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Endlosschleife: Mazedonier vs. Griechen

Erstellt von Mudi, 09.12.2011, 08:01 Uhr · 13.498 Antworten · 459.682 Aufrufe

  1. #11601
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    Natürlich regt er sich auf, wenn er aus politischen Gründen als Barbare bezeichnet wurde oder nicht-Grieche oder bezuglos zu Griechen.

    Der beste Beweis, dass ihn das gestört hat, weil er sich als Griechen gesehen hat.

    Danke
    Bitte:

    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    ...Mit kurzen Unterbrechungen bleibt Thessalien so mit Makedonien verbunden bis zur Schlacht von Kynoskephalai.
    Diese Konstruktion, daß ein auswärtiger König Führer eines griechischen Bundes wird, ist eine absolute Novität. ...

    s.175

    http://geb.uni-giessen.de/geb/vollte...2003-04-09.pdf


    So sieht halt Uni-Stoff aus, also die Geschichtswissenschaft die die griechischen User immer wieder erwähnen. Unterscheidet sich von ihren selbst gebastelten Youtube Clips enorm

  2. #11602

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Dir ist schon klar das Phillip das niemals gesagt hat, was die Lachnummer da gepostet hat oder ?
    Ich wollte nur eine Reaktion, muss noch ein wenig auf der Arbeit bleiben. Hat ja geklappt, wie du siehst:

    Mal sehen, ob ich in der Doktorarbeit was über slawische Einflüsse bei Philippos finde

    - - - Aktualisiert - - -

    4.3.2.1 Die Frage des Raumes
    Das Griechenland der Hellenika besteht natürlich vornehmlich aus Poleis; am direkten
    Rand dieser Welt gab es zwar veritable Königreiche wie das von Makedonien
    (welches aber kaum in Erscheinung tritt) oder auch andere vom Standpunkt der Polis
    "archaische" Gebilde wie das Beispiel der Tagos-Verfassung Thessaliens, denen man
    je nach Standpunkt mit Herablassung oder Mißtrauen entgegentrat. An der östlichen
    Peripherie jenseits der Ägäis begann das Achämenidenreich...

    Das Kennzeichen des Hellas der xenophontischen Hellenika ist die Abgeschlossenheit
    des Raums;
    was zählt, sind die Ereignisse in Hellas. Im Zweifelsfalle haben die
    Ereignisse in Hellas absolute Priorität gegenüber den Ereignissen in Asien.

    Tja, wieder was falsch interpretiert. Auswärtig bedeutet nicht nicht griechisch, sondern nicht dem klassischen Polis System zugehörend. Thessalien war dabei die Brücke zwischen den Systemen.

    Jetzt noch Andreas Hartmann bitte:

  3. #11603
    Avatar von Zoran

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    10.08.2011
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    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    Ich wollte nur eine Reaktion, muss noch ein wenig auf der Arbeit bleiben. Hat ja geklappt, wie du siehst:

    Mal sehen, ob ich in der Doktorarbeit was über slawische Einflüsse bei Philippos finde

    - - - Aktualisiert - - -

    4.3.2.1 Die Frage des Raumes
    Das Griechenland der Hellenika besteht natürlich vornehmlich aus Poleis; am direkten
    Rand dieser Welt gab es zwar veritable Königreiche wie das von Makedonien
    (welches aber kaum in Erscheinung tritt) oder auch andere vom Standpunkt der Polis
    "archaische" Gebilde wie das Beispiel der Tagos-Verfassung Thessaliens, denen man
    je nach Standpunkt mit Herablassung oder Mißtrauen entgegentrat. An der östlichen
    Peripherie jenseits der Ägäis begann das Achämenidenreich...

    Das Kennzeichen des Hellas der xenophontischen Hellenika ist die Abgeschlossenheit
    des Raums;
    was zählt, sind die Ereignisse in Hellas. Im Zweifelsfalle haben die
    Ereignisse in Hellas absolute Priorität gegenüber den Ereignissen in Asien.

    Tja, wieder was falsch interpretiert. Auswärtig bedeutet nicht nicht griechisch, sondern nicht dem klassischen Polis System zugehörend. Thessalien war dabei die Brücke zwischen den Systemen.

    Jetzt noch Andreas Hartmann bitte:

    Ja richtig, du hast falsch interpretiert:

    "am direkten Rand dieser Welt" und "auswärtiger König"


    Danke und Pozdrav

  4. #11604

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    Titel der Arbeit: Studien zu Krieg und Machtbildung im Frühhellenismus

    Etwas mehr Uni-Stoff: http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de...lAxel/diss.pdf

    TERRITORIALSTAATLICHE ENTWICKLUNGEN IN NORDGRIECHENLAND:
    UNTERSUCHUNGEN ZUR GESCHICHTE MAKEDONIENS UND THESSALIENS ZWISCHEN 421 UND 358 V. CHR.

    Werke voller griechischer Namen, griechischer Begriffe.

    Und weit und breit keine Slawen in den ganzen Geschichten.

    Philippos der "barbarische" König, der durch seinen Sohn Alexander die griechische Sprache und Kultur verbreitet hat. Makedonien/Griechenland gehören zusammen. Gewöhn dich dran.

    Danke und schönen Abend noch

  5. #11605
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    Titel der Arbeit: Studien zu Krieg und Machtbildung im Frühhellenismus

    Etwas mehr Uni-Stoff: http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de...lAxel/diss.pdf

    TERRITORIALSTAATLICHE ENTWICKLUNGEN IN NORDGRIECHENLAND:
    UNTERSUCHUNGEN ZUR GESCHICHTE MAKEDONIENS UND THESSALIENS ZWISCHEN 421 UND 358 V. CHR.

    Werke voller griechischer Namen, griechischer Begriffe.

    Und weit und breit keine Slawen in den ganzen Geschichten.

    Philippos der "barbarische" König, der durch seinen Sohn Alexander die griechische Sprache und Kultur verbreitet hat. Makedonien/Griechenland gehören zusammen. Gewöhn dich dran.

    Danke und schönen Abend noch

    Unter Punkt drei kannste lesen, wie die Makedonen sich von Griechen abgrenzten.


    Pozdrav

  6. #11606

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    Diese geographische Verlagerung des politi-schen Schwerpunktes hätte Makedonien, Thessalien und andere Randgebiete stärker in das zentralgriechische Geschehen und den Kampf um die Hegemonie hineinziehen können, waren Boiotien und Thessalien doch nur durch die Thermopylen getrennt. Die Thebaner und die Mitglieder des Boiotischen Bundes hätten durchaus ein starkes Interesse daran entwickeln können, sich nicht nur gegen Sparta durchzusetzen, sondern auch zu versuchen, ihre Macht-stellung gegenüber älteren Gegner – wie den Thessaliern – zu etablieren. Im allgemeinen ist angenommen worden, dass Pelopidas’ Feldzüge nach Thessalien und Makedonien ein solch erstarktes Interesse widerspiegelten.

    Athens teils selbstverschuldeter, teils erzwungener Rückzug aus dem Norden, Spartas Inter-ventions- und Balancepolitik und das geringe Interesse der Thebaner an den Vorgängen in Thessalien und Makedonien sind die Hauptgründe für die Entstehung jenes Machtvakuums, in dem sich erst in Thessalien, dann in Makedonien machtvolle Staaten entfalten konnten. Die-ses Machtvakuum wurde nicht von der Krise der Poliswelt, von dem erbitterten Kampf um die Hegemonie zwischen Sparta, Athen und Theben ausgelöst. Diese „stãsiw“ Mittelgriechen-lands hätte sich nicht in dieser Form auf die nordgriechische Staatenwelt auswirken müssen. Doch im Gegensatz zu den Athenern sahen weder die Spartaner noch die Thebaner die Not-wendigkeit, sich verstärkt in die Verhältnisse Thessaliens oder Makedoniens einzumischen.

    Thessalien, Makedonien, nordgriechische Staatenwelt. Überall das Wort Griechenland.

    Und das einfach so in einer Dissertation weit weg in Deutschland.

    Mach dir nichts draus.

  7. #11607
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    Diese geographische Verlagerung des politi-schen Schwerpunktes hätte Makedonien, Thessalien und andere Randgebiete stärker in das zentralgriechische Geschehen und den Kampf um die Hegemonie hineinziehen können, waren Boiotien und Thessalien doch nur durch die Thermopylen getrennt. Die Thebaner und die Mitglieder des Boiotischen Bundes hätten durchaus ein starkes Interesse daran entwickeln können, sich nicht nur gegen Sparta durchzusetzen, sondern auch zu versuchen, ihre Macht-stellung gegenüber älteren Gegner – wie den Thessaliern – zu etablieren. Im allgemeinen ist angenommen worden, dass Pelopidas’ Feldzüge nach Thessalien und Makedonien ein solch erstarktes Interesse widerspiegelten.

    Athens teils selbstverschuldeter, teils erzwungener Rückzug aus dem Norden, Spartas Inter-ventions- und Balancepolitik und das geringe Interesse der Thebaner an den Vorgängen in Thessalien und Makedonien sind die Hauptgründe für die Entstehung jenes Machtvakuums, in dem sich erst in Thessalien, dann in Makedonien machtvolle Staaten entfalten konnten. Die-ses Machtvakuum wurde nicht von der Krise der Poliswelt, von dem erbitterten Kampf um die Hegemonie zwischen Sparta, Athen und Theben ausgelöst. Diese „stãsiw“ Mittelgriechen-lands hätte sich nicht in dieser Form auf die nordgriechische Staatenwelt auswirken müssen. Doch im Gegensatz zu den Athenern sahen weder die Spartaner noch die Thebaner die Not-wendigkeit, sich verstärkt in die Verhältnisse Thessaliens oder Makedoniens einzumischen.

    Thessalien, Makedonien, nordgriechische Staatenwelt. Überall das Wort Griechenland.

    Und das einfach so in einer Dissertation weit weg in Deutschland.

    Mach dir nichts draus.

    Du, ich mach mir gar nichts draus.

    Alles klar und deutlich.

    AM RAND
    AUSWÄRTIG
    ABGEGRENZT

    Pozdrav

    - - - Aktualisiert - - -

    PS> So wie heute, Am Rand von EU, Auswärtige in der EU und von den Griechen aus der EU abgegrenzt.


    Ja ja die Jahrtausend alte MK vs GR Fehde

  8. #11608

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    Thessalien und Makedonien liegen heute in Griechenland, so wie damals auch. Im Text wird sogar die frühere jugoslawischen Republik Mazedonien erwähnt, schön mit einem Z um Missverständissen vorzubeugen. So ähnlich sollte das auch in Zukunft laufen.

  9. #11609
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Ja ja die Jahrtausend alte MK vs GR Fehde


    Von welcher Fehde redest du? Damals gab es immer wieder zwischen den verschiedenen gr. Staaten Kriege

  10. #11610
    Avatar von Macedonian

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    24.05.2005
    Beiträge
    5.738
    Eine digitale Karte von der antiken makedonischen Sprache.

    Quelle: Ancient Macedonian - MultiTree

    Auf dieser Karte sieht man wieder sehr gut, dass ~80-90% des Staatsgebietes von F.Y.R.O.M absolut nichts mit dem antiken Makedonien zu tun haben.







    Macedonian

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