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Endlosschleife: Mazedonier vs. Griechen

Erstellt von Mudi, 09.12.2011, 08:01 Uhr · 13.498 Antworten · 460.138 Aufrufe

  1. #1691

    Registriert seit
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    Hab Kopfschmerzen bekommen....@ Fyromer, was ist schlechtes dabei Slave zu sein, hasst Ihr Eure Sprache, Euer Land - wo liegt den das Problem?

    Ihr werdet niemals Makedonen, denn dann muss man erst mal Grieche sein, genau so wie Ich niemals Grieche sein kann, wenn ich kein Thessalier bin..

  2. #1692
    Avatar von hippokrates

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    Zitat Zitat von Alexandrovi Beitrag anzeigen
    Damals nannte man uns Bulgaren heute nennt man uns firomer wir selber nennen uns damals wie heute Makedonci.. mazedonier oder makedonen
    Ihr könnt euch - von mir aus - auch Mickey Mouse nennen, aber Bulgare bleibt Bulgare.




    Hippokrates

  3. #1693
    Avatar von Achillis TH

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    Zitat Zitat von Deimos Beitrag anzeigen
    Aus dem 19jhd

    Das zeigt seine Bildung es ist das 20.Jahundert umd nicht das 19 Jahundert.

  4. #1694
    Avatar von alex281290

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    937
    hälst du es dann für unrealistisch, dass die ethnischen Griechen damals in Griechisch-Makedonien 43% der Bevölkerung stellten?
    natürlich hält er das für unwahrscheinlich, lies doch mal seine beiträge
    es würde alle seine hoffnungen zerstören
    Diese supermazedonen kennen weder Gustav Weigands Ethnographie von Mazedonien noch Edgar Hösch oder sonstige Historiker die sich ernsthaft mit der Mazedonienthematik befasst haben.

    Es gab zweifelsohne Minderheiten sprachlicher, religiöser oder zum Teil auch ethnischer Natur. Es gab slawophone bzw auch slawophone - d.h. zweisprachige - griechische Bürger. Es gab die zahlenmäßig starke jüdische Gemeinde in Thessaloniki, die vor allem durch die Ansiedlung vieler von der Iberischen Halbinsel vertriebener Juden (Sephardim) im 15. Jahrhundert entstanden war und während des Zweiten Weltkrieges dem von den Nazis durchgeführten Genozid (Deportation von ca. 46 000 Juden in die oberschlesischen Vernichtungslager) zum Opfer fiel. Es gab Spannungen, so etwa zwischen antisemitischen griechischen Rechtsextremisten und der jüdischen Gemeinde. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung des hellenischen Makedonien fühlte und fühlt sich aber, was auch seine “hämatologische“ Abstammung sein mag, griechisch. Die Reinheit des Blutes der Völker ist ein Mythos. Es kommt auf das Selbstverständnis an, und dieses bürgt für die eindrucksvolle nationale Homogenität jenes Teils Griechenlands, der traditionsgemäß seit Jahrtausenden Makedonien heißt.
    Pavlos Tzermias, international anerkannter Historiker
    wohlgemerkt, nach dem
    freiwilligen griechisch-bulgarische Bevölkerungsaustausch

  5. #1695
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    natürlich hält er das für unwahrscheinlich, lies doch mal seine beiträge
    es würde alle seine hoffnungen zerstören
    Diese supermazedonen kennen weder Gustav Weigands Ethnographie von Mazedonien noch Edgar Hösch oder sonstige Historiker die sich ernsthaft mit der Mazedonienthematik befasst haben.

    Pavlos Tzermias, international anerkannter Historiker
    wohlgemerkt, nach dem
    freiwilligen griechisch-bulgarische Bevölkerungsaustausch


    Tzermias ist Grieche.

    Habt ihr kein Pulver mehr?

  6. #1696
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Macedonian Beitrag anzeigen
    Vorsicht, du hast die zum Punkt 3 (3.Sprachnationalismus und ethnische Säuberung) gehörenden Ethnien-Grafiken, welche die Verschiebung der Bevölkerungsverhältnisse in Griechisch Makedonien 1912 / 1926 zeigen, mit Punkt 4 (4. Nationalismus am Beispiel Mazedoniens), durcheinander gebracht. In Punkt 4 geht es um das gesamte, sogenannte Makedonien, wo unterschiedliche point of views gezeigt werden. Siehe Quelle. Die Ethnien-Grafiken geben explizit über dieses Gebiet Auskunft.

    Wie schön übrigens, dass du den Text von Punk 4 zitiert hast.
    Die Erwähnung bzw. Konstruktion einer eigenen makedonischen Nation erfolgt erst durch die Kom- munistische Partei in Jugoslawien 1949.

    Frage: Wenn du auf dieser ethnischen (also keine Konfessions-Karte) Karte aus dem Jahre 1870 (also lange bevor die Pontier nach Makedonien kamen) die modernen Grenzen von heute exakt einzeichnest, hälst du es dann für unrealistisch, dass die ethnischen Griechen damals in Griechisch-Makedonien 43% der Bevölkerung stellten? Von mir aus können wir übrigens auch eine ethnische Karte nehmen, die Slawen von Makedonien erwähnt.

    Quelle der ethnischen Karte von 1870:
    Ethnic composition map of the Balkans by the German-English cartographer E.G. Ravenstein c. 1870.




    Macedonian
    Ich werde nachher ausführlicher, aber 1870 assoziiert mich auf die s.g. "Greek Map Mania".

    Kannst auch in der Zwischenzeit danach Googlen.


  7. #1697
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Alexandrovi Beitrag anzeigen
    Damit kannst du dir höhstens den Arsch abwischen mehr nicht, keine mazedonier in Mazedonien zwischen 1912-1926 ? und heute leben sie in der Rep. Makedonien, Griechenland, Bulgarien und Albanien u.s.w

    Lasst doch die Lügen aus dem 19. Jh. ruhn die glaubt euch doch kein Schwein mehr!



    Weil die meisten von euch sich damals offenbar noch Bulgaren nannten.

    Willkommen zurück, du Idiot! Nach einem Monat Sperre, immer noch die gleiche dümmlich-aggressiv-dämliche Art zu schreiben, wie noch vor der Sperre.

    Heraclius

  8. #1698

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    Verstehe diese Fyromanen nicht, Sie wollen unbedingt Griechen sein aber nur Gr. Makedonen...was ist mit den Thessalier? Die sind doch auch Griechen, oder kommt das als nächstes? Salami-Taktik und so?

  9. #1699
    Avatar von alex281290

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    937
    Weil die meisten von euch sich damals offenbar noch Bulgaren nannten.
    Bulgaren und dann glaube ich waren es Serben bzw Südserben.
    Tito war derjenige der die "mazedonier" geschaffen hat, sicherlich gab es vor der Aufteilung der geographischen Region Makedonien einzelnde Leute die sich "Mazedonier", weil sie teilweise verwirrt waren als was sie sich nun fühlten sollten nach dem Zerfall des Osmannischen Reichs und der Gründung der modernen Nationalstaaten.
    Mit Sicherheit war das aber nicht der Großteil vom heutigen FYROM.


    @Zoran
    Ja er ist Grieche, aber deswegen hatte er nicht weniger Recht, das du so argumentierst war aber klar.
    Außerdem gab es auch Griechen in Makedonien die mit dem Nationalstaat Griechenland nix anfangen konnten, deswegen waren sie nicht weniger griechisch.

    Übrigens ist die Karte von Ernst Georg Ravenstein.
    Das die slawische Sprache in Agais-Makedonien stark vorhanden war, bestreitet keiner, die Muslime dort waren ja auch teils Pomaken, zusätzlich zu den 100.000 Bulgaren.
    Andererseits kenne ich persönlich einige "Türken" aus Griechenland, sprache türkisch und griechisch, religion islam, selbstverständnis griechisch und nachname -ouglou.
    Man kann davon ausgehen das ein großer Teil der Muslime in Makedonien und Thrakien ethnisch griechisch waren.

  10. #1700
    Avatar von Zoran

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    27.750
    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    Bulgaren und dann glaube ich waren es Serben bzw Südserben.
    Tito war derjenige der die "mazedonier" geschaffen hat, sicherlich gab es vor der Aufteilung der geographischen Region Makedonien einzelnde Leute die sich "Mazedonier", weil sie teilweise verwirrt waren als was sie sich nun fühlten sollten nach dem Zerfall des Osmannischen Reichs und der Gründung der modernen Nationalstaaten.
    Mit Sicherheit war das aber nicht der Großteil vom heutigen FYROM.


    @Zoran
    Ja er ist Grieche, aber deswegen hatte er nicht weniger Recht, das du so argumentierst war aber klar.
    Außerdem gab es auch Griechen in Makedonien die mit dem Nationalstaat Griechenland nix anfangen konnten, deswegen waren sie nicht weniger griechisch.

    Übrigens ist die Karte von Ernst Georg Ravenstein.
    Das die slawische Sprache in Agais-Makedonien stark vorhanden war, bestreitet keiner, die Muslime dort waren ja auch teils Pomaken, zusätzlich zu den 100.000 Bulgaren.
    Andererseits kenne ich persönlich einige "Türken" aus Griechenland, sprache türkisch und griechisch, religion islam, selbstverständnis griechisch und nachname -ouglou.
    Man kann davon ausgehen das ein großer Teil der Muslime in Makedonien und Thrakien ethnisch griechisch waren.
    Makedonen wurden meist von den anderen Bulgaren genannt, wobei es auch Beispiele gibt die uns eine andere Geschichte zeigen und meine Version als richtig darstellen:



    1. “Martyrs’ and Heroes’ Blood” von John Dragmounis. Dragmounis schreibt, dass “mazedonisch” die richtige Bezeichnung für die Sprache ist, und nicht, wie die Bulgaren behaupten, und wie auch er sagt, fälschlicherweise als “bulgarisch” bezeichnet wurde.

    2. Auszug aus den Briefen von Pavlos Melas an seine Frau aus dem Jahr 1964 (Athen), S. 242:
    “Lirsas übersetze emotional und laut, [...] Kosta sprach auf mazedonisch. Der Lehrer forderte die Schüler auf etwas zu singen. Wir konnten nicht sagen, ob die Sprache mazedonisch oder griechisch war. Alle Schüler wussten wie Sie zu lesen und zu schreiben hatten (griechisch), nur fast keiner konnte es sprechen. [...] Ich lernte einige mazedonische Worte, die ich den Frauen und Müttern sagte, was diese sehr erfreute”.

    3. In dem Buch “When I was a boy in Greece” aus dem Jahr 1913 erzählt George Dimitrious die schweren Lebensumstände unter der osmanischen Herrschaft und die Organisation der lokalen Bevölkerung. In Kapitel 11, S. 132 schreibt er:

    Sie sind weder Türken, noch Griechen, wir bezeichnen sie als Bulgaren, jedoch ist ihre Sprache nicht bulgarisch, sondern ein makedonischer Dialekt, und ich fand wundervolle Menschen unter Ihnen, ehrlich, gastfreundlich und herzlich.”

    4. Stratus Mirivilis schreibt in seinem Roman “Life In the Tomb ” (1924) über seine Erfahrungen aus dem ersten Weltkrieg, in dem Griechenland gegen Bulgarien kämpfte. In einer Szene beschreibt er eine “slawophone” Familie, die an der griechischen Nordgrenze Griechenlands lebt: “Sie wollte nicht Bulgarin, Serbin oder Griechin genannt werden. Einfach nur orthodoxe Makedonierin”.

    In der folgenden Auflage 1936 lässt er jedoch diese Szene aus, da er es nicht mehr für “politisch korrekt” hält, nimmt jedoch in der Fußnote Stellung (Fußnote 40.) “Ab diesem Moment war es in Griechenland politisch nicht mehr korrekt bzw. nicht erwünscht, dass die sog. “slawophonen” Menschen als “Mazedonier” und ihre Sprache als “mazedonisch” bezeichnet werden.


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