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Endlosschleife: Mazedonier vs. Griechen

Erstellt von Mudi, 09.12.2011, 08:01 Uhr · 13.498 Antworten · 459.887 Aufrufe

  1. #1701
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
    10.08.2011
    Beiträge
    27.745
    1924, wie hat Tito der Frau nur den Kopf gewaschen?


    Zeitmaschine?
    Telepathie rückwirkend von 1944 auf -20J.????

  2. #1702
    Avatar von alex281290

    Registriert seit
    19.12.2011
    Beiträge
    937
    Sicherlich kann man die Sprache slawomazedonisch nennen wenn man will, im Schrifttum wurden sie Slaven im geographischen Makedonien ja auch Makedoslawen genannt.
    (laut dem bösen Griechen Pavlos Tzermias)
    Die «Mazedonentum»- Doktrin Titos
    Der Unterschied zur bulgarischen Sprache ist dennoch gering, und das Pavlos Melas ein Sprachwissenschaftler war ist durchaus bekannt
    Nur ein Satz aus “Sprachliche Aspekte des Nationbuilding in Mazedonien”

    Die unter "makedonische Dialekte" aufgeführten Erscheinungen bilden jedoch keineswegs ein Isoglossenbündel, sondern reichen z.T. weit in das Gebiet der westbulgarischen Dialekte hinein.[...]Auch der Wandel von...
    (kann ich leider nicht ausschreiben) zieht sich weit in das westbulgarische Dialektgebiet bis zu den Mundarten um Sofia hinein.
    Nachzulesen auf Seite 48


    Ich weiß nicht wer es war, aber ich glaube Bulgarien beschuldigte Serbien (kann auch umgekehrt gewesen sein) eine Entfremdungspolitik hinsichtlich der Sprache betrieben zu haben.
    Wenn ich Zeit habe, suche ich die Stelle von Gustav Weigands mal raus

    Außerdem habe ich ja gesagt, das es Fälle von Idenditätsproblemen gab, aufgrund der modernen Nationalstaaten.
    Mich stört es nur, das man in FYROM jetzt so tut als wären sie alle genau diese Personen und wollen endlich "Gerechtigkeit".
    Und wie wieder Pavlos Tzermias schreibt, was er auch nur wiedergibt und nicht selbst von ihm kommt:
    Wie Edgar Hösch bemerkt, fehlten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert noch die inneren Voraussetzungen (Schriftsprachlichkeit, tragfähiges mazedonisches Gemeinschaftsbewusstsein u.a.) für eine «mazedonische» Lösung
    mfg

  3. #1703
    Avatar von Heraclius

    Registriert seit
    01.01.2011
    Beiträge
    13.284
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Makedonen wurden meist von den anderen Bulgaren genannt, wobei es auch Beispiele gibt die uns eine andere Geschichte zeigen und meine Version als richtig darstellen:



    1. “Martyrs’ and Heroes’ Blood” von John Dragmounis. Dragmounis schreibt, dass “mazedonisch” die richtige Bezeichnung für die Sprache ist, und nicht, wie die Bulgaren behaupten, und wie auch er sagt, fälschlicherweise als “bulgarisch” bezeichnet wurde.

    2. Auszug aus den Briefen von Pavlos Melas an seine Frau aus dem Jahr 1964 (Athen), S. 242:
    “Lirsas übersetze emotional und laut, [...] Kosta sprach auf mazedonisch. Der Lehrer forderte die Schüler auf etwas zu singen. Wir konnten nicht sagen, ob die Sprache mazedonisch oder griechisch war. Alle Schüler wussten wie Sie zu lesen und zu schreiben hatten (griechisch), nur fast keiner konnte es sprechen. [...] Ich lernte einige mazedonische Worte, die ich den Frauen und Müttern sagte, was diese sehr erfreute”.

    3. In dem Buch “When I was a boy in Greece” aus dem Jahr 1913 erzählt George Dimitrious die schweren Lebensumstände unter der osmanischen Herrschaft und die Organisation der lokalen Bevölkerung. In Kapitel 11, S. 132 schreibt er:

    Sie sind weder Türken, noch Griechen, wir bezeichnen sie als Bulgaren, jedoch ist ihre Sprache nicht bulgarisch, sondern ein makedonischer Dialekt, und ich fand wundervolle Menschen unter Ihnen, ehrlich, gastfreundlich und herzlich.”

    4. Stratus Mirivilis schreibt in seinem Roman “Life In the Tomb ” (1924) über seine Erfahrungen aus dem ersten Weltkrieg, in dem Griechenland gegen Bulgarien kämpfte. In einer Szene beschreibt er eine “slawophone” Familie, die an der griechischen Nordgrenze Griechenlands lebt: “Sie wollte nicht Bulgarin, Serbin oder Griechin genannt werden. Einfach nur orthodoxe Makedonierin”.

    In der folgenden Auflage 1936 lässt er jedoch diese Szene aus, da er es nicht mehr für “politisch korrekt” hält, nimmt jedoch in der Fußnote Stellung (Fußnote 40.) “Ab diesem Moment war es in Griechenland politisch nicht mehr korrekt bzw. nicht erwünscht, dass die sog. “slawophonen” Menschen als “Mazedonier” und ihre Sprache als “mazedonisch” bezeichnet werden.




    Das macht dich Slawen aber alles nicht zu einem antiken Makedonen.

    Heraclius

  4. #1704
    Can

    Registriert seit
    15.12.2011
    Beiträge
    461
    Ist echt interessant was man hier so liest , vieles wusste ich noch gar nicht .

  5. #1705

    Registriert seit
    12.09.2009
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    9.978
    Zitat Zitat von Can Beitrag anzeigen
    Ist echt interessant was man hier so liest , vieles wusste ich noch gar nicht .
    Klar wusstest Du das noch nicht, ich auch nicht ...obwohl von Wissen kann man hier nicht reden, die Fyromayer saugen sich alles aus den Finger raus...

    Echt erbärmlich was in diesen neuen Staat passiert..


    PS. @ Mods, warum wird die Unterstellung von Völkermord noch immer nicht verwarnt?

  6. #1706
    Avatar von Zoran

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    27.745
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Das macht dich Slawen aber alles nicht zu einem antiken Makedonen.

    Heraclius
    Doch, doch, "Slawen" ist nur ein sprachlicher Aspekt, der makedonische Hof und Adel haben sich ja auch sprachlich hellenisiert. Also haben eine fremde Sprache angenommen.

    Selbe scheiße paar Jahrhunderte früher.

  7. #1707
    Avatar von Heraclius

    Registriert seit
    01.01.2011
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    13.284
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Doch, doch, "Slawen" ist nur ein sprachlicher Aspekt, der makedonische Hof und Adel haben sich ja auch sprachlich hellenisiert. Also haben eine fremde Sprache angenommen.

    Selbe scheiße paar Jahrhunderte früher.





    Schade nur, kann niemand von euch Slawen solch phantasievolle Thesen, respektive eine Kontinuität mit der Antike, beweisen.

    Heraclius

  8. #1708

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Doch, doch, "Slawen" ist nur ein sprachlicher Aspekt, der makedonische Hof und Adel haben sich ja auch sprachlich hellenisiert. Also haben eine fremde Sprache angenommen.

    Selbe scheiße paar Jahrhunderte früher.
    Ohje, kriegst Du keine Kopfschmerzen wenn Du so einen Schwachsinn denkst und glaubst?

    Ich glaube Du bist ein Gr. Fake, der die Fyromer hier für Dumm erscheinen lässt...

  9. #1709
    Avatar von hippokrates

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    30.12.2005
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    13.211
    Hier liest man von der fyromischen Fraktion die hanebüchesten Theorien.

    Gibt es in FYROM ein Ministerium für schwachsinnige Thesen, welches dafür zuständig ist?



    Hippokrates

  10. #1710
    Avatar von Heraclius

    Registriert seit
    01.01.2011
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    13.284
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Doch, doch, "Slawen" ist nur ein sprachlicher Aspekt, der makedonische Hof und Adel haben sich ja auch sprachlich hellenisiert. Also haben eine fremde Sprache angenommen.

    Selbe scheiße paar Jahrhunderte früher.



    Oder geh schnell auf Google, was geeignetes als Beweis suchen.

    Die von dir und deinen Kumpels hier ständig bemühten griechischen "Völkermorde und Vertreibungen" von 1913 an die Fyromer, hast du heute Mittag ja auch sauber belegen können.

    Heraclius

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