posle rata. Nigde se ne pominje ogroman broj Jevreja -srpske braće Mojsijeve vere koji su se borili u jedinicama Draže Mihajlovića i koji su stradali u komunističkim progonima. O tome se prećutkuje, jer su tako želeli novi okupatori - komunisti.

  10. #110

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Dazu kann man nicht mehr Sagen!

Seite 11 von 20 ErsteErste ... 789101112131415 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antisemitismus in Armenien
    Von Alp Arslan im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 29
    Letzter Beitrag: 22.12.2010, 00:05
  2. Antisemitismus
    Von Kelebek im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 118
    Letzter Beitrag: 09.10.2009, 11:41
  3. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 01.05.2009, 19:34
  4. Antisemitismus bei Albanern
    Von arben_murati im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 30
    Letzter Beitrag: 16.05.2008, 18:26