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Endlosschleife: Mazedonier vs. Griechen

Erstellt von Mudi, 09.12.2011, 08:01 Uhr · 13.498 Antworten · 461.588 Aufrufe

  1. #1501
    Avatar von Dikefalos

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    12.100
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    So wie ich ihn verstehe, meint er das eher ironisch..

    Heraclius
    Wohl kaum....er hatte schon etliche aussrutscher hier.

  2. #1502

    Registriert seit
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    462
    Sag mal, was hat Zoran jetzt mit den Nazis gemein?
    So ein blöder Vergleich!
    Er hat hier keinen beleidigt,oder sonst irgendwas gemacht......
    Er hat eine Meinung, zu der er steht!

  3. #1503
    Theodisk
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Die antiken Griechen selbst sahen die Makedonen nicht als Griechen an.

    Und da ist es egal ob ich heute Slawe, Bulgare, Grieche oder egal was bin.

    Makedonen sind keine Griechen, sind es nie gewesen, Ende.
    Selbst in der Bibel steht, dass Alexander der Große griechisch sprach und Makedone war.

  4. #1504
    Avatar von BlackJack

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    pa ovaj Alexander pljunuti bosanac ...

  5. #1505

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    462
    Alexander ist zwar als Makedonier geboren;
    gestorben ist er definitiv als Weltbürger.

  6. #1506
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Karbeas Beitrag anzeigen
    Sag mal, was hat Zoran jetzt mit den Nazis gemein?
    So ein blöder Vergleich!
    Er hat hier keinen beleidigt,oder sonst irgendwas gemacht......
    Er hat eine Meinung, zu der er steht!
    Es geht um dich..nicht um zoran.
    Du bewunderst eine haltung....von der du übezeugt bist das sie inhaltich falsch ist.
    Wäre genau so...als ob du assad als ein verbrecher darstellen würderst.......aber ihn bewundern würdest weil er sich so lang an der macht halten kann.
    Wie kann man etwas bewundern....das man in seiner ersten haltung als falsch darstellt.

  7. #1507
    Theodisk
    Zitat Zitat von Karbeas Beitrag anzeigen
    Alexander ist zwar als Makedonier geboren;
    gestorben ist er definitiv als Weltbürger.
    Die Münze, die man ihm auf die Stirn legte, brandmarkte ihn auch in diesem Moment noch als Grieche.

  8. #1508
    Avatar von alex281290

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    Beiträge
    937
    Alexander ist zwar als Makedonier geboren;
    gestorben ist er definitiv als Weltbürger.
    Alexander wollte die hellenische Kultur in der Welt verbreiten, organisierte Massenhochzeiten mit persischen Frauen (welches durch seinen Tod keine Vollendung fand) und seine Hinterlassung ist der Hellenismus.

    Otto Hoffmann, Dr. med., Dr. jur. h.c., (1865 – 1940) war Professor für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Uni Münster.
    Das klare Ergebnis unserer Untersuchung der makedonischen Personennamen lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen:



    Die Namen der echten vollbürtigen Makedonen, vor allem die Namen der Fürsten und Adligen, sind ihrer Bildung und ihren Lauten nach rein griechisch.

    Sie zeigen dialektische Färbung und erscheinen den thessalischen Namen am nächsten verwandt. Der griechische Gesamtcharakter des makedonischen Namensschatzes wird dadurch nicht im Mindesten zweifelhaft, dass manche Namen aus der griechischen Heldensage entlehnt sein mögen und dass ein ganz geringer Bruchteils sogar aus den Sagen nichtgriechischer, genauer vorgriechischer Völker stammt. Denn diese beiden Quellen haben nicht bloß in Makedonien, sondern ebenso auch in Griechenland selbst dem Namenschatze reiches Material zugeführt.



    Der griechische Name ist in seinen Lauten und den Gesetzen seiner Bildung so grundverschieden von dem thrakischen und illyrischen, das der griechisch-makedonische Name als ein „Mittelglied“ zwischen dem griechischen und thrakischen ganz undenkbar ist. Wer also die Makedonen nicht zu den Griechen zählt, der muss konsequenter Weise folgern, dass sie ihre nationale ursprüngliche Namengebung schon im VI, und V. jahrhundert vollständig aufgegeben und dafür zum Zeichen ihrer Bewunderung der griechischen Kultur die griechischen Personennamen eingeführt hatten. Diese Auffassung zu bekämpfen halte ich für müßig. Die sprachgeschichtlichen Hypothesen, die ohne Rücksicht auf das reale Leben der Völker in die Welt gesetzt werden, richten sich selbst.



    Beweisen aber die Namen unzweideutig, dass die vollbürtigen Makedonen echte Griechen waren, so ist auch ihr griechischer Wortschatz nicht den Thessalern entlehnt, sondern ein Erbstück ihres Volkstums. Die griechische Kultur und Sprache ist nicht von Thessalien aus lediglich als geistiges Gut zu fremden Völkern in Makedonien gewandert, sondern ein griechischer Volksstamm, waffenfroh und kräftig von klugen Fürsten geführt, hat Makedonien erobert und zu einem griechischen Lande gemacht. Das Makedonische war also ein griechischer Dialekt.




    Makedonien war genauso wie alle anderen griechischen Stadtstaaten, die wenigsten kennen sich mit dem alten Hellas aus und Beziehen sich einzelne Quellen die sie gerne so interpretieren wie sie es gerne hätten, und das nicht selten aus politischen Interessen, solche Leute nimmt die Wissenschaft jedoch nicht ernst und wird es auch niemals tun, und so Internethistoriker sollten sowieso die Fresse halten.
    Die totschlagargumente von solchen Pseudohistorikern sind dann meistens "aber die kämpften doch gegeneinander" jegliche Konflikte, sei es millitärisch oder politisch, werden sich solange schöngeredet bis man hat was man will.
    Eine Gesamtbetrachtung aller historischen Fakten und eine vernünftige Interpretation lässt jegliche pseudohistorische Ansicht verblassen.


    mfg

  9. #1509

    Registriert seit
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    462
    Träumt weiter Jungs

  10. #1510
    Avatar von Zoran

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    27.754
    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    Was schon der ursprüngliche Name der gegründeten Organisation VMRO verrät
    "Bulgarische Makedonisch-Adrianopoler Revolutionäre Komitees"
    (Bulgarski makedono-odrinski revolijucionni komiteti)
    Ich will niemanden dazu zwingen "Bulgare" zu werden aber wieso werden gewisse Personen als sogennante "Nationalhelden" deklariert, wenn sie für das standen was soviele ablehnen bzw. negieren?
    Quellen:
    “Sprachliche Aspekte des Nationbuilding in Mazedonien”
    Die «Mazedonentum»- Doktrin Titos
    “Das Lehrbuch der makedonischen Sprache”


    Im 19. und Anfangs 20. Jahrhunderts bedeutete aber "Bulgare" nicht das gleiche wie heute.


    Also täusche Bitte die Leser nicht.



    During the Ottoman period, therefore, terms like 'Greek' or 'Bulgarian' were not used to designate different ethnic or national groups, but rather broad socio-cultural categories (Danforth 1995:59)
    Mediating the Nation, Mirca Madianou


    Ich hatte schon mal dutzende Beispiele geliefert, Link werde ich noch hier rein editieren.

    ....Bitteschön



    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Also was willst du kapieren?

    A) Das sich Mazedonier nicht nur als Bulgaren ansahen?
    B) Die Bedeutung der Bezeichnung "Bulgare" auf den Bezug der Mazedonier?


    Zu A, ein Zitat von Guster




    Zu B.

    1. During the Ottoman period (also auch das von dir angesprochene 19/20 Jhdt.), therefore, terms like 'Greek' or 'Bulgarian' were not used to designate different ethnic or national groups, but rather broad socio-cultural categories (Danforth 1995:59)
    Mediating the Nation..., by Mirca Madianou, p.30

    2. The term "Bulgarian," which had earlier been used to refer to all the Slavs of the Ottoman Empire (Friedman 1975:84), or as a virtual synonym for "peasant" without any political significance at all came to mean "Bulgarian" in a national sense. (Wilkinson 1951:149),
    The Macedonian conflict: ethnic ... - Loring M. Danforth - Google Books


    3. Nationalism,Orthodoxy, and Globalization page 48 by Victor Roudometof


    4. Greece and the Balkans By Dēmētrēs Tziovas


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    6. Augenzeugenbericht



    7.Hellenisms: culture, identity, and ethnicity from antiquity to modernity Edited by Katerina Zacharia and written by Dimitris Livianos.


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